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Haustiere: Gründe für und gegen ein Haustier + 5 Tipps zur Entscheidung

Haustiere werden immer beliebter. Vielleicht überlegst auch du gerade, ob ein Haustier das Richtige für dich ist. Was du bei der Entscheidung beachten musst und wann du dir besser kein Haustier anschaffen solltest, erfährst du hier.

Haustiere gehören in vielen Haushalten zur Familie dazu. Ob Hunde, Katzen, Nagetiere, Pferde oder exotische Tiere: Haustiere werden immer beliebter. Auch wenn dein Haustier ein treuer Freund sein kann, musst du auf das Wohl des Tieres achten.

Haustiere brauchen viel Platz, benötigen viel Zeit und sind teuer. Nicht jeder kann diese Voraussetzungen erfüllen. Mit dem folgenden Quiz wird dir angezeigt, ob ein Haustier in dein aktuelles Leben passt. Nach der Beantwortung der fünf Fragen zu deiner aktuellen Lebenssituation, zeigen wir dir, ob und warum ein Haustier das Richtige für dich ist oder nicht.

Gesellschaftliche Bedeutung von Haustieren

Gesellschaftliche Bedeutung von Haustieren

Haustiere haben eine lange geschichtliche Entwicklung hinter sich. Viele Tiere wurden früher als Nutztiere gehalten, entwickelten sich aber dann immer mehr zu Haustieren.
Das Pferd wurde beispielsweise früher als Transportmittel genutzt, heute wird es in der Regel als eine Art Haustier in Ställen gehalten. Dabei übernimmt das Haustier in der Gesellschaft viele Funktionen.

Häufigkeit von Haustieren

In unserer Gesellschaft hat die private Haltung von Haustieren einen hohen Stellenwert: Mit knapp 15 Millionen Katzen, zehn Millionen Hunden, fünf Millionen Kleintieren und vier Millionen Ziervögeln sind Haustiere in deutschen Haushalten kaum wegzudenken.

Die Haltung von Haustieren hat in der Regel einen positiven Einfluss auf den Körper und die Psyche des Menschen. In der Regel ist der Halter eines Haustieres körperlich aktiver. Die Gefahr, an gesundheitlichen Problemen zu erkranken, ist reduziert.

Als Freund und Beschützer wirken sich Haustiere auch positiv auf deine Psyche aus. Sie geben dir das Gefühl, gebraucht zu werden und leisten dir Beistand. Gegen die Einsamkeit schaffen sich daher oft ältere Menschen ein Haustier an.

Gründe für ein Haustier

Oft spielen soziale und gesellschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle beim Kauf eines Haustiers. Viele Menschen fühlen sich einsam oder brauchen aus gesundheitlichen Gründen ein Haustier. Die genauen Gründe für die Anschaffung eines Haustiers sind aber unterschiedlich.

Haustiere als Unterstützer im Alltag

Manche Menschen haben Probleme, den Alltag eigenständig zu meistern. Haustiere können diese Verantwortung übernehmen und unterstützen bedürftige Menschen in ihrem Alltag.

Assistenzhunde sind beispielsweise speziell ausgebildete Hunde, die bedürftige Personen unterstützen. Häufig sind dies Personen im hohen Alter oder Menschen mit einer Behinderung. In diesen Fällen begleiten die Tiere ihren Halter 24 Stunden und helfen ihnen bei wichtigen Aufgaben.

Haustiere als Beschützer

Mit der gesellschaftlichen Entwicklung, hat sich auch die Rolle des Haustieres geändert.

In der Regel wurden Tiere früher hauptsächlich als Nutztiere gehalten. Manche Tiere übernahmen aber auch die Rolle des Beschützers und sollten die Familie vor Feinden schützen.

Auch heute werden Hunde eingesetzt, um die Familie vor einer möglichen Bedrohung zu beschützen. Viele Hundearten sind loyale Beschützer und wachsam. Sie schlagen daher Alarm, wenn sich eine fremde Person dem Haus nähert. Sie laufen zur Haustür und bellen. Zum Schutz vor Einbrechern werden in manchen Fällen Hunde auch im Garten gehalten – mit geeignetem Schutzraum.

Haustiere als Kinderersatz

Vor Jahren hatte das Kinderkriegen einen hohen Stellenwert. Heute ist der Wunsch eines eigenen Kindes unbedeutender geworden. Stattdessen wünschen sich viele ein Haustier.

In gleicher Weise übernimmst du die Verantwortung für ein Lebewesen: Du musst es ernähren, du musst es erziehen und auf die Lebensbedingungen achten.

Sich aus zeitlichen Gründen für ein Haustier, statt für ein Kind zu entscheiden, ist daher nicht richtig. Für ein Haustier solltest du den gleichen Einsatz aufbringen, wie für ein menschliches Kind.

Oft entscheiden sich Paare auch dazu, ein Haustier zu halten, bevor sie eigene Kinder bekommen. Als „Testkind“ findest du heraus, wie viel Zeit und Arbeit hinter der Erziehung steckt.

Haustiere als Zeitvertreib und Hobby

Grundsätzlich solltest du ein Haustier nie als reines Hobby ansehen. Ein Tier ist ein Lebewesen und so hast du auch die Verantwortung, dich dein Leben lang um das Tier zu kümmern.

Dennoch werden manche Tiere als eine Art Hobby angesehen. Als Beispiel dient hier die Haltung eines Pferdes: Auf der einen Seite dient das Pferd als Haustier, um das du dich kümmern musst. Auf der anderen Seite werden viele Pferde zusätzlich zum Reiten genutzt. Als eine Art Hobby nutzen viele Halter ihr Pferd und trainieren in einer Reithalle den Pferdesport. .

Tierschutzgesetz: Die richtige Haltung

Tierschutzgesetz: Wie du ein Tier zu halten hast

Das Tierschutzgesetz ist ein Teil des Bundesgesetzes. In diesem wurde festgelegt, wie du Tiere zu halten und zu betreuen hast. Mit Regeln und Gesetzen soll das Wohlbefinden des Tieres geschützt werden.

In insgesamt 22 Paragraphen wurden Regeln und Gesetze, rund um das Tierwohl festgelegt. Von Tierversuchen, über Tiertötungen bis hin zur Haltung von Nutz- und Haustieren.
Das Gesetz umfasst alle Arten von Tiere. In den einzelnen Paragraphen wurden die Tiere in verschiedene Gruppen unterteilt, sodass es Unterschiede im Schutz der Tiere gibt.

Verschiedene Haustierarten

Hunde und Katzen gehören seit Jahren zu den Klassikern der Haustiere. Neben diesen wurden immer mehr Haustierarten bedeutender. Je nach Tierart musst du als Halter auf die verschiedenen Bedürfnisse deines Haustieres eingehen und so bestimmte Voraussetzungen schaffen. So brauchst du für manche Haustiere mehr Zeit, als für andere.

Die Klassiker: Hund und Katze

Zu den Klassikern der Haustierarten zählen Katzen und Hunde. Mit insgesamt 25 Millionen Tieren in deutschen Haushalten gehören diese zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland.

Im Vergleich sind Katzen die verspielteren Tiere und brauchen weniger Aufmerksamkeit. Sie erwarten nicht viel, außer ausreichend Nahrung. Daher kann die Katze auch gut als Freigänger gehalten werden.

Mit einer Katzenklappe kann die Katze selbst entscheiden, wann sie raus will. In der Regel spielen Katzen gerne alleine, sodass sie gut für Berufstätige geeignet sind. Währenddessen brauchen Hunde viel Aufmerksamkeit und müssen beschäftigt werden.

Je nach Rasse braucht dein Hund mehrmals am Tag Auslauf und sucht deine Nähe. Zu Beginn muss der Hund sich erst an deine Gesellschaft gewöhnen. Erziehung ist daher besonders in den ersten Monaten nötig, sollte aber auch danach noch eine Rolle spielen. Grundsätzlich brauchst du bei der Anschaffung eines Hundes viel Zeit und Geduld.

Neben dem zweistündigen Gassi-Gang und der Erziehung, können spontane Arztbesuche oder Pflegeeinheiten Zeit kosten. Daher solltest du dir genau überlegen, ob du aktuell die Zeit für einen Hund aufbringen kannst.

Kleine und "pflegeleichte" Haustiere

Aufgrund ihrer Größe werden Zwergkaninchen und Nagetiere oft in kleineren Wohnungen gehalten. Trotz ihrer Größe, brauchen die Haustiere viel Platz.

In der Natur leben Zwergkaninchen in einem großen Lebensraum. Sie brauchen viel Auslauf, leben gerne zusammen mit anderen Artgenossen und mögen es eigentlich nicht, wenn sie jemand streichelt.

Lebensraum und Gehege für Kleintiere sollten daher angepasst sein. Beim Kauf des Tieres solltest du immer in Erwägung ziehen, ein zweites Zwergkaninchen zu kaufen. Zusätzlich sollte der Käfig oder das Gehege genügend Platz für mindestens zwei Kaninchen haben. Das Gleiche gilt für die Anschaffung von Nagetieren.

Täglicher Freilauf außerhalb des Käfigs, in der Wohnung oder im Garten ist bei der Haltung Voraussetzung. Ähnlich wie bei Zwergkaninchen sind viele Halter der Ansicht, dass Nagetiere aufgrund ihrer Größe wenig Platz brauchen. Dennoch müssen die Tiere ihre natürlichen Instinkte ausleben.

Sie brauchen genug Platz und Möglichkeiten zum Rennen, Verstecken, Klettern und Buddeln. So ist es sinnvoll, den kleinen Tieren ein Terrain mit Höhlen, Kletter- und Buddelmöglichkeiten zu bauen.

Vorsicht: Im Vergleich zu anderen Haustieren zählen Zwergkaninchen und Nagetiere zwar zu den pflegeleichteren Tieren. Grundsätzlich gilt aber, dass kein Haustier pflegeleicht ist. Für jedes Tier musst du Zeit investieren. Es ist ein Lebewesen und so musst du es auch behandelt.

Das Pferd als Haustier

Das Pferd hat eine lange gesellschaftliche Entwicklung hinter sich. Früher wurde es hauptsächlich als Nutztier gehalten, heute als Haustier. Das „Haus“ steht im Fall des Pferdes als Synonym für den Stall oder die Weide.

Eine artgerechte Haltung beim Pferd wäre eine Offenstall– oder Weidehaltung. So kann das Pferd selbstständig entscheiden, ob es sich im Stall schützen will oder einen Unterstand sucht. Die Haltung eines Pferdes ist sehr zeitintensiv.

Neben der Pflege müssen sie tagsüber oder stundenweise auf die Weide gelassen werden. Ist dein Pferd trainiert, kannst du es zusätzlich vier bis fünf Stunden ausreiten. Grundsätzlich sind Pferde es gewohnt, in der Herde zu leben. Als Herdentiere verbringen sie viel Zeit mit ihren sozialen Kontakten.

Bei der Auswahl des Stalls musst du darauf achten, dass dein Pferd genügend Platz hat, um sich zu bewegen. Ebenso sollte es deinem Pferd möglich sein, soziale Kontakte zu anderen Pferden zu knüpfen. Passende Pferdenamen gibt es hier.

Exotische Haustiere

Die Haltung von außergewöhnlichen Tieren wird immer bedeutender. Je außergewöhnlicher das Tier ist, desto besser finden es viele Menschen. Eine artgerechte Haltung ist bei solchen Tieren aber oft nicht gegeben.

Am Beispiel des Affen wird die Problematik deutlich. In der Regel ist eine artgerechte Haltung bei diesem Tier nicht gegeben. Affen brauchen mehrere Hektar an Lebensraum, inklusive Klettermöglichkeiten und sozialen Kontakten.

Diese Eigenschaften kann kein Halter ermöglichen. Dennoch musst du nicht auf ein exotisches Tier verzichten. Im Gegensatz zum Affen bieten folgende Tiere eine einfachere Haltung:

  • Bartagamen
  • Geckos
  • Chamäleons
  • Axolotl
  • Amphibien
  • Reptilien
  • Schlangen
  • Vogelspinnen

Zu beachten ist, dass diese Tiere trotzdem deine Aufmerksamkeit brauchen. Du musst sie regelmäßig füttern und ihren Lebensraum reinigen. Das erfordert Zeit und solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Beachte auch, dass solche Tiere nicht zum Kuscheln geeignet sind. Wenn du dir dennoch ein exotisches Tier anschaffen möchtest, kannst du dich am besten in einer Zoohandlung beraten lassen.

Fische

Fische gehören neben Katzen und Hunden zu den beliebtesten Haustieren. Ein Aquarium ist bei der Anschaffung Voraussetzung.

Wenn es um die Größe und die Lebensbedingungen der Tiere geht, solltest du vorher genau recherchieren, was die jeweiligen Fische benötigen. Je nach Art sind andere Voraussetzungen nötig. Hierbei ist auch die Zusammenstellung der Fische entscheidend. Im Vergleich sind Fische relativ pflegeleichte Haustiere.

Dennoch ist die Pflege des Aquariums ein wichtiger Bestandteil der Haltung. Nicht nur das Aquarium selbst, sondern auch die Pumpe sollte alle drei Wochen gereinigt werden. Die Dekoration solltest du ebenfalls alle zwei Wochen reinigen.

Vögel als Haustiere

Zum Kuscheln sind Vögel nicht geeignet. Beim Kauf dieses Tieres solltest du beachten, dass Vögel sehr gesellige Tiere sind und in der Regel in Schwärmen leben.

Daher solltest du für eine artgerechte Haltung immer mehr als einen Vogel kaufen. Ansonsten ist es möglich, dass dein Vogel vereinsamt und krank wird. Worauf du bei der Haltung achten musst, ist je nach Vogelart unterschiedlich.

Daher lass dich vor dem Kauf besser beraten, welcher Vogel am besten zu deinen Vorstellungen und deinen Lebensbedingungen passt.

Haustiere kaufen: Worauf du bei der Entscheidung achten musst

Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir ein Haustier anzuschaffen, solltest du bei der Entscheidung auf bestimmte Faktoren achten. Nicht jedes Haustier kann auf die gleiche Art und Weise gehalten werden. Je nach persönlichen Voraussetzungen ist es möglich, dass manche Haustiere für dich besser geeignet sind, als andere. Wenn du noch einen schönen Tiernamen suchst, findest du hier eine passende Auswahl.

Kosten des Haustieres

Kosten des Haustieres

Die Anschaffung eines eigenen Haustieres ist teuer. Neben den einmaligen Kosten fallen ständig laufende Kosten an. Zahlungen für die medizinische Versorgung oder Versicherungen kommen noch dazu. Sei dir also im Klaren, dass ein Haustier viel kosten wird.

Dein Haustier ist wie ein Familienmitglied. Kümmere dich daher um dein Tier und pflege es sein Leben lang.

Je nach Haustier sind die Fixkosten unterschiedlich. Fixkosten beschreiben Kosten, die regelmäßig zu bezahlen sind und unverändert bleiben.

Am Beispiel eines Hundes kannst du dir folgende Kosten vorstellen: Neben den Kosten für den Kauf des Hundes und der Ausstattung, kommen zusätzlich Fixkosten hinzu. Fixkosten beim Hund sind beispielsweise die Hundesteuer, Haftpflichtversicherungen, Impfungen, Pflegemittel und das Futter.

Fixkosten HundKosten (in Euro)
Hundesteuer (Köln)156 (im Jahr)
Haftpflichtversicherungca. 7 (im Monat)
Impfungenca. 150 (im Jahr)
Pflegemittelca. 10 (im Monat)
Futter (je nach Art und Marke sind Kosten nach oben offen)ca. 20 (im Monat)
Fixkosten gesamtca. 750
Die Anschaffungskosten allein für das Tier variieren stark. Für einen Wellensittich zahlst du beispielsweise nur knapp 40 Euro.

Die Anschaffungskosten eines Hundes liegen bereits im drei- oder vierstelligen Eurobereich. Je nach Tierart sind die Kosten nach oben hin offen. Zusätzlich sind Materialien und Zubehör für die Tiere nötig. Wie viel und was genau du deinem Haustier zur Verfügung stellst, musst du selbst entscheiden.

Achte dabei aber immer auf das Wohl des Tieres. Eine Grundausstattung wie Napf und Transportbox solltest du dir auf jeden Fall zulegen. In Tierheimen ist häufig auch eine Schutzgebühr vorgesehen. Je nach Rasse, Züchter und Materialien variieren die Anschaffungskosten und die Kosten der Grundausstattung.

Anschaffungskosten und Grundausstattung (Bsp. Hund)Kosten (in Euro)
Hund je nach Rasse und Züchter 50-2000
Halsbandca. 20
Hundeleineca. 20
Körbchen + Hundedeckeca. 50
Futter- und Wassernapfca. 30
Transportboxca. 80
Gesamtkostenca. 250 - 2250

Haustiere für Kinder

Kinder sind fasziniert von Haustieren und wünschen sich häufig ein eigenes. Als treuer Freund soll ein Haustier dein Kind im Alltag begleiten und dieses vor möglichen Gefahren beschützen. Besonders Kleinkinder mögen Haustiere, mit denen sie kuscheln können.

Kinder lernen schnell, mit Tieren umzugehen und gewinnen so einen treuen Freund fürs Leben. Beachte aber, dass ein Haustier für Kinder auch Nachteile mit sich bringt: Wenn du nur auf der Suche nach einem Spielkameraden für dein Kind bist, achte auf die Wahl der Haustierart. Dein Kind wird ständig versuchen, mit dem Haustier zu kuscheln.

Während beispielsweise Katzen gerne mal in Ruhe gelassen werden, sind Hunde für kuschelbedürftige Kinder besser geeignet. In der Regel bleiben diese bei Berührungen ruhig, aber auch dies hängt stark von der Rasse und Vergangenheit des Tieres ab. Um mögliche Verletzungen zu verhindern, solltest du dich für ein Haustier mit weichem Fell entscheiden. Ebenso sind Haustiere geeignet, die bei Berührungen ruhig bleiben und familienfreundlich sind.

Sei dir aber auch bewusst, dass du in den ersten Jahren weiterhin die Verantwortung für das Haustier übernehmen wirst. Dein Kind wird sich in seinen jungen Jahren noch nicht um die Pflege und die Fütterung des Haustieres kümmern, sodass die Arbeit bei dir liegt. Sobald dein Kind alt genug ist, kann es vermehrt bei der Pflege mithelfen.

Zeit

Wie viel Zeit kannst du für dein Haustier investieren?

Ob ein Haustier wirklich das Richtige für dich ist, hängt auch von deinem Alltag ab. Wie viel Zeit kannst du pro Tag für dein Haustier investieren?

Für manche Haustiere musst du weniger Zeit investieren. Sei dir dennoch bewusst, dass du dich um ein Lebewesen kümmerst und für dessen Wohl Zeit investieren musst.

Besonders in der Zeit der Eingewöhnung, brauchst du viel Zeit für dein Haustier. Neben deiner Beschäftigung mit den Tieren, musst du die Pflege, die Fütterung und die Reinigung des Käfigs mit einberechnen. Dies kann mehrere Stunden dauern.

Auch spontan musst du für dein Haustier Zeit haben. Sollte es erkranken, musst du kurzfristig einen Arzt aufsuchen und andere Termine verschieben. Bist du privat oder beruflich stark eingeschränkt, solltest du dir kein Haustier zulegen.

Zukunftsgestaltung

Bei der Anschaffung eines Haustieres solltest du dir nicht nur deine aktuelle Situation vor Augen halten, sondern auch deine Zukunftsplanung.

Wo wirst du in den nächsten Jahren sein? Wirst du umziehen oder deinen Job wechseln?

Wenn du dir noch nicht sicher bist, wie sich dein Leben in den nächsten Jahren entwickelt, ist die Anschaffung eines Haustieres sehr riskant. Nicht nur finanziell kann es problematisch werden, sondern auch zeitlich. Vielleicht wirst du deinen Job wechseln, wodurch du plötzlich weniger Zeit für dein Haustier einplanen kannst.

Auch ein Umzug kann zu Problemen führen. Vielleicht ziehst du in eine kleinere Wohnung. Oder du wirst  in den nächsten Jahren mit deinem Partner zusammenziehen und dieser ist allergisch gegen dein Haustier. Es sind alles Möglichkeiten, die du dir im Hinterkopf behalten musst, wenn du dir ein Haustier anschaffst. Grundsätzlich wird vom Kauf eines Haustiers abgeraten, wenn deine Zukunft für die nächsten Jahre noch nicht gesichert ist.

Allergien und Krankheiten

Allergien und Krankheiten

Eine Haustierallergie macht sich bei Betroffenen durch eine Reizung der Haut, Nase, Augen oder Bronchien bemerkbar. Diese kann beispielsweise in Form einer Katzenallergie vorkommen.

Häufig bleiben die Symptome einer Allergie erst einmal unbemerkt. Erst nach wiederholtem Kontakt zu deinem Haustier kommt es zu einer Sensibilisierung, wodurch du auf ein bestimmten Allergen empfindlicher reagierst – in diesem Fall auf die Haare deines Haustieres.

Um eine Haustierallergie zu behandeln, wird geraten, dass der Auslöser vermieden wird. Daher solltest du bei einer Tierallergie in Erwägung ziehen, kein Haustier anzuschaffen oder dein Haustier abzugeben.

Ist dies keine Option für dich, kannst du dich auch gegen die Haustierallergie impfen lassen.

Gründe gegen ein Haustier

4 Gründe gegen ein Haustier

Tiere brauchen viel Zeit und Aufmerksamkeit. Dabei ist es egal, um welche Tierart es sich handelt. Wenn du dir ein Haustier anschaffst, musst du auf das Wohl des Tieres achten und dich um das Lebewesen kümmern.

Vor dem Kauf eines Haustieres ist vielen Haltern nicht bewusst, wie viel Zeit und Arbeit hinter einem Tier steckt. Daher werden Tiere auch häufig wieder abgegeben.

Kannst du bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen, wird dein Haustier darunter leiden. Vor dem Kauf solltest du dir daher genau überlegen, ob du dich wirklich um dein Haustier kümmern kannst. Im Folgenden haben wir vier Gründe, die gegen die Anschaffung eines Haustiers sprechen.

Die Anforderungen des Tieres sind zu hoch

Damit es deinem Tier gut geht, musst du in der Regel mehrere Stunden täglich einplanen. Je nach Tierart ist dies natürlich unterschiedlich. Dennoch ist die Haltung eines Tieres mit Zeit verbunden. Zusätzlich musst du auch spontan Zeit finden, beispielsweise wenn dein Haustier krank wird.

Bist du beruflich oder privat eingespannt, solltest du dir kein Haustier anschaffen. Dein Haustier ist quasi ein eigenes Kind. Du musst dich darum kümmern, es beschützen und pflegen. Eventuell ist deine Wohnung auch einfach zu klein. In diesem Fall musst du abwägen, ob du für die Anschaffung eines Haustieres extra in eine größere Wohnung ziehst.

In erster Linie geht es darum, dass du dein Leben an die Anforderungen deines Haustieres anpasst. Kannst du die Anforderungen nicht erfüllen, wird dein Haustier darunter leiden. In diesem Fall ist ein Haustier nicht das Richtige für dich. Daher informiere dich vorher, was du für dein Haustier aufbringen musst. Hierbei spielt nicht nur die Zeit eine Rolle, sondern auch deine Finanzen und deine räumlichen Möglichkeiten zur Unterbringung deines Tieres.

Deine Zukunft ist ungewiss

Du planst Veränderungen

Um ein Haustier halten zu können, solltest du mit beiden Beinen im Leben stehen. Ist deine Zukunft noch ungewiss, oder wird sich dein Leben in den nächsten Jahren verändern, ist ein Haustier keine richtige Entscheidung.

Vielleicht ziehst du in eine andere Stadt oder wechselst den Job. Dies sind alles Faktoren, die du bei der Anschaffung einplanen musst. Eventuell wirst du nach dem Jobwechsel nicht mehr genug Zeit finden, um dich um dein Haustier zu kümmern. Oder du ziehst um und ein Transport deines Pferdes ist dir zu umständlich.

Bist du dir nicht sicher, wie dein Leben in den nächsten fünf Jahren aussehen wird, ist die Anschaffung eines Haustieres zu riskant.

Du bist viel unterwegs

Du bist viel unterwegs

Willst du dir ein Haustier zulegen, musst du grundsätzlich viel Zeit investieren und flexibel sein. Du bist für dein Tier verantwortlich und musst ihm die notwendige Aufmerksamkeit geben. Bist du viel unterwegs, wirst du dies nicht schaffen.

Zwar sind einige Haustiere bei einem vollen Zeitplan besser geeignet, dennoch musst du immer Zeit für die Pflege und die Fütterung einplanen. Auch wenn dein Tier plötzlich erkranken sollte, ist der Besuch beim Tierarzt mit Zeit verbunden.

Allein die Planung für deinen nächsten Urlaub kann problematisch werden. Viele Hotels und Ferienhäuser wollen keine Haustiere. Musst du dein Haustier in der Heimat lassen, muss sich jemand anderes um dein Tier kümmern.

Bist du beruflich oder privat oft unterwegs, ist ein Haustier also keine gute Idee.

Du hast keine Geduld

Du hast keine Geduld

Geduld ist eine wichtige Voraussetzung bei der Tierhaltung. Viele Tiere sind am Anfang noch nicht stubenrein oder sind es nicht gewohnt, mit Menschen in Kontakt zu treten.

Besonders in den ersten Monaten ist eine Eingewöhnung notwendig. In dieser Zeit solltest du so oft wie möglich in der Nähe deines Haustieres sein, sodass es sich an dich gewöhnen kann.

Häufig muss ein Haustier auch erzogen werden. Dies ist besonders wichtig, wenn sich dein Tier frei in der Wohnung bewegt. Um Schäden zu vermeiden, ist eine Erziehung notwendig.

Jungtiere lernen unterschiedlich schnell. Daher musst du in manchen Fällen viel Geduld mitbringen, besonders wenn du dein Tier selbst erziehst. Tiere verstehen nicht immer direkt, was du von ihnen willst. Sie setzen ihren eigenen Willen durch, bevor sie stubenrein sind. Bist du ungeduldig und willst, dass alles auf Anhieb funktioniert, werden dich deine Haustiere stressen – ebenso wenn du keine Zeit für die Erziehung deines Haustieres investieren möchtest. In diesen Fällen solltest du dir kein Haustier anschaffen.

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