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Window Color: 6 Materialien + Anleitung in 12 Schritten

Mit Window Color verschönerst du deine Fenster in vielen verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Motiven. Wir erklären, wie die Technik funktioniert und was du bei deinen ersten Versuchen beachten musst. Außerdem geben wir Tipps zum Entfernen alter Motive.

Wissenswertes über Window Color

Wenn du möchtest, zeichnest du selbst ein Vorlage

Basteln mit Window Color macht Kindern und Erwachsenen Spaß. Das Hobby eignet sich also sowohl für einen Bastelnachmittag mit Kindern als auch für ein Treffen mit Freunden. Weitere Bastelideen findest du hier.

Welches Motiv du in welchen Farben gestalten möchtest, entscheidest du selbst. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Egal ob du Motive zu Festtagen wie Weihachten oder Ostern gestaltest oder schöne Blumen kreierst – in jedem Fall nutzt du die Fenstermalfarben, um wiederverwendbare Fensterbilder herzustellen und deine Fenster in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Informationen zu unterschiedlichen Maltechniken findest du hier.

In der Regel nutzt du eine Vorlage oder zeichnest selbst ein Motiv vor, das du mit Window Color gestalten möchtest. Tipps zum Zeichnen gibt es hier. Mit schwarzer Farbe setzt du die Konturen und füllst dein Motiv im Anschluss mit anderen Farben auf.

Dieses Material brauchst du

Vorlagen kannst du auch selber zeichnen

Basteln mit Window Color ist gar nicht schwer. Du benötigst nur ein paar Materialien und schon geht es los. Hast du einmal in das Material investiert, kannst du es immer wieder benutzen. Je nachdem, wie viel du malst, musst du nur irgendwann Farben nachkaufen. Die Vorbereitung geht sehr schnell und einfach. Folgendes solltest du besorgen.

Vorlagen

Online gibt es zahlreiche Vorlagen für Window-Color-Motive. Überlege dir vorab, was du gestalten möchtest und halte gezielt nach passenden Vorlagen Ausschau. Wirst du nicht fündig oder entsprechen die Vorlagen nicht deinen Vorstellungen, hast du auch die Möglichkeit, selbst eine Vorlage zu gestalten. Zeichne dazu die Konturen eines Motivs mit einem Bleistift auf ein weißes Blatt Papier. Zu kompliziert sollte die Vorlage nicht sein, sonst bekommst du im Umgang mit den Window-Color-Farben Probleme.

Farben

Zum Malen brauchst du natürlich passende Farben. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Sorten. Zum einen benötigst du Konturfarben, mit denen du die Vorlage abzeichnest, also die Umrisse deines Motivs gestaltest. Diese sind in der Regel schwarz. Es gibt aber auch andersfarbige Versionen, zum Beispiel weiße, goldene oder graue Konturfarbe. Zum Ausfüllen der Motive brauchst du viele verschiedene Farbtöne. Überlege dir vorab, was du gestalten möchtest, dann fällt dir die Auswahl leichter.

Farben für die Technik bekommst du in kleinen Plastikfläschchen zu kaufen. Du malst mit der Flasche und musst die Farbe nicht vorher umfüllen. Sind die Farben vom selben Hersteller, kannst du sie auch mischen. Das funktioniert am einfachsten in einer leeren Window Color Flasche. Diese gibt es in Bastelgeschäften zu kaufen. Zum Mischen füllst du die gewünschten Farben in die Flasche und rührst sie mit einem Stäbchen um. Vermeide es die Flasche zu schütteln, sonst bilden sich Bläschen.

Folie

Zum Malen brauchst du eine Folie oder eine Glasplatte. Darauf trägst du die Farbe auf und wartest bis sie trocknet. Es gibt spezielle Folien zu kaufen. Möchtest du Geld sparen, nutzt du Klarsichthüllen oder andere feste Folien, die du nicht mehr brauchst. Bist du mit dem Malen fertig, kannst du die Folie wieder für ihre eigentlichen Zwecke einsetzen. Sie geht beim Basteln nicht kaputt und dient nur als Malunterlage. Da du das Window Color Bild vollständig davon entfernst, sobald es getrocknet ist, bleiben keine Rückstände auf der Folie.

Zahnstocher

Mit Zahnstochern besserst du Fehler aus

Für feine Konturen, Schattierungen und zum Erzeugen besonders glatter Flächen, solltest du einen Zahnstocher bereitlegen. Damit erzielst du schöne Effekte. Deine Finger musst du gänzlich von deinem Window Color Projekt fernhalten. So vermeidest du, dass die Farbe verschmiert und du dein Bild ruinierst.

Wattestäbchen

Ein Wattestäbchen eignet sich perfekt, um überschüssige Farbe aufzufangen und Fehler zu beheben. Damit tupfst du einfach vorsichtig an der entsprechenden Stelle und das Stäbchen saugt die Farbe auf. So besserst du gezielt einzelne Stellen des Bildes aus.

Set

Probierst du das Basteln mit Window Color zum ersten Mal aus, willst du dir eventuell ein fertiges Set zulegen. Darin ist eine Auswahl an Farben und Vorlagen enthalten. Viele Anbieter preisen auch das darin enthaltene Werkzeug an. Allerdings brauchst du dieses nicht wirklich zum Malen. Gerade wenn du selbst Vorlagen gestalten möchtest, solltest du auf das Set verzichten und die Farben lieber einzeln kaufen. Häufig ist das die günstigere Variante. Außerdem hast du die Möglichkeit dir eine individuelle Auswahl zusammenzustellen.

Anleitung zum Basteln mit Window Color

Anleitung zum Basteln mit Window Color

Basteln mit Window Color ist nicht schwer. Gerade wenn du mit fertigen Vorlagen arbeitest, kannst du nicht viel falsch machen. Gestaltest du die Vorlagen selbst, ist ein bisschen mehr Kreativität und vor allem zeichnerisches Talent gefragt. Es ist in jedem Fall eine gute Idee, wenn du dich einfach ausprobierst und deiner Fantasie freien Lauf lässt. Folgendermaßen funktioniert die Gestaltung von schönen Window-Color-Bildern.

Suche das Material aus

Hast du schon beim Besuch im Bastelladen eine genaue Vorstellung davon, was du gestaltet möchtest, passt du deinen Einkauf daran an. In der Weihnachtszeit ist es zum Beispiel eine gute Idee, Tannenbäume zu malen. Dafür brauchst du natürlich grüne Farbe. Möchtest du an Ostern Häschen und Küken gestalten, brauchst du braue und gelbe Farben. Bist du dir noch unsicher, wie dein Fensterbild aussehen soll, kaufst du eine kleine Auswahl an bunten Farben. Suche aus, was dir gefällt. Mit Sicherheit findest du Verwendung dafür.

Entscheide dich für eine Vorlage

Hast du Farben besorgt, geht es an die Auswahl des Motivs. Am einfachsten ist es, wenn du im Bastelladen eine Vorlage kaufst oder sie dir aus dem Internet ausdruckst. Alternativ zeichnest du die Vorlage selbst. Achte dabei darauf, nicht zu viele einzelne Striche zu ziehen und die Zeichnung nicht zu schraffieren. Auf der Vorlage sollten nur die Umrisse des Gegenstandes zu erkennen sein. Die Innenflächen füllst du später mit bunten Farben aus.

Wähle die richtigen Farben aus

Überlege dir, in welchen Farben du dein Projekt gestaltest

In einem nächsten Schritt überlegst du dir konkret, wie du das ausgewählt Motiv gestalten möchtest. Entscheide dich für eine Konturfarbe und für die Füllfarben. Ob du dein Window Color Projekt in einer Farbe gestaltest oder viele verschiedene Farben benutzt, ist dir selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass du das Motiv beim Malen vollständig ausfüllst. Du darfst keine Stelle frei lassen, sonst bekommst du das Bild nach dem Trocknen nicht von der Folie gelöst.

Stellst du dir die ausgewählten Farben vor Beginn bereit, erleichtert dir das die Arbeit enorm. Du musst den Bastelprozess dann nämlich nicht unterbrechen und es besteht keine Gefahr, dass ein Teil der Farbe zu früh trocknet.

Fixiere die Vorlage unter der Folie

Bevor du mit dem Malen beginnst, musst du die ausgewählte Vorlage unter der Folie fixieren. Das funktioniert am besten mit einem Klebestreifen. Achte darauf, dass die Vorlage vollständig von der Folie bedeckt ist. Nutzt du eine Hülle aus Folie, legst du die Vorlage hinein.

Feine Konturen zeichnen

Beim Zeichnen der Konturen ist Fingerspitzengefühl gefragt. Benutzt du eine Farbe zum ersten Mal, drehst du die Flasche auf den Kopf und schlägst einmal kurz mit der Hand auf den Flaschenboden. So vermeidest du die Bildung von Luftbläschen an der Flaschenspitze. Zeichne dann zunächst einen Strich am äußeren Rand der Folie. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie viel Farbe aus der Tube quillt und wie fest du drücken darfst. Fühlst du dich sicher genug, beginnst du die Konturen der Vorlage abzupausen.

Fange am besten in der Mitte der Vorlage an und arbeite dich nach außen vor. So läufst du keine Gefahr, die Farbe an den äußeren Rändern zu verschmieren. Halte die Tube senkrecht und zeichne möglichst gleichmäßig. Achte auch darauf, den Druck auf die Flasche während des Malens nicht zu verringern oder zu erhöhen, sonst wird die Kontur ungleichmäßig. Je mehr Druck du ausübst und je langsamer du die Flasche bewegst, umso dicker ist die Kontur am Ende. Für feine Konturen musst du die Flasche also möglichst schnell über die Folie bewegen und wenig Druck ausüben.

Zum Zeichnen setzt du die Flasche nicht auf der Folie auf. Es ist sogar eine gute Idee, circa zwei Zentimeter Abstand dazu zu halten. So gestaltest du die Linien gleichmäßiger und die Farbe verschmiert nicht. Kurz vor dem Ende einer Linie hörst du auf zu drücken und legst die restliche Farbe auf der Linie ab.

Konturen trocknen lassen

Nach dem Zeichnen der Konturen ist Geduld gefragt

Hast du die Konturen fertig gezeichnet, brauchst du Geduld. Nun muss deine Bastelarbeit nämlich erst einmal mindestens zwei Stunden trocknen. Trägst du die Füllfarbe zu früh auf, verlaufen die einzelnen Farben ineinander und das Motiv sieht nicht mehr so schön aus. Fasse die Farbe in keinem Fall zu früh an, sonst verschmiert sie.

Farbflächen ausmalen

Sind die Konturen getrocknet, geht es ans Ausmalen der Farbflächen. Dabei gehst du im Prinzip genauso vor wie beim Ausmalen der Konturen. Schlage vor der ersten Benutzung einmal kurz auf den Flaschenboden, um Luftblasen zu vermeiden. Mit dem Malen beginnst du im Idealfall entlang der Konturen und arbeitest dich zur Mitte einer Farbfläche vor. So stellst du sicher, dass die Farben aneinander haften und dein Bild beim Abziehen von der Folie keinen Schaden nimmt.

Genau wie bei den Konturen füllst du zunächst die mittleren Flächen und zum Schluss die äußeren. Es bietet sich an, vor einem Farbwechsel eine kurze Pause einzulegen und die Hand zu entspannen. Malst du über einen längeren Zeitraum hinweg aus der gleichen Handposition heraus, führt das im schlimmsten Fall zu Krämpfen.

Flächen mit dem Zahnstocher glätten

Bilden sich Bläschen auf deinem Bild, nimmst du den Zahnstocher zur Hand und zerstichst diese. Damit darfst du allerdings nicht zu lange warten, sonst trocknet die Farbe an und die Blasen lassen sich nicht mehr ohne Probleme entfernen. Den Zahnstocher kannst du auch nutzen, um große Farbflächen zu glätten. Dazu fährst du direkt nach dem Auftragen der Farbe einmal mit dem Zahnstocher hindurch und verteilst die Farbe dabei gleichmäßig.

Farbübergänge schaffen

Mit einem Zahnstocher schaffst du schöne Farbübergänge

Möchtest du, dass mehrere Farben ineinander übergehen, nutzt du dazu ebenfalls einen Zahnstocher. Trage zunächst eine helle Farbe auf und füge die dunklere hinzu, bevor die Farbe antrocknet. Nun vermischst du die unterschiedlichen Farben mit Hilfe des Zahnstochers und erzeugst so Übergänge und Schattierungen.

Fehler ausbessern

Machst du einen Fehler, musst du schnell handeln. Am einfachsten ist es nämlich, diesen zu korrigieren, wenn die Farbe noch nicht getrocknet ist. Entdeckst du einen Fehler, nimmst du ein Wattestäbchen zur Hand und drehst es vorsichtig auf der Stelle herum. So nimmt das Stäbchen die Farbe auf, ohne dein Bild zu beschädigen. Ist dein Bild schon getrocknet, hast du nur noch die Möglichkeit, es mit einem Messer oder einer Schere zurechtzuschneiden. Dabei passieren aber häufig Fehler und du ruinierst dein Bild. Wäge also lieber ab, ob der Fehler wirklich gravierend ist und entfernt werden muss.

Bild trocknen lassen

Bist du mit deinem Bild zufrieden, muss es trocknen. Je nachdem, welche Farbe du benutzt hast, dauert das ganz schön lange, zwischen acht und 32 Stunden. Wichtig ist, dass du den Prozess des Trocknens nicht zu früh beendest. Bist du zu ungeduldig, nimmt dein Bild Schaden.

Bild von der Folie lösen und aufkleben

Window Color Bilder kannst du auch auf Spiegeln anbringen

Ist dein Bild ausreichend getrocknet, löst du es vorsichtig von der Folie. Überlege dir vorab, wo du das Bild aufkleben möchtest. Löse das Bild dann möglichst in einer Bewegung vom Untergrund ab und vermeide es an einer bestimmten Stelle besonders stark zu ziehen. Hast du das Bild von der Folie gelöst, klebst du es am gewünschten Ort auf. In Frage kommen verschiedene glatte Oberflächen, zum Beispiel ein Fenster, Fliesen, ein Spiegel oder Tassen und Gläser.

Window Color entfernen

Hängt ein Bild schon über Jahre am gleichen Ort, ist es sehr schwer, dieses schnell und einfach zu entfernen. Damit du das Bild leichter von der glatten Fläche gelöst bekommst, erwärmst du es. Dazu nutzt du am besten einen Föhn. Als weiteres Hilfsmittel dient ein Schaber. Halte den Föhn für eine gewisse Zeit auf das Bild und mache dich sofort im Anschluss mit dem Schaber ans Werk. Gehst du vorsichtig vor, nimmt das Bild keinen Schaden und du kannst es auf einer Folie aufbewahren. Ist die Verbindung zum Glas besonders fest, musst du das Bild womöglich zerstören, um es vollständig zu entfernen.

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