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Inspiration: 2 Formen & 18 Tipps zum Anregen deiner Sinne

Der Geburtstag deines Partners steht kurz bevor und du hast immer noch keine Geschenkidee. Dein Kopf ist leer, dir fällt einfach nichts ein. Wir erklären, wie du deine Sinne am besten anregst und was deine Inspiration hemmt.

Was Inspiration eigentlich ist

Was Inspiration eigentlich ist

Inspirationen sind spontane Eingebungen, auf die du manchmal ganz schön lange warten musst. Meistens bezieht sich der Begriff auf künstlerische und kreative Prozesse, aber auch in anderen Bereichen sind Inspirationen hilfreich. Wenn du dich in einem emotionalen Tief befindest und dir die Motivation fehlt, ist eine inspirierende Idee Gold wert. Tipps für den richtigen Umgang mit deinen Emotionen gibt es hier.

Der Begriff Inspiration ist vom lateinischen Wort "inspiratio" abgeleitet. Auf Deutsch bedeutet das "Beseelung" oder "Einhauchen". Du hast also einen plötzlichen Impuls oder unerwarteten Gedanken, der dich aus einer festgefahrenen Lage befreit. Ein Geistesblitz macht dich glücklich und trägt zur Lösung deiner Probleme bei. Inspiration zu finden ist aber nicht immer leicht. Es gibt viele Faktoren, die dabei ein Hindernis sein können. Suchst du zum Beispiel unter Druck nach einer Idee, bist du wahrscheinlich wenig erfolgreich. Im Folgenden geben wir Tipps zum Anregen deiner Sinne und erklären, was deine Inspiration hemmt.

Formen der Inspiration

Inspiration spielt in den unterschiedlichsten Lebenslagen eine Rolle. Generell läuft der Inspirationsprozess immer nach einem bestimmten Schema ab. Inspiration hat viel mit Spontanität zutun. In einem unerwarteten Moment hast du plötzlich eine Eingebung. Dir kommt ein Gedanke oder du erinnerst dich an etwas, das dich nicht mehr loslässt. Diese Eingebung führt dazu, dass du eine Situation aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachtest. Oft bist du dir gar nicht darüber bewusst, denn dieser Prozess läuft in deinem Unterbewusstsein ab. Die neue Betrachtungsweise führt dazu, dass du das Bedürfnis hast, eine Idee auszudrücken oder umzusetzen.

Künstlerische Inspiration

Künstler brauchen Inspiration damit sie neue Werke erschaffen können. Sie ist der Ausgangspunkt jeglicher Kreativität. Hat ein Künstler eine zündende Idee, sagt man auch, dass er von der Muse geküsst wurde. Der Begriff Muse kommt aus der griechischen Mythologie und bezeichnet ursprünglich eine göttliche Quelle der Inspiration. Heutzutage sind auch Menschen Musen, meistens schöne und charakterstarke Frauen, die Künstler zu Ihrer Kunst anregen.

Gefühle können ebenfalls kreative Inspiration hervorrufen. Gefühlskälte oder pure Lebensfreude – all das sind Dinge, die Künstler in ihren Werken verarbeiten. Gerade wenn ein Künstler eine starke emotionale Bindung zu einer bestimmten Person hat, löst das Verhalten dieser Person etwas in ihm aus. So kann ein Konflikt, der auf den ersten Blick nur negativ erscheint, in der Reflexion positive Auswirkungen auf das künstlerische Schaffen haben.

Religiöse Inspiration

In religiöser Hinsicht versteht man Inspiration als Eingebung durch etwas Göttliches. Die christlichen Kirchen nennen die Bibel Wort Gottes, da sie laut der Lehre von Gottes Geist inspiriert wurde. Es gibt unterschiedliche Interpretationsansätze für diese sogenannte Inspirationslehre.

Tipps für mehr Inspiration

Inspiration zu finden ist manchmal gar nicht so leicht. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, deine Sinne anzuregen und deine Inspiration gezielt zu fördern. Wenn du auf bestimmte Dinge achtest und dir bewusstmachst, welche Aspekte deiner Inspiration helfen und welche eher hemmende Wirkung haben, kannst du deine Energie trainieren, optimieren und gezielt nutzen.

Unterbrich deine Alltagsroutine

Willst du deine Sinne stimulieren, beginnst du am besten damit, dein alltägliches Leben umzukrempeln. Jeder Mensch hat bestimmte Routinen im Alltag. Einige hast du dir bewusst antrainiert, andere nimmst du gar nicht wirklich wahr. Routinen bringen Struktur in dein Leben und bieten Orientierung. Sie führen aber auch dazu, dass deine Inspiration gehemmt wird.

Überlege dir, wie du aus deinen Alltagsroutinen ausbrechen kannst. Suche nach möglichst kreativen Lösungen und begib dich auf neue Wege. Das fördert deine Motivation und Inspiration. Es ist wichtig, dass du keine Angst davor hast, gewohnte Denkmuster hinter dir zu lassen.

Hab Geduld

Es dauert manchmal Tage, Wochen oder sogar Monate, bis du einen inspirierenden Gedanken zu einem bestimmten Thema hast. Bis dahin heißt es Ruhe und Geduld bewahren. Hin und wieder ist das ganz schön anstrengend und Nerven aufreibend, besonders dann, wenn du schon sehr lange auf eine Inspiration wartest. Du musst lernen damit umzugehen und abzuwarten. Die besten Ideen kommen dir dann, wenn du gar nicht damit rechnest.

Lenke dich ab

Progressive Muskelentspannung hilft, um Stress abzubauen.

Meditation als Ablenkung

Denk nicht andauernd darüber nach, dass du einfach keine guten Ideen hast. So machst du dir nur Druck und hemmst deine Inspiration. Lenke dich lieber ab, indem du Sport treibst oder dich mit deiner besten Freundin triffst. Meditation ist auch eine gute Idee. Versuche deinen Kopf so frei wie möglich zu bekommen und an gar nichts zu denken. So erholst du dich und schaffst Platz für neue Gedanken.

Betrachte vertraute Dinge aus einem neuen Blickwinkel

Inspiration ist überall um dich herum und wartet nur darauf entdeckt zu werden. Versuche es einmal mit einem Spaziergang in deiner Straße. Schau dich genau um. Bestimmt entdeckst du Dinge, die du vorher noch nie gesehen hast. Vielleicht gibt es schöne kleine Geschäfte und du siehst etwas interessantes in den Schaufenstern? Oder du nimmst die Bäume in einem nahegelegenen Park zum ersten Mal richtig wahr. Ihre Farben und Formen können kreative Inspirationen sein. Auch ein Waldbad regt deine Sinne an.

Sei neugierig

Wer neugierig ist, lernt immer wieder neue Dinge. Denk doch einmal darüber nach, ein neues Hobby auszuprobieren. Vielleicht hast du Lust Klavier zu spielen, eine neue Sprache zu lernen oder dir selbst einen Schal zu weben? Neue Hobbies bringen deine Gehirnzellen in Schwung und bieten Abwechslung und Entspannung vom Alltag. Wer engagiert und begeisterungsfähig ist, findet schnell neue Inspirationen.

Lustlosigkeit und Desinteresse hemmen deine Inspiration und deine Denkfähigkeit. Um das zu vermeiden, machst du dir am besten Gedanken darüber, was dich antreibt. Hab kein Angst davor auch mal einen Fehler zu machen. Das ist völlig normal beim Erlernen von neuen Dingen. Tipps zum Lernen lernen gibt es hier.

Sei spontan

Spontanität ist inspirierend

Spontanität ist inspirierend. Halte nicht an gewohnten Ordnungs-Mustern fest, sondern wirf deine Regeln und Pläne ab und an über Bord. Kommt etwas anders als geplant, solltest du das als Chance sehen und den neuen Weg unbedingt wahrnehmen. Improvisation bringt ebenfalls oft neue Inspirationen hervor.

Kommt dir eine spontane Eingebung, gilt es ihr zu folgen. Vielleicht ergibt sich daraus etwas Tolles. Es kann sein, dass sie in einem Moment kommt, der dir gar nicht passt oder in dem du keine Zeit hast, dich intensiv mit deiner Idee zu beschäftigen. Dann notierst du dir die Idee und denkst zu einem späteren Zeitpunkt darüber nach.

Sei selbstkritisch und kritikfähig

Fällt es dir schwer, dich von festen Denkstrukturen zu befreien, hilft es, wenn du dich selbst hinterfragst. Das ist häufig ein Weg aus der Blockade. Eine genaue Selbstreflexion ist dabei entscheidend. Orientiere dich dazu an folgenden Fragen:

  • Vor welchem Problem stehe ich genau?
  • Welche Herangehensweise gibt es zur Problemlösung?
  • Habe ich etwas übersehen oder falsch gemacht?

Auch Kritikfähigkeit kann dir bei der Suche nach Inspiration helfen. Andere Menschen betrachten bestimmte Dinge aus einem alternativen Blickwinkel. Fühl dich nicht angegriffen, wenn du kritisiert wirst, sondern sieh es als Möglichkeit dich weiterzuentwickeln.

Designe etwas

Kreative Arbeit regt deine Fantasie an

Werde kreativ und nähe ein selbst designtes Kleidungsstück. Handwerkliche, kreative Arbeit regt deine Fantasie an und macht dich glücklich. Außerdem lernst du dich und deine Vorlieben so besser kennen. Das kann zu einer veränderten Selbstwahrnehmung führen, die wiederum nicht selten eine Inspirationsquelle ist.

Sprich mit Freunden

Kommunikation hilft bei der Suche nach Inspiration. In Gesprächen mit Freunden ergeben sich ganz neue Denkstrukturen. Eventuell werden Themen angesprochen, über die du dir bisher keine Gedanken gemacht hast. Das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, hat zusätzlich positive Auswirkungen auf dein Selbstbewusstsein.

Verlasse deine Komfortzone

Deine Komfortzone ist ein Bereich, in dem du dich komfortabel und wohl fühlst. Es ist kein bestimmter Ort, sondern eine ganze Lebensweise. Hast du dich in deiner Komfortzone eingerichtet, tust du dich mit Sicherheit sehr schwer, Neues zu wagen und dich auf neue Erfahrungen und Menschen einzulassen. Das Verlassen deiner Komfortzone ist aber sehr wichtig für deine Inspiration. Hab keine Angst davor etwas zu wagen. Gespräche mit Fremden können dich auf Ideen bringen, die dir vorher nie in den Sinn gekommen wären, das Besuchen unbekannter Orte stimuliert deine Sinne und bringt deine Gehirnzellen in Schwung.

Lerne neue Leute kennen

Lerne neue Leute kennen

Hast du deine Komfortzone verlassen, ist es an der Zeit neue Leute kennenzulernen. Das klappt, indem du dir ein neues Hobby suchst, einem Verein beitrittst oder dich ehrenamtlich engagierst. Kommst du mit Menschen ins Gespräch, mit denen du bisher nichts zu tun hattest, eröffnet dir das viele neue Blickwinkel.

Nimm dir eine Auszeit

Eine Auszeit ist die perfekte Inspirationsquelle, denn du entkommst deinem Alltag und musst dich zwangsläufig von deinen Routinen befreien. Bei einer Reise ans Meer kannst du dich gut entspannen, bei einer Städtereise viel Neues entdecken. Willst du während deiner Auszeit etwas lernen, ist eine Sprachreise zu empfehlen. Brauchst du eine längere Pause von deinem Arbeitsalltag, ist ein Sabbatical eine gute Idee. Das Sabbatjahr kannst du zum Reisen oder zur Weiterbildung nutzen. Neue Inspirationen gibt es währenddessen mit Sicherheit.

Sammle Ideen beim Brainstorming

Brainstorming ist eine praktische Methode zum Sammeln neuer Ideen. Wahrscheinlich hast du in der Schule schon Erfahrungen damit gesammelt. Die Grundidee des Brainstormings ist, alle Informationen zu einem bestimmten Thema zu sammeln. Dabei lässt du deiner Fantasie freien Lauf und lässt deine Gedanken völlig ungefiltert aus dir heraussprudeln. Später sortierst du deine Gedanken und hast die Möglichkeit sie zu kombinieren oder intensiver darüber nachzudenken. So ergeben sich Ideen aus zuvor unverbundenen oder zusammenhanglosen Gedanken.

Ordne deine Gedanken in einer Mindmap

Auch eine Mindmap hilft bei der Suche nach Inspiration. Sie dient dazu, deine Gedanken zu strukturieren und übersichtlicher zu machen. Der Begriff "mindmap" setzt sich aus zwei Worten zusammen. Das Wort "mind" bezeichnet deine Gedanken, das Wort "map" die Karte, auf der du deine Gedanken visualisierst.

Beim Erstellen einer Mindmap sind dir keine Grenzen gesetzt. Du kannst ein Online-Programm nutzen oder mit bunten Stiften auf ein großes Blatt Papier schreiben. Gerade nach dem Brainstorming sind Mindmaps eine gute Wahl. Darin ordnest du deine vermeintlich zusammenhanglosen Ideen und bringst sie in eine Übersicht. Ist deine Mindmap fertig, sollte sie einer Landkarte ähneln.

Eine Mindmap baust du folgendermaßen auf: In der Mitte des Blatts befindet sich das Hauptthema. Davon gehen Teil- und Unter-Themen aus. Einzelne Stränge hebst du farblich hervor, um die Gliederung deiner Karte deutlich zu machen. So ist ersichtlich, welche Themen wichtig und welche eher nebensächlich sind. Bilder helfen bei der Visualisierung und schaffen neue Assoziationen. Deine Mindmap kannst du immer mehr erweitern. Sie ist also nie wirklich fertig.

Sei nicht perfektionistisch

Sei nicht perfektionistisch

Erwarte nicht, dass alle Ideen, die du hast, perfekt umsetzbar sind. Manchmal musst du ein wenig daran herumfeilen oder noch einmal neu überlegen. Es lohnt sich also etwas Zeit in seine Ideen zu investieren. Inspirationen sind Anregungen, die ausgearbeitet und umgesetzt werden wollen. Perfektionismus ist da fehl am Platz. Stell dich darauf ein, dass du auch mal scheitern wirst. Das ist gar nicht schlimm, denn aus Fehlern lernst du.

Es ist von Vorteil, wenn du viele verschiedene Ideen hast, die noch nicht vollständig ausgereift sind. Dann arbeitest du daran und kombinierst sie zu einer großen innovativen Idee. Hab nicht immer nur das Ziel vor Augen, sondern auch den Entwicklungsprozess.

Sei nicht verbissen

Verbissenheit führt zwar bei gewissen Dingen zum Erfolg, ist für einen freien Geist auf der Suche nach Inspiration aber Gift. Es bedeutet, dass du mit Elan bei der Sache bist, dich aber zu sehr darauf versteifst. Das ist zum Anregen deiner Sinne nicht förderlich. Hast du den Eindruck zu verbissen zu sein, solltest du versuchen dich zu entspannen und den Kopf frei zu kriegen. Versuch es mit Yogaübungen oder Entspannungstechniken. Tipps zum Yoga lernen gibt es hier.

Lass dich nicht stressen

Stress ist eine weitere Blockade für Inspirationen. Auch wenn du vielleicht der Meinung bist unter Zeitdruck die besten Ideen zu haben, ist es ratsam sich Ruhe und Entspannung zu gönnen. Dann kannst du deine Gedanken schweifen lassen und bist offen für spontane Eingebungen. Denkst du permanent über dein Problem nach, wird dir keine Idee kommen.

Lass dich nicht entmutigen

Manchmal dauert es etwas länger, bis du eine zündende Idee hast. Lass dich davon nicht entmutigen, sondern versuche es weiter. Wichtig ist, dass du immer an dich selbst glaubst und überzeugt davon bist, dass die Inspiration dich irgendwann überkommt. Dann bringen dich kleine Unsicherheiten auch nicht aus der Bahn.

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