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Bitcoin Kurs Prognose : 7 Chancen & 8 Risiken

Der Bitcoin besitzt eine enorm hohe Volatilität. Trotzdem kann dir das Betrachten der Chancen und Risiken dabei helfen, für die Zukunft eine Bitcoin Kurs Prognose zu erstellen. Wir stellen die wichtigsten Chancen und Risiken vor.

Der Bitcoin ist die erste und gleichzeitig die mit Abstand führende Kryptowährung. Ein Handel mit Bitcoin kann viele Vorteile bieten. Allerdings wird der Kurs nach wie vor durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Bitcoin: Kurs-Prognose basiert auf Nachfrageentwicklung

Der Kurs des Bitcoins hat in den letzten Jahren zum Teil drastische Bewegungen erfahren. Wie bei jedem handelbaren Finanzprodukt, so basiert auch die Bitcoin Kurs Prognose auf Daten, die sich auf die Nachfrage auswirken. Hier erfährst du die wichtigsten Tipps zum Kauf von Bitcoin.

Entscheidend zu wissen ist daher, welche Einflussfaktoren es grundsätzlich hinsichtlich des Bitcoin Kurses am Markt gibt. Das Gegenüberstellen und Auswerten der Chancen einerseits und Risiken auf der anderen Seite kann helfen, eine nachvollziehbare Prognose zur Kursentwicklung zu stellen.

Das beeinflusst den Kurs des Bitcoins

Diese Faktoren beeinflussen den Bitcoin Kurs

Da der Bitcoin am freien Markt gehandelt wird, basiert der Kurs stets auf Angebot und Nachfrage. Ist die Nachfrage besonders hoch, folgen darauf für gewöhnlich Kurssteigerungen.

Interessieren sich hingegen kaum Trader und Anlegerinnen oder Anleger für den Bitcoin, fällt der Kurs für gewöhnlich.

Chancen von Bitcoin

Da das Angebot beim Bitcoin vergleichsweise stabil ist, wirken sich die meisten Chancen und Risiken auf die Nachfrageseite aus. Somit muss jeder Trader abwägen, welche Einflussfaktoren aus seiner Sicht die größere Rolle spielen. So kann anschließend eine Bitcoin Kurs Prognose abgegeben werden.

Bitcoin wird verstärkt als Zahlungsmittel genutzt

Die originäre Idee beim Bitcoin war, dass die digitale Währung in großem Umfang als Zahlungsmittel genutzt werden sollte. Bis heute ist der Anteil der Geschäfte vor Ort und auch der Online-Anbieter allerdings relativ gering, die Zahlungen mit Kryptowährungen zulassen. Expertinnen und Experten zufolge bewegt sich dieser Anteil – abhängig von der Branche – zwischen durchschnittlich zwei bis vier Prozent.

Eine große Chance für den Bitcoin Kurs wäre es, wenn noch deutlich mehr Offline- und Online-Händler Zahlungen mit der Kryptowährung akzeptieren würden. Einen Trend dazu gibt es bereits. Insbesondere große und bekannte Unternehmen erlauben zunehmend den Bitcoin als Zahlungsmittel.

Beispiele für Unternehmen, die den Bitcoin bereits akzeptieren, sind unter anderem PayPal, Amazon und Dell. Manche Fachleute sind sich einig darüber, dass sich die zunehmende Nutzung als Zahlungsmittel sehr positiv auf die Kursentwicklung des Bitcoins auswirken dürfte.

Damit verbunden ist vor allem der Vertrauensgewinn, wenn die digitale Währung immer mehr zu einem ganz "normalen" Zahlungsmittel werden würde. Hier erfährst du mehr zum Kauf von alternativen Kryptowährungen wie Ripple, Dash oder Chainlink.

Stärkere Regulierung des Krypto-Marktes

Chancen des Bitcoins: Stärkere Regulierung des Marktes

Eine weitere positive Entwicklung, die beim Bitcoin zu steigenden Kursen in der Zukunft führen könnte, ist eine stärkere Regulierung des Marktes. Einerseits werden solche Ansätze von den Märkten bisher zwar fast ausschließlich mit Kursrückgängen quittiert.

Auf der anderen Seite schafft eine Regulierung des Bitcoins und anderer Kryptowährungen jedoch mehr Vertrauen und Sicherheit. Durch eine Regulierung müssten beispielsweise Krypto-Börsen und andere Plattformen bestimmte Auflagen erfüllen, was zu einer höheren Sicherheit führt.

Eine Regulierung vorausgesetzt interessieren sich vielleicht auch relativ sicherheitsbewusste Anleger und Trader für den Handel und das Investment in die digitale Währung. Eine stärkere Regulierung des Marktes muss also nicht zwingend negative Konsequenzen haben, sondern kann sich auch positiv auf den Bitcoin Kurs und dessen Zukunftsprognose auswirken.

Geringere Volatilität beim Bitcoin

Einen echten Störfaktor für eine noch positivere Entwicklung des Bitcoin Kurses sehen Analysten unter anderem in der hohen Volatilität. Gerade deshalb gilt die Kryptowährung als fast unkalkulierbares Spekulationsobjekt. Sollte sich die Schwankungsbreite jedoch verändern und der Kurs der führenden digitalen Währungen stabiler werden, kann dies durchaus positive Auswirkungen auf die Kursentwicklung haben.

Bei stabileren Kursen würden erfahrungsgemäß Anleger und Trader den Bitcoin zunehmend auch als Investitionsmöglichkeit und nicht nur als reine Spekulation betrachten.

Da Bitcoins keine Laufzeitbegrenzung haben, ist schon jetzt eine gute Grundlage dafür vorhanden, mittel- oder langfristig in digitale Währungen zu investieren. Falls der Bitcoin tatsächlich zunehmend auch für Kapitalanleger interessant sein sollte, könnte das dem Kurs einen echten Schub geben.

Begrenzte Anzahl macht Bitcoin irgendwann rar

Begrenzte Coin-Anzahl macht Bitcoin rar

Eine Chance auf zukünftige Kurssteigerungen beim Bitcoin basiert darauf, dass es eine begrenzte Anzahl von Coins gibt. Maximal 21 Millionen virtuelle Münzen können insgesamt geschürft werden.

Damit hebt sich der Bitcoin von zahlreichen anderen digitalen Währungen ab, bei denen es eine derartige Höchstgrenze nicht gibt.

Irgendwann ist der Bitcoin also voraussichtlich eine rare Kryptowährung, was in aller Regel zu steigenden Kursen führen dürfte. Wann dieser Zeitpunkt allerdings eintritt, lässt sich aktuell noch nicht absehen. Zudem findet in regelmäßigen Abständen ein sogenanntes Halving (Halbierung) statt.

Die Halbierung führt dazu, dass weniger Bitcoins als Belohnung für das Schürfen gutgeschrieben werden. Ein weiterer Effekt besteht darin, dass die zu lösenden Algorithmus-Aufgaben immer schwerer werden. Das wiederum macht eine stetig größere Rechenleistung erforderlich.

Unabhängigkeit von Banken durch dezentrale Struktur

Ein weiterer Vorteil des Bitcoins ist seine dezentrale Struktur. Diese führt insbesondere zur Unabhängigkeit von Banken, was die entsprechenden Zahlungen betrifft. Mit diesem Vorteil ist die digitale Währung allerdings nicht alleine, sondern nahezu alle Altcoins verfügen ebenfalls über diese dezentrale Struktur.

Trotzdem könnte die unabhängige Zahlung vom Bankensystem zukünftig immer wichtiger werden, wenn das Vertrauen der Kunden in die Banken weiter schwindelt. Dabei handelt es sich in dem Fall um eine weitere Chance, dass der Bitcoin zukünftig im Kurs steigt.

Mehr institutionelle Investoren und Unternehmen kaufen den Bitcoin

Eine große Chance für zukünftige Kurssteigerungen beim Bitcoin sehen Experten vor allem darin, dass zunehmend institutionelle Investoren und große Unternehmen die digitale Währung kaufen. Ein Beispiel ist Tesla, denn der Automobilhersteller hat für einen Gegenwert von über einer Milliarde Dollar Coins erworben.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Unternehmen, die den Bitcoin mittlerweile als Geldanlage und Kapitalrücklage betrachten. Zu den Firmen gesellen sich zunehmend institutionelle Investoren, beispielsweise Fonds. Umso breiter die Ebene ist, auf der Bitcoins für ein Investment genutzt werden, desto gefragter ist die Währung. Kurssteigerungen sind nicht unwahrscheinlich.

Bitcoin als mit Abstand führende Kryptowährung

Bitcoin als führende Kryptowährung

Der Bitcoin ist nicht nur die erste, sondern bis heute die mit Abstand führende Kryptowährung. Bei einer Marktkapitalisierung von durchschnittlich über 500 Milliarden US-Dollar hat der Bitcoin selbst vor der zweitgrößten Währung Ethereum einen deutlichen Abstand. Wie du eine Ethereum Kurs Prognose erstellst, erfährst du hier.

Diese Führungsposition stellt im Vergleich zu den Altcoins einen großen Vorteil dar, auch wenn sicherlich inzwischen einige digitale Währungen technisch besser als der Bitcoin sind.

Die Führungsrolle des Bitcoins ist demnach eine große Chance, dass es sich auch in der Zukunft um die beliebteste und größte Kryptowährung handeln wird.

Dass die Größe und Bekanntheit des Bitcoins ein großer Vorteil ist, zeigt ein Blick auf die großen Krypto-Börsen wie beispielsweise eToro oder Binance. Dort können oftmals maximal 10 bis 20 digitale Währungen gehandelt werden. Dabei konzentrieren sich die Börsen natürlich vor allem auf die Top 10.

Darüber hinaus gibt es sogar einige Handelsplattformen, die sich ausschließlich auf den Bitcoin beschränken. Das wiederum macht es Investoren leicht, weil der Markt sehr liquide ist. Das ist eine wichtige Basis dafür, dass auch zukünftig umfangreich in die Kryptowährung investiert werden kann.

Risiken von Bitcoin

Um überhaupt eine Bitcoin Kurs Prognose erstellen zu können, solltest du wichtige Risiken beim Umgang mit Bitcoin kennen. Dazu gehören die hohe Volatilität der Kryptowährung, äußere Faktoren und mögliche Regulierungen.

Hohe Volatilität des Bitcoin Kurses

Bitcoin Kurs mit hoher Volatilität

Neben den Chancen auf steigende Kurse beim Bitcoin gibt es auf der einen Seite ebenfalls einige Risiken. Dazu gehört insbesondere die sehr hohe Volatilität. Diese extreme Schwankungsbreite hält zahlreiche Investoren von einem Investment ab.

Darüber hinaus steigen regelmäßig Trader und Anleger aus digitalen Währungen wie dem Bitcoin aus, ebenfalls aufgrund der hohen Volatilität. Wenn die führende Digitalwährung nach wie vor von zahlreichen Marktteilnehmern ausschließlich als Spekulationsobjekt angesehen wird, wird dies vermutlich nicht zu einem stabilen Kurs und auf Dauer steigenden Bitcoin Preisen beitragen.

Staaten schaffen eigene digitale Währungen

Ein weiteres Risiko für den Bitcoin und dessen positive Kursentwicklung ist die wachsende Konkurrenz. Damit sind nicht einmal die inzwischen über 10.000 Altcoins gemeint, die gehandelt werden können. Vielmehr gibt es eine wachsende Anzahl von Staaten, die ihre eigene Kryptowährung ins Leben rufen.

Zu diesen Ländern gehören beispielsweise Schweden (e-Krone), China und auch in der Eurozone wird bereits an einer digitalen Währung gearbeitet. Diese anrüchig "staatlichen" digitalen Währungen können durchaus eine Konkurrenz zum Bitcoin sein. Sie werden zum einen reguliert sind und zum anderen sollen sie eine deutlich geringere Schwankungsbreite haben.

Vor allem mittel- und langfristig orientierte Kapitalanleger werden vermutlich mehr Vertrauen in eine solche staatliche Kryptowährung haben als in den Bitcoin oder Altcoins, die frei und unreguliert gehandelt werden.

Enormer Stromverbrauch beim Bitcoin-Mining

Hoher Stromverbrauch beim Mining

Ein Risiko für sinkende Bitcoin Kurse ist der mittlerweile enorme Stromverbrauch. Allein für des Bitcoin-Mining werden Schätzungen zufolge zwischen 1 bis 1,5 Prozent des globalen Energieverbrauchs benötigt.

Da auch im Bereich Kryptowährungen die Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, steigen Trader und Anleger zunehmend vom Bitcoin in energiefreundlichere digitale Währungen um, die deutlich weniger Strom verbrauchen. Ein Beispiel ist der Peercoin, der mitunter als grüner Bitcoin bezeichnet wird.

Zunehmende Regulierung oder Verbote des Bitcoins

Ein Risiko für eine positive Kursentwicklung des Bitcoins ist jetzt schon absehbar, nämlich die zunehmende Regulierung. Manche Staaten haben im ersten Schritt das Mining sogar verboten, allen voran China. Grundsätzlich ist die Gefahr durchaus gegeben, dass manche Länder ein komplettes Verbot von Kryptowährungen durchsetzen.

Das könnte eine Kettenreaktion auslösen, sodass der Bitcoin und alle Altcoins komplett verboten werden. Wie realistisch dieses Szenario allerdings ist, lässt sich heute schwer einschätzen. Zumal auch einige Staaten existieren, die dem Bitcoin sehr aufgeschlossen gegenüber sind.

Modernere und technisch bessere Altcoins

Ein nicht unerhebliches Risiko für den Bitcoin sind die inzwischen über 10.000 Altcoins. Besonders "bedrohlich" sind andere Kryptowährungen, die einerseits technisch fortschrittlicher sind und zum anderen eine relativ große Marktkapitalisierung haben. Noch kann im Hinblick auf die Marktkapitalisierung zwar kein Coin dem Bitcoin ernsthafte Konkurrenz machen. Es besteht aber das Risiko, dass sich dies in einigen Jahren verändert.

Zahlreiche Altcoins sind mittlerweile deshalb auf einem besseren technischen Niveau als der Bitcoin, weil sie deutlich jünger sind. Diverse digitale Währungen konnten das Bitcoin-Prinzip weiter entwickeln und verbessern.

Zu den Verbesserungen gegenüber der führenden Digitalwährung zählen insbesondere eine höhere Effizienz, breitere technische Einsatzmöglichkeiten und eine optimierte Einbindung der Community.

Bitcoin bleibt vorwiegend ein Spekulationsobjekt

Bitcoin als Spekulationsobjekt

Die hohe Volatilität beim Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist unbestritten. Damit hängt zusammen, dass die Digitalwährung bisher verhältnismäßig selten von Unternehmen als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Sollte sich das nicht deutlich ändern, könnten die Marktteilnehmenden zunehmend das Interesse an Kryptowährungen verlieren.

Das Risiko besteht also darin, dass der Bitcoin in erster Linie ein Spekulationsobjekt bleibt und nie zu einem breit aufgestellten Zahlungsmittel wird, das er ursprünglich sein sollte.

Kein echter Wert hinter dem Bitcoin

Mittel- und langfristig orientierte Anleger nehmen zwar ein gewisses Risiko in Kauf, möchten vom Grundsatz her allerdings oft kalkulierbar und vergleichsweise sicher investieren. Beim Bitcoin und anderen Kryptowährungen fehlt es vielen Anlegern an Vertrauen.

Das mangelnde Vertrauen wiederum ist nicht nur auf die fehlende Regulierung zurückzuführen, sondern auf einen nicht existierenden Wert hinter der digitalen Währung. Beim Bitcoin gibt es eben keinen echten Sachwert, der hinter dem virtuellen Geld steht.

Damit unterscheidet sich die digitale Währungen zum Beispiel von beliebten Anlageobjekten wie Gold, Immobilien oder Aktien. Kritisch formuliert ist der Bitcoin lediglich ein Datensatz ohne jeden nachhaltigen Wert.

Der Preis der Kryptowährung ergibt sich stattdessen vielmehr ausschließlich auf der folgenden Grundlage: Käufer vertrauen darauf, dass sie zum Beispiel auch in sechs Monaten einen Gegenwert in Euro für den Bitcoin erhalten.

Gefahr durch Hackerangriffe und gestohlene Bitcoins

Gefahr durch Hackerangriffe

In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Hackerangriffe, durch die zum Beispiel auf Krypto-Börsen Bitcoins in großem Ausmaß gestohlen wurden. Die führende Kryptowährung ist diesbezüglich besonders gefährdet, denn in der Regel konzentrieren sich Hacker auf den am meisten gehandelten Coin.

Die Gefahr durch solche Hackangriffe besteht allerdings in erster Linie bei sogenannten Online-Wallets. Schützen können sich Käufer vor derartigen Angriffen, indem sie sich gezielt für ein Offline-Wallte wie ein Hardware-Wallet entscheiden.

Bitcoin Kurs Prognose: Unsere Empfehlung

Aus heutiger Sicht ist es nahezu unmöglich, seriös eine wahrscheinliche Bitcoin Kurs Prognose zu erstellen. Es gibt eine Reihe von Einflussfaktoren auf den Kurs. Daher halten sich Chancen und Risiken in etwa die Waage. Hinzu kommt, dass die grundsätzliche Entwicklung von Kryptowährungen und somit auch des Bitcoins nicht absehbar ist.

Ein mögliches Verbot von Digitalwährungen ist genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie ein Anstieg des Bitcoin Kurses auf über 500.000 Dollar. Ein wichtiger Faktor wird sein, ob sich der Bitcoin auf breiterer Ebene als bisher als Zahlungsmittel durchsetzen kann.

Die Nutzung als Zahlungsmittel wiederum ist vor allem davon abhängig, dass vermehrt größerer Unternehmen die Kryptowährungen akzeptieren und institutionelle Investoren sich vermehrt für den Bitcoin interessieren.

Sicherlich wird die Kursentwicklung weiterhin in großem Umfang vom Agieren der Spekulanten bestimmt werden. Eine klare Empfehlung bezüglich der zukünftigen Entwicklung des Bitcoins ist aufgrund der Unwägbarkeiten nicht möglich.

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