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Ausbildung zum Lerncoach

Ausbildung zum Lerncoach

Das Lerncoaching befasst sich mit der Betreuung und Unterstützung von Lernprozessen. Die Inhalte und Methoden basieren auf der modernen Lerntheorie. Hierbei steht die Arbeit mit Schülern, Studierenden und Auszubildenden im Vordergrund, die Schwierigkeiten und Defizite im Bereich Lernen aufweisen. Dabei verfolgt das Lerncoaching einen ganzheitlichen Ansatz, der davon ausgeht, dass das Lernen ein individueller und lebenslanger Prozess ist, der gezielt durch Lernstrategien gefördert werden kann.

Die Ausbildung zum Lerncoach erfolgt in Form einer Weiterbildung. Sie richtet sich vor allem an Fachkräfte aus dem lehrenden und sozialen Bereich, die Schülern und jungen Erwachsenen während ihres Lernprozesses zur Seite stehen, sie betreuen und unterstützen. Die Weiterbildung ist aber auch für Quereinsteiger geeignet.


Berufsfeld Lerncoach

Berufsfeld Lerncoach

Während der Weiterbildung zum Lerncoach lernst du die wichtigen Grundlagen und Hintergründe der modernen Lerntheorien kennen. Hierauf basieren die Methoden und Strategien des Lehrens und Lernens. Als Lerncoach besteht deine Aufgabe darin, Lernprobleme und -störungen zu erkennen, einzuordnen und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu gehört auch die adäquate Vermittlung und die fachkompetente und individuelle Einsetzung der Behandlungsmöglichkeiten. Das Grundprinzip dabei lautet, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Da du als Lerncoach in der Funktion eines Lehrenden tätig bist, ist der adäquate Zugang zu jungen Erwachsenen eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Betreuung und Unterstützung. Der wichtige Grundsatz dabei ist, dass das Lernen als individueller Prozess angesehen wird, der ein Leben lang andauert.

Als Lerncoach arbeitest du überwiegend mit Kindern und jungen Erwachsenen zusammen. Deine Aufgabe besteht darin, Lerndefizite zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Zu den Lern- und Entwicklungsstörungen gehören:

  • Legasthenie: Lese- und Rechtschreibschwäche
  • Minderbegabung
  • Dyskalkulie
  • Lernbehinderung
  • Entwicklungsstörungen
  • ADHS

Als Lerncoach kennst du die Hintergründe der Lern- und Entwicklungsstörungen und Möglichkeiten der individuellen Förderung. Dabei betreust unter anderem auch Personen, die unter Prüfungsangst leiden. Ihnen hilfst du dabei, die innere Angst zu überwinden und zeigst Methoden und Strategien auf, die hilfreich für die Vorbereitung auf die Prüfung sind.

Zu deinen Aufgaben als Lerncoach gehören:

  • Das Erkennen von individuellen Lerndefiziten und -schwierigkeiten
  • Das Aufzeigen individueller Strategien zur Problemlösung
  • Die Hilfe zur Selbsthilfe: Das Fördern der Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit
  • Die theoretischen Grundlagen der modernen Lerntheorie in die Praxis umzusetzen

Das wichtiges Augenmerk während der Arbeit liegt auf der adäquaten Betreuung und Unterstützung der Betroffenen. Hierzu gehört auch die fachliche Beratung der Familie und die Überweisung an die jeweiligen therapeutischen Fachkräfte.

Das Berufsfeld, in dem Lerncoaches arbeiten können, ist vielfältig und abwechslungsreich. Sie werden in allen Bereichen eingesetzt, in denen gelernt, gelehrt und in diesem Zusammenhang beraten wird. Das können sowohl Institutionen der Schulbildung sein als auch der Erwachsenenbildung. Auch soziale Einrichtungen bieten dir ein vielfältiges Arbeitsfeld in Bezug auf die Betreuung und ganzheitliche Unterstützung.

Selbstständig als Lerncoach

Selbstständig als Lerncoach

Als Lerncoach kannst du als Selbstständiger arbeiten und deine eigene Praxis eröffnen. Der Vorteil dabei ist die berufliche Freiheit. Deine Arbeit besteht entweder darin, individuell Einzelpersonen mit Lern- und Entwicklungsstörungen zu fördern oder Gruppencoachings zu leiten. Dabei ist dein Gehalt von der momentanen Auftragslage abhängig. Du kannst deine privaten Dienste auch als freiberuflicher Lerncoach anbieten. Außerdem kannst du als Honorarkraft in Beratungsstellen, Jugendheimen und Jugendzentren arbeiten. Hierfür solltest du über eine ausgeprägte soziale Kompetenz verfügen.

Lerncoach in Bildungsinstitutionen und sozialen Einrichtungen

Lerncoaches werden häufig als unterstützende Kräfte in Schulen eingesetzt. Hier überschneiden sich die Tätigkeiten oft mit sozialen Einrichtungen. Es gibt viele Programme für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien denen, aufgrund einer Auffälligkeit im Unterricht, eine Lernbegleitung gestellt wird. Das kann beispielsweise ein Heranwachsender mit Konzentrationsproblemen sein, einer emotional-sozialen Störung oder mit einer Lernschwäche. Die Einsatzmöglichkeiten sind in diesem Bereich sehr vielfältig. Als Lern- oder Schulbegleitung besteht deine Tätigkeit aus der individuellen Einzelförderung und der Hilfestellung während des Unterrichts. Als Lehrer kannst du die Erkenntnisse, die du während der Weiterbildung erlangst, für die individuelle Einzelförderung im Unterricht nutzen.

Für Lerncoaches bieten sich zudem immer mehr Möglichkeiten in der Erwachsenenbildung. Du kannst beispielsweise als Studienberater, in berufsbildenden Schulen und in Ausbildungszentren tätig sein.

Ausbildung zum Lerncoach: Gehalt und Karriere

Da sich die Ausbildung zum Lerncoach in erster Linie an Fachpersonal aus dem lehrenden und sozialen Bereich richtet, bietet sich hierdurch die Möglichkeit, sich beruflich breiter aufzustellen. Dadurch kannst du dich als Lerncoach in einem Pool von Konkurrenten hervorheben und mit einer Zusatzqualifikation glänzen. Dadurch ist auch ein Gehaltsaufstieg möglich.

Gehalt

Die Höhe des Gehalts fällt je nach Berufsfeld und Anstellungsform sehr unterschiedlich aus. Als Angestellter liegt das Durchschnittseinkommen bei 2.400 Euro. Weitere Faktoren, die die Höhe des Einkommens beeinflussen, sind die Größe des Unternehmens und die Berufserfahrung. Je mehr Berufserfahrung du sammelst, umso höher fällt in der Regel auch das Gehalt aus.

Als Selbstständiger hängt dein Gehalt von der aktuellen Auftragslage ab. Hier bestimmst du deinen Stundensatz selbst. Dieser kann bis zu 60 Euro betragen. Entscheidest du dich für die Selbstständigkeit, solltest du die bürokratischen Pflichten und kaufmännischen Aspekte, die auf dich zukommen, nicht unterschätzen. Dabei stellt die Kundenakquise einen wichtigen Aufgabenbereich für dich dar.

Karrieremöglichkeiten als Lerncoach

Karrieremöglichkeiten als Lerncoach

Lernmethoden und die Vermittlung von Lehrinhalten, insbesondere in Bezug auf das Bildungssystem, sind seit Jahren ein wichtiges Thema der Bildungspolitik. Und auch für Eltern stellt sich immer mehr die Frage nach einer zusätzlichen und individuellen Förderung der Kinder. Vor allem die PISA-Studien der letzten Jahre, in welchen die deutschen Schüler im europäischen Vergleich sehr schlecht abschnitten, führten zu einer andauernden Diskussion in der Gesellschaft. Hinzu kommen die Schulreformen der letzten Jahre, wie beispielsweise die Bildungsreform G8 (die Verkürzung der Schuldauer um ein Jahr an Gymnasien) und der stetig zunehmende Leistungsdruck, die das individuelle Lernen beeinflussen.

Die individuellen Bedürfnisse sowie die individuelle Förderung der Heranwachsenden bleiben dabei oft auf der Strecke. Umso wichtiger sind Lerncoaches, die jungen Menschen mit Defiziten beratend und unterstützend zur Seite stehen. Gerade bei Lern- und Entwicklungsstörungen, wie etwa der Dyskalkulie oder der Legasthenie, reichen reguläre Nachhilfestunden nicht aus. Betroffene sind auf eine ganzheitlich-individuelle Hilfe angewiesen. Insbesondere Personen, die bereits aus dem lehrenden und beratenden Bereich stammen, können sich mit einer abgeschlossenen Weiterbildung als Lerncoach beruflich breiter aufzustellen und gezielt in der Einzelförderung arbeiten.

Migration, Kultur und Mehrsprachigkeit gehören bereits zum festen Themen-Repertoire der Weiterbildung zum Lerncoach. Hier bieten sich viele neue berufliche Perspektiven, wie beispielsweise im Bereich der Integration und Alphabetisierung.

Ist Lerncoach die richtige Ausbildung für mich?

Mit diesen fünf Fragen findest du heraus, ob der Beruf Lerncoach der Richtige für dich ist:

  • Interessierst du dich für Lernprozesse und die modernen Lerntheorien?
  • Arbeitest du gerne mit Menschen zusammen?
  • Ist es dir ein besonderes Anliegen, Personen mit Defiziten im Bereich Lernen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen?
  • Zählst du Empathie und Mitgefühl zu deinen Charaktereigenschaften?
  • Macht es dir Spaß, andere zu motivieren und aktiv anzuleiten?

Um als Lerncoach erfolgreich ins Berufsleben zu starten, solltest du einige persönliche Voraussetzungen erfüllen, die für den beruflichen Alltag unerlässlich sind. Gerade im Coaching-Bereich ist ein hohes Maß sozialer und kommunikativer Kompetenz gefragt. Dazu gehört auch die Fähigkeit, offen und positiv auf anderen Menschen zuzugehen. Da du hauptsächlich mit Heranwachsenden arbeitest, ist eine ausgeprägte Empathiefähigkeit eine wichtige Voraussetzung, damit du dich auch in die Lebenswirklichkeit und Gefühlswelt der Betroffenen einfühlen kannst.

Nur wenn du ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Bedürfnisse und Probleme der Lerner entwickelst, kannst du ihnen mit deinem professionellen Know-how zur Seite stehen und individuelle Lernprozesse erfolgreich initiieren und begleiten. In intensiven Gesprächen findest du die individuellen Schwierigkeiten und Probleme heraus, die ein erfolgreiches Lernen verhindern und hemmen. Daraus ergibt sich, dass ein offenes Ohr, Verständnis und die Begegnung auf Augenhöhe das wichtige Fundament bilden, auf dem die Arbeit als Lerncoach fußt.

Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Lerncoach

Da die Ausbildung in Form einer Weiterbildung angeboten wird, richtet sie sich in erster Linie an Erfahrene aus dem lehrenden und sozialen Bereich, die Zusatzqualifikationen erwerben wollen.

Zielgruppe sind folgende Fachkräfte:

  • Lehrkräfte an Schulen (aller Art)
  • Sozialpädagogen
  • Sozialarbeiter
  • Pädagogische Fachkräfte: bei abH- und BaE-Maßnahmen, in der Jugendhilfe,
  • Ausbilder
  • Erzieher
  • Psychologen

Dabei richtet sich die Ausbildung nicht nur an Angestellte in sozialen und lehrenden Einrichtungen, sondern auch an selbstständige Lerntrainer, die ihr Tätigkeitsfeld abwechslungsreich gestalten wollen. Die Weiterbildung eignet sich auch für Eltern, deren Kinder an einer Lern- oder Entwicklungsstörung leiden. Grundsätzlich reicht an vielen Institutionen bereits ein reges Interesse als Voraussetzung aus, um die Weiterbildung absolvieren zu können.

Ausbildung zum Lerncoach: Dauer, Aufbau, Inhalte

Ausbildung zum Lerncoach: Dauer, Aufbau, Inhalte

Dauer, Aufbau und Inhalt fallen je nach Bildungsanbieter unterschiedlich aus. Da die Berufsbezeichnung Lerncoach nicht geschützt ist, empfiehlt es sich, die jeweiligen Anbieter zu vergleichen und Informationsmaterialien- und broschüren anzufordern.

Dauer

Die Dauer der Weiterbildung zum Lerncoach variiert stark, je nachdem, ob du den Lehrgang in Vollzeit, Teilzeit oder als Fernstudium absolvieren möchtest. In der Regel bieten private Institutionen Präsenzlehrgänge an, die in Vollzeit an wenigen aufeinanderfolgenden Tagen absolviert werden. Zwar hat dies den Vorteil, dass die Weiterbildung schnell abgeschlossen wird. Es ist jedoch zu hinterfragen, inwiefern diese Form der Fortbildung das umfangreiche theoretische Wissen in Bezug auf die moderne Lerntheorie adäquat vermitteln kann. Die Effektivität hängt bei einer so knapp bemessenen Weiterbildung in großem Maße von den Vorkenntnissen und der jeweiligen Erstausbildung ab.

Das Fernstudium dauert in der Regelstudienzeit ungefähr 12 Monate. Das bietet dir die Möglichkeit, dich intensiv mit den Lerntheorien und der Methodik auseinanderzusetzen. Durch eine längeren Zeitraum der Weiterbildung gewährleistest du deine fachliche Kompetenz auf dem Gebiet der Lerntheorien und -förderung. Die meisten Fernkurse setzen Praxisseminare voraus, sodass du auch lernst, wie du das theoretische Wissen adäquat im beruflichen Alltag umsetzt. Meist finden diese am Wochenende statt, sodass du keine Probleme hast, Job und Ausbildung zu vereinbaren.

Aufbau

Da der Beruf Lerncoach keine geschützte Berufsbezeichnung ist, kann der Aufbau je nach Institution sehr unterschiedlich ausfallen. Es empfiehlt sich, Anbieter zu vergleichen und sich vor unseriösen Anbietern in Acht zu nehmen. Da es keine staatliche Regelung für den Ausbildungsberuf gibt, kann theoretisch jeder die Ausbildung anbieten. Einen seriösen Anbieter erkennst du daran, dass er einen guten Ruf genießt und bekannt ist. Außerdem zeichnet ihn eine lange Tradition aus. Du kannst die Weiterbildung entweder als Präsenzlehrgang oder als Fernstudium absolvieren.

Der Präsenzlehrgang wird von zahlreichen privaten Institutionen angeboten. In der Regel wird dieser nicht als Teilzeit-Studium angeboten, sondern als mehrtägige Vollzeit-Fortbildung.

Das Fernstudium bietet dir die Möglichkeit, zeitlich flexibel zu lernen. Weil du weder an eine konkrete Zeit noch an einen bestimmten Ort gebunden bist, kannst du bequem von zu Hause aus lernen. Da du dir das Lehrmaterial selbstständig erarbeitest, kannst du deine Zeit individuell nach deinem persönlichen Lernrhythmus einteilen. Anders als bei einem Präsenzstudium bist du an keine Einschreibungsfristen gebunden und kannst selbst den perfekten Zeitpunkt bestimmen, an dem du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Ein weiterer Vorteil ist, dass du aufgrund des ortsunabhängigen Lernens frei in der Wahl des Anbieters bist.

Am Ende deiner Weiterbildung zum Lerncoach schließt du den Lehrgang mit einer internen Prüfung am jeweiligen Institut ab. In der Regel besteht diese aus einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung. Die Wahl eines seriösen Anbieters ist äußerst wichtig, da du die Ausbildung nach bestandener Prüfung mit einem Zeugnis oder Zertifikat der jeweiligen Institution abschließt.

Tipp: Grundsätzlich gilt, dass Fernstudiengänge staatlich zugelassen werden müssen. Einen seriösen Anbieter erkennst du daran, dass er von der „staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht” (ZFU) zugelassen ist. Außerdem bieten seriöse Anbieter dir eine kostenlose Test-Version an, die du auch in Anspruch nehmen solltest. Dadurch kannst du herausfinden, ob der Aufbau und die Organisation des Lehrgangs zu dir passt.

Inhalte

Das Fundament, auf welchem die Arbeit eines Lerncoaches aufbaut, sind die modernen Lerntheorien:

  • Behaviorismus
  • Kognitive Lerntheorie
  • Aktuelle Ergebnisse der Hirnforschung

Bei der Entwicklung der Lernstrategien werden die verschiedenen Ansätze der modernen Lerntheorie herangezogen. Die theoretischen Hintergründe sind enorm wichtig, da diese verdeutlichen, wie das Thema “Lernen” wissenschaftlich behandelt wird. Außerdem lernst du, auf welchen wichtigen Erkenntnissen die modernen Strategien und Methoden basieren. Hier geht es vor allen Dingen darum zu lernen, die Lernmethoden individuell auf die Lerner anzupassen um sie gezielt zu fördern.

Folgende Lernmethoden und -techniken werden während der Weiterbildung vermittelt:

  • Memotechniken (Techniken zur Steigerung der Gedächtnisleistung)
  • Mindmapping
  • Gruppenarbeit
  • Lernkarteien
  • Lernumgebung gestalten
  • Zeitmanagement
  • Birkenbihl Methode (Sprachlernmethode)
  • SQ3R-Methode (Lesestrategie, wobei die Abkürzung für „Survey, Question, Read, Recite, Review“) steht
  • Typgerechte Lerntechniken
  • Lese- und Rechtschreibtechniken

Als Lerncoach ist es nicht nur wichtig, ein Experte auf dem Gebiet der modernen Lernmethoden und -theorien zu sein. Um die Lerner für das Thema zu begeistern, ist die Motivation das A und O bei der Vermittlung. Dafür ist es wichtig, die diversen Motivationstheorien und -methoden zu kennen und individuell einzusetzen.

Der aus dem englischen kommende Begriff coaching steht dabei für die ganzheitliche Betreuung. Als Lerncoach zeigst du nicht nur Lösungsmöglichkeiten auf, sondern bist für den gesamten Lernprozess zuständig. Das fängt bei der Erkennung der Verhaltensauffälligkeiten an, geht über die Erarbeitung der individuellen Lernstrategien- und Methoden bis hin zur Betreuung und Unterstützung. Am Ende soll der Schritt von der Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden, damit die Betroffenen lernen, mit ihrem Defizit autonom im Alltag umzugehen, eigene Lösungsstrategien zu entwickeln und ihre Lernziele selbstständig zu erreichen.

Tipp: Achte bei den Inhalten darauf, dass sie dir das notwendige theoretische Wissen vermitteln, welches du für die professionelle und qualifizierte Umsetzung in die Praxis benötigst.

Ausbildung zum Lerncoach: Kosten

Ausbildung zum Lerncoach: Kosten

Die Kosten fallen je nach Organisation und Art der Ausbildung unterschiedlich aus. Hier lohnt sich ein Vergleich. In der Regel belaufen sich die Kosten für einen mehrtägigen Präsenzlehrgang auf ungefähr 600 Euro. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um einen Richtwert.

Die Kosten für ein Fernstudium fallen je nach Anbieter und Regelstudienzeit sehr unterschiedlich aus. Da die Dauer meist 12 Monate beträgt, musst du hier mit einer Durchschnittshöhe von circa 1.500 Euro rechnen. Es gibt aber auch Anbieter, die eine verkürzte Ausbildungsdauer von einigen Monaten in Vollzeit anbieten. In der Regel kannst du die Kosten als Ratenzahlung oder pauschal in voller Summe bezahlen. Um Kosten einzusparen, gibt es die Möglichkeit, deine Kosten für ein Fernstudium von der Steuer abzusetzen.

Einen seriösen Anbieter erkennst du daran, dass keine versteckten Kosten auf dich zukommen und keine zusätzlichen Gebühren verlangt werden. In der Pauschale für ein Fernstudium ist zwar die Teilnahme an den Praxisseminaren enthalten. Die Kosten für die Anfahrt und mögliche Übernachtungskosten musst du in der Regel selbst tragen. Hier erfährst du mehr über die Kosten für ein Fernstudium. Da die Ausbildung über deine Qualifikation und deine beruflichen Perspektiven entscheidet, ist das günstigste Angebot nicht immer zu empfehlen. Achte bei deiner Suche auf grundlegende Kriterien wie den inhaltlichen Aufbau und die Leistung, die du für dein Geld bekommst.

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