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Mehr Motivation: 7 Tipps & 3 Fallstricke auf dem Weg zum Erfolg

Fachredakteur
Aktualisiert:

Motivation ist wohl einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg im Leben. Egal ob im Beruf, in der Bildung oder im Privatleben, ohne Motivation fehlt der Antrieb, um eigene Ziele zu erreichen. Sie ist unabdingbar, um voranzukommen. Mit unseren Tipps kannst auch du deine Motivation steigern.

Was ist Motivation eigentlich?

Das ist Motivation

Was bewegt einen Menschen dazu, motiviert an eine Sache heranzugehen? Warum machen manche Menschen jeden Tag Überstunden, trainieren täglich stundenlang in der Sporthalle oder opfern ihre Freizeit für eine ehrenamtliche Tätigkeit?

Die Motive und Bedürfnisse, die hinter diesen Handlungen stehen, treiben sie an und geben ihrem Leben einen Sinn. Sie verbringen viel Zeit im Büro, weil sie sich beispielsweise eine Beförderung wünschen.

Das immense Sporttraining soll ihnen beim nächsten Wettkampf eine gute Platzierung verschaffen. Und durch ihre geopferte Freizeit erhoffen sie sich, in der Welt etwas zu bewegen.

Wer ein Ziel vor Augen hat, geht motiviert an eine Sache heran. Mit ihrem Tun versuchen motivierte Menschen etwas zu erreichen. Sie sind bereit eine gewisse Leistung zu erbringen, wenn sie im Gegenzug dazu Anerkennung erfahren und an Einfluss dazu gewinnen. Motivation beschreibt also das Streben nach der Erfüllung der ganz individuellen Ziele. So kreieren Motivierte ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen.

Grundvoraussetzung dafür ist die Befriedigung der Grundbedürfnisse. Zu wenig Schlaf, zu viel Stress und wenig soziale Kontakte können demotivierend sein. Erst wenn diese Bedürfnisse befriedigt sind, kann sich der Mensch auf weitere Anreize konzentrieren.

Besonders Erfolg, Macht und Zugehörigkeit sind laut des amerikanischen Sozial- und Verhaltenspsychologen David McClelland wahre Motivationsbooster. Sind diese Bedürfnisse befriedigt, wird das Hormon Dopamin ausgeschüttet, das für Wohlbefinden sorgt.

Intrinsische Motivation: Der wahre Erfolgsfaktor?

Intrinsische versus extrinsische Motivation

Motivation kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst sein. Allgemein wird zwischen zwei verschiedenen Arten von Motivation unterschieden: die intrinsische und die extrinsische Motivation.

Während bei der intrinsischen Motivation die Motive von Innen herauskommen, beispielsweise weil du Spaß an der Sache hast, ist die extrinsische Motivation von äußeren Faktoren bedingt, beispielsweise weil du dir eine Belohnung erhoffst.

Wenn du abnimmst, weil du dich wohl damit fühlst und etwas für deine Gesundheit tun möchtest, ist deine Motivation intrinsisch. Nimmst du jedoch nur ab, weil du dir erhoffst, bei anderen Menschen besser anzukommen, ist deine Motivation extrinsisch.

Die intrinsische Motivation gilt dabei als effektiver, weil sie oft langlebiger ist. Ist dein Ansporn intrinsisch, hast du Spaß an der Sache wie es oft bei Hobbys der Fall ist. Gehst du einem Beruf aus einer intrinsischen Motivation nach, würdest du ihn auch unentgeltlich machen.

Bei der extrinsischen Motivation erwartest du eine Gegenleistung beziehungsweise eine Belohnung. Hier übst du einen Job vorwiegend wegen des Gehaltes oder der Aufstiegschancen aus.

Meist gehen intrinsische und extrinsische Motivation Hand in Hand. Wohl niemand arbeitet freiwillig ohne Vergütung, auch wenn der Job noch so viel Spaß macht. Ein gutes Gehalt motiviert noch einmal mehr die Arbeit gut zu machen.

Weitere extrinsische Motivationsfaktoren können Anerkennung, Lob und materielle Güter wie ein Firmenwagen sein. Wichtig ist, dass der Zusammenhang zu der Arbeitsleistung deutlich wird. Wer bereit ist mehr Leistung zu bringen, sollte auch höher entlohnt werden.

Dennoch sind intrinsisch motivierte Menschen oft mit mehr Herzblut bei der Sache. Sie sind eher bereit Überstunden zu leisten, konzentrierter und beschäftigen sich sogar in ihrer Freizeit mit weiterbildenden Themen.

Auch eine Diät führt mit intrinsischer Motivation eher zum Erfolg. Dazu ist es hilfreich, dir vorher über deine Werte und Ideale klarzuwerden. Welche Interessen hast du? Kennst du deine Stärken und Schwächen? Für welche Überzeugung trittst du ein?

Bei der Beantwortung der Fragen können dir Menschen aus deinem näheren Umfeld helfen. Auch eine Persönlichkeitsberatung kann dir Klarheit verschaffen.

6 Tipps für mehr Motivation

Bist du motiviert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu sein. Du bist gewillt mehr Zeit und Energie in eine Sache zu stecken und hart für das Erreichen deines Ziels zu arbeiten, denn was du tust, macht dir Spaß.

Allerdings gibt es zwischendurch immer wieder Durchhänger, an denen dir die nötige Motivation fehlt. Das ist nicht weiter schlimm und ganz natürlich. Erst wenn sich dies zu einem Dauerzustand entwickelt, solltest du dir Sorgen machen und eventuell Hilfe hinzuziehen.

Kleine Durchhänger kannst du mit Motivationssprüchen und unseren folgenden Tipps überwinden.

Verdeutliche deine Ziele

Verdeutliche deine Ziele

Ein gesetztes Ziel ist wohl der beste Motivationsbooster. Wenn du weißt, wofür du etwas tust, fällt es dir gleich leichter. Hast du eine Lebensvision? Wie wünschst du dir, sollte dein Leben aussehen? Nimm dir Zeit diese Fragen zu beantworten und leite aus dieser Vision deine Ziele ab. Welche Werte sind dir wichtig?

Wenn du Probleme hast, diese Fragen zu beantworten, kannst du deine Gedanken aufschreiben. Auch kleine Ziele können schon motivierend sein. Eine gute Note in der nächsten Klausur ist schon der erste Schritt zu einem guten Notendurchschnitt am Ende des Jahres.

Stelle dir vor, wie du dich fühlst, wenn du deine Ziele erreichst und behalte dieses Gefühl im Hinterkopf. Auch das Visualisieren deiner Ziele kann helfen. Erstelle ein Plakat mit deinen Wünschen für die Zukunft und hänge es in dein Blickfeld. So hast du deine Ziele immer vor Augen.

Hier findest du Tipps zum Ziele setzen.

Achte auf deine grundlegenden Bedürfnisse

Um an deinen Zielen zu arbeiten, solltest du dafür sorgen, dass du die nötige Energie hast, diese zu erreichen. Achte deshalb darauf, dass du genügend schläfst, isst, trinkst und dir auch Auszeiten gönnst. Vernachlässigst du deine Grundbedürfnisse, macht dich das anfällig für Stress und dein Körper rebelliert.

Acht Stunden Schlaf am Tag sorgen dafür, dass du erholt in den Tag startest und deinen Aufgaben nachgehen kannst. Bist du hydriert, kannst du klarer denken. Auch Pausen sind extrem wichtig, um am Ball zu bleiben. Danach bist du ausgeruhter und kannst mit neuer Konzentration an die Sache herangehen.

Ein Spaziergang in der Natur kann helfen deine Gedanken zu sammeln und wirkt beruhigend. Versuche abzuschalten und genieße die Auszeit.

Kreiere eine Morgenroutine

Kreiere eine Routine

Eine Morgenroutine kann helfen produktiver und motivierter in den Tag zu starten. Bereits am Morgen kannst du schon einige Dinge von deiner To-Do-Liste haken. Du kannst beispielsweise Sport machen, deine Emails checken und meditieren.

So startest du bereits mit einem guten Gefühl in den Tag. Eine Routine ist oft effizienter, da du so am Morgen weniger Zeit dazu verwendest, Entscheidungen zu treffen. Eine Morgenroutine könnte beispielsweise so aussehen:

  1. 6:00 Uhr Aufstehen + Bett machen
  2. 6:05 Uhr Morgenyoga mit anschließender Meditation
  3. 6:30 Uhr Kaffee kochen + Duschen
  4. 6:45 Uhr Frühstücken, währenddessen ein Buch lesen oder Emails checken
  5. 7:30 Uhr Wohnung aufräumen
  6. 7:45 Uhr Zeit für die Arbeit

Übernimm Verantwortung

Um etwas in deinem Leben zu verändern und deine Ziele zu erreichen, ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Stehst du für das ein, was du tust und bist selbstbewusst in deinen Taten, kannst du aktiv an deinen Zielen arbeiten und bleibst motiviert.

Schiebst du die Schuld jedoch immer auf Andere, bleibst du passiv und motivationslos. Schon deine Körpersprache kann Motivation ausdrücken. Das wirkt nicht nur auf Andere sondern auch auf dich selbst.

Tipp

Stelle dich aufrecht hin, die Füße hüftbreit auseinander. Hebe den Kopf leicht nach oben und auch dein Blick zeigt bewusst Richtung Himmel. Lächle. Halte diese Pose einige Sekunden.

Du wirst merken, dass du voller Tatendrang bist. In dieser Pose nimmt nicht nur dein Testosteron-Level zu, das dir mehr Selbstvertrauen und Entschlossenheit verleiht, sondern auch das Stresshormon Cortisol wird reduziert.

Erfreue dich an kleinen Dingen

Erfreue dich an den kleinen Dingen

Es ist wichtig, die kleinen Dinge zu berücksichtigen, um motiviert zu bleiben. Kleine Erfolge sind genauso erstrebenswert wie das Erreichen eines großen Ziels.

Wenn du dich an kleinen Erfolgen erfreust, hältst du deine Motivation konstant oben, denn du hast immer wieder Erfolgserlebnisse. Arbeitest du dagegen stur an einem großen Ziel, wirst du schnell deine Motivation verlieren und das Gefühl haben, nichts zu erreichen.

Reflektiere

Selbstreflexion ist eine wichtige Eigenschaft, um dir deiner Ziele bewusst zu werden. Im Laufe deines Lebens werden sich deine Werte, Einstellungen und Überzeugungen immer wieder ändern. Daher ist es wichtig regelmäßig zu reflektieren, ob du noch hinter dem stehst, was du tust.

Ist dies nämlich nicht der Fall, sinkt deine Motivation in dieser Sache. Reflektierst du jedoch regelmäßig und setzt neue Ziele, motivierst du dich jedes Mal aufs Neue.

Ein Tagebuch kann dir Klarheit verschaffen. Oft hilft es Sorgen, Ängste und Wünsche aufzuschreiben, um sich über deren Wichtigkeit klarzuwerden. Auch ein Dankbarkeits-Tagebuch ist eine gute Möglichkeit, um sich die positiven Dinge vor Augen zu führen und motiviert zu bleiben.

Schreibe jeden Tag mindestens drei Dinge auf, für die du Dankbarkeit empfindest. Das können Alltäglichkeiten sein wie die nette Nachricht eines Freundes, Sonnenschein und das Lächeln eines Fremden.

Bonus-Tipp: Motivieren zum Sport

Motivation beim Sport

Willst du dich zum Sport motivieren, können schon Kleinigkeiten helfen, damit du mit mehr Elan dabei bist. Gute Musik hilft enorm, um dich zum Fitness zu motivieren.

Auch ein Trainingspartner und fest ausgemachte Zeiten machen es schwerer, das Training ausfallen zu lassen. Im Sport ist es ebenfalls wichtig, sich Ziele zu setzen. Mache dir klar was du erreichen möchtest und dokumentiere deine Fortschritte. So steht deiner Fitness-Motivation nichts mehr im Wege.

Motivation zum Lernen

Ob für die Schule, das Studium oder die Weiterbildung: in vielen Lebensbereichen fühlen wir uns dazu gezwungen, etwas auswendig zu lernen. Hierfür setzt du dir am besten kleine Zwischenziele und lernst in vorgegebener Zeit. Beispielsweise kannst du direkt morgens nach deiner Morgenroutine zwei Stunden lernen, um dann eine längere Pause zu machen. Nachmittags setzt du dich schließlich erneut für zwei Stunden an die Aufgaben.

Hilfreich ist außerdem ein Lernplan, der dir deine Ziele vor Augen führt. Nach erfolgreichem Lernen solltest du dich belohnen: das kann ein Stück Schokolade sein, Kaffee trinken mit Freunden oder ein neues Kleidungsstück. Oder setze dir als Belohnung, bei bestandener Prüfung ein Wochenendtrip mit Freunden zu planen. 

3 Fallstricke, die du vermeiden solltest

Neben Tipps, die dir helfen deine Motivation zu steigern, gibt es auch Fallstricke, die du besser vermeiden solltest, um motiviert zu bleiben. Manchmal verflüchtigt sich die Motivation so schnell, wie sie gekommen ist. Das kann an verschiedenen Gründen liegen. Oft sind jedoch folgende drei Punkte für den Verlust von Motivation verantwortlich:

  • Extrinsische Motivation: Wer ausschließlich extrinsisch motiviert ist, riskiert nach einem Verlust der äußerlichen Anreize wie Anerkennung und Geld auch seine Motivation zu verlieren.

    Extrinsische Motivation setzt immer eine Abhängigkeit voraus, denn die Motivation geht nicht von dir selbst aus. Fallen die motivierenden, äußeren Anreize weg, bleibt nur eine Leere.

  • Keine klare Zielsetzung: Auch wenn die Ziele nicht klar formuliert sind, kann die Motivation für diese zu arbeiten schnell verschwinden.

    Es ist wichtig, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um zu reflektieren und die Ziele, Werte und Überzeugungen auf dem aktuellsten Stand zu halten, um motiviert zu bleiben. Stellt sich heraus, dass du viel Zeit in etwas investiert hast, hinter dem du gar nicht mehr stehst, ist die Motivation schnell ganz unten.

  • Unehrlichkeit: Wenn du dir deine Motivation und Erfolge immer wieder schön redest und deine Misserfolge auf andere Menschen schiebst, bist du unehrlich zu dir und anderen. Über kurz oder lang musst du dich der Wahrheit stellen.

    Wird dir erst dann bewusst, dass die Realität von deiner Vorstellung abweicht, kann das sehr demotivierend sein. Sei lieber von Anfang an ehrlich zu dir selbst, auch wenn es nicht so gut läuft. Geht es dann wieder bergauf, bist du gleich mit neuer Motivation dabei.

Behältst du diese Fallstricke im Hinterkopf und versuchst ein paar Tipps in den Alltag zu integrieren, kannst du deine Motivation steigern und länger beibehalten. So erreichst du deine Ziele schneller und bist erfolgreich.
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