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Ausbildung zum psychologischen Berater

Ausbildung zum psychologischen Berater

Psychologische Berater helfen anderen Mensch dabei, das innere Wohlbefinden zu steigern und die Lebensqualität zu verbessern. Während der Beratung setzen sie psychologische Techniken und Methoden ein, welche dabei helfen, innere Konflikte zu reflektieren und zu überwinden. Dabei werden störende Verhaltensmuster abtrainiert, Stress abgebaut und positive Denkmuster gefördert und verstärkt.

Die Berufsbezeichnung “Psychologischer Berater” ist in Deutschland nicht gesetzlich geschützt. Die in Anspruch genommenen Leistungen werden daher in der Regel auch nicht von Krankenkassen übernommen. Der Lehrgang ist sowohl für Quereinsteiger als auch als Zusatzqualifikation für Personen aus dem lehrenden, sozialen und beratenden Bereich konzipiert.


Berufsfeld psychologischer Berater

Berufsfeld Psychologischer Berater

Der Beruf „Psychologischer Berater“ ist nicht mit gesetzlich geschützten Berufsbezeichnungen, wie etwa dem Psychologen, dem Psychotherapeuten und auch dem Heilpraktiker gleichzustellen und zu verwechseln. Ein psychologischer Berater ist, wie es die Berufsbezeichnung bereits verrät, in erster Linie beratend tätig. Gleichzeitig zeigt sich hier die Beschränkung des Berufsprofils. Psychologischen Beratern ist es im Rahmen der Beratung untersagt, psychische Störungen zu behandeln.

Die Grundidee der psychologischen Beratung ist es, durch bestimmte Methoden und Techniken Kompetenzen zu fördern, sodass die Wechselbeziehung zwischen Personen oder Gruppen positiv beeinflusst wird. Dabei sollen störende Faktoren abgebaut und neue psychische Kompetenzen und Handlungskompetenzen aufgebaut werden. Das Ziel dabei ist, dass bestehende soziale Konflikte reflektiert und aufgearbeitet werden, um diese am Ende zu überwinden. Techniken und Methoden der Psychologie und der Psychotherapie dienen in diesem Zusammenhang als Grundlage und Hilfestellung. Wichtig zu betonen ist hierbei, dass sich die psychologische Beratung an gesunde Menschen richtet und nicht an Menschen mit einer diagnostizierten Störung.

Aufgaben und Themenbereiche eines psychologischen Beraters:

  • Hilfe beim Aufbau neuer Kompetenzen
  • Aufbau der Handlungskompetenz
  • Arbeit mit Ressourcen: Aktivierung und Aufbau
  • Abbau von störenden Faktoren
  • Vermitteln und Erlernen von Präventionsmaßnahmen
  • Konfliktberatung
  • Lebensberatung
  • Ehe- und Partnerschaftsberatung
  • Studienberatung
  • Familienberatung
  • Erziehungsberatung
  • Jugendberatung
  • Beratung für Menschen mit Behinderung
  • Beratung bei Suchtproblemen wie Drogen und Alkohol
  • Beratung für Konflikte im Hinblick auf Mobbing

Die psychologische Beratung kann auch über die ausgeführten Konfliktmöglichkeiten hinausgehen. Während die aufgezeigten Beispiele das private und persönliche Umfeld darstellen, kann ein psychologischer Berater ebenso in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Kultur arbeiten.

Während der Beratung sollen gezielt neue Denkmuster herbeigeführt werden, die dann zu neuen Handlungsmustern führen. Die Grundidee dabei ist, dass die Art und Weise, wie wir denken, unser Handeln beeinflusst. Durch die Veränderung unser Denkmuster sollen während der psychologischen Beratung Handlungskompetenzen aufgebaut werden, die es ermöglichen, persönliche und soziale Konflikte zu lösen.

Wichtig: Da die Ausbildung zum psychologischen Berater nicht gesetzlich geregelt ist, dürfen diese aus rechtlichen Gründen keine Behandlungen von Krankheiten vornehmen. Das Tätigkeitsfeld ist beratender Natur.

Selbstständig als psychologischer Berater

Selbstständig als psychologischer Berater

Du kannst als psychologischer Berater als Selbstständiger mit eigener Praxis oder als Freiberufler tätig sein. Die Koste für die Beratung werden nicht von den jeweiligen Krankenkassen getragen. Die Personen, die die Beratung eines psychologischen Beraters in Anspruch nehmen, müssen die Kosten für die Stunden in voller Höhe selbst tragen. Die Krankenkassen sind in der in der Regel nur bereit Kosten zu übernehmen, wenn der psychologische Berater eine weitere abgeschlossene Ausbildung nachweisen kann, welche zugelassen ist, wie etwa die Ausbildung zum Heilpraktiker. Allerdings müssen auch hier bestimmte Richtlinien eingehalten werden.

Es gibt auch selbstständige psychologischer Berater, die ihre Dienste online und telefonisch angeboten. Da die Ausbildung nicht gesetzlich geregelt ist, variiert die Qualität der Anbieter und die Qualifikation der psychologischen Berater stark. Hier ist es wichtig, die Kunden über die Form der Qualifikation aufzuklären, damit seriöse und unseriöse Anbieter erkannt werden.

Angestellter als psychologischer Berater

In der Regel besitzen die meisten psychologischen Berater in einer Festanstellung eine Erstausbildung und nutzen das Angebot der Ausbildung als Zusatzqualifikation für den Job, den sie bereits ausüben. Dadurch bieten sich für psychologische Berater je nachdem, in welchem beratenden und lehrenden Beruf und in welcher Branche sie arbeiten, neue berufliche Perspektiven. Die Ausbildung eignet sich für folgende Berufe und Tätigkeitsfelder:

Aber auch immer mehr gemeinnützige Träger von Beratungsstellen setzen auf die Hilfe von psychologischen Berater. Hier kannst du beispielsweise in der Jugend- oder Familienhilfe als Berater für Konfliktlösungen tätig sein. Soziale Einrichtungen werden meist durch Spenden finanziert.

Ausbildung zum psychologischen Berater: Gehalt und Karriere

Als psychologischer Berater ist dein Erfolg und dein Gehalt von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Wir haben die wichtigsten Informationen für dich zusammengefasst.

Gehalt

Nach abgeschlossener Ausbildung zum psychologischen Berater ist dein Gehalt von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zunächst ist entscheidend, ob die Ausbildung als Zusatzqualifikation für deinem erlernten Beruf von Nutzen ist. Arbeitest du bereits in einem lehrenden, sozialen oder einem anderen beratenden Bereich, kannst du dich mit der abgeschlossenen Ausbildung zum psychologischen Berater beruflich breiter aufstellen und deinen Tätigkeitsbereich erweitern. Hier hängt die Höhe deines Gehalts davon ab, in welcher Branche du tätig bist.

Als Selbstständiger mit eigener Praxis hängt dein Gehalt von der momentanen Auftragslage ab. Ein weiterer Faktor ist die Anzahl von therapeutischen Praxen in deiner Umgebung. Sind viele von ihnen überlastet, sind psychologische Berater mit eigener Praxis eine beliebte Anlaufstelle für Patienten, die psychisch zwar gesund, aber auf eine schnelle Hilfe bei ihrer Konfliktbewältigung angewiesen sind. Den Stundensatz für die Beratung setzt du dabei selbst fest. Im Durchschnitt liegt dieser bei etwa 50 Euro. Dabei handelt es sich lediglich um einen Richtwert. Weitere Faktoren sind der Bekanntheitsgrad der Praxis, die Lage deiner Praxis und dein Erfahrungswert. Dabei kannst du als bekannter und erfahrener Coach in Firmen und Unternehmen bis zu über 100 Euro pro Stunden berechnen.

Karrieremöglichkeiten

Karriere als psychologischer Berater

Zunächst ist zu betonen, dass ein psychologischer Berater keinen akademischen Grad besitzt. Somit ist der Beruf nicht mit anerkannten akademischen Berufen gleichzusetzen, wie beispielsweise eines Arztes, Psychologen oder Psychotherapeuten. Dadurch sind psychologische Berater in ihrer Tätigkeit eingeschränkt.

Allerdings können psychologische Berater als sinnvolle und wirksame Bereicherung in diesem Berufsfeld beschrieben werden. Handelt es sich um psychisch kranke Personen, die eine adäquate therapeutische Behandlung benötigen, ist die psychologische Beratung keine Alternative. Es gibt jedoch viele psychisch gesunde Personen, die wegen individuellen Konflikten und Problemen Psychologen aufsuchen und keinen Therapieplatz bekommen. Gemeinhin ist bekannt, wie schwierig es zuweilen sein kann, überhaupt einen Therapieplatz zu bekommen und oftmals gibt es lange Wartelisten, weil die Praxen überlastet sind. In solchen Fällen können qualifizierte psychologische Berater eine sinnvolle Alternative sein. Insbesondere für Menschen, die auf eine schnelle Hilfe hoffen, sind Beratungsstellen eine wichtige und notwendige Anlaufstelle. Sollten psychologische Berater während der Beratung erkennen oder vermuten, dass eine Überweisung zu einem ausgebildeten Therapeuten notwendig ist, ist es ihre Aufgabe und Pflicht, bei der Vermittlung Hilfestellung zu leisten und beratend zur Seite zu stehen.

Große Karrieresprünge sind mit der Ausbildung allerdings auszuschließen. Der Beruf sollte vielmehr aus eigener Passion und Motivation heraus gewählt werden. Als Zusatzqualifikation bietet die Ausbildung die Möglichkeit, sich beruflich breiter aufzustellen und auch nebenberuflich als Selbstständiger zu arbeiten.

Ist psychologischer Berater die richtige Ausbildung für mich?

Es gibt viele wichtige persönliche Voraussetzungen, die unabdingbar für den beruflichen Alltag eines psychologischen Beraters sind. Die wichtigste Voraussetzung ist die persönliche Reife. Nur, wenn du mitten im Leben stehst und die Fähigkeit besitzt, dich in die Lebenswelt von anderen Menschen einzufühlen, kannst du ihnen auch gezielt helfen. Folgende Fragen helfen dir dabei herauszufinden, ob die Ausbildung zum psychologischen Berater die Richtige für dich ist:

  • Willst du in deinem beruflichen Alltag anderen Personen helfend und unterstützend zur Seite stehen?
  • Hegst du ein großes Interesse für die Psychologie?
  • Fällt es dir leicht, offen und positiv auf andere Menschen zuzugehen?
  • Bereitet es dir Freude, andere Menschen zu motivieren?
  • Zeichnet dich eine ausgeprägte Empathiefähigkeit aus?

Wenn du all diese Fragen mit einem eindeutigen “Ja” beantworten kannst, erfüllst du die wichtigsten persönlichen Voraussetzungen für die Ausübung zum psychologischen Berater. Um anderen Menschen helfend und unterstützend zur Seite zu stehen, ist ein gefestigter Charakter und ein hohes Maß an sozialer und kommunikativer Kompetenz das A und O. Während der Beratung ist es immens wichtig, den Klienten auf Augenhöhe zu begegnen. Folglich ist Respekt die Basis, auf der die Kommunikation und Beratung stattfindet.

Zudem ist für deinen beruflichen Alltag als psychologischer Berater eine ausgeprägte Empathiefähigkeit unabdingbar. Nur, wenn du dich in die Gedanken- und Gefühlswelt deiner Klienten hineinversetzen kannst, kannst du auch ein Gefühl für ihre Probleme und Bedürfnisse entwickeln. Das ist wichtig, um ihnen gezielt helfen zu können. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Fähigkeit zur Empathie einen Einfluss auf den beruflichen Erfolg hat. Empathie, im Wesentlichen das Mitgefühl für andere, gilt nicht nur als wichtige Kernkompetenz im Umgang mit anderen Menschen, sondern ist auch eine wichtiger Bestandteil der emotionalen Intelligenz.

Voraussetzungen für eine Ausbildung zum psychologischen Berater

Voraussetzungen für eine Ausbildung zum psychologischen Berater

Da die Ausbildung zum psychologischen Berater nicht gesetzlich geschützt ist, können die Voraussetzungen unterschiedlich ausfallen. Diese werden von der jeweiligen Institution festgelegt, an der du die Ausbildung absolvieren möchtest. Die meisten Bildungsinstitutionen setzen ein Mindestalter von 23 Jahren voraus. Das Mindestalter soll gewährleisten, dass die Studierenden über die notwendige persönliche Reife verfügen, die für den beruflichen Alltag als psychologischer Berater erforderlich ist. Das hängt damit zusammen, dass psychologische Berater eine hohe Verantwortung für das psychische Wohl ihrer Klienten tragen. Folglich sind ein gefestigter Charakter sowie die Fähigkeit, sich in die Lebenswelt anderer Menschen hineinzuversetzen, unabdingbar.

Darüber hinaus wird von den meisten Anbietern ein Realabschluss vorausgesetzt, um an dem jeweiligen Lehrgang teilzunehmen. In der Regel reichen ein reges Interesse für psychologische Themen. Es werden aber keine Vorkenntnisse verlangt. Als Zusatzqualifikation eignet sich die Ausbildung für Personen, die aus dem lehrenden, sozialen, gesundheitlichen oder einem anderen beratenden Bereich kommen, wie etwa Lehrer, Pädagogen, Erzieher, Ärzte, Heilpraktiker, Gesundheitsberater, Ernährungsberater, Fitnesstrainer, Yogalehrer und Pfarrer. Eine Erstausbildung ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme an dem Lehrgang.

Ausbildung zum psychologischen Berater: Dauer, Aufbau, Inhalte

Ausbildung zum psychologischen Berater: Dauer, Aufbau, Inhalte

Dauer, Aufbau und Inhalte fallen je nach Lehrgangsanbieter sehr unterschiedlich aus. Das liegt darin begründet, dass die Berufsbezeichnung psychologischer Berater ungeschützt ist und es aufgrund dessen keine gesetzlichen Regelungen für den Ausbildungsberuf gibt. Folglich ist es sehr wichtig, dass du dich vor unseriösen Anbietern in Acht nimmst und die verschiedenen Lehrgangsanbieter vergleichst.

Dauer

Die Dauer der Ausbildung zum psychologischen Berater variiert je nach Institution und Lehrgangsform. Die meisten Anbieter bieten den Lehrgang als Vollzeit- und Teilzeit-Studium an. Die Durchschnittsdauer beträgt dabei ungefähr 15 bis 18 Monate. Dabei wird bei einem Fernstudium von einerm Arbeitsaufwand von circa acht bis zehn Stunden ausgegangen, um das Pensum zu erfüllen. Der Vorteil eines Fernstudiums ist, dass du dir die Zeit selbst einteilen kannst. Das flexible Lernen ermöglicht es dir, die Ausbildung auch schneller als in der Regelstudienzeit abschließen. Ebenso gut kannst du die Ausbildung auch verlängern, wenn du das Pensum aus privaten Gründen nicht erreichen solltest. In der Regel bieten dir Fernstudienanbieter eine kostenlose Verlängerung von etwa sechs Monaten an.

Aufbau

Da der Beruf “Psychologischer Berater” keine geschützte Berufsbezeichnung ist, gibt es keine standardisierten Richtlinien für den Aufbau und die Organisation des Studiums. Es ist folglich ratsam, dass du die verschiedenen Angebote vergleichst und einen seriösen Anbieter wählst. Achte bei der Wahl des Anbieters darauf, dass er in Fachkreisen bekannt ist, einen guten Ruf genießt und ihn eine lange Tradition auszeichnet.

Du kannst die Ausbildung entweder als Präsenzlehrgang oder in Form eines Fernstudiums absolvieren. Es gibt sowohl private Anbieter als auch Berufsverbände und gemeinnützige Träger, die Lehrgänge anbieten. Während des Lehrgangs werden dir die theoretischen Kenntnisse vermittelt, die dich für den Beruf als psychologischer Berater qualifizieren. Darüber hinaus beinhalten Fernkurse auch einen praktischen Teil, indem du die dein erlerntes Wissen in die Praxis umsetzt. Dadurch wird gewährleistet, dass du die Techniken und Methoden professionell einsetzen kannst, bevor du in den beruflichen Alltag einsteigst.

Der Besuch eines Präsenzlehrgangs bietet dir den Vorteil, dass du dich mit deinen Mitstudierenden austauschen kannst und gleichzeitig deine kommunikative Kompetenz schulst. Dabei folgt die Organisation eines Präsenzseminars einem strikten Unterrichtsplan, an den du dich halten musst. In der Regel werden auch Abendkurse und Wochenendseminare angeboten, damit Berufstätige Job und Ausbildung vereinbaren können.

Dahingegen bietet dir das Fernstudium den Vorteil, dass du an keinen strikten Unterrichtsplan gebunden bist. Dabei folgt die Organisation eines Fernstudiums auch einem inhaltlich stringenten aufeinanderfolgenden Plan. Der Vorteil dabei ist, dass du dir die Zeit anders als bei einem Präsenzlehrgang, flexibel einteilen kannst. Dadurch, dass du weder an einen konkreten Ort oder eine bestimmte Zeit gebunden bist, kannst du dir die Lehrinhalte gemütlich von zu Hause aus erarbeiten. Zudem bist du frei in der Wahl des Anbieters und kannst deine Zeit selbst regulieren. Dabei gibt es sowohl die Möglichkeit, die Regelstudienzeit zu verkürzen als auch, diese zu verlängern. In der Regel bieten Fernstudien-Anbieter kostenlose Verlängerungen von bis zu sechs Monaten an.

Am Ende schließt du die Ausbildung mit einem Zertifikat der jeweiligen Institution ab. Dieses zeichnet dich als “Psychologischer Berater” aus. Hier zeigt sich nochmals die Wichtigkeit eines seriösen Anbieters. Denn nach abgeschlossener Ausbildung bewirbst du dich mit dem institutionsinternen Zertifikat und auch als Selbstständiger ist dein beruflicher Erfolg davon abhängig, dass du über ein seriöses Zertifikat verfügst. Das erleichtert es dir, das Vertrauen deiner Kunden zu gewinnen.

Inhalte

Psychologische Berater wenden während der Beratung Techniken und Methoden an, welche auf Erkenntnissen der modernen Psychologie, Psychotherapie, Verhaltenstherapie und der Tiefenpsychologie basieren. Das Ziel der Beratung ist die Überwindung von Konflikten. Meist entstehen diese in Bezug auf andere Personen oder Menschengruppen. Um die Problematik zu ergründen und Problemlösungen zu finden, kommen Techniken der Kommunikationspsychologie zum Einsatz.

Mögliche Inhalte und Themen:

  • Grundlagenwissen: Psychologie
  • Grundlagen: Persönlichkeitsentwicklung
  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Kommunikationspsychologie
  • Psychosomatik
  • Kognitive Umstrukturierung
  • Therapeutische Hypnose
  • Gruppen- und Teamdynamik
  • Visualisierung und Affirmation
  • Interventionsmöglichkeiten bei Krisen
  • Ängste und Unsicherheiten
  • NLP (Neurolinguistisches Programmieren) Grundwissen: zum Beispiel Ankertechniken, Reframing (Umdeutung) und Körpersprache (Mimik, Gestik)
  • Ethik
  • Gesetzgebung: Abgrenzung zu Psychotherapie
  • Qualitätssicherung

Die Lehrgangsinhalte sollen auf den beruflichen Alltag vorbereiten und das notwendige Fachwissen vermitteln, damit du als qualifizierte Fachkraft in der psychologischen Beratung tätig sein kannst. Im beruflichen Alltag begegnest du einer Vielzahl von verschiedenen Charakteren, die mit ganz unterschiedlichen individuellen Problemen und Konflikten in deine Beratung kommen. Das Grundlagenwissen der modernen Kommunikation hilft dir dabei, in einem Gespräch individuell auf deine Klienten einzugehen und das Problem mit ihnen gemeinsam zu ergründen. Dabei ist es deine Aufgabe, versteckte Denkmuster und Gewohnheiten zu erkennen sowie Wünsche und Ängste zu ergründen. Dafür nutzt du deine erworbenen Kenntnisse der Tiefenpsychologie und Konfliktberatung.

Ist das Problem ergründet und sind die Wünsche festgehalten, dienen Techniken der Visualisierung und der Affirmation der Konkretisierung und Zielsetzung. Affirmationen sind dabei der Beginn der gedanklichen Umstrukturierung. Affirmationen sind selbtbejahende Sätze, die den Weg dafür ebnen, dass die Wünsche zur Realität werden. Indem die Gedanken umstrukturiert werden, werden auch die Handlungsmuster beeinflusst. Dabei wird an einem positiven Selbstbild der Klienten gearbeitet, an einer positiven Lebenseinstellung und an dem Glauben, dass sie bewusst ihr Leben in eine positive Richtung hin beeinflussen können. Dadurch, dass Techniken der Konfliktlösung und -prävention eingeübt werden, wird vor allem die Handlungskompetenz in Krisen- und Konfliktsituationen aufgebaut und gefördert.

Da viele psychologische Berater nach der Ausbildung als Selbstständige arbeiten, gehören bei den meisten Lehrgängen auch bürokratisch relevante Themen für die Selbstständigkeit und die Praxisführung zum festen Themen-Repertoire.

Achtung: Eine psychologische Beratung ersetzt keine Behandlung durch Ärzte und ausgebildete Psychologen und Psychiater. Sollte das Problem tiefgründiger Natur sein und der Verdacht auf eine psychische Störung bestehen, hat der psychologische Berater die Verantwortung und Pflicht, die betroffene Person an einen Spezialisten zu überweisen.

Ausbildung zum psychologischen Berater: Kosten

Ausbildung zum psychologischen Berater: Kosten

Die Kosten für die Ausbildung zum psychologischen Berater variieren von Anbieter zu Anbieter. Da die Ausbildung über deine beruflichen Qualifikationen entscheidet, ist es ratsam, nicht das günstigste Angebot zu wählen. Achte auf grundlegende Kriterien wie den inhaltlichen Aufbau und die Leistung, die du für dein Geld erhältst.

Die durchschnittlichen Kosten für den Lehrgang liegen bei etwa 2.000 Euro. Dabei belaufen sich die monatlichen Kosten auf circa 130 Euro. Die Preisspanne ist dabei aber sehr groß. Daher ist zu empfehlen, die verschiedenen Anbieter zu vergleichen und sich in erster Linie vor unseriösen Anbietern in Acht zu nehmen, die überteuerte Preise verlangen.

Viele angehende psychologische Berater entscheiden sich für die Ausbildungsform eines Fernstudiums. Das liegt darin begründet, dass du zeitlich flexibel von zu Hause aus arbeiten kannst und sich ein Fernstudium fabelhaft eignet, wenn du dich berufsbegleitend weiterbilden möchtest. Außerdem fallen die Kosten für ein Fernstudium in der Regel günstiger aus als für einen Präsenzlehrgang in Vollzeit.

Achte bei der Vielzahl von Anbietern darauf, dass die jeweilige Institution anerkannt ist. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist hierbei das Prüfsiegel der ZFU. Die Abkürzung ZFU steht für “Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht”. Die meisten Fernstudien-Anbieter bieten kostenlose Testversionen von vier Wochen an. Dadurch kannst du sicherstellen, ob das Angebot auch hält, was es zunächst verspricht.

Zudem kennzeichnet einen seriösen Anbieter, dass keine versteckten Kosten auf dich zukommen und keine zusätzlichen Gebühren von dir verlangt werden. Die Kosten für die Praxisseminare sollten folglich in der Pauschale inbegriffen sein. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass du die Kosten für die Anfahrt und mögliche Übernachtungen selbst tragen musst. Um Kosten einzusparen, haben wir alle wichtigen Informationen für dich, wie du dein Fernstudium von der Steuer absetzen kannst.

Tipp: Fordere Informationsmaterialien und -broschüren an. Das bietet dir die Möglichkeit, die verschiedenen Anbieter zu vergleichen und einen seriösen Anbieter zu finden. Da es auch viele unseriöse Anbieter gibt, ist es wichtig darauf zu achten, welche Institutionen in Fachkreisen ein hohes Ansehen genießen und für eine hohe Qualität ihrer Ausbildungen bekannt sind.

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