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Weiterbildung in der Buchhaltung: 6 potenzielle Jobs & 4 Möglichkeiten

Weiterbildung in der Buchhaltung

Jobs in der Buchhaltung gelten oft als langweilig und verstaubt. Dabei übernehmen Buchhalter eine wichtige Rolle in Unternehmen. Sie dokumentieren unterschiedlichste Vorgänge und sorgen dafür, dass alle finanziellen Änderungen auch nach Jahren noch nachvollzogen werden können. Je nach Spezialisierung bist du als Buchhalter zum Beispiel für die Dokumentation der Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens zuständig oder behältst die Lohnkonten der Mitarbeiter im Blick. In jedem Fall trägst du mit deiner Arbeit zum wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebs bei.

Ohne einen Buchhalter würden Firmen schnell den Überblick verlieren, sich womöglich in ihren Ausgaben verkalkulieren und Verluste machen. Buchhalter sind oft auf ein Themengebiet spezialisiert. Eine solche Spezialisierung kannst du dir in einer Weiterbildung aneignen. Wir geben dir Tipps zur Weiterbildung in der Buchhaltung.

Berufsfeld Buchhaltung

Berufsfeld Buchhaltung

Deutsche Unternehmen sind dazu verpflichtet, Bücher zu führen. Dazu beschäftigen sie Buchhalter. Buchhalter organisieren und dokumentieren die Finanzen eines Unternehmens. Das ist eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, die entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens beiträgt. Je nach Spezialisierung schreibst du als Buchhalter zum Beispiel Rechnungen an Kunden oder machst die Mehrwertsteuer-Abrechnung für den Staat. Du achtest darauf, dass an der richtigen Stelle Geld investiert und Geld gespart wird, damit das Unternehmen wirtschaftlich optimal dasteht. Im besten Fall kennst du dich auch mit Steuerfragen aus und berätst die Geschäftsführung dazu.

Das Berufsfeld der Buchhaltung ist weit gefächert. Dementsprechend nehmen Buchhalter unterschiedliche Aufgaben wahr. Obwohl alle Mitarbeiter in der Buchhaltung im Grundsatz mit der Dokumentierung von Ausgaben und Einnahmen innerhalb eines Betriebs zutun haben, unterscheiden sich einzelne Berufe in ihren Spezialisierungen voneinander. Je nach Größe eines Unternehmens sind nicht alle der nachfolgenden Positionen in jeder Firma vertreten. Die Aufzählung soll dir einen Überblick über die Bandbreite an Berufen in der Buchhaltung geben.

1. Lohnbuchhaltung: Als Lohnbuchhalter bist du in erster Linie für die Lohn- und Gehaltsabrechnungen der Mitarbeiter eines Unternehmens zuständig. Jeder Arbeitnehmer hat ein eigenes Lohnkonto, in dem persönliche Daten und Informationen zur Besteuerung vermerkt sind. Zu deinen Aufgaben gehört es dieses Konto immer auf den neusten Stand zu bringen und für neue Mitarbeiter ein Konto anzulegen. Außerdem fertigst du Abrechnungen für die Mitarbeiter an. In kleinen Unternehmen gehört manchmal auch die Erstellung von Arbeitsverträgen zu deinen Aufgaben.

2. Finanzbuchhaltung: In diesem Bereich der Buchhaltung ist es deine wichtigste Aufgabe alle Ausgaben und Umsätze eines Unternehmens zu erfassen und diese genauestens zu dokumentieren. Dazu behältst du alle finanziellen Veränderungen im Blick und stellst zu bestimmten Zeiten eine sogenannte Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) auf. Anhand dieser Rechnung lässt sich ermitteln, wie gut es einem Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt geht und wie stark der Erfolg des Unternehmens besteuert wird.

3. Kreditorenbuchhaltung: Als Kreditorenbuchhalter beschäftigst du dich mit den Beziehungen des Unternehmens zu Lieferanten. In Abstimmung mit der Abteilung, die für die Versorgung des Unternehmens mit Gütern und Dienstleistungen zuständig ist, behältst du offene Rechnungen im Blick und achtest darauf, dass sie pünktlich bezahlt werden. Kommt es zu Verzögerungen, werden benötigte Waren wahrscheinlich nicht rechtzeitig geliefert, was sich negativ auf das Unternehmen auswirken kann.

4. Debitorenbuchhaltung: Debitorenbuchhaltung ist grob gesagt das Gegenstück zur Kreditorenbuchhaltung. Als Debitorenbuchhalter prüfst du ausstehende Zahlungen, kontrollierst Zahlungseingänge und schickst eventuell Mahnungen raus, wenn Rechnungen nicht pünktlich bezahlt werden.

5. Anlagenbuchhaltung: Als Anlagenbuchhalter erfasst und verwaltest du die Wirtschaftsgüter eines Unternehmens, die über einen längeren Zeitraum nicht verbraucht wurden, dem Unternehmen aber langfristig nutzen können. Das sind zum Beispiel Maschinen oder Fahrzeuge. Basierend auf deinem Wissen zu Wirtschaftsgütern, berätst du das Unternehmen zu neuen Investitionen. Tipps zum Diskutieren und Argumentieren gibt es hier.

6. Bilanzbuchhaltung: Die unterschiedlichen Teilbereiche der Buchhaltung werden von einem Bilanzbuchhalter im sogenannten Jahresabschluss zusammengefasst. Als Bilanzbuchhalter dokumentierst du also was eine Firma an ihre Mitarbeiter und ihre Kunden gezahlt hat, was Kunden der Firma gezahlt haben und alle weiteren finanziellen Ereignisse eines Jahres. In der Bilanz verrechnest du das Vermögen der Firma mit den Schulden und erstellst so eine Orientierung über die aktuelle Finanzlage. Jahresabschluss und Bilanz sind sehr wichtig. Die Berechnungen geben der Firmenführung Informationen darüber, ob das Unternehmen erfolgreich ist oder nicht. Bilanzbuchhalter sind besonders gefragte Mitarbeiter in der Buchhaltung. Infos zur Ausbildung zum Bilanzbuchhalter gibt es hier.

Ist eine Weiterbildung in der Buchhaltung das Richtige für mich?

Ist eine Weiterbildung in der Buchhaltung das Richtige für mich?

Als Buchhalter beschäftigst du dich überwiegend mit Dokumentation und Zahlen. Wenn du im Bereich der Buchhaltung arbeiten möchtest, solltest du über ein ausgeprägtes mathematisches und technisches Verständnis verfügen. Auch ein hohes Maß an Konzentration, Sorgfalt und Genauigkeit ist gefragt. In den meisten Fällen arbeitest du tagtäglich mit diversen Software-Programmen. Sehr gut ist, wenn du diesbezüglich ein wenig Grundwissen mitbringst. Zudem ist wichtig zu wissen, dass du als Buchhalter nicht nur auswertest, analysierst und rechnest, sondern die errechneten Zahlen immer wieder interpretierst und Rückschlüsse daraus ziehst. Als Anlagenbuchhalter erstellst du zum Beispiel Investitionspläne und trägst so zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei.

Das Jahresende ist meistens eine besonders stressige Zeit für Buchhalter. Damit der Jahresabschluss und die Bilanz rechtzeitig fertig werden, kann es sein, dass du einige Überstunden machen musst. Gelassenheit und Stressresistenz sind zu diesem Zeitpunkt besonders gefragt. Die Arbeit in der Buchhaltung erfordert auch Teamgeist und eine ausgeprägte kommunikative Kompetenz im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. Tipps für mehr Teamfähigkeit gibt es hier.

Arbeitest du bereits in der Buchhaltung und möchtest in diesem Bereich weiter Karriere machen, sind regelmäßige Weiterbildungen sehr zu empfehlen. Immer wieder gibt es gesetzliche und steuerrechtliche Veränderungen, die du neu lernen musst. Es lohnt sich dein Wissen stetig zu erweitern. Damit du auf dem neusten Stand bist, musst du dich also entweder konsequent selbst über die aktuellen Entwicklungen informieren oder eine Weiterbildung machen. Tipps für mehr Erfolg findest du hier.

Buchhaltung lernen: Weiterbildungsmöglichkeiten

Es gibt auch akademische Weiterbildungen

Es gibt akademische und nicht-akademische Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Buchhaltung. Zuerst musst du also entscheiden, ob du ein Studium beginnen willst oder in kürzerer Zeit eine praxisorientierte Weiterbildung machst. Für ein Studium musst du mindestens zwei Jahre einplanen. Allerdings hast du damit schneller die Möglichkeit in einem Betrieb auf der Karriereleiter nach oben zu steigen.

In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Buchhalter nicht geschützt. Du solltest dich also vorab intensiv mit den verschiedenen Weiterbildungsangeboten beschäftigen, bevor du eine Entscheidung triffst. Die Dauer einer nicht-akademischen Weiterbildung beträgt in der Regel in Vollzeit drei Monate und in Teilzeit ein Jahr. Bei den meisten Anbietern brauchst du eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf, um zu einer Weiterbildung zugelassen zu werden.

Weiterbildung mit Präsenzpflicht

Wenn du berufstätig bist, hast du die Möglichkeit dir für die Weiterbildung eine Auszeit zu nehmen. Entscheidest du dich für eine Weiterbildung mit Präsenzpflicht, kommst du um eine Auszeit gar nicht herum, denn als Teilnehmer eines solchen Kurses musst du bei allen Veranstaltungen anwesend sein. Je nach Art der Weiterbildung können das ein paar Tage, aber auch bis zu sechs Monate sein.

Berufsbegleitender Präsenzkurs

Kannst oder willst du nicht aufhören zu arbeiten, gibt es die Option einen berufsbegleitenden Präsenzkurs zu besuchen. Auch bei dieser Weiterbildungsform hast du Anwesenheitspflicht, allerdings finden die Veranstaltungen zu arbeitnehmerfreundlichen Zeiten statt, zum Beispiel abends oder am Wochenende. Entscheidest du dich für einen berufsbegleitenden Präsenzkurs, brauchst du ein gutes Zeitmanagement. Zusätzlich zu den Präsenzveranstaltungen musst du die Inhalte des Kurses natürlich zu Hause nacharbeiten und lernen. Tipps zum Lernen lernen gibt es hier.

Weiterbildung für bereits ausgebildete Buchhalter

Auch wenn du schon in der Buchhaltung tätig bist, ist eine Weiterbildung sinnvoll. Erkundige dich zunächst bei deinem Arbeitgeber, ob es eine Vermittlungsmöglichkeit gibt. Mit einer Weiterbildung qualifizierst du dich oft für die nächste Karrierestufe und kannst das Unternehmen mit deinem zusätzlichen Wissen voranbringen. Natürlich macht in einem solchen Fall nur eine Weiterbildung Sinn, die umfassendes Spezialwissen vermittelt. Das Grundwissen beherrschst du ja schon aus deinem Arbeitsalltag. Achte darauf, dass zu der Weiterbildung nur Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder ausreichend Berufserfahrung zugelassen werden. Dann ist die Weiterbildung nämlich inhaltlich hochwertiger und beginnt nicht mit den Basics.

Fernstudium als Weiterbildung in der Buchhaltung

In der Buchhaltung gibt es auch akademische Weiterbildungsmöglichkeiten. Es stehen Studiengänge wie "Betriebswirtschaftslehre", "Wirtschaftswissenschaften", "Controlling" und "Finanzmanagement" zur Auswahl. Für ein Studium musst du mindestens zwei Jahre einplanen. Nach dem Abschluss hast du aber meistens bessere Möglichkeiten die Karriereleiter nach oben zu steigen als mit einer nicht-akademischen Weiterbildung. Entscheiden kannst du dich zwischen einem Präsenzstudium und einem Fernstudium.

Ein Fernstudium bietet dir größere räumliche und zeitliche Flexibilität, als ein Präsenzstudium. Du teilst dir selber ein, wann du was lernen möchtest. Ob ein Präsenzstudium oder ein Fernstudium die bessere Wahl für dich ist, erfährst du hier. Es ist auch möglich ein Fernstudium aufzunehmen, wenn du bereits bei einem Unternehmen angestellt bist. Brauchst du Tipps um deinen Chef von deinem Fernstudium zu überzeugen, dann klicke hier. Ein berufsbegleitendes Studium hast du normalerweise schon nach kurzer Zeit in deinen Arbeitsalltag integrieren. Dazu brauchst du lediglich ein gutes Zeitmanagement. Tipps zur Wahl der richtigen Hochschule für das Fernstudium gibt es hier.

Weiterbildung in der Buchhaltung: Dauer

Weiterbildung in der Buchhaltung: Dauer

Wie lange eine Weiterbildung dauert, hängt vor allem davon ab, wie viel und welcher Stoff vermittelt wird. Du solltest aber in jeden Fall einige Monate für die Weiterbildung einplanen, besonders dann, wenn du ein berufsbegleitendes Studium absolvierst. Es gibt auch Weiterbildungen die nur ein paar Tage dauern. Das sind dann aber eher Fortbildungen, die dir keine vollständigen Grundlagen vermitteln können. Dafür ist die Zeit einfach zu kurz. Fängst du bei null an, musst du einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten für die Weiterbildung freihalten.

Willst du Bilanzbuchhalter werden, kannst du auch eine Ausbildung machen. Der Titel "Geprüfter Bilanzbuchhalter" ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsabschluss. Es gibt aber auch Aufstiegsfortbildungen zum Bilanzbuchhalter, die in aller Regel an eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung anschließen.

Weiterbildung in der Buchhaltung: Gehalt

Weiterbildung in der Buchhaltung: Gehalt

Wie in vielen anderen Berufen, hängt auch das Gehalt in der Buchhaltung von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Die breite Palette an Tätigkeitsfeldern wird unterschiedlich bezahlt. Wie in vielen anderen Berufen auch, erhalten Anfänger ein niedrigeres Gehalt als Kollegen mit jahrelanger Berufserfahrung. Das durchschnittliche Einkommen in der Buchhaltung liegt bei rund 38.000 Euro brutto im Jahr. Folgende Punkte spielen bei der Bezahlung eine entscheidende Rolle:

1. Branche: Je nachdem in welcher Branche du beschäftigt bist, verdienst du mehr oder weniger. Als Buchhalter kannst du dich in Wirtschaftsunternehmen bewerben, wirst aber auch in sozialen Einrichtungen eingestellt. In der Konsum- und Investitionsgüterbranche verdienst du im Durchschnitt am meisten. Investitionsgüter sind für die Produktion von Konsumgütern benötigte Mittel, wie etwa Maschinen.

2. Größe des Unternehmens:  Mitarbeiter in großen Unternehmen werden in der Regel besser bezahlt als Angestellte in kleinen Unternehmen. Zudem beschäftigen große Unternehmen oft mehrere Buchhalter, die in bestimmten Bereichen spezialisiert sind. Kannst du mit Spezialwissen punkten, hast du bessere Aussichten auf ein höheres Gehalt.

3. Region: Firmen die Buchhalter beschäftigen sind in den unterschiedlichsten Regionen angesiedelt. Dein Gehalt hängt auch davon ab, an welchem Ort du arbeitest. In Deutschland gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern.

4. Tarif: Arbeitest du als Buchhalter bei Bund, Ländern und Gemeinden, wird dein Gehalt durch Tarifverträge des öffentlichen Dienstes (TVöD) geregelt. Angestellte, die nach Tarif bezahlt werden, verdienen im Durchschnitt mehr, als jene, die nicht in tarifgebundenen Unternehmen arbeiten. Ausnahmen bestätigen aber die Regel. Natürlich gibt es große, nicht-tarifgebundene Unternehmen, die ihren Angestellten hohe Gehälter zahlen. Außerdem kommt es auch in diesem Fall auf deine Spezialisierung an.

Weiterbildung in der Buchhaltung: Kosten und Förderung

Eine Weiterbildung in der Buchhaltung ist in einigen Fällen mit Kosten verbunden. Je nachdem für welches Angebot du dich entscheidest, fallen diese unterschiedlich hoch aus. Vergleiche also zu Beginn die Angebote der verschiedenen Institutionen, bevor du dich für eine Weiterbildung entscheidest. Dabei darfst du aber nicht nur daran denken Geld zu sparen, denn die Weiterbildung entscheidet über deine beruflichen Perspektiven. Wähle nicht blindlings das günstigste Angebot aus, ohne dich vorher umfassend informiert zu haben. Achte lieber auf grundlegende Kriterien wie den inhaltlichen Aufbau und die Leistungen, die dir von den Institutionen geboten werden. Tipp: Fordere Informationsmaterialien und Broschüren bei der jeweiligen Bildungsinstitution an. Darin findest du eine Auflistung aller Kosten für deine Weiterbildung in der Buchhaltung.

Es gibt unterschiedlichste Fördermöglichkeiten, die du zur Finanzierung deiner Weiterbildung in Betracht ziehen kannst. Du hast zum Beispiel die Möglichkeit bei deinem örtlichen Jobcenter und beim Arbeitsamt einen sogenannten Bildungsgutschein zu beantragen. Dafür musst du einen Termin vereinbaren und einen Antrag stellen. Nach dem Ausbildungsförderungsgesetz wird die Höhe des Bildungsgutscheins individuell bestimmt. Weitere mögliche Fördermaßnahmen sind die Bildungsprämie des Staates, die Begabtenförderung für junge Menschen und Wertschecks der Bundesländer. Alle Maßnahmen sind an individuelle Bedingungen geknüpft. Daher solltest du dich vor Beginn der Weiterbildung ausreichend über die unterschiedlichen Fördermaßnahmen informieren. Welche Möglichkeit du in Anspruch nehmen kannst, hängt oft von deiner Berufserfahrung und von deiner finanziellen Situation ab.

Selbstständig machen als Buchhalter

Selbstständig machen als Buchhalter

Mit genügend Berufserfahrung kannst du dich als Buchhalter selbstständig machen. Viele Selbstständige schätzen ihre Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit bei der Wahl des Auftraggebers. Als selbstständiger Buchhalter kannst du dir Projekte und Unternehmen aussuchen, die du betreuen möchtest und dir deinen Arbeitsalltag frei einteilen. Dabei gibt es aber einiges zu beachten und du brauchst viel Geduld. Wichtig ist, dass du dich vorab darüber informierst, welche Arbeiten du als selbstständiger Buchhalter überhaupt ausführen darfst. Genaue Informationen dazu findest du im Steuerberatergesetz (StBerG).

Hast du ernsthaft vor dich selbstständig zu machen, solltest du auch über eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter nachdenken. Mit dieser Zusatzqualifikation darfst du nämlich auch die Aufstellung von Jahresabschlüssen übernehmen. Wichtige Eigenschaften, die du als angehender selbstständiger Buchhalter mitbringen solltest, sind Überzeugungskraft, ein sympathisches Auftreten und ein hohes Maß an kommunikativer Kompetenz. Dadurch verschaffst du dir einen entscheidenden Vorteil bei der Kundenakquise. Eine Selbstständigkeit lohnt sich aber nur, wenn du schon einen festen Kundenstamm hast, der dir treu ist. Ansonsten wirst du beim Aufbau deiner Selbstständigkeit Probleme mit der Finanzierung bekommen.

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