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Verhaltenstherapie: 6 Methoden & 4 hilfreiche Tipps für einen guten Start

Der nachhaltige Erfolg der Verhaltenstherapie ist unumstritten. Die aus einer Vielzahl von verschiedenen Ansätzen und Methoden bestehende Form der Psychotherapie hilft bei seelischen wie psychischen Erkrankungen. Wir erklären dir sechs methodische Ansätze und geben dir vier wertvolle Tipps für einen guten Start.


Verhaltenstherapie: Die Grundsätze

Verhaltenstherapie: Die Grundsätze

Die Verhaltenstherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren. Sie basiert auf Erkenntnissen der modernen Lerntherapie und umfasst ein weites Spektrum an Methoden und Techniken. Diese werden während der Therapie eingesetzt, um Patienten mit psychischen Erkrankungen und Störungsbildern zu helfen.

Die Basis der Verhaltenstherapie ist die moderne Lerntheorie. Sie geht davon aus, dass wir jegliches Verhalten in unserem Leben erlernt haben. Dazu gehören die Wahrnehmung, das Denken und das Fühlen. So wie wir es gelernt haben, können wir es also auch wieder „verlernen“. Dieses Modell der Konditionierung ist grundlegend für die Ansätze der Verhaltenstherapie.

Kondition: Die klassische Konditionierung geht auf den russischen Physiologen Iwan Petrowitsch Pawlow (1849-1936) zurück. Er entwickelte seine Lerntherapie aufgrund einer Versuchsreihe, die an Hunden durchgeführt wurde. Dabei fand er heraus, dass natürliche Reize veränderbar sind. Sobald ein neutraler oder natürlicher Reiz (auch Stimulus) mit einem anderen unkonditionierten (nicht gelernten) Reiz gepaart wird, wird eine neue konditionierte (unnatürliche, gelernte) Reaktion ausgelöst.

Das Beispiel des Hundes bei Pawlow verdeutlicht dieses Lernprinzip: Normalerweise setzte die Speichelbildung des Hundes ein, sobald er sein Futter bekam. Diesen natürlichen Reiz verband Pawlow mit einem neuen Reiz: einer Glocke. Erst nachdem die Glocke läutete, bekam der Hund sein Futter. Nach ein paar Wiederholungen fing der Hund bereits an, Speichelflüssigkeit zu entwickeln, sobald er nur den Glockenton hörte. Der natürliche Reiz wurde also durch den konditionierten Reiz verändert. Diese bahnbrechenden Erkenntnisse bildeten den Grundstein für die Lerntheorie und Grundlagen für die Verhaltensforschung, wie wir sie heute kennen.

Die Grundidee der modernen Verhaltensforschung ist, dass problematisches Verhalten erlernt wurde und bestimmte Verhaltensmuster veränderbar sind. Dabei geht es vor allem um den Grundsatz, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Verhaltenstherapie kann bei folgenden Störungen eingesetzt werden:

  • Ängsten
  • Depressionen
  • Zwängen
  • Lebenskrisen
  • Süchten (zum Beispiel Alkohol- und Drogensucht)
  • Störungen der Sexualität
  • Sozialen Ängsten, Phobien und Unsicherheiten
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen

Den Patienten werden Methoden und Techniken vermittelt, die es ihnen ermöglichen, sich selbst zu reflektieren und zu analysieren. Dies geschieht während der Therapie auf eine sehr individuelle Art und Weise.

Verhaltenstherapie: Methoden

Die Methoden der Verhaltenstherapie zielen darauf ab, dem Patienten Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Durch viele verschiedene Anleitungen kann dabei individuell auf die Betroffenen und ihr Krankheitsbild eingegangen werden. So soll problematisches Verhalten, das erlernt wurde, wieder “verlernt” werden. Wir erklären dir im Folgenden die gängigen Methoden der Verhaltenstherapie.

Operante Verfahren

Operante Verfahren dienen dazu, problematisch erlerntes Verhalten wieder zu “verlernen”. Die verschiedenen Formen des Verfahrens basieren auf der operanten Konditionierung. Das Augenmerk liegt dabei auf der Veränderung der Konsequenzen, die auf ein bestimmtes Verhalten folgen. Dadurch gelingt es, das gestörte Verhaltensmuster zu verändern. Dazu werden Techniken der Verstärkung, Bestrafung und der sogenannten Löschung angewandt. Die Lernmechanismen der operanten Konditionierung sind Teil der Grundausbildung im Psychologiestudium.

Positive Verstärkung

Positive Verstärkung bei der Verhaltenstherapie – etwa bei Essstörungen

Eine positive Verstärkung in Form von Belohnung und Bestätigung hilft dabei, das problematische Verhalten in ein Positives umzuwandeln. Die Grundidee ist, dass die Verstärkung durch die Reaktion bedingt wird. Eine positive Reaktion bestärkt als Belohnung ein positives Verhaltensmuster. Unter positiven Verstärkern werden Ereignisse und Reize verstanden, die zu einem erhöhten Auftreten des zu erlernenden Verhaltensmusters führen.

Fällt also etwa die Reaktion der Umwelt auf eine Person, die an Magersucht leidet, eher positiv aus, sobald sie abnimmt, wird die Essstörung verstärkt. Die Schlussfolgerung ist, dass der Therapeut eingreifen muss. In der Sitzung wird die Person dann gezielt für die Nahrungsaufnahme belohnt, um dieses natürliche Verhalten zu verstärken. Viele Wiederholungen würden dazu führen, dass das Essen mit einem positiven Gefühl verbunden wird und eine angenehme Konsequenz zur Folge hat.

Regel: Positives Verhalten hat eine positive Konsequenz zur Folge.

Negative Verstärkung

Die negative Verstärkung findet dann statt, wenn ein unangenehmer Reiz entfernt wird. Wie die positive Verstärkung, führt auch sie zu einer erhöhten Auftretenswahrscheinlichkeit des Verhaltens. Negativ meint hier nicht, dass das Verhalten durch eine Bestrafung verändert wird. Es meint vielmehr die Wegnahme oder das Entfallen des Reizes, der das problematische Verhalten verstärkt.

Ein Beispiel ist eine Person mit einer Arachnophobie (Spinnen-Phobie). Wenn die betroffene Person eine Spinne sieht und direkt den Raum verlässt, wird die Angst umgangen. Bei dieser Vermeidungsstrategie handelt es sich um eine negative Verstärkung, weil die Reaktion der Vermeidung den aversiven Reiz vermeidet. Der aversive Reiz meint das als unangenehm und angsterregend empfundene Ereignis. Der negative Verstärker ist in dem Fall die Vermeidungsstrategie, also das Verhaltensmuster, dass der Vermeidung negativer Konsequenzen dient. Die Aufgabe des Psychologen ist es, den aversiven Reiz zu entfernen: Das Ereignis des Aufeinandertreffens mit der Spinne soll keine negative und angstauslösende Konsequenz mehr sein.

Regel: Ein negativer Verstärker ist ein negativer Reiz, der beim Auftreten des erwünschten Verhaltens entfernt wird.

Bestrafung

Die positive und negative Verstärkung dienen dem Aufbau neuer Verhaltensmuster. Die Bestrafung hingegen dient dem Abbau des problematischen Verhaltens über direkte und indirekte Bestrafung. Bei der direkten Bestrafung folgt eine unangenehme Konsequenz auf die Reaktion. Ein Beispiel ist der nächste Morgen einer alkoholreichen Nacht. Der Kopfschmerz und die Übelkeit sind in dem Fall direkte Bestrafungen für den Alkoholkonsum. In der Therapie wird von einer positiven Bestrafung gesprochen, wenn ein Verhalten eine direkte negative Konsequenz zur Folge hat.

Bei der indirekten Bestrafung folgt keine direkte unangenehme Konsequenz auf eine Reaktion. Ein Beispiel ist ein Kind, das den Sportunterricht stört und sich aggressiv verhält. Als Reaktion soll es sich anderweitig beschäftigen. Dadurch findet ein Abbau des störenden Verhaltens statt. Das Kind kann sich beruhigen und auf Dauer wird die Konsequenz zu einer Verminderung des Verhaltens führen. In der Therapie wird von einer negativen Bestrafung gesprochen, wenn ein bestimmter Reiz entzogen wird. Das heißt, es findet ein Entzug des angenehmen Ereignisses statt.

Löschung

Als Löschung wird ein neutrales Verhalten verstanden, mit dem der Therapeut das Verhalten weder positiv noch negativ verstärkt. Dadurch, dass keine Konsequenz auf das problematische Verhalten folgt, soll dessen “Löschung” ausgelöst werden. Eine Möglichkeit dabei ist, einen Verstärker, der ein bestimmtes Verhalten auslöst, zu identifizieren und diesen dann zu entfernen. Dieses Phänomen sieht man häufig bei Eltern, die ihre schreienden Kinder beim Einkauf ignorieren, um das Verhalten “Schreien als Äußerung eines Wunsches” zu löschen.

Es wird deutlich, dass bei der operanten Konditionierung eine Verhaltensänderung durch die Veränderung der Verhaltenskonsequenz erzeugt werden soll. Die positive und negative Verstärkung dient dem Aufbau neuer Verhaltensmuster, während die Bestrafung auf den Abbau des problematischen Verhaltens abzielt. Durch die Gewöhnung soll etwa eine Phobie stufenweise gemindert, im besten Fall bekämpft werden. Es ist wichtig, zu betonen, dass operante Verfahren ein komplexes Feld darstellen, die auch mit weiteren Prinzipien der Verhaltensforschung verflochten sind. Die Anwendung verlangt eine genaue und differenzierte Kenntnis des Fachgebiets durch den Psychologen.

Konfrontationsverfahren

Das Konfrontationsverfahren

Die Methodik des Konfrontationsverfahrens basiert auf der klassischen Konditionierung. In der Therapie wird zusammen mit dem Patienten ergründet, was genau die Ursache für das problematische Verhalten ist. Durch eine Konfrontation mit dem Reiz, der das Symptom auslöst, soll das Verhalten verlernt werden. Dieses Verfahren findet bei Phobien, aber auch bei Zwangsstörungen und Panikattacken Verwendung. Löst eine Spinne die Phobie aus, wird die betroffene Person mit dieser konfrontiert. Die Spinne ist in dem Fall der Reiz, der das Angstverhalten auslöst. Ein anderes Beispiel für eine soziale Phobie ist die Angst vor Orten, wie etwa einem Kaufhaus, einem Supermarkt oder dem Bus. Diese Angst kann so groß werden, dass sie zu Panikattacken und Depressionen führen kann.

Regel: Durch die reale Konfrontation soll ein Erfahrungswert aufgebaut werden und eine Gewöhnung an den Reiz stattfinden, durch welchen die Phobie bewältigt werden kann. Durch die Konfrontation findet ein Lernprozess statt.

Kognitive Ansätze

Kognitive Ansätze werden häufig bei Personen mit Depressionen eingesetzt. Kognitiv leitet sich dabei aus dem lateinischen Wort cognoscere ab und bedeutet übersetzt “erkennen, erfahren, kennenlernen”. Hier wird die Betonung des Ansatzes deutlich. Diese liegt auf der Untersuchung des Erlebens der Menschen. Der Ansatz entwickelte sich aus der Frage heraus, wie Menschen Informationen verarbeiten: also alle Eindrücke, die auf ihn einwirken, über sich selbst und seine Umwelt. Diese Eindrücke führen dann zu unseren individuellen Verhaltensmustern. Verhaltensprobleme werden in diesem Zusammenhang auf falsche Annahmen oder falsch gezogene Schlüsse zurückgeführt. Daraus ergibt sich der Grundsatz, dass bei Betroffenen, etwa einer Depression, die Selbstbeobachtung effizient ausgebildet werden soll, um die inneren Wahrnehmungs-Verzerrungen von sich heraus steuern zu können. Durch die Introspektion, also die psychologische Selbsterkenntnis und durch die Innenschau, also die Selbstbeobachtung, lernen die Betroffenen, sich selbst aus eigener Kraft heraus zu therapieren. Das Ziel ist die Bewältigung der Störung durch eine realitätsadäquate Wahrnehmung von sich selbst und seiner Umgebung.

Als zentrale Methode des kognitiven Ansatzes bewährt sich der “Sokratische Dialog”. In einem kommunikativen Dialog arbeiten Therapeut und betroffene Person an den Denkinhalten und Verhaltensmustern, denen eine dysfunktionale Störung, also eine Störung der Persönlichkeit, zugrunde liegt.

Selbstkontrollverfahren: Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe durch Selbsthilfe– Das ist ein wichtiger Grundsatz und gleichzeitig das Ziel der Verhaltenstherapie. Im Laufe der Therapie arbeitet der Therapeut darauf hin, dass der Patient am Ende selbst so weit in der Lage ist, sein problematisches Verhalten zu regulieren, dass er den Alltag gut alleine bewältigen kann. Unter das Selbstkontrollverfahren fallen viele verschiedene Interventionsstrategien, die während der Therapie erlernt werden. Durch die Strategien soll folgendes erlernt werden:

  • Selbstbeobachtung
  • Selbstverstärkung
  • Selbstbestrafung
  • Selbststeuerung
  • Selbstregulation
  • Selbstmanagement
  • Selbstkontrolle

Diese Beispiele zeigen, dass die verschiedenen Ansätze und Methoden eng aufeinander bezogen sind. Operante Verfahren, wie die Verstärkung dienen den Therapeuten nicht nur als eigene Anwendung in der Therapie. Sie zielen auch darauf ab, dass die betroffene Person dazu angehalten wird, im Alltag selbst Verstärker zu finden und anwenden zu können. Dadurch kann sie aus eigener Kraft heraus unerwünschtes und problematisches Verhalten abbauen und Verhaltens-Alternativen gezielt aufbauen. Am Ende lernt die betroffene Person, auf ihre innere Stimme zu hören.

Therapeutische Rollenspiele

Im verhaltenstherapeutischen Ansatz hat das Rollenspiel eine lange Tradition und ist eine zentrale Behandlungstechnik. Ziel des Rollenspiels ist die Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen und Konfliktfähigkeit. Dabei wird eine fiktive Situation definiert, die möglichst konkret ist (Zeit, Ort, Umstand, Art der Beziehung). Das Spiel liegt einem bestimmten Thema, einer Problematik oder Schwierigkeit zugrunde. Dabei sollen während des Rollenspiels folgende Ziele erreicht werden:

  • Erstellung einer Diagnostik (von Verhalten und Kognition, also der Art und Weise der Informationsverarbeitung von Innen und Außen)
  • Erinnerungshilfe bezüglich konkreter Situationen und Gefühle
  • Das Trainieren neuer Verhaltensmuster
  • Die Einübung neuer Techniken

Das Rollenspiel bietet eine effektive Möglichkeit, Situationen nachzuspielen sowie Techniken zu erproben und einzuüben. Außerdem trägt es zu einer verbesserten emotionalen Beteiligung bei und ist lebendig.

Entspannungstechniken: Hilfe durch Stressreduktion

Entspannungstechniken: Hilfe durch Stressreduktion

Vor allem bei der Behandlung von Ängsten, aber auch bei Alkoholabhängigkeit und anderen Störungen, die eine enorme Unruhe der Betroffenen zurfolge haben, werden Entspannungstechniken eingesetzt. Zur Methodik gehören die Stimulus-Kontrolle (Kontrolle von Reizen), Konfrontationsverfahren sowie Bewältigungs-Strategien. Entspannungstechniken können sein:

Progressive Muskelrelaxation: Diese Entspannungstechnik der Muskelentspannung wird zum Beispiel bei Angst- und Schlafstörungen, Depressionen und Schmerz-Zuständen verwendet. Dabei werden bestimmte Muskelpartien des Körpers abwechselnd an- und wieder entspannt. Die Technik geht mit einer gleichmäßigen Kontrolle der Atmung einher.

Autogenes Training: Das autogene Training findet bei einer Vielzahl psychosomatischer Störungen Verwendung. Die entspannende Wirkung ist durch viele Studien bewiesen und hat einen positiven Effekt auf Körper und Geist. Durch das Wiederholen von Redewendungen wird das Unterbewusstsein beeinflusst. Das ermöglicht es, die Gedanken in eine neue Richtung zu lenken.

Neben diesen Beispielen gibt es noch eine Vielzahl weiterer Entspannungsverfahren und Atemübungen, die dabei helfen, das innere Gleichgewicht zu finden und die Gedanken in eine positive Richtung zu lenken.

Wertvolle Tipps für deinen Neubeginn

Es ist wichtig, dass du dir Gedanken über deine inneren Beweggründe machst, bevor du eine Therapie beginnst. Hör auf dein Herz und horche in dich hinein. Wir haben vier hilfreiche Tipps für dich zusammengestellt, mit deren Hilfe dir ein Start in die Therapie bestimmt leichter fällt.

Beziehung zu deinem Therapeuten

Es kommt in erster Linie darauf an, den richtigen Therapeuten zu finden. Mag die Fachkompetenz noch so groß sein, wenn es zwischenmenschlich nicht passt, sollte man nach einem neuen Therapeuten suchen. Fühlst du dich in den Anfangsgesprächen unwohl und hast du das Gefühl, dich nicht öffnen zu können, solltest du das auch offen kommunizieren. Manchmal braucht es ein wenig Zeit, sich zu öffnen. Wenn du aber trotz mehrerer Treffen merkst, dass die Chemie nicht stimmt, wird dein Ansprechpartner sicherlich Verständnis für dich haben und dir dabei helfen, einen passenden Therapieplatz zu bekommen.

Motivation

Es ist von Anfang an wichtig, mit einer motivierten Grundhaltung in die Therapie zu gehen. Wächst in dir der Unmut und du merkst, dass du lustlos bist und bereits mit einem Gefühl von Ärger oder Wut in die Therapiesitzung gehst, ist es sehr schwierig, eine erfolgreiche Sitzung abzuschließen. Mache dir Gedanken über deine Beweggründe und suche in folgenden Fragen die Motivation für deine Verhaltenstherapie:

  • Wieso bin ich hier?
  • Tue ich das für mich? Wenn ja, warum?
  • Was möchte ich an mir ändern?
  • Welche Ziele verfolge ich?

Die Beantwortung der Fragen kann dir dabei helfen, dich auf dein Inneres und deine wahren Beweggründe zu fokussieren. Hier findest du die Motivation, die du für einen guten Start brauchst.

Positive Grundeinstellung

Eine positive Grundeinstellung hilft dir dabei, optimistisch in die Therapie zu starten. Eine negative Einstellung behindert dich in deiner persönlichen Entwicklung. Gehst du optimistisch in die Therapie, bedeutet es im selben Atemzug, dass du dir zutraust, Dinge zu verändern und Neues auf dich zukommen zu lassen. Sei offen für neue Eindrücke und für die Hilfe, die es dir ermöglicht, besser durchs Leben zu gehen. Fokussierst du dich während der Therapie auf die guten Dinge, wird es dich langfristig schneller zum Erfolg führen und dich dadurch auch glücklicher machen. Besinne dich auf deine Stärken und deine Handlungsfähigkeit.

Gehe mit einem gesunden Selbstbewusstsein in die Therapie

Eine Verhaltenstherapie ist weder etwas Verwerfliches oder etwas, wofür du dich schämen müsstest. Gehe mit einem gesunden Selbstbewusstsein in die Therapie und sei stolz darauf, dass du den Mut hast, dazu zu stehen, dass du Hilfe brauchst und sie auch in Anspruch nimmst. Es ist ein großer Schritt für viele Betroffene von dispositiven Störungen, sich selbst einzugestehen, dass sie Hilfe brauchen. Machst du deinen ersten Schritt, dann besinne dich darauf, dass es viel Mut und Charakterstärke beweist, eine Therapie in Anspruch zu nehmen. Sieh darin die Chance für einen Neuanfang und einen positiven Start in dein neues Leben.

Akzeptiere und liebe dich selbst. Wenn du denkst, dass eine Verhaltenstherapie dir helfen kann, dann zögere nicht und lass dir einen Beratungstermin geben. Setze dir Ziele und nimm dir fest vor, sie zu erreichen. Mit deinem Willen und ein wenig Mut kannst du es schaffen, deine Ängste, Depressionen und andere Probleme mithilfe autonomer Selbstständigkeit zu überwinden.

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