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Informatik als Fernstudium

Informatik als Fernstudium

Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen – für wen das nach Spaß klingt, der kann sich auch wissenschaftlich damit beschäftigen und ein Informatikstudium in Erwägung ziehen. Man sollte zumindest eine gewisse Affinität für Zahlen mitbringen, um sich eingehend mit der theoretischen und angewandten Informatik beschäftigen zu wollen.

Bei Informatik handelt sich um eine sehr junge Wissenschaft. Entstanden ist die Disziplin einerseits aus der Mathematik, andererseits aus den Ingenieurswissenschaften. Obwohl sich Leibniz bereits mit binären Zahlensystemen beschäftigte, wurde der Begriff erst 1957 durch eine Publikation von einem gewissen Karl Steinbuch geprägt und setzte sich daraufhin 1968 als Bezeichnung des Wissenschaftszweigs durch. Ab 1967 entstanden Studiengänge an deutschen Hochschulen.

Das ist eine gute Sache – denn durch die Digitalisierung aller Bereiche der Wirtschaft sind Unternehmen auf Menschen angewiesen, die auf dem Gebiet der Informatik versiert sind. Dementsprechend kann es eine lohnende Entscheidung sein, sich dieser Disziplin zu widmen.

Berufsfeld Informatik

Vielfältige Optionen für Informatiker

Der Hochschulabschluss als Informatiker kann beruflich vielseitig angewendet werden. Einerseits kann man nach dem Abschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter entweder an einer Universität, anderen Instituten oder in einem Unternehmen tätig sein. Da Unternehmen allgemein nur durch ein gutes digitales Netzwerk betrieben werden können, um mit der Konkurrenz mithalten zu können, werden hier außerdem IT-Berater gesucht. Eine Spezialisierung ist der SAP-Berater, der sowohl bei Kunden als auch in Unternehmen beratend bei der Anwendung von SAP-Software tätig sein kann.

Auch als Software- oder Web-Entwickler/Developer ist ein Informatikstudium Voraussetzung. Um beruflich aus Quellcode Software kreieren zu können, sollte man auch schon neben oder vor dem Studium Programme gebaut haben, denn besonders in diesem Berufszweig ist Praxiserfahrung gern gesehen. Wer neben den Informatikkenntnissen auch mit Sprache umzugehen weiß, kann den Berufsweg als Technischer Redakteur einschlagen. Hier geht es darum, Software-Anleitungen, EDV-Bedienung zu verfassen oder wissenschaftliche Technik-Veröffentlichungen verständlich zu vermitteln. Allgemein muss man sich als Informatiker darauf gefasst machen, dass man neben seinen eigentlichen Aufgaben zudem als IT-Systemadministrator oder allgemeiner Berater bei technischen Problemen herangezogen wird.

Fernstudum Informatik: Gehalt und Karriere

Das Einstiegsgehalt eines studierten Informatikers liegt, je nach gewähltem Beruf, zwischen 1.500 Euro und 3.750 Euro brutto im Monat. Spitzenverdiener verdienen bis zu 8.500 Euro im Monat. Der Karriereverlauf eines studierten Informatikers beginnt entweder als Trainee oder Junior Developer. Nach einigen Jahren Berufserfahrung ist es möglich, zum Senior Developer aufzusteigen. Die Bedingungen hierfür sind je nach Unternehmen unterschiedlich.

Je größer das Unternehmen, desto länger kann es dauern, zum Senior Developer aufzusteigen und dann auch Führungstätigkeiten übernehmen oder planen und konzeptionieren zu dürfen. Durch unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten kann man sich spezialisieren und sich auf dem Arbeitsmarkt weitere Alleinstellungsmerkmale aneignen. Mögliche Berufsfelder, in denen Absolventen nach einer Spezialisierung tätig werden können, sind Conversion Manager, IT-Controller, Projekt-Manager und Softwaretester.

Informatik als Fernstudium: Vorteile und Nachteile

Wer überlegt, ein Fernstudium in Informatik zu beginnen, sollte zunächst Vor- und Nachteile abwägen. Als Vorteile sind zu nennen, dass einige Anbieter von Fernstudiengängen kein Abitur verlangen. Fernstudiengänge sind also für eine breitere Masse an Menschen zugänglich. Auch kann man sich die Zeit frei einteilen. Vorgaben machen die Studienanbieter nur, was Klausuren und Prüfungen betrifft.
Dadurch, dass man die Studienmaterialien zugeschickt bekommt, hat man keinen zusätzlichen Aufwand, den es bedeutet, in Bibliotheken zu recherchieren. Hinzu kommt der finanzielle Mehraufwand beim Anfertigen von Kopien und das Schleppen von Ordnern und Büchern, was beim Fernstudium wegfällt.
Bildet man sich neben dem Beruf über ein Fernstudium weiter, beweist man bei aktuellen oder zukünftigen Arbeitgebern Selbstdisziplin, Engagement über das berufliche Aufgabenfeld hinaus sowie gutes Zeitmanagement.

Ein Fernstudium bringt aber immer auch nachteile mit. So sind die Gebühren für ein Fernstudium zumindest bei privaten Fernschulen höher als die für einen Studiengang an einer regulären Hochschule. Hinzu kommen im Laufe des Studiums auch Fahrtkosten, da die Klausuren an bestimmten Orten geschrieben werden müssen. Zudem sind auch Examensgebühren einzukalkulieren, die zumindest bei öffentlichen Hochschulen nicht anfallen.
Netzwerken und Lerngruppen bilden mit Kommilitonen ist beim Fernstudium nicht durch unmittelbaren Kontakt möglich. Auch das Lehrpersonal kann nur telefonisch oder online kontaktiert werden. Dies muss allerdings nicht nur ein Nachteil sein. Lehrende von Fernstudiengängen sind oftmals besser und direkter kontaktierbar als die an „Präsenz-Unis“. Schließlich kann sich dadurch, dass man sich neben Beruf und Familie noch Zeit für das Studium freihalten muss, eine längere Studienzeit ergeben. Das ist freilich auch bei einem Präsenz-Studium ein Nachteil, will man es mit familiären Verpflichtungen unter einen Hut bekommen.

Fernstudium Informatik: Dauer, Aufbau, Inhalte

Ob man Informatik als Fernstudium angehen will, ist nicht zuletzt von den Inhalten, der Aufteilung und der Studiendauer abhängig. Wie an regulären Hochschulen ist das Studium in Bachelor- und Masterstudiengänge aufgeteilt.

Bachelor

Der Bachelor-Studiengang Informatik dauert als Vollzeitstudium regulär drei Jahre – also sechs Semester –, als Nebentätigkeit entsprechend länger. Die Betreuungszeit kann aber je nach Anbieter um 18 Monate verlängert werden. Ob man teilzeit oder vollzeit studiert, kann man von Semester zu Semester selbst entscheiden. Auch Urlaubssemester sind möglich. Allgemein sollte man bei der Kursplanung darauf achten, ob Kurse eventuell nur im Sommer- oder Wintersemester angeboten werden, damit man die geplante Studiendauer nicht unfreiwillig verlängern muss. Der Aufbau gliedert sich je nach Fernuniversität in verschiedene Bereiche, die sich aus Modulen zusammensetzen. Das sind unterschiedliche Wissensgebiete, denen wiederum Kurse zugeordnet sind. Bewertet werden diese mit Credit Points gemäß dem European Credit Transfer System (ECTS). Das soll die internationale Anerkennung der Leistungen ermöglichen.

Der Aufbau der Studiengänge gliedert sich in einen Pflicht- und einen Wahlpflichtbereich. Es gibt, je nach Lehrstätte, weiterhin die Aufteilung in Grundlagenstudium und Kern- und Vertiefungsstudium. Hinzu muss bei manchen Anbietern ein integriertes Nebenfach gewählt werden. Dieses umfasst auch wiederum Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen. Weiterhin gibt es Fachpraktikum sowie ein Seminar. Am Ende des Bachelorstudiums muss ein Abschlussmodul absolviert werden. Zu den hier geforderten Leistungen gehört das Verfassen einer Arbeit und ein Abschlusskolloquium, bei dem die Arbeit in einem Vortrag präsentiert wird.

Inhaltlich sollen fachliche und berufliche Kompetenzen vermittelt werden. Diese bewegen sich auf dem Gebiet der Informatik, Mathematik und Technik. Der Studierende soll lernen, fachliche Zusammenhänge zu erkennen. Dem Bachelorstudierenden werden Methoden zur Problemlösungen zu Fragestellungen in der Informatik an die Hand gegeben, die er auszuwählen und anzuwenden lernt. Über den fachlich-informatischen Bereich hinaus bemerkt man die praxisorientierte Ausrichtung der Fernstudiengänge: Praxisrelevante Kenntnisse und Fertigkeiten der Informatik werden ebenso in das Curriculum integriert wie die sozialen Kompetenzen Teamarbeit und Kommunikation, ferner Business English und interkulturelle Kompetenz.

Je nach Fernschule gibt es darüber hinaus ein breitgefächertes Angebot an verschiedenen Informatik-Spezialisierungen. Dazu gehören beispielsweise die Bachelor-Studiengänge Angewandte Informatik und Technische Informatik.

Master

Der Master of Computer Science Informatik als Fernstudium dauert vier Semester als Vollzeitstudium, kann aber auch in Teilzeit durchlaufen werden. Teilweise ist es auch möglich, bei bestimmten Voraussetzungen wie einer vorherigen beruflichen Qualifikation auch ohne vorangegangenen Bachelor direkt ins Masterstudium einzusteigen. Der Informatik-Master setzt sich je nach Fern-Universität aus acht oder neun Modulen, einer Projektarbeit sowie einer Abschlussarbeit zusammen. Der Ablauf der Module ist frei wählbar, einige werden jedoch zum Einstieg besonders empfohlen. Inhaltlich ist das Ziel, dem Studierenden aktuelle wissenschaftliche Fachkenntnisse zu vermitteln. Er soll anhand wissenschaftlicher Methoden fachliche Probleme lösen können. Baut der Masterstudiengang auf einem Bachelorabschluss auf, sollen die dort erworbenen Kenntnisse noch vertieft werden. Nach Beendigung des Studiums wird vom Absolventen erwartet, selbstständig informatische Problemstellungen anhand der passenden methodischen Werkzeuge bewältigen zu können.

Fernstudium Informatik: Kosten

Die Gebühren des Bachelorstudiengangs beläuft sich an einer öffentlichen Fernuniversität auf 1.600 Euro, an privaten auf knapp 12.000 Euro für das gesamt Studium. Hinzu kommen bei letzterem Angebot geringe Gebühren je freiwillige zusätzliche 45-minütige Unterrichtsstunde sowie für die Bachelorprüfung.

Der Master in Informatik kostet an privaten Fernunis zwischen noch einmal um 9.000 Euro. Hinzu kommen jährliche Studiengebühren von gut 50 Euro. Öffentliche Fernuniversitäten bieten den Masterstudiengang für insgesamt um 1.000 Euro an. Nicht enthalten sind Fahrtkosten, Verpflegungs- und Übernachtungskosten für die Prüfungstermine sowie zusätzliche Fachliteratur. Werden Prüfungen nicht bestanden, muss die Wiederholung ebenfalls zusätzlich bezahlt werden.

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