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Schwedisch lernen: Das 1×1 für die ersten Schritte

Schwedisch lernen

Schwedisch ist eine Sprache, die dem Deutschen bemerkenswert ähnlich ist. Entsprechend leicht fällt es uns, schwedisch zu lernen und uns auch in Nordeuropa sicher zu bewegen. Wir geben Hilfestellung bei den ersten Schritten.

Schweden ist etwa 100.000 Quadratkilometer größer als Deutschland und hat aber nur knapp zehn Millionen Einwohner. In Deutschland leben hingegen rund 82 Millionen Menschen. Hierzulande, in Europa und teilweise in der ganzen Welt kennt man die schwedische Kultur. Viele Kinder sind mit den Büchern der Autorin Astrid Lindgren und ihren Geschichten über Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga aufgewachsen. In den 70er- und 80er-Jahren liefen die Songs der Band Abba auf allen Radiosendern, Schallplatten und CDs. Und fast jeder besitzt einen Gegenstand der Möbelkette Ikea. Auch heute mischen schwedische Künstler den Musikmarkt auf, wenn auch auf Englisch. Die Songs von DJ Avicii sowie den Sängerinnen Tove Lo, Zara Larsson und Lycke Li laufen in deutschen Radiosender rauf und runter. Mit Schweden verbindet man zudem Elche, die typischen rot-weißen Häuser sowie unendliche Wälder. Kulinarisch gesehen kennt jeder Köttbullar, kleine Frikadellen und Kanelbullar, Zimtschnecken aus Hefeteig. Für die Deutschen gelten die Schweden als locker, sie duzen sich und verzichten somit auf Formalitäten. Auch die schwedische Monarchie übt auf so Manchen eine gewisse Faszination aus: Nicht zuletzt, weil Königin Silvia von Schweden in Heidelberg geboren wurde.

Panorama von Stockholm

Schwedisch sprechen weltweit etwa 10,5 Millionen Menschen, wovon 9,5 Millionen Muttersprachler sind. In Finnland leben knapp 300.000 Finnlandschweden. Sie machen dort 5,5 Prozent der Bevölkerung aus. Daher ist Schwedisch auch eine Amtssprache in Finnland. Jedoch geht die Anzahl der Finnlandschweden seit Ende des zweiten Weltkriegs zurück. Dennoch wird Schwedisch an allen finnischen Schulen gelernt, es gibt sogar eine schwedischsprachige Universität in Finnland. Schwedisch ist eine indogermanische Sprache und gehört zum ostnordischen Zweig der germanischen Sprachen. Es ist eng mit dem Dänischen und Norwegischen verwandt. Beeinflusst wurde Schwedisch vor allem durch die Mittelniederdeutschen an der Hanse sowie durch weiteren Handel mit nordeuropäischen Länder und dem Baltikum. Durch die enge Verwandtschaft des Schwedischen mit dem Norwegischen können sich Schweden ohne Probleme mit Norwegern unterhalten. Es gibt sogar eine Sprache, Svorsk, die sich aus der schwedischen und norwegischen Umgangssprache zusammensetzt. Auch mit Dänen können sich Schweden verständigen. Da die Unterschiede etwas größer als zum Norwegischen sind, müssen beide Seiten jedoch langsam und deutlich sprechen. In Deutschland leben aktuell etwa 300.000 Schweden.

Da Schwedisch hauptsächlich in Finnland oder Schweden gesprochen wird, ist das Verbreitungsgebiet sehr klein. Fremdsprachige Filme werden selten in Schwedisch übersetzt, da sich der finanzielle Aufwand nicht lohnt. Abgesehen von sehr ländlichen Regionen oder sehr alten Menschen spricht man in Schweden meist fließend Englisch. Kinderserien werden in der Regel auf Schwedisch übersetzt, doch Hollywoodblockbuster laufen auf Englisch mit schwedischen Untertiteln.

Wer nach Schweden reist, muss also nicht zwingend Schwedisch sprechen können, mit Englisch kommt man in der Regel immer durch. Warum sich dann also die Mühe machen und noch eine weitere Sprache lernen? Schwedisch lernen ist für Deutsche nicht allzu schwer, vor allem, wenn man Grundkenntnisse in Englisch mitbringen. Viele Wörter sind sich mit dem Deutschen und dem Englischen sehr ähnlich. Wer ohne Schwedischkenntnisse einen schwedischen Text liest, kann sich meist den Sinn erschließen. Die Grammatik ist zudem nicht sonderlich schwer, Ausnahmen gibt es wie in jeder Sprache immer. Wer im Urlaub Schwedisch beherrscht, kann die Speisekarte lesen und mit Einheimischen deutlich einfacher ins Gespräch kommen, als wenn man nur Englisch spricht. Wer eine neue Sprache lernt, erfährt gleichzeitig viel über die Traditionen und das Land. Viele unkonventionelle Filme kommen aus dem Norden, die Schweden-Krimis sind in ganz Europa bekannt. Wer schwedisch spricht, kann die Produkte in der Originalsprache sehen beziehungsweise lesen. Wer einen längeren Auslandsaufenthalt in Schweden plant oder gar Auswandern möchte, sollte auf jeden Fall die Grundlagen der Sprache beherrschen. Sprachen lernen zudem hält fit und macht Spaß.

Schwedisch in der Welt – Verbreitung und Unterschiede

Schwedisch in der Welt

In Schweden gibt es viele Dialekte. Die Anzahl lässt sich nicht genau beziffern, man schätzt jedoch zwischen 300 und 500 Varianten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war es sogar möglich, zwischen den Dialekten benachbarter Dörfer zu unterscheiden. Durch die Industrialisierung und Umsiedlung der Bevölkerung im 20. Jahrhundert näherten sich die verschiedenen Dialekte immer mehr an die Standardsprache an. Heute kann es noch zu Verständigungsschwierigkeiten kommen: Das Schwedisch in Südschweden ist dem Dänischen sehr ähnlich. Der Dialekt hat Merkmale sowohl aus dem Schwedischen als auch aus dem Dänischen. Das kann die Verständigung zwischen einem Nord- und einem Südschweden erschweren. In Schweden wird zwischen sechs Dialektgruppen unterschieden, darunter gehört auch der Dialekt, der von den Finnlandschweden gesprochen wird. Die Amtssprache ist das Standardschwedisch. Sie wird in Behörden, Schulen und Universitäten gesprochen.

Vor 50 Jahren wurde in Schweden eine Besonderheit eingeführt, die auch heute in immer mehr Ländern Einzug hält: Jeder duzt sich. Sei es die Putzfrau, die den Geschäftsführer von Volvo duzt oder die Schüler, die ihre Lehrer mit „du“ ansprechen. Die einzige Ausnahme: Mitglieder der Königsfamilie werden immer noch mit ihrem vollständigen Titel angesprochen. Auch in Post von Behörden wird der Empfänger geduzt, sogar junge Menschen duzen Senioren. Die Idee dahinter ist, den Umgang miteinander zu vereinfachen. In Schweden siezte man sich früher in der dritten Person Singular, also: „Hatte der Herr Meier einen schönen Tag?“ Es war so kompliziert, dass man das „Sie“ abschaffte. Ein weiterer Gedanke des Duzens ist, dass alle gleich sind, egal, welcher Tätigkeit sie nachgehen oder welchen Stand sie in der Gesellschaft haben. In Unternehmen sind somit die Hierarchien flacher. In Deutschland geht der Trend auch immer mehr zum „Du“. Die schwedische Möbelkette Ikea duzt beispielsweise seit 2004 alle Kunden. Hierzulande ist es aber eher unüblich, dass Kunden in Geschäften mit „du“ angesprochen werden oder dass junge Menschen Senioren duzen, die sie nicht kennen.

Schwedisch sprechen: Aussprache und Besonderheiten

Schwedisch sprechen

Die Aussprache ist für einen Anfänger zunächst das Schwierigste. Schwedisch ist im Vergleich zu Deutsch sehr melodisch. Zum Beispiel der Buchstabe „y“ in „ny“ (neu) ist schwer auszusprechen, da die Deutschen den Laut nicht kennen. Anfangs ist Schwedisch auch schwer zu verstehen, da bei der Aussprache die Wörter sehr miteinander verbunden werden, so dass die Wörter zunächst endlos lang erscheinen. Grundsätzlich sind die Wörter aber kurz, kürzer als im Deutschen.

Grundsätzlich hat das Schwedische zwei Betonungen oder Akzente: Der Druckakzent ist gleich der Betonung im Englischen oder Deutschen. Er kommt in Wörtern vor, die nur eine Silbe haben, aber auch in einigen zwei- und mehrsilbigen Wörtern. Beim Druckakzent sinkt die Tonhöhe zum Ende des Wortes hin ab. Der musikalische Akzent ist für die schwedische Sprache schon charakteristischer, im Deutschen jedoch unbekannt. Fast alle mehrsilbigen Worte werden wie folgt ausgesprochen: Zunächst ist die Tonhöhe wie beim Druckakzent über die erste Silbe fallend, steigt dann aber über die zweite Silbe hinaus erneut an. Somit liegt die Hauptbetonung der meisten mehrsilbigen schwedischen Wörter auf der ersten Silbe, mit einer der folgenden Silben beginnt dann der musikalische Akzent. Das Wort hört sich dann eher wie eine Frage an. Wie ein Wort betont wird, hängt mit seiner Endung zusammen. Auch die Länge und Kürze bei der Aussprache der Vokale sind bedeutungsunterscheidend.

Es empfiehlt sich, nicht alle Ausspracheregeln auswendig zu lernen, sondern sich zu Beginn einen Überblick zu verschaffen und von Lektion zu Lektion zu lernen. Am Anfang ist es daher auch hilfreich, so oft wie möglich gesprochenes Schwedisch zu hören. Man kann schwedische Musik hören, schwedisches Fernsehen schauen oder schwedisches Radio über das Internet hören. Obwohl man am Anfang wahrscheinlich nichts versteht, hilft es, sich an die Sprache zu gewöhnen und die korrekte Aussprache ins Ohr zu bekommen.

Schwedische Vokabeln

Das schwedische Alphabet besteht aus 29 Buchstaben. Ä und Ö sind den Deutschen zwar bekannt, doch in Deutschland gelten sie als Umlaute und somit nur als Varianten der Buchstaben A und O. Im Schwedischen sind sie eigene Buchstaben und kommen zusammen mit °A nach dem Z am Ende des Alphabets. Wer schwedische Wörterbücher nutzt, muss sich daher daran gewöhnen, dass zum Beispiel „garn“ und „gärna“ nicht unmittelbar hintereinander, sondern mehrere Seiten voneinander entfernt zu finden sind. Das Ü gibt es im schwedischen nicht, °A wird wie O ausgesprochen.

Die schwedischen Vokabeln sind für Deutsche leicht zu lernen. Sie sind der deutschen oder englischen Sprache ähnlich und bleiben daher schnell im Kopf hängen. Beispielsweise „Hjälp!“ für „Hilfe!“, „ing°ang“ für „Eingang“ oder „polisstation“ für „Polizeiwache“. Es gibt aber auch falsche Freunde, wie „middag“, was auf Deutsch „Abendessen“ heißt oder „öl“ was auf Deutsch „Bier“ bedeutet.

Für Laien mag Schwedisch zunächst wie eine Mischung aus Englisch und Deutsch klingen. Anders als die Franzosen nehmen die Schweden Anglizismen gerne und schnell in ihre Sprache auf.

Schwedische Grammatik

Die schwedische Grammatik ist nicht sonderlich kompliziert. Wie in jeder Sprache gibt es auch Ausnahmen. Abhängig von verschiedenen theoretischen Positionen gibt es im Schwedischen bis zu 15 Wortarten. Wie im Deutschen sind das Verb, Substantiv, Adjektiv, Pronomen, Adverb, Numerale, Präposition, Konjunktion und Interjektion. Teilweise zählen auch Infinitivpartikel, Partizipien, Eigennamen oder Artikel als eigene Wortarten.

Im Schwedischen gibt es wie im Deutschen zwei Geschlechter, nur sind diese anders als im Deutschen. Es gibt die Geschlechter Utrum und Neutrum. Utrum ist dabei die gemeinsame Form für das männliche und weibliche Genus bei Substantiven. Ein einzelnes, lebendes Individuum gilt als Utrum. Utrum-Wörter haben den Artikel „en“ und Neutrum-Wörter den Artikel „ett“. Obwohl Utrum für männliche und weibliche Substantive steht, sind die Geschlechter nicht immer gleich wie im Deutschen: „en häst“ heißt auf Deutsch „das Pferd“ und fällt im Schwedischen aber unter die Utrum-Kategorie.  Im Schwedischen gibt es die komplizierten Kasusendungen je nach Nominativ, Genitiv, Akkusativ oder Dativ nicht. Lediglich beim Genitiv gibt es eine kleine Veränderung: Man hängt dazu ein -s an das jeweilige Substantiv. Endet das Substantiv auf einem -s, so entfällt das zusätzliche Genitiv-S. Im Schwedischen gibt es auch den unbestimmten Artikel im Plural.

Aus dem Deutschen sind wir es gewöhnt, dass das Perfekt in der Umgangssprache und das Präteritum in der Schriftsprache verwendet wird. Im Schwedischen gelten andere Regeln. Es gibt genaue Vorschriften, wann welche Zeit verwendet wird. Beispielweise bei einer eindeutigen Zeitangabe („Gestern“, „vor einem Jahr“) verwendet man das Präteritum. Diese Regeln müssen auswendig gelernt werden.

Der schwedische Satzbau ist dem Deutschen in den Grundsätzen ähnlich, jedoch in den Einzelheiten verschieden. Es gilt die Grundwortstellung Subjekt-Prädikat-Objekt und die Verb-Zweit-Regel. Der Hauptsatz kann also wie im Deutschen mit einem beliebigen Satzteil beginnen und das finite Verb kommt dann an zweiter Position. Die Wortstellung im Satzinneren und in den Nebensätzen ist jedoch anders als im Deutschen.

Schwedisch lernen auf Sprachreisen

Es ist klar, dass eine Sprache am schnellsten und effektivsten gelernt wird, wenn man sich in das jeweilige Land begibt und dort seine Sprachkenntnisse anwendet. Vor allem Sprachreisen eignen sich dafür sehr gut. Wer nur einen Urlaub macht, spricht meistens Deutsch mit seinen Freunden und fällt somit sofort als Tourist auf. Wer beispielsweise in einem Restaurant etwas auf Schwedisch bestellt, unter Umständen mit falscher Aussprache und wackeliger Grammatik, der stößt auf zwei Verhaltensweisen: Entweder der Kellner freut sich, dass jemand Schwedisch spricht, antwortet langsam und deutlich und lobt das Schwedisch des Lernenden. Im anderen Fall kann es passieren, dass der Kellner sofort auf Englisch wechselt. Schweden können sehr eigen sein, was das angeht. Sie wollen nämlich auch zeigen, dass sie gutes Englisch sprechen und können sich auf der anderen Seite nicht vorstellen, dass jemand eine Sprache lernt, die nur 10,5 Millionen Menschen weltweit sprechen.

Wer aber mit einer Lerngruppe unterwegs ist, der kann mit Gleichgesinnten die Kultur vor Ort kennenlernen und bekommt durch Insidertipps des Gruppenführers neue Facetten des Landes zu sehen. Dadurch merken die Lernenden, welchen praktischen Nutzen das Wissen im Alltag haben kann und sind somit deutlich motivierter. Während einer Sprachreise wohnt man meist in einer Gastfamilie, so dass man auch in seinem Umfeld Schwedisch spricht und den Alltag kennenlernt. Sprachreisen sind jedoch sehr teuer. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, als Aupair nach Schweden zu gehen oder ein Freiwilliges-Soziales-Jahr zu absolvieren. So hat man geringe Aufenthaltskosten und kann durch den unmittelbaren Kontakt zu den Einheimischen die Sprache schnell erlernen.

Schwedisch lernen an Hochschulen und Akademien

An Universitäten gibt es meist ein breites Angebot an Sprachen. Besonders beliebt sind dabei Englisch, Französisch und Spanisch. An vielen Universitäten wird auch Schwedisch angeboten. Die Interessenten für solche Kurse sind eher begrenzt, so dass es relativ einfach ist, dort einen Platz zu bekommen. Zudem sind die Gruppen dann auch kleiner und der Unterricht somit intensiver. Wer studiert, kann solche Kurse kostenlos wahrnehmen und sich manchmal auf das Studium anrechnen lassen. Als Externer gibt es die Möglichkeit, gegen eine geringe Gebühr an einem Sprachkurs teilzunehmen. Wer in einen Fortgeschrittenenkurs einsteigen möchte, muss meistens ein gewisses Sprachniveau vorweisen können. Grundsätzlich haben Studierende bei der Platzvergabe den Vortritt, doch da diese Kurse meist nicht überfüllt sind, haben Externe gute Chancen. Da die Kurse immer pro Semester stattfinden, sollten sich Interessenten rechtzeitig informieren, da es genaue Einschreibefristen gibt. Sind diese abgelaufen, ist der Einstieg in der Regel erst zum nächsten Semester möglich.

An Universitäten finden die Sprachkurse jedoch oft vormittags oder nachmittags statt. Interessenten müssen vier Stunden pro Woche einplanen. Zudem folgt nach einem Semester eine Prüfung, um das erlernte Sprachniveau zu bestätigen. Wer berufstätig ist oder sich aus sonstigen Gründen nicht freimachen kann, für den könnte auch ein Kurs der Volkshochschule infrage kommen. In kleineren Städten sind Schwedischkurse eher selten, in größeren Städten gibt meist alle Niveaus von Einsteiger bis Fortgeschrittene. Die Kurse an der VHS finden meistens abends oder am Wochenende statt. Diese Kurse sind teurer als an Uni und eine Prüfung ist optional. Lehrmaterialien müssen sowohl an der Uni als auch an der VHS auf eigene Kosten angeschafft werden. Das können pro Kurs um die 50 Euro sein.

Es gibt auch Akademien, die Privatunterricht anbieten, jedoch ist das sehr teuer und fängt meist bei 50 Euro für eine Stunde an. Je nach Niveau können die Kosten noch weiter ansteigen.

Schwedisch online lernen

Schwedisch online lernen

Wer sich seine Zeit zum Schwedisch lernen selbst einteilen möchte, kann die Sprache auch online erlernen. Es ist dabei unbedingt zu beachten, dass ausreichend Audiobeispiele in den Übungen enthalten sind, da die Aussprache und das Hören trainiert werden müssen. Bei mancher Software kann man Wörter sogar einsprechen, das Programm bewertet dann die Aussprache. Im Internet gibt es auf jeden Fall einige Möglichkeiten, Schwedisch zu lernen. Oft steht eine kostenlose Testversion für 30 Tage zu Verfügung. Es gibt Lern-Apps, verschiedene Plattformen, aber auch bekannte Verlage, die Kurse gestaffelt nach Niveau anbieten. Durch die Testphase können sich die Nutzer entscheiden, ob ihnen das Programm gefällt. Über verschiedene Apps kann man auch seinen Wortschatz durch den Vokabeltrainer vertiefen. Die Programme sind teilweise günstig, die Preise sind nach oben offen. Es beginnt meist mit ein paar Euros pro Monat.

Schwedisch kostenlos lernen – diese Möglichkeiten gibt es

Es gibt auch Apps und Websites, mit denen man kostenlos Schwedisch lernen kann. Wer gut Englisch spricht, findet Angebote, wie Schwedisch auf Englisch beigebracht wird. Außerdem gibt es viele Websites, die die Grundprinzipien der schwedischen Grammatik vermitteln, unregelmäßige Verben konjugieren oder Übungen sowie Online-Wörterbücher gratis zur Verfügung stellen. Es gibt auch immer die Möglichkeit, Lerngruppen über soziale Netzwerke zu bilden, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Für Anfänger gibt es einige Möglichkeiten, sich kostenlos die Grundkenntnisse anzueignen. Wer jedoch tiefgründig lernen möchte, für den wird es schon etwas schwieriger.

Neuerdings gibt es sogenannte „Sprachtandems“. Über das Internet oder Aushänge kann man so einen schwedischen Muttersprachler finden. Dieser ist meist daran interessiert, seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Man trifft sich dann mit seinem Tandempartner und diskutiert über verschiedene Themen, der Muttersprachler verbessert einen dann bei Fehlern in der Grammatik oder Aussprache. Man muss im Gegenzug dann auf Deutsch mit dem Tandempartner diskutieren und seine Fehler korrigieren. Das kann gerade für Fortgeschrittene interessant sein, die ihre Kenntnisse anwenden möchten. In Großstädten gibt es auch schwedische Kneipen oder Bars mit Themenabenden. Auch dann ergibt sich die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse auszuprobieren. Um die Aussprache und den Klang des Schwedischen zu verinnerlichen, hilft es, schwedische Musik zu hören sowie Radio- und Fernsehsender einzuschalten. Zwar gibt es wenige Filme auf Schwedisch, – außer den Schweden-Krimis – aber auch dann kann es eine Hilfe sein, Filme mit schwedischen Untertiteln zu schauen.

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