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Schwedisch lernen: 6 Möglichkeiten + 2 Anfängerfehler

Schwedisch lernen

Schwedisch ist dem Deutschen bemerkenswert ähnlich. Es ist also gar nicht schwer, Schwedisch zu lernen. Wir stellen verschieden Möglichkeiten vor und verraten, welche Fehler du als Anfänger vermeiden solltest.

Einfach online schwedisch lernen mit Sprachlern-App Babbel

Unsere folgenden Methoden und Tipps erleichtern das Lernen der schwedischen Sprache, eine zeitintensive Herausforderung bleibt es aber allemal. Zum Erlernen einer neuen Fremdsprache führen heutzutage viele Wege. In der Vergangenheit lernten Erwachsene eine neue Sprache vorwiegend an der Volkshochschule oder in stationären Kursen privater Bildungsanbieter. Nachteile: Die Lernenden haben sich an einen starren Kursplan und an ein fixes Lerntempo zu halten.

Eine zeitgemäße Möglichkeit sind (Web-)Apps wie die von Marktführer Babbel. Als Lern-Oberfläche dienen hier der Internet-Browser und Smartphone-Apps, Interaktion wird großgeschrieben und spielerische Elemente halten die Motivation oben. Dazu gibt es bei Babbel die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Lernenden – darunter sogar eine Matching-Option von Sprach-Tandem-Partnern online.

Die Sprachlern-App lässt sich komplett kostenlos und unverbindlich ausprobieren, in jeder Lernsprache sind die ersten Lektionen kostenlos. Kommt man auf den Geschmack, kann die Premium-Version bereits für faire 5,99 Euro monatlich freigeschaltet werden.

Schwedisch in der Welt

Schwedisch in der Welt

Schweden ist etwa 100.000 Quadratkilometer größer als Deutschland und hat aber nur knapp zehn Millionen Einwohner. In Europa und teilweise in der ganzen Welt ist die schwedische Kultur bekannt. Vielleicht bist auch du mit den Büchern der Autorin Astrid Lindgren und ihren Geschichten über Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga aufgewachsen.

Es gibt etwa 9,5 Millionen schwedische Muttersprachler. In Finnland leben knapp 300.000 Finnlandschweden. Sie machen dort 5,5 Prozent der Bevölkerung aus. Daher ist Schwedisch auch in Finnland eine Amtssprache.

Durch die enge Verwandtschaft des Schwedischen mit dem Norwegischen können sich Schweden ohne Probleme mit Norwegern unterhalten. Es gibt sogar eine Sprache, “Svorsk”, die sich aus der schwedischen und norwegischen Umgangssprache zusammensetzt. Auch mit Dänen können sich Schweden verständigen. Da die Unterschiede etwas größer als zum Norwegischen sind, müssen beide Seiten jedoch langsam und deutlich sprechen.

Besonderheiten der schwedischen Sprache

Nicht nur in Stockholm wird Schwedisch gesprochen

Das Schwedische gehört wie Norwegisch und Dänisch zur skandinavischen Sprachgruppe. Da Schwedisch eng mit dem Deutschen verwandt ist, hast du als deutscher Lerner einen entscheidenden Vorteil gegenüber Anderen.

Kannst du zusätzlich Englisch, fällt dir das Lernen noch leichter. Dann bist du nämlich schon mit einigen grammatikalischen Strukturen vertraut und musst nicht alles von vorne lernen. Außerdem sind viele Wörter dem Deutschen und dem Englischen sehr ähnlich. Selbst wenn du noch keine Vorkenntnisse hast, kannst du dir beim Lesen eines schwedischen Textes wahrscheinlich den Sinn erschließen.

In Schweden gibt es zwischen 300 und 500 Dialekte. Das Schwedisch in Südschweden ist dem Dänischen sehr ähnlich. Die Amtssprache ist aber Standardschwedisch, das in Behörden, Schulen und Universitäten gesprochen wird.

Es gibt ein paar Besonderheiten der schwedischen Sprache, die du kennen solltest. Am wichtigsten ist, dass du zu Beginn grammatikalische Grundlagen und die Aussprache lernst. Auch Vokabeln sind wichtig, damit du dich unterhalten kannst. Folgendes solltest du über die Aussprache, die Vokabeln und die Grammatik der schwedischen Sprache wissen:

Schwedische Aussprache

Schwedisch sprechen

Die Aussprache ist für dich als Anfänger zunächst wahrscheinlich das Schwierigste. Schwedisch ist im Vergleich zu Deutsch sehr melodisch. Der Buchstabe “y” in “ny” (neu) ist zum Beispiel schwer auszusprechen, da dieser Laut im Deutschen nicht existiert. Anfangs ist Schwedisch auch schwer zu verstehen, da gesprochene Wörter miteinander verbunden werden, so dass sie zunächst endlos lang erscheinen. Grundsätzlich sind die Wörter aber kurz, sogar kürzer als im Deutschen.

Grundsätzlich hat das Schwedische zwei Betonungen oder Akzente:

1. Druckakzent: Dabei ist die Betonung ähnlich wie im Englischen oder Deutschen. Dieser Akzent kommt in Wörtern vor, die nur eine Silbe haben, aber auch in einigen zwei- und mehrsilbigen Wörtern. Beim Druckakzent sinkt die Tonhöhe zum Ende des Wortes hin ab.

2. Musikalischer Akzent:  Dieser Akzent ist charakteristisch für die schwedische Sprache. Im Deutschen ist er unbekannt. Fast alle mehrsilbigen Worte werden mit einem mehrsilbigen Akzent ausgesprochen. Das funktioniert wie folgt: Zunächst fällt die Tonhöhe wie beim Druckakzent über die erste Silbe, steigt dann aber über die zweite Silbe hinaus erneut an. Die Hauptbetonung der meisten mehrsilbigen schwedischen Wörter liegt also auf der ersten Silbe. Erst bei einer der folgenden Silben beginnt dann der musikalische Akzent. Das Wort hört sich also fast an wie eine Frage.

Wie du ein Wort betonen musst, hängt von seiner Endung ab. Die Länge und Kürze bei der Aussprache der Vokale führt zu einem Bedeutungsunterschied. Am besten lernst du die Ausspracheregeln nicht einfach auswendig, sondern verschaffst dir einen Überblick und lernst dann von Lektion zu Lektion.

Am Anfang ist es hilfreich, so oft wie möglich gesprochenes Schwedisch zu hören. Vielleicht verstehst du noch nicht viel, aber du gewöhnst dich an die Sprachmelodie und hast die korrekte Aussprache im Ohr.

Schwedische Vokabeln

Schwedische Vokabeln

Das schwedische Alphabet besteht aus 29 Buchstaben. “Ä” und “Ö” sind dir als deutscher Muttersprachler zwar bekannt, allerdings als Umlaute und damit als Varianten der Buchstaben “A” und “O”. Im Schwedischen sind “Ä” und “Ö” eigenständige Buchstaben und folgen zusammen mit dem “Å” nach dem Buchstaben Z am Ende des Alphabets.

Nutzt du ein schwedisches Wörterbuch, musst du dich also daran gewöhnen, dass zum Beispiel die Worte “garn” und “gärna” nicht unmittelbar hintereinander, sondern mehrere Seiten voneinander entfernt zu finden sind. Das “Ü” gibt es im Schwedischen nicht. Der Buchstabe “Å” wird wie ein deutsches “O” ausgesprochen.

Schwedischen Vokabeln lernst du im Handumdrehen, denn sie sind der deutschen oder englischen Sprache sehr ähnlich. Daher kannst du sie dir mit Sicherheit schnell einprägen. So heißt “Hjälp!” zum Beispiel “Hilfe!”, “ingång” “Eingang” oder “polisstation” “Polizeiwache”. Trotzdem musst du regelmäßig Üben und mit Motivation dranbleiben. Tipps zum Vokabeln lernen gibt es hier.

Schwedische Grammatik

Die schwedische Grammatik ist nicht sonderlich kompliziert. Wie in jeder Sprache gibt es aber auch zahlreiche Ausnahmen der Regeln. Im Schwedischen gibt es bis zu 15 Wortarten. Die schwedische Sprache kennt zwei Geschlechter, das “Utrum” und “Neutrum”. Utrum ist dabei die gemeinsame Form für das männliche und weibliche Genus bei Substantiven. Ein einzelnes, lebendes Individuum gilt als Utrum.

Utrum-Wörter haben den Artikel “en” und Neutrum-Wörter den Artikel “ett”. Obwohl Utrum für männliche und weibliche Substantive steht, sind die Geschlechter nicht immer gleich wie im Deutschen: “en häst” heißt auf Deutsch “das Pferd”. Im Schwedischen darfst du allerdings keinen Neutrum-Artikel nutzen. Das Wort gehört nämlich in die Utrum-Kategorie.

Im Schwedischen haben Nominativ, Genitiv, Akkusativ oder Dativ keine komplizierten Endungen. Lediglich beim Genitiv gibt es eine kleine Veränderung: Du hängt dazu ein -s an das jeweilige Substantiv. Endet das Substantiv auf einem -s, so entfällt das zusätzliche Genitiv-S.

In Bezug auf Zeitangaben gibt es im Schwedischen genaue Regeln. Diese musst du auswendig lernen. Dann hast du schon bald keine Probleme damit, die richtige Zeitform zu bestimmen. Bei einer eindeutigen Zeitangabe wie “gestern” oder “vor einem Jahr” verwendest du das Präteritum.

Der schwedische Satzbau ist dem Deutschen in den Grundsätzen ähnlich, jedoch in den Einzelheiten verschieden. Es gilt die Grundwortstellung Subjekt-Prädikat-Objekt und die Verb-Zweit-Regel. Der Hauptsatz kann also wie im Deutschen mit einem beliebigen Satzteil beginnen und das finite Verb kommt dann an zweiter Position. Die Wortstellung im Satzinneren und in den Nebensätzen ist jedoch anders als im Deutschen.

Eine weitere Besonderheit des Schwedischen ist, dass die Höflichkeitsform “Sie” nicht verwendet wird. Die Schweden gelten generell als locker, duzen sich und verzichten somit auf Formalitäten. Junge Menschen duzen Senioren, Behörden duzen die Bevölkerung. Auch in Post von Behörden wird der Empfänger geduzt, sogar junge Menschen duzen Senioren. Das soll das soziale Miteinander vereinfachen. Die einzige Ausnahme: Mitglieder der Königsfamilie werden immer noch mit ihrem vollständigen Titel angesprochen.

Schwedisch für Anfänger: Möglichkeiten zum Lernen

Schwedisch lernen auf Sprachreise

Die schwedische Sprache kannst du auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen lernen. Für welche du dich entscheidest, hängt auch davon ab wie viel Geld und Zeit du investieren möchtest. Außerdem solltest du dich vorab fragen, ob du eine Zeit lang in Schweden verbringen willst oder lieber in Deutschland lernst. Folgende Möglichkeiten hast du, um Schwedisch zu lernen:

Sprachreisen

Verbringst du eine Zeit lang in Schweden, lernst du Schwedisch am effektivsten, denn du kannst deine erworbenen Sprachkenntnisse direkt vor Ort anwenden. Sprachreisen eignen sich dafür sehr gut. Machst du nur Urlaub in Schweden, sprichst du sehr wahrscheinlich ausschließlich Deutsch mit deinen Freunden und outest dich als Tourist.

Bist du dagegen mit einer Lerngruppe unterwegs, hast du die Gelegenheit mit Gleichgesinnten die Kultur vor Ort kennenzulernen und vielleicht sogar Einheimische zu treffen. So merkst du gleich, welchen praktischen Nutzen deine Sprachkenntnisse im Alltag haben. Während deiner Sprachreise wohnst du wahrscheinlich in einer Gastfamilie. So sprichst du auch in deinem alltäglichen Umfeld außerhalb der Sprachschule Schwedisch.

Hast du nicht genug Geld für eine Sprachreise, kannst du auch als Au-pair nach Schweden gehen oder dort ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Dann sind deine Aufenthaltskosten geringer und du hast trotzdem unmittelbaren Kontakt zu den Einheimischen und lernst schnell Schwedisch.

Schwedischkurs an Hochschulen und Akademien

Sprachkurs an Hochschulen und Akademien

An Universitäten gibt es meist ein breites Angebot an Sprachen. Besonders beliebt sind dabei Englisch, Französisch und Spanisch. An vielen Universitäten wird auch Schwedisch angeboten. Meistens ist es relativ einfach einen Platz zu bekommen, da die Interessenten für solche Kurse eher begrenzt sind. Ein großer Vorteil ist, dass die Gruppen aus diesem Grund meistens kleiner sind und der Unterricht umso intensiver.

Studierst du noch, kannst du solche Kurse kostenlos besuchen und dir manchmal sogar Punkte für dein Studium anrechnen lassen. Bewirbst du dich als Externer musst du wahrscheinlich eine Gebühr zahlen, um an dem Kurs teilnehmen zu können.

Für einen Fortgeschrittenenkurs brauchst du ein gewisses Sprachniveau, das du vor Beginn vorweisen musst. Grundsätzlich haben Studierende bei der Platzvergabe Vortritt. Tipp: Informiere dich also rechtzeitig über das Angebot, damit du einen Platz bekommst. Ist die Einschreibefrist abgelaufen, kannst du wahrscheinlich erst zum nächsten Semester beginnen.

Überlegst du Schwedisch zu studieren, musst du dich zwischen einem Präsenz- und einem Fernstudium entscheiden. Ein Fernstudium bietet zahlreiche Vorteile. Dabei bist du nämlich total unabhängig und kannst dir deine Zeit frei einteilen. Du lernst in deinem Tempo und hast so viel weniger Stress als bei einem Präsenzstudium. Nur für einige wenige Prüfungen musst du in einem Prüfungszentrum persönlich anwesend sein.

Alternativ kannst du dich auch an Volkshochschulen nach einem passenden Kurs erkundigen. In kleineren Städten sind Schwedischkurse eher selten, in größeren Städten gibt es aber meist alle Niveaus von Einsteiger bis Fortgeschrittene. Die Kurse an der VHS finden meistens abends oder am Wochenende statt. Diese Kurse sind teurer als an einer Universität. Optional kannst du zum Ende des Kurses eine Prüfung ablegen.

Außerdem gibt es Akademien, die Privatunterricht anbieten, das ist aber meist sehr teuer. Je nach Niveau können die Kosten ansteigen. Allerdings geht der Lehrer bei diesem Kurs individuell auf deine Kenntnisse ein und du machst womöglich schneller Fortschritte.

Online Schwedisch lernen

Schwedisch online lernen

Willst du dir deine Zeit zum Schwedisch lernen selbst einteilen, kannst du dich online über Angebote informieren. Achte dabei unbedingt darauf, dass die Übungen ausreichend Audiobeispiele enthalten. Gerade zu Beginn ist es besonders wichtig die Aussprache und das Hören zu trainieren. Es gibt Software, bei der du Wörter einsprechen kannst. Das Programm bewertet dann im Nachhinein deine Aussprache.

Im Internet gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Schwedisch zu lernen. Bekannte Verlage bietet Kurse an, auch auf unterschiedlichem Sprachniveau. Jeder Kurs kostet unterschiedlich viel. Bist du fortgeschritten, musst du in der Regel mehr Geld investieren als ein Anfänger. Entscheidest du dich dafür selbstständig Schwedisch zu lernen, brauchst du eine Menge Ausdauer und Selbstdisziplin. Plane jeden Tag fünf bis zehn Minuten zum Üben ein, wenn du schnell Erfolg haben willst.

Schwedisch lernen mit einer App

Schwedisch lernen mit einer App

Willst du gerne flexibel und unabhängig lernen, bietet sich auch eine Lern-App für dein Smartphone oder Tablet an. Einige Apps sind kostenpflichtig, haben aber Testphasen, in denen du herausfinden kannst, ob dir die Methode gefällt. Mit einer App übst du immer dann, wenn du Zeit und Lust dazu hast. So stehst du bei nächsten Mal an der Bushaltestelle nicht nur herum, sondern tust etwas für deine Schwedischkenntnisse.

Um deinen schwedischen Wortschatz zu erweitern, sind Vokabeltrainer-Apps eine sehr gute Option. In kleinen Einheiten lernst du damit bequem zwischendurch Vokabeln und frischst dein Wissen immer wieder auf. Suche dir am besten eine App aus, die deine Aussprache an Hand einer Aufzeichnung deiner Stimme korrigiert. Dann kannst du nicht nur richtig schwedisch schreiben, sondern auch sprechen.

Eine weitere nützliche Funktion vieler Lern-Apps ist, dass sie dich per Benachrichtigung an deine nächste Übungseinheit erinnern. Diese Funktion solltest du unbedingt aktivieren, sonst vergisst du bei nächsten Mal vielleicht deine Aufgaben zu erledigen. Hier geht es zum Testbericht der Sprachlern-App Babbel.

Kostenlos Schwedisch lernen

Es gibt auch Apps und Websites, mit denen man kostenlos Schwedisch lernen kann. Einige kostenpflichtige Programm bieten umsonst Probeversionen an, die du für eine begrenzte Zeit nutzen kannst. Sprichst du gut Englisch, kannst du dich auch nach englischsprachigen Lernangeboten Ausschau halten. Da ist das kostenlose Angebot manchmal noch größer.

Auf zahlreichen kostenlosen Websites werden die Grundprinzipien der schwedischen Grammatik vermittelt. Da gibt es dann Konjugationsaufgaben zum Lernen der Verben und gratis Online-Wörterbücher. In sozialen Netzwerken hast du die Gelegenheit dich mit Gleichgesinnten über deine Lernfortschritte auszutauschen.

Bist du schon fortgeschritten, solltest du ein bisschen Geld in die Hand nehmen. Das kostenlose Angebot beschränkt sich nämlich in erster Linie auf Anfänger ohne Vorkenntnisse.

Schwedisch lernen in deiner Freizeit

Schwedisch lernen in deiner Freizeit

Musst du Geld sparen oder hast du einfach keine Zeit für einen Sprachkurs oder eine Sprachreise, kannst du deine Lust am Schwedisch lernen auch in deiner Freizeit kreativ ausleben. Am meisten Spaß macht das Lernen, wenn du es mit Aktivitäten verbindest, die du sowieso gerne machst. Wir geben dir im Folgenden ein paar Tipps, wie das gelingt:

Schwedische Hörbücher hören

Hast du gerade erst mit dem Lernen angefangen, wird es dir wahrscheinlich noch schwer fallen ein ganzes schwedischsprachiges Hörbuch zu verstehen. Es gibt aber spezielle Hörbücher, die extra für Sprachanfänger produziert sind. Das Sprachniveau des Hörbuchs kannst du individuell auswählen und je nachdem wie viel du kannst variieren.

Schwedische Bücher lesen

Es gibt viele bekannte Bücher von schwedischen Autoren, die du lesen kannst, um deine Sprachkenntnisse zu verbessern. Besonders gut eignen sich vereinfachte Versionen von Kinderbüchern, zum Beispiel von Astrid Lindgren oder Selma Langerlöf. Die gibt es auch für Leseanfänger. Bei diesen Ausgaben verstehst du also auch schon viel, wenn du nur ein begrenztes Vokabular hast.

Schwieriger wird es, wenn du versuchst einen schwedischen Krimi zu lesen. Dazu legst du dir am besten ein Wörterbuch bereit. Hast du Verständnisprobleme, kannst du das fehlende Vokabular darin sofort nachschlagen.

Tamdempartner suchen

Schwedisch lernst du am schnellsten, wenn du die Sprache selbst sprichst und anwendest. Eine gute Möglichkeit dazu bietet das Tandemprogramm. Damit die Methode Erfolg hat, brauchst du aber ein paar Grundkenntnisse der schwedischen Sprache.

Das Prinzip funktioniert nämlich so: Über Vermittlungsstellen einer Universität oder Portale in sozialen Medien lernst du einen schwedischen Muttersprachler kennen, mit dem du dich in deiner Freizeit regelmäßig triffst. Was ihr unternehmt, legt ihr am besten gemeinsam fest. Gute Möglichkeiten sind Waldbaden, Kaffee trinken und Kuchen essen oder Bouldern. Wählt in jedem Fall eine Aktivität, die euch beiden Spaß macht.

Bei euren Treffen unterhaltet ihr euch abwechselnd auf Deutsch und auf Schwedisch. So lernt ihr beide immer wieder neue Vokabeln und unterstützt euch gegenseitig. Fehler verbessert dein Tandempartner sofort und lässt dich wissen, wie du sie in Zukunft vermeidest.

Typische Anfängerfehler beim Schwedisch lernen

Typische Anfängerfehler beim Schwedisch lernen

Bist du deutscher Muttersprachler wird es dir nicht schwer fallen schwedisch zu lernen. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die du beachten musst, damit du erfolgreich kommunizieren kannst. Insbesondere am Anfang passieren schnell Fehler, die zu Missverständnissen führen. Folgende Dinge solltest du beim Schwedisch lernen vermeiden:

Auf Falsche Freunde hereinfallen

Da das Schwedische dem Deutschen so ähnlich ist, gibt es viele Vokabeln, die in gleicher oder sehr ähnlicher Art und Weise auf beiden Sprachen existieren. Das ist in den meisten Fällen hilfreich, denn du kannst dir einzelne Vokabeln so viel schneller einprägen. Allerdings musst du darauf achten, nicht auf Falsche Freunde hereinzufallen. Das sind Worte, im Deutschen und Schwedischen sehr ähnlich klingen, aber etwas vollkommen anderes bedeuten. Dazu gehören zum Beispiel:

Mittag – middag (Bedeutung: Abendessen)
Öl – öl (Bedeutung: Bier)

Nicht nachfragen

Verstehst du im Sprachkurs etwas nicht oder ist dir ein Wort, das dein Tandempartner benutzt völlig fremd, musst du unbedingt nachfragen. Es ist am Anfang völlig normal, dass du noch nicht alle Vokabeln kennst und sie eventuell auch nicht im Wörterbuch findest. Daher solltest du dich in keinem Fall für zu viele Fragen schämen. Gerade am Anfang lernst du Schritt für Schritt aus deinen eigenen Fehlern. Mit Sicherheit ist dein Tandempartner froh, wenn er dir helfen kann.

Einfach online schwedisch lernen mit Sprachlern-App Babbel

Unsere folgenden Methoden und Tipps erleichtern das Lernen der schwedischen Sprache, eine zeitintensive Herausforderung bleibt es aber allemal. Zum Erlernen einer neuen Fremdsprache führen heutzutage viele Wege. In der Vergangenheit lernten Erwachsene eine neue Sprache vorwiegend an der Volkshochschule oder in stationären Kursen privater Bildungsanbieter. Nachteile: Die Lernenden haben sich an einen starren Kursplan und an ein fixes Lerntempo zu halten.

Eine zeitgemäße Möglichkeit sind (Web-)Apps wie die von Marktführer Babbel. Als Lern-Oberfläche dienen hier der Internet-Browser und Smartphone-Apps, Interaktion wird großgeschrieben und spielerische Elemente halten die Motivation oben. Dazu gibt es bei Babbel die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Lernenden – darunter sogar eine Matching-Option von Sprach-Tandem-Partnern online.

Die Sprachlern-App lässt sich komplett kostenlos und unverbindlich ausprobieren, in jeder Lernsprache sind die ersten Lektionen kostenlos. Kommt man auf den Geschmack, kann die Premium-Version bereits für faire 5,99 Euro monatlich freigeschaltet werden.

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