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Spanisch lernen

Sprachen zu Lernen ist wie das Betreten einer neuen Welt – plötzlich ergeveb im Urlaub oder auf Reisen Schilder und Bezeichnungen Sinn, und die landessprachliche Speisekarte im kleinen Restaurant ist kein Buch voller Rätsel mehr. Sprachen erweitern dabei den Horizont weit über den reinen Sprachgebrauch hinaus. Das analytische Denken wird ebenso gefördert, wie das Gedächtnis. Etwas Neues zu lernen ist für das Gehirn, wie das Fitnesstraining für den Körper – man bleibt fit und die Kapazitäten erhöhen sich Schritt für Schritt.

Wenn man sich dann auch noch für Spanisch entscheiden, bieten sich viele weitere Vorteile. Spanisch verwendet lateinische Schriftzeichen, die bereits bekannt vorkommen. Die Kenntnisse, die man beim Lernen dieser Sprache erwirbt, helfen außerdem beim Lernen anderer romanischen Sprachen wie dem Italienisch oder dem Französisch. Spanische Bücher und Filme sind nicht nur viel beachtet und gelobt, der Eintritt in diese neue Sprachwelt erlaubt eine Reise in fremde Kulturen mit der Sprache der Leute, die dort leben. Es ist wie mit einem guten Wein. Auch er schmeckt oft an seinem Ursprungsort, in Mitten der Weinreben, am besten. So ist es auch mit der spanischen Sprache. In den Ländern, in denen Spanisch gesprochen wird, erlebt man schon mit den erweiterten Grundkenntnissen der Sprache ein ganz anderes Land und ganz andere Menschen, die jederzeit bereit sind mit einem Sprachanfänger die neue Sprache zu üben. Aber auch für das Berufsleben bietet das Erlernen von Spanisch ganz neue Chancen. Sprachkenntnisse sind gefragte Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt und mit Spanisch ist man in der Lage mit vielen Kollegen weltweit in ihrer Muttersprache zu kommunizieren.

Spanisch in der Welt – Verbreitung und Unterschiede

Spanisch ist eine der weitverbreitetsten Sprachen der Welt. Nach Englisch und Chinesisch ist es sogar die Sprache, die am dritthäufigsten gesprochen wird. Ungefähr 500 Millionen Menschen sprechen Spanisch und es gibt 25 Länder weltweit, in denen Spanisch entweder die Landessprache oder zumindest sehr weit verbreitet ist. Gerade in den Ländern Mittel- und Südamerikas ist Spanisch weit verbreitet, aber auch in so einem unerwarteten Land wie den Philippinen ist Spanisch eine anerkannte Minderheitensprache. Da Spanisch mit lateinischen Buchstaben geschrieben wird, sind nur die zusätzlichen Akut-Akzente auf Vokalen sowie das ñ auf den ersten Blick befremdlich.

Die Sprache Spanisch wurde durch die Eroberungsbestrebungen der spanischen Könige nach Südamerika gebracht. Dort vermischte sich die Sprache mit indogenen Worten, so dass man auch heute noch Unterschiede in der Sprache zwischen dem europäischen und dem lateinamerikanischen Spanisch festmachen kann. Die Sprachmelodie unterscheidet sich dabei signifikant und auch die Dialekte, die in Mexiko oder Zentralamerika gesprochen werden, bilden weitere Abweichungen. Aber keine Angst – mit den Grundsätzen der Sprache wird man in jedem dieser Länder problemlos in einem Restaurant bestellen können.

Spanisch sprechen: Aussprache und Besonderheiten

Mit 24 Konsonanten ist Spanisch eine reiche Sprache. Am bedeutendsten ist der Unterschied zwischen dem gewohnten Deutschen und Spanisch bei der Aussprache des S. Die Zungenspitze wandert dabei im Spanischen an die Oberzähne und bildet so eine eindeutige Lautgebung, die dem Spanischen einfach eigen ist und die Sie sicherlich schon in den Anfangsstunden lernen werden. Auch die Aussprache des S als H ist nicht untypisch – denkt man zum Beispiel einfach an das Wort España. Selbstverständlich gibt es wie von jeder Sprache unzählige Mundarten und Dialekte – aber sogar in Deutschland wird kaum jemand alle verstehen, geschweige denn sprechen können.

Spanische Vokabeln

Abgesehen von regionalen Besonderheiten und des Einflusses von indogenen Worten in der lateinamerikanischen Variante des Spanisch, umfasst der spanische Wortschatz etwas weniger Worte als das Englische. Auch wenn es unzählige Worte im offiziellen Sprachgebrauch gibt, nutzt sogar der Muttersprachler einer Sprache nur den Bruchteil des verfügbaren Wortschatzes. Deswegen gilt für das Lernen der Vokabeln wie für andere Sprachen auch: mit 2500 Wörtern im Wortschatz kann man in etwa ausdrücken, was man sagen möchten – wenn auch mit einigen Wortumschreibungen – und mit zwischen 7000 und 10000 Wörter ist man bereits nahe am spanischen Muttersprachler. Dabei gilt: Wer viel übt, spricht fließender.

Spanische Grammatik

Wie andere romanische Sprachen auch, werden die Fälle analytisch flektierend gebildet. Zwei grammatikalische Geschlechter und über 50 konjugierte Formen pro Verb wirken auf den ersten Moment furchteinflößend, aber die Flexion von Verben und Substantiven ist dafür stark eingeschränkt. Somit ist Spanisch sicherlich nicht einfach zu lernen, ist aber bei seinem Schwierigkeitsgrad weit hinter anderen Fremdsprachen.

Spanisch lernen auf Sprachreisen

Im Allgemeinen gilt: Sprachen lassen sich am besten durch Üben und Sprechen lernen. Wo kann man besser eine Sprache üben, als in einem Land, in dem diese Sprache gesprochen wird? Sprachreisen sind deshalb eine gute Art, die Sprache intensiv kennenzulernen. In Alltagssituationen wird die Anwendung des Wortschatzes geübt und auch ein Museumsbesuch kann zur Herausforderung in einer fremden Sprache werden. Leider vergeht die Zeit sehr schnell und ohne ausreichendes Vorlernen und auch Üben nach der Reise, gehen die Kenntnisse schnell wieder verloren. Dennoch empfiehlt sich eine Sprachreise um den „Geist“ und die Stimmung einer Sprache zu erfahren.

Spanisch lernen an Hochschulen und Akademien

Analytischer und eventuell mit weniger Abwechslung als auf einer Sprachreise, geht es da bei Kursen an Hochschulen und Akademien zu. Das Angebot an Kursen ist groß und meist sind es Muttersprachler, die die Sprache unterrichten. Das ist gut und wichtig für die eigene Aussprache und es macht Spaß mit anderen zusammen zu lernen. Wie bei anderen Kursen auch ist es am Wichtigsten, dass man sich wohlfühlt. Nur dann kommt genug Freude am Lernen dieser schönen Sprache auf.

Spanisch Online Lernen

Für alle, die nicht gerne unter Menschen lernen oder auch nicht die Zeit für einen Abendkurs haben, gibt es mittlerweile mannigfaltige Online-Angebote. Von Sprachkursen mit Videounterricht bis hin zur Smartphone-App mit Stimmeingabe, ist das Angebot schier endlos. Gerade für Grundkenntnisse bieten diese Möglichkeiten einen schnellen und unverbindlichen Einstieg. Jedoch sollte man beim selbstständigen Lernen darauf achten, ob man der passende Lerntyp dafür ist. Nur mit viel Motivation und Selbstdisziplin übt man ausreichend, um die neue Sprache zu lernen.

Spanisch kostenlos lernen

Viele Onlinekurse und Apps bieten eine kostenlose Probemöglichkeit. Entweder zeitlich oder inhaltlich beschränkt, kann man so einen ersten Einblick in die schöne spanische Sprache bekommen. Wer bereit ist, sich auch persönlich mit anderen Lernenden zu treffen, kann in seiner Stadt nach Lerngruppen suchen. Es gibt viele andere Menschen, die diese Sprache in Ihren Anfängen lernen und üben wollen. So wird der gemeinsame Kaffee im Restaurant dazu genutzt auf Spanisch zu reden und sich auszutauschen. Aber auch Muttersprachler sind gerne bereit, sich einfach mal zu unterhalten. Deshalb sollte man alle Angebote nutzen, um diese schöne Sprache zu lernen.