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Gebärdensprache lernen: 5 Gebärden, 3 Methoden & 5 Fallstricke

Fachredakteur
Aktualisiert:

Hörende bekommen mit Gebärden Zugang zu einer ganzen Gehörlosenkultur. Wer die Grundlagen jedoch nicht beherzigt, scheitert in seiner Kommunikation. Wir zeigen dir, wie du die Gebärdensprache lernst und auf welche Fallstricke du achten solltest.

Der Ursprung der Gebärdensprache liegt in der Antike. Bereits in den Aufzeichnungen von Leonardo da Vinci und Plato wurden gebärdende taube Personen erwähnt.

Gebärdensprache versus Zeichensprache

Gebärdensprache versus Zeichensprache

Viele Menschen setzen die Gebärdensprache gleich mit der Zeichensprache. Immerhin sind Gebärden nichts anderes als Zeichen, die wir mit Gestik und Mimik übermitteln.

Doch der entscheidende Unterschied liegt darin, dass die Zeichensprache das gesprochene Wort meist unterstützt oder in einfachen, grundlegenden Aussagen ersetzen kann.

Die Gebärdensprache ist dagegen linguistisch gesehen mit der Lautsprache auf einer Ebene. Sie verfügt über einen nahezu ebenso großen Wortschatz wie Lautsprachen und auch über eine eigene Grammatik.

Wie bei anderen Sprachen auch, gibt es sogar auch je nach Regionen eigene Dialekte. Selbst komplexe Zusammenhänge lassen sich mit der Gebärdensprache meist ebenso schnell ausdrücken wie mit einer gesprochenen Sprache.

Hier findest du Wirkungen und Beispiele der Onomatopoesie.

Das ist Gebärdensprache

Das ist Gebärdensprache

Im Gegensatz zur Lautsprache ist die Gebärdensprache rein visuell.

Du bildest mit den Händen, mit dem Gesichtsausdruck und mit Mundbewegungen (Mundbild) Wörter und übermittelst Informationen an dein Gegenüber. Hörende Menschen und Gehörlose aber auch Gehörlose untereinander können sich so problemlos miteinander verständigen.

Zwang man Gehörlose vor rund 200 Jahren noch dazu, anderen ausschließlich von den Lippen abzulesen, hat sich die Gebärdensprache seitdem stetig weiterentwickelt. Seit 2002 ist sie in Deutschland als eigene Sprache anerkannt.

Neben der Deutschen Gebärdensprache (DGS) gibt es noch viele weitere Gebärdensprachen wie Französisch, Chinesisch, Englisch oder Amerikanisch. Im Gegensatz zur Lautsprache können sich Briten und Amerikaner übrigens kaum verstehen, da sich ihre Gebärdensprachen stark voneinander unterscheiden.

Alphabet der Gebärdensprache: Finger-Alphabet

Ab und an kann es vorkommen, dass jemand ein bestimmtes Wort in der Gebärdensprache nicht kennt oder es schlicht noch keine Gebärde dafür gibt.

In diesen Fällen kannst du auf das sogenannte Finger-Alphabet, das Alphabet der Gebärdensprache, zurückgreifen. Auch bei Namen buchstabierst du ihn in der Regel einmal, bevor du deinen Namen in Gebärdensprache (eine Art Spitzname) erwähnst.

Alphabet der Gebärdensprache: Finger-Alphabet

Auch für Zahlen gibt es eigene Gebärden. Während du die Zahlen von eins bis fünf noch ganz intuitiv mit der Anzahl deiner ausgestreckten Finger anzeigst, gibt es ab sechs verschiedene Fingerkombinationen, sodass du die meisten Zahlen nur mit einer Hand darstellen kannst.

So funktioniert die Deutsche Gebärdensprache

Handzeichen in der Gebärdensprache

Bevor du damit anfangen solltest, die Zeichen für bestimmte Wörter zu lernen, solltest zuerst wissen, was du überhaupt lernen musst.

Denn neben der Handform und der Bewegung ist auch die Position deiner Gebärden wichtig. Außerdem solltest du immer auch deine Mimik und besonders deinen Mund mit einbinden.

Handzeichen in der Gebärdensprache

Ein Drittel der Gebärden sind ikonografisch. Das bedeutet, dass du mit deinen Händen eine bildhafte Darstellung des Wortes gibst. Beispielsweise indem du deine offene Handfläche an deine Schläfe legst und den Kopf neigst (Schlafen).

Das Wort Banane drückst du aus, indem du die Schale einer imaginären Banane herunterziehst. Die restlichen zwei Drittel der Gebärden sind allerdings nicht bildhaft und daher ohne konkretes Vokabel-Wissen schwer zu verstehen.

Hier gibt es Tipps zum Vokabeln lernen.

Gebärdenraum

Gebärden darfst du nach den Regeln der Gebärdensprache nicht überall im dreidimensionalen Raum ausführen. Denn je nach Ort haben die Gebärden eine unterschiedliche Aussage. Grundsätzlich sollte aber immer der Blick auf dein Gesicht und besonders deinem Mund frei sein.

Die meisten Gebärden führst du also vor deiner Brust oder neben deinem Gesicht aus. Ebenso spielt die Größe deiner Bewegungen eine Rolle. Kleinere Bewegungen gelten als Flüstern, während große, ausholende Bewegungen schon in die Richtung des Schreiens gehen.

Mimik ist essenziell

Mimik ist essenziell

Auch die Mimik ist ein essenzieller Teil der Gebärdensprache.

Da Gehörlose keine Informationen über die Stimmlage während eines Gespräches bekommen, haben sie meist ein sehr feines Gefühl für die Mimik und die Körpersprache ihres Gegenübers.

So kannst du ein und denselben Satz in der Gebärdensprache mit unterschiedlichen Gefühlslagen ausdrücken.

Wenn du beispielsweise sagst, "ich habe den Film gesehen", kannst du mit deinem Gesichtsausdruck schon ausdrücken, ob du ihn gerne gesehen hast oder ihn nicht gut oder sogar langweilig fandest.

Unter den hörenden Menschen in Deutschland ist das Zeigen von Gefühlen beim Sprechen meist etwas verpönt. Die Scham hemmt uns häufig, interpretieren es viele Menschen doch als unseriös oder schwächlich.

Dabei ist es durchaus sinnvoll, seinem Gesicht ein wenig mehr Lebendigkeit zu verleihen und Gehörlosen somit ebenso Emotionen zu vermitteln wie hörenden Menschen. In Italien ist dies zum Beispiel anders und die Menschen binden ihre Mimik viel stärker in Gespräche ein.

Mundbild unterstützt die Gebärden

Mundbild unterstützt die Gebärden

Viele Gebärden sind sich sehr ähnlich. Darum ist es wichtig, sie mit einem Mundbild zu kombinieren.

Das Mundbild ist im Grunde genommen das Formen von Wörtern mit den Lippen.

Dabei musst du das Wort nicht zwingend "mit Stimme" aussprechen. Es gibt beispielsweise nur eine Gebärde für die Wörter Bruder und Schwester.

Natürlich könntest du auch die Gebärde für männlich oder weiblich in deinen Satz hinzufügen. Doch einfacher und schneller geht es, wenn du mit deinem Mund das Wort Bruder oder Schwester zusammen mit der gleichbedeutenden Gebärde formst.

Das Mundbild ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit Lippenlesen, weshalb du es möglichst nur als Unterstützung für deine Gebärden verwenden solltest. Ein Problem hast du beispielsweise, wenn du die Wörter Mutter und Butter nur mit dem Mund formst.

Denn das Mundbild von beiden Wörtern ist nahezu kaum voneinander zu unterscheiden und dein Zuhörer würde nicht verstehen, welches der beiden Wörter du gesagt hast.

Grammatik der Gebärdensprache

Ein verbreiteter Irrtum ist es, dass die Gebärdensprache keine eigene Grammatik hat. Doch die Gebärdensprache ist mehr als eine simple Anhäufung von Gesten. Tatsächlich lehnt sich die Deutsche Gebärdensprache nur grob an die deutsche Lautsprache an und verfügt deshalb auch über eine eigene Grammatik.

Oftmals kannst du Nomen, Verben und Adjektive in der Gebärdensprache nicht unterscheiden. Doch die Wortart ergibt sich meist aus dem Kontext. Ebenso unterscheiden sich die Gebärden von Aussagen und Fragen oftmals nicht voneinander. Ein Frage erkennst du dann allerdings anhand der Mimik deines Gegenübers.

Einfache Sätze in Gebärdensprache

Einfache Sätze in Gebärdensprache

Auch wenn die Gebärdensprache erstmal komplex scheinen mag, sind nützliche Sätze für den Alltag sehr schnell zu lernen.

Denn die Gebärden sind meist sehr intuitiv und somit leicht zu merken.

Wir zeigen dir ein paar der wichtigsten Gebärden für Smalltalk und zur grundlegenden Verständigung in Gebärdensprache.

"Wie geht es dir?" in Gebärdensprache

Ein Gespräch beginnt meist mit den Worten "Hallo. Wie geht es dir?". Einen Gruß wie Hallo machst du in der Gebärdensprache übrigens auf die simpelste Art und Weise. Indem du deinem Gegenüber kurz zuwinkst.

Die Frage "Wie geht es dir?" stellst du mit den Gebärden "Fühlen" und "gut". Für die Gebärde für Fühlen legst du dir die Hand auf den oberen Teil deiner Brust (also sozusagen auf dein Herz). Die Gebärde für Gut ist ein einfaches Handzeichen, wie du es vielleicht auch vom Tauchen kennst: Das sogenannte "OK-Zeichen".

Hierzu formst du einfach mit deinem Daumen und Zeigefinger einen Kreis. Willst du jemanden auf diese Frage mit "Mir geht es gut" antworten, kannst du das ebenfalls mit der "Gut"-Gebärde ausdrücken.

Vorstellen in Gebärdensprache

Vorstellen in Gebärdensprache

Willst du dich in Gebärdensprache vorstellen, musst du die Wörter "Mein" und "Name" kennen, sowie deinen Namen mithilfe des Finger-Alphabets buchstabieren können.

  • Mein: Lege dir die Hand auf die Brust.
  • Name: Halte eine Faust mit ausgestrecktem Daumen mittig vor deiner Stirn.

Nachdem du deinen Namen dann anschließend einmal buchstabiert hast, kannst du zudem deine Namensgebärde erwähnen.

Da es viel zu umständlich wäre, Namen in Gesprächen immer wieder buchstabieren zu müssen, geben sich Gehörlose früher oder später gegenseitig eine Namensgebärde, also so etwas wie einen Spitznamen.

Dieser kann sich auf deine Frisur, eines deiner Hobbys beziehen, oder sich aus deinem Namen herleiten. Zum Beispiel ist die Namensgebärde von Angela Merkel die Gebärde für das Wort Merken, da ihr Nachname ähnlich klingt.

"Wie heißt du?" in Gebärdensprache

Willst du jemandem nach seinem Namen fragen, fragst du in der Gebärdensprache übrigens wörtlich übersetzt nicht "Wie heißt du?", sondern "Dein Name was?". Die deutsche Höflichkeitsform "Sie" gibt es in der Gebärdensprache genauso wie im Englischen übrigens nicht.

  • Dein: Halte deine Hand vor deine Brust. Die offene Handfläche zeigt auf dein Gegenüber.
  • Name: Halte eine Faust mit ausgestrecktem Daumen mittig vor deiner Stirn.
  • Was: Halte deine Hände mit nach oben gerichteten Handflächen links und rechts vor dir. Ziehe die Augenbrauen dazu nach oben und öffne die Augen weit, da es ja eine Frage ist.

"Ich liebe dich" in Gebärdensprache

"Ich liebe dich" in Gebärdensprache

Den Satz "Ich liebe dich" kannst du in der Gebärdensprache auf zwei verschiedene Art und Weisen ausdrücken.

Zum einen, indem du die einzelnen Wörter als Gebärden benutzt. "Ich" zeigst du, indem du mit dem Zeigefinger auf dich selbst zeigst.

"Liebe" zeigst mit vor der Brust verschränkten Armen. Dabei sind deine Hände zu Fäusten geballt. "Du" zeigst du, indem du mit deinem Zeigefinger auf den Geliebten zeigst.

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, jemandem das sogenannte ILY-Gebärde zu zeigen. ILY steht für die englischen Worte "I love you".

Die Gebärde ist gleichzeitig ein international verstandenes Solidaritätszeichen für gehörlose Menschen. Es kann aber auch einfach ein Signal für positive Emotionen sein.

Für die ILY-Gebärde kombinierst du die drei Buchstaben I, L und Y des Finger-Alphabets miteinander. Hierbei streckst du den kleinen Finger, Zeigefinger und Daumen ab, während Mittel- und Ringfinger in der Hand geschlossen bleiben.

"Danke" in Gebärdensprache

Nicht immer musst du komplexe Unterhaltungen mit einem Gehörlosen führen. Manchmal reicht auch ein einfaches Danke aus. Wenn du dieses dann als Gebärde formulieren kannst, wird sich dein Gegenüber sicher freuen.

Danke sagst du, indem deine Hand mit dem Handrücken nach vorne zeigend von deinem Kinn aus nach vorne und unten bewegst. Natürlich kannst du die Gebärde mit einer freundlichen Mimik abrunden. Du willst lieber mit geschriebenen Worten Danke sagen?

Tipps und Dankessprüche findest du hier.

So lernst du die Deutsche Gebärdensprache

So lernst du die Deutsche Gebärdensprache

Die Gebärdensprache kannst du auf verschiedene Arten und Weisen lernen.

Wie bei allen Sprachen lernst du sie nicht nur durch die Theorie und simples Auswendiglernen.

Viel wichtiger ist es, dass du die Gebärdensprache auch tatsächlich regelmäßig sprichst.

Gebärdensprache lernen in einem Kurs

Die meisten Volkshochschulen bieten Gebärdensprachkurse in verschiedenen Stufen an. Die Level reichen von Anfänger ohne jede Vorkenntnis bis zu Kursen für Fortgeschrittene.

Darüber hinaus gibt es in vielen Großstädten eigene Gebärdensprachschulen, an denen du dich ebenfalls für Kurse anmelden kannst. Sowohl an Volkshochschulen als auch an speziellen Gebärdensprachschulen unterrichten dich oft Gehörlose, beziehungsweise Muttersprachler in der Gebärdensprache.

Erwarte allerdings nicht zu viel auf einmal. Wie bei jeder anderen Fremdsprache brauchst du etwas Geduld. Darüber hinaus gibt es mittlerweile sogar spezielle Studiengänge für die Gebärdensprache und das Dolmetschen von Gebärden.

Gebärdensprache mit Gehörlosen lernen

Eine der besten Möglichkeiten, eine Fremdsprache schnell fließend sprechen zu können, ist der Kontakt mit Muttersprachlern. Vielleicht hast du ja Menschen in deinem Freundes– oder Bekanntenkreis, welche die Gebärdensprache sprechen.

Wenn nicht kannst du dich auch an einen Gehörlosenverein wenden. Vielerorts gibt es auch Landes- und Ortsverbände der Gehörlosen, die dir ebenfalls als Anlaufstelle dienen können.

Gebärdensprache lernen mit einem Wörterbuch

Gebärdensprache lernen mit einem Wörterbuch

Besonders durch das Internet sind in den vergangenen Jahren mehrere Wörterbücher für die Gebärdensprache entstanden.

In interaktiven Nachschlagewerken können Nutzer die Gebärden von Wörtern nachschauen und auch fehlende Gebärden ergänzen.

Wie bei allen Fremdsprachen gibt es auch für die Gebärdensprache mittlerweile zahlreiche Handyapps und Computerprogramme zum Lernen und Übersetzen.

So gibt es spezielle Gebärdensprache-Apps, bei denen du ein Wort eingeben und dir anschauen kannst, mit welcher Gebärde du es ausdrücken kannst. Diese Apps sind zwar nützlich, falls du spontan mal eine Gebärde für ein Wort benötigst, doch zum Lernen sind sie eher ungeeignet.

Denn die App kann dich sozusagen bei der Aussprache nicht kontrollieren. Ebenso bringt sie dir nicht das fließende Gebärden oder die richtige Grammatik bei.

Fallstricke beim Sprechen der Gebärdensprache

Fallstricke beim Sprechen der Gebärdensprache

Als hörender Mensch ist es nicht immer einfach, sich in einen gehörlosen Menschen hineinzuversetzen.

Dadurch kommt es allerdings immer wieder zu Situationen, in denen die Kommunikation nicht reibungslos klappt.

Wir zeigen dir, welchen Fallstricken du aus dem Weg gehen solltest.

Überdeutliche Lippenbewegungen

Viele Menschen wollen es Gehörlosen besonders einfach machen, sie zu verstehen und bewegen ihre Lippen überdeutlich in der Hoffnung, dass sie ihr Gegenüber besser lesen kann. Doch gerade das verfälscht das Mundbild meist so sehr, dass das Lippenlesen nur schwerer wird.

Zwar solltest du auch nicht nuscheln, aber eine normale Aussprache (wie du sie auch bei hörenden Menschen benutzt) ist am einfachsten zu verstehen. Viel wichtiger ist es, dass du einfach nicht zu schnell, sondern in einem gemächlichen Tempo sprichst. Gelassenheit ist hier Gold wert.

Mit dem Rücken zur Sonne stehen

Mit dem Rücken zur Sonne stehen

Als hörende Menschen haben wir oft gar kein Gespür, auf welche Dinge wir beim Verwenden der Gebärdensprache aufpassen müssen.

So solltest du darauf achten, dass dein Gegenüber einen guten Blick auf dich und dein Gesicht hat. Besonders bei starkem Sonnenlicht oder einer tief stehenden Sonne solltest du dich so positionieren, dass dein Gesprächspartner nicht geblendet wird.

Am besten ist es, wenn ihr euch seitlich zur Sonne stellt, sodass keiner von euch im Gegenlicht steht.

Gespräch nicht ankündigen

Willst ein Gespräch mit einem Gehörlosen beginnen, spreche nicht einfach drauf los. Wenn er dich überhaupt noch nicht gesehen hat, kannst entweder kurz mit den Füßen stampfen, direkt in sein Sichtfeld treten oder ihn leicht an der Schulter berühren.

Mache dich erst einmal unaufdringlich bemerkbar. Ein kurzes Zwinkern oder Blickkontakt eröffnet dann schließlich das Gespräch.

Bei unbekannten Gebärden nicht nachfragen

Bei unbekannten Gebärden nicht nachfragen

Wer noch nicht so vertraut mit einem gehörlosen Menschen ist, neigt schon mal dazu, aus Höflichkeit nicht nachzufragen, wenn er etwas nicht verstanden hat.

Ähnlich ist es schließlich auch bei einem schnell sprechenden Muttersprachler einer Lautsprache.

Vielleicht kennst du einige Wörter nicht, oder das Gesprächstempo war dir einfach zu schnell.

In diesem Fall kannst und solltest du das deinem Gegenüber ruhig mitteilen. Jemanden wirklich verstehen zu wollen, zeugt von viel mehr Respekt, als aus Höflichkeit einfach mit dem Kopf zu nicken.

Nicht regelmäßig üben

Wie bei allen Sprachen, müssen auch die Vokabeln der Gebärdensprache ihren Weg in dein Langzeitgedächtnis finden. Und dies geschieht nur über stetiges Üben.

Deshalb solltest du dich am besten regelmäßig mit einem gehörlosen Menschen oder jemandem verabreden, der die Gebärdensprache mit dir lernen oder sprechen will. Effektiv ist es auch, wenn ihr euch gegenseitig kleine Aufgaben in der Gebärdensprache gebt.

Wie zum Beispiel: Dem anderen eine Wegbeschreibung geben oder sich gegenseitig Kochrezepte erklären. Baue Gebärden in deinen Alltag ein und mache das Sprechen der Gebärdensprache zu deiner Routine.

Hier findest du Tipps für leichteres Merken.

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