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Freiwilliges Soziales Jahr: 10 Tipps für dein FSJ + 4 Alternativen

Viele Schulabgänger brauchen erst einmal Zeit zu überlegen, bevor sie sich für eine Berufsausbildung entscheiden. Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist die perfekte Überbrückung, denn dabei lernst du ein Berufsfeld kennen und sammelst praktische Erfahrung. Wir geben Tipps für ein erfolgreiches FSJ.


Beim FSJ sammelst du praktische Erfahrungen

Nach dem Schulabschluss stehen dir zahlreiche Möglichkeiten offen. Vielleicht ist das für dich aber auch eine Überforderung, denn die Auswahl an Studiengängen und Ausbildungen ist riesig. Soll es eine Ausbildung zum Erziehungsberater sein, ein Fernstudium im Fach Kunstgeschichte oder interessierst du dich doch für Jura? Wenn du dich erst einmal orientieren möchtest und dich vorab von einer potentiellen Arbeitsstelle überzeugen willst, ist ein Freiwilliges Soziales Jahr eine gute Idee. Währenddessen kriegst du einen Einblick in die Arbeit in einer sozialen Einrichtung, lernst die Arbeitsabläufe kennen und entwickelst dich persönlich weiter. Ein FSJ macht sich auch immer gut im Lebenslauf.

Als FSJler übernimmst du von Beginn an verantwortungsvolle Tätigkeiten und sammelst so praktische Erfahrungen. Neben den praktischen Aufgaben gibt es in regelmäßigen Abständen begleitende Seminare für alle FSJler aus einer bestimmten Region. Dabei hast du die Möglichkeit mit anderen über deine Erfahrungen zu sprechen, sie zu reflektieren und neues Fachwissen dazu zu gewinnen. Damit ergänzen die Seminare deine Arbeit in der Einsatzstelle perfekt.

Voraussetzungen für ein FSJ

Bei der Bewerbung für ein FSJ darfst du nicht älter als 26 Jahre sein, denn deinen Einsatz musst du bis zum 27. Lebensjahr beenden. Außerdem musst du deine Schulpflicht erfüllt haben, also die Schule mindestens bis zur neunten Klasse, in einigen Bundesländern auch bis zur 10. Klasse, besucht haben.

Wenn du älter als 27 Jahre bist, hast du die Möglichkeit dich für einen Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD, zu bewerben. Dabei spielt das Alter nämlich keine Rolle. Einen BFD kannst du alle fünf Jahre wiederholen. Ein FSJ darf jeder nur einmal machen.

Tipps zur Bewerbung

Tipps zur Bewerbung

Obwohl ein FSJ kein Ausbildungsplatz oder Arbeitsverhältnis ist, musst du dich mit offiziellen Unterlagen dafür bewerben. Du solltest also die gleichen Dokumente einreichen wie bei der Bewerbung um eine offizielle Arbeitsstelle. Einige Träger haben vorgefertigte Bewerbungsunterlagen und Formulare, die du nur auszufüllen brauchst. Schau dazu einfach auf den Webseiten der Träger nach oder rufe bei deiner präferierten Einsatzstelle an und erkundige dich, wie der Bewerbungsprozess abläuft. Eine Übersicht zu den einzelnen Anbietern findest du hier. Wenn es keinen festgelegten Bewerbungsprozess gibt, kannst du auch ein klassisches Bewerbungsschreiben und deinen Lebenslauf einreichen. Tipps für deine Bewerbungsmappe gibt es hier.

Suche dir vorab einen Ansprechpartner raus, an den du deine Bewerbung richtest. Es lohnt sich, vorher bei der Einsatzstelle anzurufen und nach einem konkreten Namen zu fragen. Das macht einen besonders guten Eindruck und hebt deine Bewerbung unter anderen hervor. Eventuell bekommst du am Telefon vorab detaillierte Informationen zur Stelle.

In deinem Anschreiben solltest du deutlich machen, wieso du Interesse an der Stelle hast und warum dich gerade diese spezielle Einrichtung interessiert. Je besser du über die Einsatzstelle informiert bist, desto mehr sticht dein Schreiben unter anderen hervor. Erwähne neben deiner Motivation auch, ob du spezielle Kenntnisse und Erfahrungen mitbringst, die für den Job interessant sind. Tipps für dein Motivationsschreiben gibt es hier.

Neben dem fertigen Anschreiben sortierst du auch Kopien deiner letzten Zeugnisse und einen Lebenslauf in deine Bewerbungsmappe. Auf den Lebenslauf klebst du ein professionell aufgenommenes Bewerbungsfoto. Ein Selfie macht keinen guten Eindruck. Wenn du noch minderjährig bist, ergänzt du deine Bewerbung um eine Erlaubnis deiner Erziehungsberechtigten.

Die richtige Stelle finden

Beim Rettungsdienst warten andere Aufgaben auf dich als im Altenheim

Die richtige Stelle für dein FSJ zu finden, ist gar nicht so einfach. Das Angebot ist riesig und der Bedarf an freiwilligen Mitarbeitern in fast allen sozialen Einrichtungen sehr groß. Auf der Webseite des Bundesfreiwilligendienstes findest du eine Stellenbörse, bei der alle freien Position in einer Übersicht dargestellt sind. In der Stellenbörse findest du sowohl Angebote für ein FSJ, als auch für einen Bundesfreiwilligendienst. Um welche Art des Freiwilligendienstes es sich handelt, erfährst du in den einzelnen Stellenbeschreibungen.

Ein FSJ kannst du bei allen zugelassenen Trägern absolvieren, das sind unter anderem Wohlfahrtsverbände, Religionsgemeinschaften und Einrichtungen des Bundes, der Länder und von Gemeinden. Konkrete Einsatzstellen sind zum Beispiel Kindertagesstätten, Förderschulen, Pflegeheime, Sozialstationen, Mehrgenerationenhäuser, Rettungsdienste oder psychiatrische Einrichtungen. Folgende Tipps helfen dir dabei, die passende Stelle zu finden.

Suche dir bewusst eine Stelle aus

Triff keine überstürzte und spontane Entscheidung, sondern wähle deinen Einsatzort bewusst aus. Mache dir vorher Gedanken darüber, ob du in deiner Heimat bleiben willst oder ob ein FSJ in einer anderen Stadt oder vielleicht sogar im Ausland für dich in Frage kommt. Traue dir zu deine Komfortzone zu verlassen. Plane für die Recherche genug Zeit ein und mache eine Liste mit Angeboten, auf die du dich bewerben willst.

Informiere dich über dein Einsatzgebiet

Informiere dich während deiner Stellensuche genau über das Einsatzgebiet. Bedenke, dass in einer Kindertagesstätte ganz andere Herausforderungen auf dich warten als in einem Krankenhaus. Nicht alle Aufgaben werden dir zusagen, daher überlegst du lieber zweimal, auf welche Stelle du dich bewirbst. Es wäre schade, wenn du schon nach kürzester Zeit überfordert bist oder die Tätigkeiten dir Schwierigkeiten auf emotionaler Ebene bereiten.

Achte auf dein Zeitmanagement

Beginne frühzeitig dich über offene Stellen zu informieren. Je nachdem wo du dich bewirbst, gibt es eventuell eine Bewerbungsfrist, die du beachten musst. Es wäre sehr ärgerlich, wenn du deine Traumstelle nicht bekommst, nur weil du nicht auf dein Zeitmanagement geachtet hast. Eine To-Do-Liste hilft dir dabei den Überblick zu behalten.

Bist du dir unsicher, was du wann zu erledigen hast, informierst du dich am besten bei ehemaligen FSJlern. Es gibt zahlreiche Erfahrungsberichte im Internet, die dir weiterhelfen können. Einige Organisationen veranstalten auch Informationstreffen, bei denen Ehemalige Fragen beantworten.

Gehalt: Was du im FSJ verdienst

Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist keine Ausbildung oder ein Arbeitsverhältnis im klassischen Sinne, sondern ein Ehrenamt, für das du dich freiwillig entscheidest. Daher wird es auch nicht vergütet. Du bekommst nur ein Taschengeld. Wie hoch das ist, hängt davon ab, wo du das FSJ machst. Genaueres erfährst du im Gespräch mit den Verantwortlichen deiner Einsatzstelle. Durchschnittlich liegt das Taschengeld aber zwischen 150 und 300 Euro monatlich.

Je nachdem wo du arbeitest, hast du Anspruch auf eine Unterkunft und Verpflegung, eventuell kriegst du auch Arbeitskleidung. Auch das Kindergeld wird weiter ausgezahlt. Die Beträge der Krankenversicherung, der Pflegeversicherung, der Rentenversicherung, der Unfallversicherung und der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung übernimmt deine Einsatzstelle. Mit deinem FSJ-Ausweis erhältst du Vergünstigungen, die auch Schüler und Auszubildende bekommen.

So lange dauert ein FSJ

Deine Einsatzzeit kann zwischen mindestens sechs Monaten und maximal eineinhalb Jahren variieren. Es gibt Ausnahmen, in denen ein FSJ auch bis zu zwei Jahre dauert. Das wird in speziellen Fällen in einer Sonderregelung geklärt. Den genauen Beginn deines Einsatzes sprichst du selbst mit einem Ansprechpartner ab. Normalerweise beginnt ein Freiwilliges Soziales Jahr im Herbst, zwischen Ende August und Oktober. Übrigens: Bei einer Dienstzeit von zwölf Monaten hast du einen Anspruch auf 24 Urlaubstage.

Tipps für dein perfektes FSJ

Tipps für dein perfektes FSJ

Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist für viele der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Oft ist es auch mit einem Auszug aus dem Elternhaus in die erste eigene Wohnung verbunden. Damit die Umstellung klappt und du mit deinem FSJ zufrieden bist, haben wir ein paar Tipps für dich zusammengestellt, mit denen dein Freiwilliges Soziales Jahr ein voller Erfolg wird:

Besuche deine Einsatzstelle im Voraus

Willst du deine potenzielle Einsatzstelle erst einmal kennenlernen, bevor du fest zusagst, vereinbarst du am besten eine Probezeit. Dann probierst du erst einmal aus, ob die Tätigkeit deinen Vorstellungen entspricht. Nimm an ein paar Aktivitäten der Organisation oder des Projekts deiner Wahl teil und lerne Aufgaben und Kollegen kennen. Die Stelle nimmst du danach nur an, wenn du mit der Zusammenarbeit zufrieden bist. In der Probezeit kannst du auch schon einmal in deiner neuen Wohnung oder einer WG zur Probe wohnen, wenn deine Stelle in einer anderen Stadt oder im Ausland ist.

Mach dir keinen Stress

Mit Sicherheit ist dir vor Beginn deines FSJs ein bisschen mulmig zu Mute, weil du nicht weißt, was dich erwartet. Das ist völlig normal und geht den meisten Menschen so. Versuche dich nicht selbst zu stressen, sondern warte erstmal ab und lass alles auf dich zukommen. Vielleicht hilft dir Meditation dabei, dich zu entspannen. So bekommst du einen klaren Kopf und denkst nicht ununterbrochen darüber nach, was alles schief gehen könnte. Weitere Tipps zur Entspannung gibt es hier.

Sei nicht perfektionistisch

Du kannst nicht davon ausgehen, dass schon am ersten Tag alles perfekt klappt. Selbst wenn du in der Schule immer alles sehr gut konntest, musst du in der praktischen Arbeit vielleicht erst einmal ein bisschen Erfahrung sammeln. Daher heißt es: Ruhe und Geduld bewahren. Lege deinen Perfektionismus ab und hab nicht zu hohe Erwartungen an dich selbst. Das ist nämlich auf Dauer ganz schön anstrengend und nervenaufreibend. Das FSJ ist eine Chance Neues zu lernen. Du musst nicht von Anfang an schon alles können und wissen.

Sei selbstkritisch und kritikfähig

Sei selbstkritisch und kritikfähig

Während des FSJs werden dir immer wieder Fehler passieren. Das ist völlig normal, denn du arbeitest in einem Berufsfeld, das dir zuvor völlig fremd war. Lass dich von kleinen Missgeschicken nicht entmutigen. Besonders wichtig ist auch, dass du die Schuld nicht nur bei anderen suchst, sondern dich immer wieder selbst hinterfragst. Eine genaue Selbstreflexion ist dabei entscheidend. Versuche bei Fehlern zu klären, ob du etwas falsch gemacht hast und ob du etwas dazu beitragen kannst, damit sich die Situation verbessert.

Fühl dich nicht angegriffen, wenn andere dich kritisieren, sondern sieh es als Chance dich weiterzuentwickeln. Machst du einmal etwas falsch, lernst du daraus und weißt beim nächsten Mal direkt, wie es geht. Das ist auch eine Möglichkeit etwas über dich selbst zu lernen.

Sei motiviert

Motivation ist sehr wichtig für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Definiere für dich selbst, was dich zu einer Bewerbung motiviert. Merke dir deine Beweggründe oder halte sie schriftlich fest. Dann rufst du sie dir in Krisensituationen immer wieder ins Gedächtnis. Ist es dir nicht möglich deine eigene Motivation zu definieren, kann es gut sein, dass dir das FSJ keinen Spaß machen wird und du schon nach kurzer Zeit das Handtuch schmeißt.

Sei flexibel

Als FSJler musst du anpassungsfähig und flexibel sein. Je nachdem in welcher Einrichtung du arbeitest, geht es auch mal chaotisch zu. Stelle dich darauf ein, dass du jeden Tag mit anderen Menschen zu tun hast und immer wieder neue Aufgaben auf dich warten. Willst du ein ruhiges Alltagsleben ohne Überraschungen, ist ein Freiwilliges Soziales Jahr wahrscheinlich nicht die beste Idee für dich.

Nimm Herausforderungen an

Hab keine Angst vor Herausforderungen und sei stets offen für Neues. Geht einmal etwas schief, ist das kein Problem. Aus Fehlern lernst du und machst es beim nächsten Mal besser. Je nachdem welche Herausforderungen auf dich warten, musst du eventuell auch deine bisherige Lebensweise aufgeben oder sie anpassen. Das ermöglicht dir aber die Welt aus einem neuen Blickwinkel zu sehen und dich persönlich weiterzuentwickeln. Nutze alle Chancen, die sich dir bieten. Oft helfen die gesammelten Erfahrungen aus dem FSJ auch im späteren Berufsleben. Nicht wenige FSJler arbeiten nach einem erfolgreichen Jahr im Bereich ihrer Einsatzstelle weiter.

Suche dir einen Ansprechpartner

Suche dir einen Ansprechpartner

Wenn du mit deinem FSJ beginnst, gibt es normalerweise immer eine Person, die du bei Fragen und Problemen ansprechen kannst. Sollte dir nicht klar sein, wer das ist, fragst du am besten gleich zu Beginn nach. Vielleicht hat dein Ansprechpartner auch eine schriftliche Aufgabenbeschreibung, mit der du dich auf deinen Einsatz vorbereitest. Vereinbare während deines FSJs regelmäßige Gespräche mit deinem Ansprechpartner. Dann hast du die Gelegenheit Probleme anzusprechen und sie schnell aus dem Weg zu schaffen.

Sprich Sorgen und Wünsche an

Sobald Wünsche oder Sorgen aufkommen, lohnt es sich mit deinem Ansprechpartner oder mit der Organisations- beziehungsweise Projektleitung darüber zu sprechen. Mit Sicherheit wird schnell auf deine Anliegen eingegangen, damit du dich wohl fühlst. Achte immer darauf, dass dir klare Aufgaben zugeteilt werden und du nicht planlos durch die Gegend läufst oder verloren herumsitzt. Damit ist niemandem geholfen und du langweilst dich nur. Fühlst du dich mit den dir zugeteilten Aufgaben unter- oder überfordert, solltest du auch das unbedingt ansprechen.

Hab Spaß

Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist, wie der Name schon sagt, eine freiwillige Entscheidung. Daher ist es wichtig, dass du Spaß bei der Sache hast. Lass dich zu nichts drängen oder überreden, was dir unangenehm ist oder bei dem du dich unwohl fühlst. Im besten Fall machen dich deine Aufgaben glücklich und du lernst auch noch etwas dabei. Denke immer daran, dass du in erster Linie für dich arbeitest und nicht für andere.

FSJ im Ausland

FSJ im Ausland

Ein FSJ ist auch eine Möglichkeit, eine Zeit lang im Ausland zu verbringen. Es gibt zahlreiche Anbieter die Stellen außerhalb von Deutschland vermitteln. Achte bei der Auswahl allerdings darauf, dass der Anbieter seinen Hauptsitz in Deutschland hat.

Das Angebot ist nicht auf bestimmte Länder beschränkt, sondern besteht weltweit. Bei einem FSJ im Ausland hast du die Gelegenheit fremde Länder und Kulturen kennenzulernen und eine neue Sprache zu lernen. Einige Einsatzstellen setzen Basissprachkenntnisse voraus. Entscheidest du dich für ein entsprechendes Angebot, gibt es die Möglichkeit im Voraus an einem Sprachkurs teilzunehmen. Tipps zum Sprachen lernen gibt es hier. 

Ein FSJ im Ausland bietet dir die Möglichkeit neben deiner Arbeit in der Einsatzstelle mit anderen Freiwilligen die Kultur vor Ort kennenzulernen und den Alltag vom Einkauf über die Bestellung in einem Café bis hin zum Museumsbesuch auf der neuen Sprache zu meistern.

Die Kosten für die An- und Abreise zu deiner Stelle im Ausland musst du selbst übernehmen. Ansonsten erhältst du ähnliche Leistungen wie bei einem FSJ im Inland. Deine laufenden Versicherungskosten in Deutschland sind gedeckt, zusätzlich gibt es eine Auslandskranken- und Unfallversicherung und ein monatliches Taschengeld.

Alternativen zum FSJ

Ein Freiwilliges Kulturelles Jahr kannst du auch am Theater machen

Die Arbeit in einer sozialen Einrichtung ist nicht für jeden etwas. Wenn du dich als Freiwilliger engagieren möchtest, aber lieber ökologisch, kulturell oder politisch aktiv werden willst, gibt es auch für dich Möglichkeiten. Sogar im Denkmalschutz kannst du ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Im Freiwilligen Ökologischen Jahr beschäftigst du dich mit Themen rund um den Umweltschutz, die Nachhaltigkeit und die Umweltbildung. Du tust also aktiv etwas gegen Umweltprobleme und erlernst neue Fähigkeiten, mit denen du Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft nehmen kannst. Genau wie ein FSJ wird auch ein FÖJ von unterschiedlichen Trägerverbänden angeboten, die mit geeigneten Stellen kooperieren. Eine Übersicht zu den FÖJ-Trägern in Deutschland findest du hier.

Mögliche Einsatzstellen für dein Freiwilliges Ökologisches Jahr sind unter anderem land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Umwelt-, Tier- und Naturschutzzentren und öffentliche Einrichtungen. Auch im wissenschaftlichen Umweltschutz kannst du dich während eines FÖJs engagieren.

Freiwilliges Kulturelles Jahr

Bei einem Freiwilligen Kulturellen Jahr arbeitest du, wie der Name schon sagt, in einer kulturellen Einrichtung. Das können Theater, Museen oder Jugendzentren mit kulturellen Angeboten sein. In vielen Einsatzstellen gibt es die Möglichkeit ein eigenes Projekt umzusetzen. Die begleitenden Seminartage drehen sich um künstlerische und gesellschaftliche Themen und bieten Gelegenheit sich mit anderen Freiwilligen auszutauschen. Hier kannst du nach freien Einsatzplätzen für ein Freiwilliges Kulturelles Jahr suchen.

Freiwilliges Soziales Jahr in der Politik

Auch in das politische Leben unterschiedlicher Organisationen erhältst du als Freiwilliger Einblicke, wenn du das möchtest. Ein sogenanntes FSJ-P findet in politisch aktiven Institutionen statt. Während deiner Beschäftigung unterstützt du die politische Arbeit mit eigenen Ideen. Zu den möglichen Einsatzstätten gehören Fraktionen des Landtags, politische Stiftungen, Bildungseinrichtungen mit politischem Schwerpunkt und kommunalpolitische Institutionen. Bewerben kannst du dich hier.

Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege

Wenn du dich für Denkmalpflege interessierst, hast du in einem speziell darauf ausgerichteten FSJ die Gelegenheit Kenntnisse in diesem Bereich zu erlangen oder dein vorhandenes Wissen zu vertiefen. Einsatzstellen sind zum Beispiel Behörden oder Handwerksbetriebe. Für ein FSJ in der Denkmalpflege bewirbst du dich hier. In den begleitenden Seminaren, die regelmäßig stattfinden, lernst du unter anderem etwas über das Bauen mit Naturmaterialien und Theorien verschiedener Handwerkstechniken.

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