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Besser kochen lernen: 8 Dos & 2 Don’ts

Fachredakteurin
Aktualisiert:

Kochen soll Spaß machen, allerdings ist es für viele eher eine Last, täglich eine vorzeigbare Mahlzeit auf den Tisch zu zaubern. Doch schon mit ein paar einfachen Tricks kann dir ein Gericht gelingen. Wir erklären dir, was du als Kochanfänger beachten und welche Fehler du vermeiden solltest.


Kochen kann jeder lernen, doch für den ein oder anderen stellt die Zubereitung seiner Mahlzeiten eine große Herausforderung dar. Wenn du Schwierigkeiten beim Kochen hast, solltest du allerdings nicht verzweifeln. Wir verraten dir die wichtigsten Tricks, um dich beim Kochen zu unterstützen.

Kochen lernen ganz einfach

Kochen lernen ganz einfach

Täglich ausreichend Nahrung aufzunehmen, ist nicht nur essentiell für dein Überleben, sondern es kann auch ein wahrer Genuss sein.

Essen macht Spaß und wohl jeder hat ein Lieblingsgericht oder ein Lieblingsrestaurant, das ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Obwohl jeder gerne isst, haben viele mit der Zubereitung des Essens ihre Probleme. Doch Kochen kann genauso viel Spaß machen, wie zu essen.

Und wenn dein selbstgekochtes Gericht gelungen ist, schmeckt es gleich noch viel besser.

Dabei kannst du schon mit wenig Übung beispielsweise eine gute Spaghetti Bolognese zubereiten, denn beim Kochen kommt es vor allem auf die Routine an. Mit der Zeit kannst du auf deine Erfahrungen zurückgreifen und eigene Rezepte kombinieren.

Wichtig ist jedoch, dass du dir anfangs nicht zu viel zumutest und Geduld mit dir hast, bis die ersten komplizierteren Gerichte gelingen. Bis dahin gilt allerdings: Ran an den Kochlöffel.

Die leidige Frage: Was soll ich kochen?

Täglich kommt immer wieder dieselbe Frage auf: Was soll ich kochen? Obwohl es unzählige Gerichte zur Auswahl gibt, bleibt die Kreativität bei vielen auf der Strecke. Die Folge: Es kommen immer die gleichen Gerichte auf den Tisch.

Dabei gibt es sowohl online als auch in Kochbüchern viel Inspiration. Oft hilft es schon bei den Zutaten ein wenig experimentierfreudiger zu sein. Wie wäre es statt herkömmlichem Weißkohl oder Grünkohl einmal Pak Choi zu verwenden.

Der asiatische Kohl ist nicht nur besser verdaulich, er schmeckt auch super in einem Curry. Statt Nudeln, Reis oder Kartoffeln können auch Pseudogetreide-Sorten wie Amaranth, Quinoa und Hirse ein wenig Abwechslung in deine Essgewohnheiten bringen.

Du kannst sie ganz einfach zu Gemüse und Fleisch kombinieren und dabei sind die Pseudogetreide-Sorten oft sogar kohlenhydratärmer als andere Sattmacher.

Kochen für Anfänger: Tipps & Tricks

Kochen für Anfänger: Tipps & Tricks

Wenn du dich bisher eher vor dem Herd gedrückt hast, kannst du mit unseren Tipps und Tricks schnell erste Erfolge erzielen.

Denn für Kochanfänger gilt in erster Linie, sich nicht zu überfordern. Wir verraten dir, worauf du anfangs achten solltest.

Schritt für Schritt vorgehen

Wenn du gerade erst damit angefangen hast, dich für das Kochen zu interessieren, solltest du erstmal mit kleinen Schritten beginnen.

Das bedeutet auch, dass du anfangs nicht ein komplettes Gericht selbst machen musst. Planst du leckere Käsespätzle mit Röstzwiebeln, solltest du das Gericht erst einmal zubereiten, ohne die Spätzle selbst herzustellen. Es reicht, wenn du vorerst auf das Zubereiten der Röstzwiebeln und das richtige Würzen des Käses wert legst.

Wenn du ein Fleischgericht mit Gemüsebeilage und Kartoffelknödeln zubereiten möchtest, solltest du dich auf die Zubereitung des Fleisches fokussieren. Erst wenn du das Fleischgericht mehrere Male zubereitet hast, kannst du überlegen, ob du die Kartoffelknödel selber machen möchtest.

Mutest du dir zu Beginn zu viel zu, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du scheiterst. Fokussierst du dich dagegen auf nur einen Teil des großen Ganzen, gelingt dir die Zubereitung eher und ist zudem um einiges stressfreier.

Genügend Zeit nehmen

Stressfrei ist das Kochen auch gerade dann, wenn du dir genügend Zeit dafür einplanst. Planst du ein großes Essen für Familie oder Freunde, solltest du schon mehrere Stunden vor dem Servieren mit dem Kochen beginnen.

So hast du Zeit kleine Fehler auszubessern und gerätst zum Schluss nicht in Hektik. Es ist besser, die Speisen hinterher noch einmal zu erwärmen, als deine Gäste auf ihr Essen warten zu lassen, wenn du nicht rechtzeitig mit dem Kochen fertiggeworden bist.

Weitere Tipps für besseres Zeitmanagement findest du hier.

Tipp: Hast du nur wenig Zeit, um die Speisen zuzubereiten, kannst du auch einen Teil des Essens am Tag zuvor vorkochen und später einfach erwärmen.

Zur Probe kochen

Lädst du Freunde oder Familie zum Essen ein, solltest du das geplante Gericht schon einmal zur Probe gekocht haben. Kochst du das Gericht dann ein weiteres Mal, kannst du bereits auf deine gesammelten Erfahrungen zurückgreifen und vielleicht schon einige Verbesserungen in der Zubereitung vornehmen.

Du bist außerdem selbstsicherer und musst nicht bei jedem Schritt in das Rezept schauen. Zudem kannst du besser einplanen, wie viel Zeit du für die Zubereitung benötigst und gerätst so weniger unter Zeitdruck.

Zutaten vorbereiten

Eine weitere erhebliche Erleichterung beim Kochen stellt die Vorbereitung der Zutaten dar. So kannst du, bevor du überhaupt mit dem Kochen anfängst, die Zutaten bereits schneiden und alle benötigten Werkzeuge und Gewürze bereitstellen.

Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn deine Zutaten in der Pfanne brutzeln und du schnell zu bestimmten Gewürzen greifen musst. Erst im Schrank zu suchen, kann hier ein zusätzlicher Stressfaktor sein.

Nach Rezept kochen

Für viele Kochänfänger empfiehlt es sich zu Beginn nach Rezept zu kochen. So kann weniger schief gehen, die Rezepte gelingen leichter und schmecken dadurch besser, als wenn du einfach ein paar Zutaten zusammenwürfelst.

Nach und nach entwickelst du auf diese Weise ein Gefühl dafür, welche Zutaten gut zusammenpassen und wie du bestimmte Lebensmittel zubereitest. Erst dann kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und eigene Rezepte kreieren.

Verzweifle allerdings nicht, wenn dein erstes eigenes Rezept vielleicht nicht auf Anhieb gelingt. Du kannst es immer wieder verbessern, bis du schließlich komplett von deinem Gericht überzeugt bist.

Kochkurs belegen

Kochkurs belegen

Wenn es dir zu mühselig ist, dich immer wieder eigenständig zum Kochen zu motivieren, kannst du es auch mit einem Kochkurs versuchen.

Alternativ kannst du einfach zusammen mit Freunden kochen, die vielleicht auch an ihren Kochkünsten arbeiten möchten oder sich für das Kochen allgemein interessieren. So könnt ihr euch gegenseitig Inspiration liefern und Tipps geben.

Bei einem Kochkurs bekommst du zusätzlich Tipps von einem Profi und Anregungen für neue Rezepte.

Ein Kochkurs eignet sich auch dann, wenn du die traditionellen Gerichte verschiedener Länder kennenlernen möchtest.

So gibt es Kochkurse speziell für die italienische oder die griechische Küche. Manchmal findest du auch Angebote für die orientalische oder traditionell afrikanische Küche. So kannst du einen Kochkurs speziell nach deinen eigenen Vorlieben auswählen.

Die richtige Ausstattung zulegen

Zum Kochen gehört einiges mehr als ein paar leckere Rezepte, eine gewisse Routine und ein bisschen Erfahrung.

Du benötigst außerdem das geeignete Zubehör. Obwohl du schon mit einem Topf, einer Pfanne und einem Kochlöffel ein leckeres Gericht zubereiten kannst, ist es doch empfehlenswert in weitere gute Utensilien zu investieren.

  • Gute Messer: Um deine Zutaten zu schneiden, benötigst du ein paar gute Messer, die sich für verschiedene Zwecke eignen. Um Brot zu schneiden, benötigst du beispielsweise eine andere Klinge wie für das Schneiden von Fleisch. Dies solltest du bei deiner Messerauswahl bedenken.
  • Ein geeignetes Schneidebrett: Um die Messer zu nutzen, benötigst du außerdem ein gutes Schneidebrett. Dabei kannst du zwischen einem Holz- oder Plastikbrett wählen. Dieses sollte gut abwaschbar sein.

    Vor allem wenn du Fleisch schneiden möchtest, solltest du das Brett hinterher bei 60 Grad reinigen können, damit du es von Keimen befreien kannst. Ein Gemüsebrett kann auch bei niedrigeren Temperaturen gereinigt werden.

  • Eine gute Pfanne: Auch eine gute Pfanne ist in der Küche unersetzlich. Diese sollte bestenfalls beschichtet sein, damit die Zutaten nicht in der Pfanne anbrennen. Achte allerdings darauf, dass du in einer beschichteten Pfanne ausschließlich Holz- oder Kunststoffutensilien verwendest, da du die Beschichtung sonst schnell beschädigen kannst.
  • Topf: Ein qualitativ hochwertiger Topf lohnt sich auf lange Sicht. Er ist nicht nur robuster, sondern erhitzt oftmals auch schneller. So braucht Wasser beispielsweise weniger Zeit, um zu kochen. Du musst also kürzer auf die Fertigstellung deines Essens warten.
  • Sonstiges: Darüber hinaus benötigst du außerdem eine Vielzahl anderer Hilfsmittel, die dir das Bearbeiten der Zutaten erleichtern.

    Dazu gehört natürlich ein Kochlöffel, mit dem du die Zutaten in der Pfanne oder dem Topf umrühren kannst, ein Pfannenwender, mit dem du deine Zutaten wie Fleisch in der Pfanne umdrehen kannst, und ein Gemüseschäler, den du zum Schälen von Kartoffeln und Möhren benötigst.

    Zudem brauchst du einen Tee- und Esslöffel, mit denen du die Zutaten abmessen kannst.

Die wichtigsten Zutaten für (nahezu) jedes Rezept

Je nach Rezept brauchst du verschiedene Zutaten, um ein Gericht zu kochen. Für fast jedes Gericht benötigst du jedoch dieselben Grundzutaten. Diese stellen die Grundlage beim Kochen da und helfen dir andere Zutaten richtig zuzubereiten.

  • Ein gutes Fett: Um in der Pfanne zu braten, benötigst du ein gutes Öl oder Butter beziehungsweise Margarine. Achte bei der Auswahl deines Öls darauf, dass es hitzestabil ist.

    Die wertvollen Inhaltsstoffe können beim Braten sonst verloren gehen oder sich sogar zu gesundheitsschädlichen Stoffen wandeln.

    Es bieten sich Öle wie Sesamöl, Sonnenblumenöl oder Kokosöl an. Für ein gutes Salatdressing empfiehlt sich Olivenöl oder Kürbiskernöl. Letzteres solltest du jedoch keinesfalls zum Braten verwenden.

  • Salz: Salz gehört ebenfalls in jede Küche. Egal ob du Nudeln kochst, Gemüse garst oder Fleisch anbrätst – Salz agiert als Geschmacksträger und passt zu jeder Speise.
  • Pfeffer: Darüber hinaus ist auch Pfeffer ein wichtiges Gewürz beim Kochen und verleiht den Speisen eine gewisse Schärfe. Pfeffer passt in vielerlei herzhafte Gerichte.
  • Kräuter und Gewürze: Andere Kräuter und Gewürze verleihen deinen Speisen eine besondere Note. Ein langweiliges Filet kann so zu einem wahren Geschmackserlebnis werden.

    Auch Gemüse, Kartoffeln und Reis bekommen eine besondere Geschmacksnote mit zusätzlichen Kräutern und Gewürzen.

  • Zucker: Zucker passt nicht nur in Süßspeisen, sondern findet auch in zahlreichen herzhaften Gerichten Anwendung. Du brauchst ihn sowohl zum Kochen als auch zum Backen, zur Zubereitung von Desserts und zur Verfeinerung verschiedener Dressings und Soßen.
  • Mehl: Auch Mehl hat zahlreiche Anwendungsgebiete. So brauchst du es nicht nur zum Backen von Süßspeisen, Brot und sonstigen Teigwaren, sondern auch zum Verdicken von Soßen. Es gehört darum in jeden Haushalt.
  • Nudeln, Reis, Kartoffeln: Sattmacher wie Nudeln, Reis und Kartoffeln bilden die Grundlage zahlreicher Speisen und sollten darum in jeder Küche vorhanden sein.

Vorteile von Kochen

Vorteile von Kochen

Selbst zu kochen hat zahlreiche Vorteile. Es ist nicht nur ein tolles Hobby, von dem du und deine Mitmenschen profitieren. Es kann auch erheblich zu deinem Wohlbefinden beitragen.

Für den ein oder anderen bedeutet Kochen anstatt Stress sogar Entspannung. Kochen ist für sie eine meditative Tätigkeit, bei der sie den Kopf ausschalten und einfach einem Handwerk nachgehen können.

Neben einer entspannteren Haltung profitiert dein Körper auch auf andere Weise. Denn wer selbst kocht, ernährt sich in der Regel gesünder.

Statt ständig beim nächsten Imbiss vorbeizugehen oder auf die Tiefkühlpizza zurückzugreifen, nutzt du beim Kochen überwiegend frische Zutaten, die viele wertvolle Nährstoffe für deinen Körper liefern. So schmeckt dein Essen nicht nur besser, du fühlst dich auch vitaler und lebst langfristig gesünder.

Darüber hinaus ist es oft günstiger, selbst zu kochen, statt ständig auf Fertigessen zurückzugreifen. Der Kauf eines Salatkopfes, frischer Tomaten und einer Gurke ist zusammen oftmals günstiger als ein Fertigsalat aus der Kühltheke.

Zwar dauert es länger diesen zuzubereiten, aber du sparst langfristig eine Menge Geld. Vor allem für Berufstätige ist es oft schwierig jeden Tag frisch zu kochen. Dabei lohnt sich der Aufwand auch finanziell. Wer jeden Tag in der Kantine essen geht, lässt dort auf Dauer viel Geld.

Günstiger und gesünder ist es, jeden Abend vorzukochen und das Essen – wenn möglich – in der Mittagspause in einer Mikrowelle aufzuwärmen.

Alternativ kannst du auch einen leckeren Salat zubereiten, den du nicht aufwärmen musst. Jeden Tag Salat zu essen, hört sich zuerst vielleicht langweilig an. Dabei gibt es zahllose leckere Rezepte, die tolle Variationsmöglichkeiten bieten. Salat muss nämlich nicht unbedingt "Grünzeug" bedeuten.

Es gibt unzählige leckere Salate mit Reis, Nudeln, Couscous und Kartoffeln. Diese halten zudem lange satt.

Das solltest du als Kochanfänger vermeiden

Das solltest du als Kochanfänger vermeiden

Beim Kochen kannst du zahlreiche Zutaten-Kombinationen ausprobieren, allerdings solltest du auch ein paar Verhaltensweisen vermeiden, damit deine erste selbst zubereitete Speise auch ein voller Erfolg wird.

Auf Perfektion hoffen

Besonders anfangs solltest du keinesfalls zu hohe Erwartungen an deine Kochkünste haben. Wahrscheinlich unterlaufen dir zu Beginn Fehler und das Gericht wird nicht vollends gelingen.

Gehst du entspannter an die Sache heran, bist du während des Kochens gelassener und freust dich hinterher umso mehr, wenn die Zubereitung der Speise doch gelingen sollte. Fortschritte kommen nach und nach.

Kochst du dasselbe Gericht öfter, wirst du merken, dass es dir bei jedem Mal leichter von der Hand geht. Bis deine Speise perfekt ist, wird es jedoch einige Zeit dauern.

Deine Küche nicht kennen

Bevor du mit dem Kochen beginnst, solltest du dich eingehend mit deinen Küchengeräten beschäftigen. Du solltest wissen, wie lange deine Kochutensilien zum Vorheizen benötigen. Dazu zählt beispielsweise die Zeit, die dein Backofen zum Aufheizen benötigt und dein Topf zum Kochen von Salzwasser braucht.

So kannst du dich besser organisieren und planen, wie du bei der Zubereitung deiner Speisen effizient vorgehen kannst.

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