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Badekugeln selber machen: 3 Vorteile & 5 Rezepte für Badezusätze

Nicht nur für sich selbst, sondern auch als Geschenk sind Badekugeln perfekt geeignet. Es gibt sie in ganz unterschiedlichen Farben und Duftrichtungen. Du kannst sie aber auch ganz einfach selber machen. Wie das geht, erfährst du hier.

Ein gemütliches Bad kann nach Feierabend für Entspannung sorgen. Du kannst abschalten und gönnst dir Zeit für dich alleine. Doch nicht nur dein Kopf, auch dein Körper kann von einem wohltuenden Bad profitieren – und zwar am besten mit selbst gemachten Badekugeln, Badebomben oder Badepralinen. Wir verraten dir einige schöne Rezepte und Vorteile, die mit den wohlriechenden Badebomben einhergehen.

Vorteile von selbst gemachten Badekugeln

Selbst gemachte Badekugeln haben viele Vorteile

Baden gehört zum Herbst und Winter einfach dazu. Wenn draußen eisige Kälte herrscht, ist ein wohlig warmes Bad genau das Richtige. Die Wärme lockert Muskeln und entspannt Körper und Geist. Doch nicht nur von der Wärme kannst du profitieren, sondern auch von den Badezusätzen. Diese können deine Haut pflegen und sogar aromatherapeutisch wirken. Lavendel-, Eukalyptus– und Rosenöl entfalten ganz unterschiedliche Wirkungen, wenn du sie in dein Bad gibst. Noch mehr Spaß macht das Bad, wenn es sprudelt und schäumt. Diese Effekte haben gekaufte Badezusätze, können aber auch deine eigenen Badekugeln haben. Mit einigen Tricks kannst du diese Effekte nämlich ganz einfach selbst erzeugen. Welche Vorteile selbst gemachte Badekugeln haben, erfährst du im Folgenden.

Keine schädlichen Konservierungsstoffe

Stellst du deine Badezusätze selber her, weißt du ganz genau, was sich darin befindet. Du kannst also sichergehen, dass du nur gute Inhaltsstoffe verwendest, die keine schädlichen Wirkungen auf deinen Körper besitzen. So verzichtest du beispielsweise auf künstliche Konservierungsstoffe, die bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen können. Stattdessen kannst du natürliche Zutaten wie pflegende Öle verwenden, die deinem Körper etwas Gutes tun.

Badezusatz ganz nach deinen Bedürfnissen

Allgemein kannst du die Zutaten ganz nach deinen eigenen Bedürfnissen auswählen. Willst du beispielsweise ein Erkältungsbad machen, ist ätherisches Eukalyptusöl in deinem Badezusatz empfehlenswert. Lavendelöl trägt dagegen zur Entspannung bei, während Zitrusöle belebend wirken. So kannst du ein einfaches Bad als Aromatherapie nutzen. Neben ätherischen Ölen ist auch der Zusatz von Pflegeölen wie Mandelöl, Kokosöl oder Jojobaöl empfehlenswert. Diese hinterlassen ein samtig weiches Gefühl auf deiner Haut und spenden Feuchtigkeit. Du machst also gleichzeitig ein Ölbad. Für ein Schaumbad kannst du Natron und Zitronensäure hinzufügen. Diese Zutaten reagieren miteinander und sorgen so für ein richtiges Sprudelbad.

Günstige Alternative

Viele der benötigten Zutaten sind sehr günstig oder du benötigst sie in nur sehr kleinen Mengen. So kannst du eine kleine Flasche ätherisches Öl unzählige Male verwenden und dutzende Badekugeln damit herstellen. Gleiches gilt für Pflegeöle. Auf Dauer sind selbst gemachte Badezusätze somit weitaus günstiger als im Handel erhältliche. Und du weißt gleichzeitig, welche wertvollen Inhaltsstoffe du für diesen Preis bekommst.

Ein Bad ist ohne jede Zweifel wohltuend. Doch zu heißes und langes Baden kann schnell auf den Kreislauf schlagen. Achte also darauf, dass die Temperatur deines Badewassers zwischen 35 und 38 Grad Celsius liegt. Zu heißes Wasser kann außerdem deine Haut austrocknen, statt deine Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Auch darum solltest du eine Badezeit von 20 Minuten nicht überschreiten.

Badezusatz selber machen mit diesen Rezepten

Rezepte für Badezusätze

Natürlich brauchst du kein Rezept, um Zusätze in dein Badewasser zu geben. Du kannst einfach ein bisschen Pflegeöl und ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzugeben und schon hast du ein wohltuendes Pflegebad. Sprudelbäder kriegst du jedoch nur mit dem richtigen Rezept hin. Auch ein abgestimmtes Ölbad ist wohltuender als wenn du einfach ein paar Zutaten in dein Badewasser kippst. Welche Rezepte sich für welche Zwecke eignen, erfährst du im Folgenden.

Badeöl selbst machen

Ein Badeöl kannst du ganz leicht selbst zusammen mischen, indem du eine Pflegeölbasis mit ein paar Tropfen ätherisches Öl zusammenmischst und mit ein wenig Honig oder Milch verdünnst. Nachdem du alles gut vermengt hast, kannst du die Mischung in dein Badewasser geben. Lange aufbewahren kannst du das Badeöl leider nicht, wenn du Milch verwendest. Diese wird nämlich nach kurzer Zeit schlecht. Länger hält sich dein Zusatz mit Honig. Dabei handelt es sich sogar um ein natürliches Konservierungsmittel. Allgemein brauchst du für eine Badewannenfüllung:

  • 250 ml Milch
  • 50 ml Pflegeöl
  • 1 Esslöffel Honig
  • 10 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Lavendelöl, Rosenöl, Eukalyptusöl, etc.)

Wenn du die Zutaten vermischst, wird sich der Honig in deinem Gefäß absetzen. Dies ist jedoch kein Problem. Gibst du die Mischung in dein Badewasser, schmilzt der Honig aufgrund der Wärme und verteilt sich so sehr gut im Wasser. Dein Badeöl kannst du im Kühlschrank wenige Tage aufbewahren. Verzichtest du auf die Milch, hält sich dein Badeöl mehrere Wochen.

Ölbad mit Blüten selber machen

Ölbad mit Blüten

Mit nur zwei einfachen Zutaten kannst du dir bereits ein duftendes Badeöl selber machen. Und zwar mit Pflegeöl und Blüten. Das dauert zwar ein wenig, aber du erhältst ein wohlriechendes Pflegebad, dass du komplett selbst hergestellt hast. Alles, was du dafür brauchst, ist:

  • Pflegeöl (beispielsweise Olivenöl)
  • Blüten (beispielsweise Lavendelblüten oder Rosenblätter)

Gebe zwei volle Hände frischer Blüten deiner Wahl in ein gut verschließbares Gefäß und fülle das Gefäß mit dem Pflegeöl. Nun verschließt du alles luftdicht und lässt es für circa zwei Wochen an einem dunklen Ort stehen. Danach ist das Badeöl fertig und du kannst es für dein Ölbad verwenden. Dein Blütenöl hält sich mehrere Wochen.

Badebomben selber machen

Mehr Spaß macht das Baden natürlich mit einer großen Portion Schaum. Und den kannst du mit wenigen Hausmitteln selber machen. Wichtig ist, dass du diese Zutaten in einem geeigneten Verhältnis verwendest, nämlich doppelt so viel Natron wie Zitronensäure-Pulver. Allgemein brauchst du für deine Badebomben:

  • 250 g Natron
  • 125 g Zitronensäure-Pulver
  • 60 g Speisestärke
  • 60 g Kokosöl
  • Ätherisches Öl
  • Getrocknete Blütenblätter

Badekugeln für ein Sprudelbad

Mische zuerst die trockenen Zutaten in einer Schüssel, und zwar Natron, Zitronensäure-Pulver und Speisestärke. Dann mischst du in einem anderen Gefäß die flüssigen Zutaten, also das Kokosöl und die ätherischen Öle. Ein belebendes Bad erhältst du beispielsweise mit einer Duftmischung aus Orange, Grapefruit, Rosmarin und Lavendel. Gib jeweils zwei Tropfen zu dem Kokosöl. Eventuell musst du das Kokosöl zuvor noch schmelzen.

Nun gibst du nach und nach die flüssigen Zutaten zu den trockenen. Vermeide es unbedingt, zu viel Flüssigkeit auf einmal hinzuzugeben. Dann könnte die Zitronensäure mit dem Natron reagieren und bereits lossprudeln. Die Konsistenz sollte sandig sein, keinesfalls zu nass. So kannst du das Gemisch am besten in Form bringen.

Du kannst die Mischung beispielsweise zu Kugeln formen, in Eiswürfelförmchen geben oder aber Plätzchenausstecher nutzen, um die Masse in Form zu bringen. Zum Schluss verzierst du deine Badekugeln mit den getrockneten Blüten. Alternativ kannst du sie auch schon vorher in die Masse einarbeiten und mit dieser zusammen formen. Die Badekugeln stellst du nun über Nacht in den Kühlschrank und lässt sie danach für einige Tage auf Zimmertemperatur trocknen, bevor du sie zum Baden verwendest.

Badebomben mit Lebensmittelfarbe

Badebomben mit Lebensmittelfarbe

Für kunterbuntes Farbvergnügen kannst du deine Badekugeln auch mit Lebensmittelfarbe aufwerten. Dazu nutzt du einfach das oben angegebene Rezept und mischst Lebensmittelfarbe in die flüssigen Zutaten. Wichtig ist, dass du dafür flüssige Lebensmittelfarbe nutzt. Willst du nur eine Farbe verwenden, kannst du einfach ein bisschen Farbe zu den Zutaten geben und vorgehen wie beschrieben.

Wenn du jedoch mehrere Farben in einer Badebombe vereinen möchtest, solltest du diese Farben in verschiedenen Schüsseln anrühren. Du kannst entweder die angegebene Menge dritteln oder einfach dreimal so viel Masse herstellen, je nachdem, wie viele Badebomben du am Ende erhalten möchtest. Du kannst nun verschieden farbige Kugeln formen oder aber die Farben kombinieren, indem du sie in einer Form schichtest. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Badebomben verzieren

Nicht nur mit Blüten, sondern auch mit zahlreichen anderen Hausmitteln und Zusätzen kannst du deine Badebomben ganz individuell gestalten. Je nachdem, für welchen Stil du dich entscheidest, eignen sich beispielsweise Glitzer oder der Abrieb einer Zitrone. Letzteres passt besonders gut zu gelben Badekugeln oder ätherischem Zitrusöl. Glitzer ist perfekt für bunte Kugeln, die beispielsweise auch Kindern Freude machen. Passend dazu eignen sich auch bunte Streusel in allen möglichen Formen.

Als Blütenblätter kannst du sehr gut Rosen, Lavendel und Ringelblumen verwenden. Auch Gewürze eignen sich als Verzierung. Sie geben deinen Badebomben zudem eine extra Duftnote. Im Winter sind beispielsweise Zimtstangen sehr wohltuend im Badewasser.

Badesalz selber machen

Badesalz selber machen

Neben Badeöl und Badekugeln beziehungsweise Badebomben kannst du auch Badesalz schnell und einfach selbst herstellen. Auch hier handelt es sich um einen völlig natürlichen Badezusatz, der sich auch als Aromatherapie eignet. Portionieren kannst du es einfach mit einem Löffel oder du kippst eine entsprechende Menge direkt in dein Badewasser. Du benötigst:

  • 500 g grobkörniges Meersalz
  • Ätherische Öle
  • Eventuell Seifenfarbe

Das Meersalz gibst du in eine große Schüssel. Dieses sollte unbedingt trocken sein, damit das Salz nicht mit der Feuchtigkeit reagiert. Nun rührst du ätherische Öle deiner Wahl unter. Für ein wohltuendes Entspannungsbad eignen sich beispielsweise Lavendelöl, Sandelholzöl und Ylang-Ylang. Gib jeweils fünf Tropfen zu dem Salz und vermenge alles gut. Wenn du willst, kannst du noch ein wenig Seifenfarbe hinzufügen. Bestenfalls fügst du nur eine geringe Menge zu dem Salz. Dann entsteht eine pastellige Farbe, die perfekt ins Badezimmer passt. Fülle alles in ein schönes Glasgefäß und verschließe es luftdicht. So kannst du dein Badezimmer mit dem Salz dekorieren oder es verschenken.

Dusch-Jelly selber machen

Dusch-Jelly selber machen

Genau wie Badekugeln kannst du auch ganz leicht Dusch-Jelly selber machen. Dabei handelt es sich um ein festes Duschgel, dass du mithilfe von Gelatine oder der veganen Alternative Agar Agar herstellst. In Kontakt mit Wasser verflüssigt sich das Dusch-Jelly und du kannst es wie normales Duschgel benutzen. Besonders gut eignet sich Dusch-Jelly als Geschenk. Allgemein brauchst du:

  • Päckchen Gelatine oder Agar Agar
  • 300 ml Duschgel
  • Teelöffel Salz
  • Lebensmittelfarbe
  • Förmchen (bestenfalls aus Silikon)

Zuerst bereitest du die Gelatine oder die vegane Alternative nach Anleitung auf der Verpackung zu. Dann kannst du sie mit einem Duschgel deiner Wahl verrühren. Nach Bedarf kannst du ein wenig Lebensmittelfarbe hinzugeben. Bedenke jedoch, dass sich diese mit der Farbe des Duschgels mischt und so eine ganz andere Farbe herauskommen könnte. Wenn du willst, kannst du auch noch ein wenig Glitzer dazugeben. Dann rührst du ebenfalls noch etwas Salz in die Mischung. Nun kannst du diese in die Förmchen geben. Silikon-Formen sind besonders geeignet, da du das Jelly hier leicht aus der Form lösen kannst. Du kannst beispielsweise kleine Muffin- oder Kuchenformen verwenden. Über Nacht solltest du das Dusch-Jelly im Kühlschrank lassen, damit es fest wird. Am nächsten Tag kannst du es bereits zum Duschen verwenden oder verschenken.

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