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Weben lernen: 4 Tipps für die ersten Schritte + Webanleitung

Teppiche, Kissenbezüge, schöne Wandbehänge – mit Garn, einem Webrahmen und einem Webschiffchen kannst du in Handarbeit tolle Dekorationen für deine Wohnung gestalten. Im Folgenden findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für alle, die noch nicht weben können, es aber lernen wollen.


Nach einem langen Arbeitstag sehnst du dich abends mit Sicherheit nach Entspannung. Entspannungsübungen und Meditation sind da eine gute Idee, aber auch beim Weben kannst du dich wunderbar vom Alltag erholen. Weben fordert nicht nur deine Geschicklichkeit, sondern auch deine Kreativität und Vorstellungskraft. Beim Weben musst du nicht viel nachdenken und vergisst deinen Stress für einen Moment.

Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Dir steht Wolle in unterschiedlichen Farben und Dicken zur Verfügung. Auch Samtbänder lassen sich wunderbar in einem Webstück verarbeiten. Egal für welche Wolle du dich entscheidest, am Ende hast du in Handarbeit deine ganz eigene Kreation geschaffen. Deine selbstgemachten Teile sind individuell. Nicht nur du wirst dich darüber freuen, auch deinen Freunden zaubert ein handgewebtes Stück mit Sicherheit ein Lächeln aufs Gesicht.

Weben ist eine uralte Technik. Manchmal hörst du vielleicht auch die englische Bezeichnung "weaving".  Es gibt Nachweise, dass bereits vor 32.000 Jahren gewebt wurde. Damit ist das Weben eines der ältesten Handwerke überhaupt.

Das richtige Material wählen

Das richtige Material wählen

Für die ersten Webversuche brauchst du auf jeden Fall einen Webrahmen, ein Webschiffchen und Wolle. Die Auswahl ist wichtig, denn mit dem richtigen Material lernst du Weben wesentlich schneller und leichter. Neben der Grundausstattung, die du zwingend brauchst, hilft dir auch ein Weberkamm, eine Webnadel und eine Schere. All diese Dinge kannst du für deine Webarbeit immer wieder gebrauchen. Worauf du bei der Materialauswahl achten solltest und was wie funktioniert, erfährst du in den nächsten Absätzen.

Webrahmen

Der Webrahmen ist das Gestell für deine Webkonstruktion. Es gibt zahlreiche verschiedene Webrahmen, die sich in Bezug auf ihr Material, ihre Größe, ihre Webbreite und ihre Beschaffenheit deutlich voneinander unterscheiden. Webrahmen sind zwischen 20 Zentimeter und 120 Zentimeter breit. Es gibt auch Webstühle, die deutlich breiter sein können. Dein fertiges Gewebe ist am Ende so breit wie der Rahmen, den du benutzt hast. Du solltest dir vor dem Kauf eines Rahmens überlegen, was du weben möchtest und wie breit dein Projekt werden soll.

Simpler Holzwebrahmen

Willst du ein kleines Tischdeckchen weben, reicht zu Beginn auf jeden Fall ein simpler, kleiner Webrahmen aus. Der Vorzug von kleinen, schmalen Rahmen ist, dass du sie viel besser transportieren kannst, denn sie sind handlich und leicht. Einfache Webrahmen bestehen aus einem hölzernen Grundgerüst und zwei Metallstangen. Zu kaufen gibt es diese Rahmen für etwa fünf Euro.

Schulwebrahmen

Bist du schon fortgeschritten und willst aufwendigere Projekte weben, wie zum Beispiel einen Schal, brauchst du einen Schulwebrahmen mit einigen Zusatzfunktionen. Entscheidest du dich für einen solchen Rahmen, gibt es einige Begriffe, die du kennen solltest. Sie tauchen immer wieder in Webanleitungen auf. Am oberen Rand eines Schulwebrahmens befindet sich der sogenannte Kettbaum. Das ist eine Vorrichtung, die du brauchst, wenn du ein Gewebe herstellen willst, das länger werden soll als der Rahmen. Willst du zum Beispiel einen Schal weben, spulst du Kettgarn auf den Kettbaum und rollst das Garn im Laufe deines Projekts bequem ab.

Am unteren Rand des Webrahmens befindet sich das Gegenstück zum Kettbaum, der sogenannte Warenbaum. Auch diese Vorrichtung nutzt du nur, wenn dein Gewebe länger ist als der Webrahmen selbst. Während des Webens wickelst du den fertigen Teil des Gewebes nach und nach auf den Warenbaum. So wird auch beim Zugeben von Garn aus dem Kettbaum die Spannung des Webstücks aufrechterhalten.

In der Mitte des Schulwebrahmens befindet sich der Wendekamm. Diese Vorrichtung erleichtert dir die Arbeit, denn damit lassen sich die Kettfäden manuell heben und senken. Mit einem breiten Rahmen lassen sich natürlich auch schmale Gewebe herstellen. Das gelingt, indem du nicht die ganze Breite des Rahmens ausnutzt.

Webrahmen für Kinder

Für Kinder eignet sich ein simpler Holzwebrahmen mit zwei Metallstangen am besten. Darauf können sie das Weben perfekt üben und sind nicht von zusätzlichen Funktionen überfordert. Wenn dein Kind schon ein bisschen Übung hat, kannst du darüber nachdenken einen Schulwebrahmen zu kaufen. Dann gibt es noch mehr Möglichkeiten schöne Webstücke zu gestalten. Größere Projekte wie ein Schal lassen sich auf dem simplen Rahmen nämlich nicht umsetzen.

Wolle

Nutze Wolle, die dir gefällt

Bei der Auswahl der Wolle sind dir keine Grenzen gesetzt. Eventuell brauchst du aber ein bisschen Geduld, bis du fündig wirst, denn die Auswahl ist riesig. Deine ersten Webversuche machst du am besten mit möglichst glattem Baumwollgarn oder Textilgarn. Allzu dünn sollte die Wolle nicht sein. Mit dicker Wolle lässt sich leichter arbeiten und dir passieren nicht so viele Fehler. Außerdem wirst du viel schneller Erfolge feststellen, da du für ein Projekt mit dicker Wolle nicht so lange brauchst, wie für eine Arbeit aus dünner Wolle.

Beim Weben gibt es zwei Fadensysteme. In der Fachsprache heißen diese Kette und Schuss. Kettfäden und Schussfäden werden während des Webens immer wieder miteinander gekreuzt. Die Kettfäden bilden dabei die Grundlage deiner Arbeit. In die Kettfäden ziehst du nacheinander und von einem Ende zum anderen immer mehr Schussfäden hinein. So ergibt sich eine gewebte Fläche, die auch Gewebe genannt wird. In seinen Grundzügen hat das Weben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Flechten. Beim Flechten werden die einzelnen Stränge aber nicht rechtwinklig, sondern diagonal gekreuzt. Tipps für Flechtfrisuren gibt es hier.

Kettgarn/Kettfaden

Mit dem Kettgarn, auch Kettfaden genannt, bespannst du den Webrahmen. Die Kettfäden bilden das Gerüst für dein Projekt und halten die gewebte Fläche zusammen. In deiner fertigen Webarbeit verlaufen die Kettfäden von oben nach unten, also genau so, wie du sie zu Beginn des Projekts auf den Webrahmen gespannt hast. Das solltest du beim Kauf der Wolle im Hinterkopf haben, damit du eine Vorstellung davon hast, wie dein Projekt am Ende aussieht. Tipp: Du kannst auch Kettfäden in unterschiedlichen Farben verwenden. Das macht dein Webprojekt bunter. Die Kettfäden sind nämlich nicht nur ein Gerüst, sondern fester Bestandteil der Webarbeit und in deinem fertigen Projekt zu erkennen.

Schussgarn/Schussfaden

Das Schussgarn, auch Schussfaden genannt, wickelst du um dein Webschiffchen und webst damit einzelne Reihen. Willst du möglichst bunt weben, solltest du Garn in vielen verschiedenen Farben kaufen und immer wieder anderes Garn um dein Schiffchen wickeln.

Webschiffchen

Ein Teil des Garns wickelst du um das Webschiffchen

Das Webschiffchen ist ein Hilfsmittel, mit dem du den Schussfaden durch die Kettfäden ziehst. Vor dem Weben wickelst du die Wolle, die du als Schussfaden nutzen möchtest, um das Webschiffchen. Achte darauf, dass du die Wolle an den Enden des Schiffchens lose durch die Kerben führst. Zu lose darfst du aber auch nicht wickeln, sonst verheddert sich der Faden beim Weben.

Knote den Anfang des Garns nicht am Schiffchen fest, sondern fixiere ihn mit einem Finger darauf. Ein Knoten verursacht während des Webens nur zusätzliche Arbeit und ist nicht notwendig. Nachdem du ein bisschen Garn auf das Schiffchen gewickelt hast, kannst du den Finger loslassen. Wenn du alles richtig gemacht hast, bleibt das Garn ohne Probleme auf dem Schiffchen und fällt nicht herunter.

Mach dir keine Sorgen, wenn das aufgewickelte Garn nicht für den ganzen Webrahmen reicht. Sobald dein Schiffchen leer ist, wickelst du einfach neues Garn auf und verknotest die beiden Garnenden miteinander. Willst du mit verschiedenen Farben weben, gehst du genauso vor. Wickle nur so viel Garn einer Farbe auf das Schiffchen, wie du verwenden möchtest und verknote das Garn dann mit einem andersfarbigen zweiten Garn. Alternativ bereitest du mehrere Schiffchen mit verschiedenen Farben vor. Das spart Zeit und du musst deine Arbeit später nicht immer wieder unterbrechen, um neue Schiffchen zu umwickeln.

Weberkamm

Der Weberkamm sieht fast so aus wie ein Kamm, mit dem du dir die Haare kämmst. Allerdings sind die Abstände der einzelnen Zacken relativ groß. Den Kamm verwendest du, um die einzelnen gewebten Reihen zusammen zu schieben. Dann hat dein Webstück später keine Löcher und fällt nicht auseinander.

Tipps für deine ersten Webversuche

Tipps für deine ersten Webversuche

Ein Webprojekt besteht immer aus drei Schritten. Um mit der eigentlichen Arbeit beginnen zu können, musst du zunächst den Webrahmen bespannen. Ist der Rahmen bespannt, beginnst du zu weben, bis das Gewebe die gewünschte Form angenommen hat. In einem letzten Schritt musst du den Webrahmen abspannen, beziehungsweise das Gewebe vom Rahmen trennen. Wir erklären dir im Folgenden Schritt für Schritt, wie das funktioniert.

Webrahmen zusammenbauen

Hast du einen neuen Webrahmen gekauft, musst du ihn vor der ersten Benutzung zusammenbauen. Dazu klemmst du die zwei Metallstangen in die äußeren Kerben am linken und rechten Rand des Rahmens. Danach drehst du die Schrauben an den Stangenenden fest, sodass beide Stangen stabil im Rahmen sitzen.

Ist dein Rahmen bereits aufgebaut, solltest du trotzdem vor jedem neuen Projekt überprüfen, ob alle Teile fest und gerade verschraubt sind. Dazu legst du den Rahmen auf eine ebene Arbeitsfläche und schaust, ob er gerade ist. Bei einem Schulwebrahmen solltest du immer Kettbaum und Warenbaum unter die Lupe nehmen. Diese beiden Teile der Konstruktion verrutschen am ehesten.

Webrahmen bespannen

Bevor du mit dem Weben beginnst, musst du den Webrahmen mit dem von dir gewählten Kettgarn bespannen. Dazu nimmst du das Kettgarn in die Hand und knotest es am unteren linken Ende des Webrahmens fest. Mache am besten einen Doppelknoten, sonst besteht die Gefahr, dass sich der Knoten löst und du wieder von vorn beginnen musst. Den Faden ziehst du nun nach oben und führst ihn durch die erste Kerbe hinter dem Rahmen vorbei nach unten in die gegenüberliegende Kerbe. Auch hier führst du den Faden wieder hinter dem Rahmen vorbei und danach wieder nach oben.

So bespannst du den ganzen Webrahmen vom linken Rand bis zum rechten Rand. Achte darauf, dass der Faden dabei immer gespannt ist. Zu fest darfst du ihn aber auch nicht spannen. Dünne Fäden reißen sonst ab. Am Anfang erfordert das ein bisschen Fingerspitzengefühl, aber schon beim zweiten oder dritten Mal weißt du genau, wie du den Faden richtig spannst. Tipps zum Lernen lernen gibt es hier.

Bist du an der letzten Kerbe angekommen, schneidest du den Faden ab und knotest ihn am oberen rechten Ende des Rahmens fest. Auch hier machst du einen Doppelknoten.

Weben

Ist der Rahmen bespannt und das Schiffchen mit Schussfaden umwickelt, kannst du mit dem Weben beginnen. Dazu wickelst du den Anfang des Schussfadens um eine untere Ecke des Webrahmens und verknotest ihn mit einem Doppelknoten. Es ist egal, an welcher Ecke du beginnst, weil du später sowieso immer von einer Richtung in die andere webst. An der Stelle, an der du den Faden verknotet hast, schiebst du das Schiffchen mit der Wolle vorsichtig unter der Metallstange durch. Die Metallstangen auf beiden Seiten bilden den Rahmen deines Webprojekts und sorgen dafür, dass alles in der richtigen Form bleibt. Ohne die Metallstangen würden sich die Seiten bei zu viel Spannung unschön zusammenziehen.

Du ziehst das Schiffchen also unter der Metallstange hervor und schiebst es über den ersten Kettfaden neben der Metallstange. Dann schiebst du es unter dem zweiten Faden hindurch und über den dritten. So machst du immer weiter, bis du die andere Metallstange und damit das Ende des Webrahmens erreicht hast. Du führst das Schiffchen um die Stange herum und webst den gleichen Weg wieder zurück. Wie beim Stricken und Häkeln entstehen so immer mehr einzelne Reihen, die am Ende zusammenhalten.

Immer wenn du an einer Metallstange angelangt bist, nimmst du den Weberkamm und schiebst die neue Reihe nach unten. Du musst während des Webens also nicht genau darauf achten, dass die Reihen genau übereinander liegen. Meistens ist es sogar praktischer am Anfang in der Mitte des Rahmens zu weben, weil du das Schiffchen dann besser bewegen kannst. Tipp: Ziehe den Faden nach jeder Reihe straff. Dann hat dein Webstück Spannung und droht nicht aufzugehen, wenn du es vom Rahmen abnimmst.

Webrahmen abspannen: Gewebe abnehmen

Hast du zu Ende gewebt, musst du das Gewebe vom Rahmen nehmen. Du lockerst dazu die Schräubchen der Metallstangen und ziehst das Webstück langsam vom Rahmen. Wende dabei nicht zu viel Kraft an, sonst machst du alles kaputt. Bleib gelassen, wenn doch mal etwas schief geht. Das ist am Anfang völlig normal.

Lässt sich deine Arbeit nicht im Ganzen vom Rahmen lösen, beginnst du vorsichtig an einer Ecke und arbeitest dich nach und nach vor, bis du das Webstück vom Rahmen getrennt hast. Die Metallstangen ziehst du dann vorsichtig heraus und verknotest offene Enden, damit nichts auf geht. Eventuell stehen noch Fäden über, die du abschneiden musst.

Webrahmen selber bauen

Willst du Geld sparen oder dir aus anderen Gründen nicht sofort einen eigenen Webrahmen kaufen, kannst du aus Alltagsgegenständen selbst einen Rahmen basteln. Dafür eignet sich zum Beispiel ein stabiler Karton, den du an den Rändern in regelmäßigen Abständen einschneidest und mit einem Faden bespannst. Wie bei einem normalen Webrahmen, verknotest du den Faden an den Enden, damit er beim Weben nicht verrutscht.

Einen Rahmen selbst zu basteln, ist aber nur eine gute Idee, wenn du das Weben erst einmal ausprobieren willst. Auf Dauer bist du damit wahrscheinlich nicht zufrieden. Mit einem Holzrahmen fällt dir das Weben sicherlich leichter, weil der viel stabiler ist. Bei der selbstgebastelten Version fehlen auch die Metallstangen. Du musst also aufpassen, dass sich dein Gewebe in der Mitte nicht zusammenzieht und eine unschöne Form annimmt.

 

Webanleitung: Schal selber weben

Webanleitung: Schal selber weben

Ein Schal ist ein tolles Anfängerprojekt. Du brauchst keine Vorkenntnisse und stellst etwas her, dass du im Anschluss gleich tragen oder verschenken kannst. Wie schnell du mit deinem Schal fertig bist, hängt davon ab, wie schnell du arbeitest und wie viel Selbstdisziplin du mtibringst. Du musst aber ungefähr mit einer Arbeitszeit von zehn Stunden rechnen.

Für deinen selbstgewebten Schal brauchst du Wolle in der Farbe deiner Wahl, am besten in mittlerer Stärke. Je nachdem, wie viel Wolle du verwendest, ist der Schal am Ende unterschiedlich lang beziehungsweise kurz. Für einen circa ein Meter langen und 20 Zentimeter breiten Schal, brauchst du drei Wollknäuel mit mindestes 100 Meter Länge pro Knäuel und einen Schulwebrahmen mit Kettbaum und Warenbaum.

Hast du gerade erst mit dem Weben begonnen, ist es eine gute Idee vor Beginn des Projekts ein paar Proben zu weben. Dann weißt du vorab, wie der Schal ungefähr aussehen wird und hast die Möglichkeit noch andere Wolle zu besorgen oder die Wolle für Kett- und Schussfäden zu wechseln. Möchtest du mit vielen verschiedenen Farben weben, zum Beispiel mit zwei verschiedenen Kettfäden und fünf, sechs oder sogar sieben Schussfäden, funktioniert das natürlich auch. Am Anfang beschränkst du dich aber lieber auf eine kleine Auswahl, damit du nicht den Überblick verlierst.

Das Kettgarn schneidest du in Stücke und bespannst den Rahmen in den Farben deiner Wahl. Willst du je zwei Kettfäden in der gleichen Farbe nebeneinander haben, schneidest du ein drei Meter langes Stück vom ersten Wollknäuel ab, und spannst die Mitte um die Kerbe im Warenbaum. So gehst du mit allen Wollknäueln vor, die du verwenden möchtest. Sind alle Kerben im Warenbaum bespannt, überprüfst du, ob die Fäden im Wendekamm liegen. Ist das der Fall wickelst du alle Fäden unter Spannung am Warenbaum auf. Die Fadenenden verknotest du am Kettbaum.

Nun beginnst du die Schussfäden einzuweben, bis der Rahmen voll ist. Dabei kannst du so oft das Garn wechseln, wie du möchtest. Bist du am oberen Rand des Rahmens angekommen. schiebst du das Webstück nach unten und rollst die Kettfäden für den nächsten Abschnitt ab. So machst du weiter, bis alle Kettfäden verwebt sind. Zum Schluss trennst du das Webstück vom Rahmen und entfernst überschüssige Fäden mit einer Schere. Sollte dein erster Schal nicht perfekt gelingen, musst du das akzeptieren. Du wirst aber mit Sicherheit aus deinen Fehlern lernen und dich schon beim zweiten Versuch deutlich steigern.

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