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Freiwilliges Ökologisches Jahr: 8 Tipps für dein FÖJ + 4 Alternativen

Bist du gerade mit der Schule fertig, weißt aber noch nicht wie es jetzt weitergeht? Dann ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr eine gute Idee. Dabei sammelst du praktische Erfahrung in einem speziellen Berufsfeld und überlegst dir, ob du später in diesem Bereich arbeiten möchtest. Wir geben hier Tipps für ein erfolgreiches FÖJ und stellen vier Alternativen vor.

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Nach dem erfolgreichen Schulabschluss stehen dir im Grunde alle Türen offen. Vielen jungen Menschen fällt es aber gar nicht so leicht sich für eine Richtung zu entscheiden. Die Auswahl an Studiengängen und Ausbildungen ist riesig. Vielleicht möchtest du eine Ausbildung zum Vertriebsingenieur machen oder du interessierst dich für ein Fernstudium im Fach Jura oder Lehramt?

Brauchst du ein bisschen Zeit, um dich zu orientieren oder willst du vorab potentielle Arbeitsstellen kennen lernen, ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr eine gute Idee. Währenddessen kriegst du einen Einblick in den Natur- und Umweltschutz, lernst die Arbeitsabläufe in speziellen Einrichtungen kennen und entwickelst dich persönlich weiter. Auch im Lebenslauf macht sich ein FÖJ immer gut.

Bei einem Freiwilligen Ökologischen Jahr übernimmst du von Beginn an verantwortungsvolle Tätigkeiten und unterstützt deine Vorgesetzten bei der Arbeit. In regelmäßigen Abständen nimmst du mit anderen FÖJlern aus deiner Region an begleitenden Seminaren teil. Dabei lernst du neue Menschen kennen und hast die Möglichkeit dich mit Gleichgesinnten über deine Erfahrungen auszutauschen, verschiedene Themen zu reflektieren und neues Fachwissen zu gewinnen.

Voraussetzungen für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr

Einen FÖJ-Platz bekommst du relativ einfach. Es gibt nämlich nur sehr wenige Voraussetzungen, die du erfüllen musst. Dazu gehört, dass du deine Vollzeit-Schulpflicht absolviert haben musst. Welchen Schulabschluss du genau hast, spielt aber keine Rolle. Zu Beginn deines FÖJs darfst du nicht jünger als 15 Jahre und nicht älter als 26 Jahre sein. Bist du älter, kannst du dich über das Programm des Bundesfreiwilligendienstes informieren.

Je nachdem für welche FÖJ-Stelle du dich bewirbst, kommen besondere Anforderungen auf dich zu. Eventuell brauchst du einen Führerschein oder die Einsatzstelle akzeptiert nur FÖJler, die mindestes 18 Jahre alt sind. Informiere dich vor deiner Bewerbung, ob es spezielle Anforderungen gibt.

Tipps zur Bewerbung

Tipps zur Bewerbung

Genau wie für ein Freiwilliges Soziales Jahr, bewirbst du dich auch für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr mit offiziellen Unterlagen. Am besten bereitest du eine Mappe vor, die du so bestückst, als wolltest du dich für eine feste Stelle bei einem Unternehmen bewerben.

Je nachdem auf welche Stelle und bei welchem Träger du dich bewirbst, gibt es vorgefertigte Bewerbungsunterlagen und Formulare. Ist das der Fall, besorgst du dir die passenden Papiere, füllst sie aus und schickst sie weg. Informiere dich diesbezüglich auf den Webseiten der Träger oder rufe bei deiner präferierten Einsatzstelle an. Mit Sicherheit erklärt dir jemand wie der Bewerbungsprozess abläuft und was du beachten musst. Eine Auflistung der Träger findest du hier.

Gibt es für deinen gewünschten Einsatzort keinen speziellen Bewerbungsprozess, reichst du ein klassisches Bewerbungsschreiben und einen Lebenslauf ein. Tipps für deine Bewerbungsmappe gibt es hier.

In jedem Fall ist es wichtig, dass du dein Anschreiben an einen speziellen Ansprechpartner richtest. Auch zu diesem Thema informierst du dich am besten auf der Webseite der Einsatzstelle oder ruft dort an. Richtest du dein Anschreiben an eine konkrete Person macht das einen besonders guten Eindruck und hebt deine Bewerbung unter anderen hervor. Bei einem Anruf kannst du auch gleich nach detaillierten Informationen zu deiner gewünschten Stelle fragen. In deinem Anschreiben beziehst du dich dann auf das Telefonat. Je besser du über die Einsatzstelle informiert bist, desto mehr sticht deine Bewerbung unter anderen hervor.

Mache in deinem Anschreiben deutlich, warum gerade du für die Stelle geeignet bist und wieso du Interesse an der Einrichtung hast. Erwähne neben deiner Motivation auch, ob du spezielle Kenntnisse und Erfahrungen mitbringst, die für den Job interessant sind. Tipps für dein Motivationsschreiben gibt es hier. Kopien deiner letzten Zeugnisse und ein Lebenslauf mit Bewerbungsfoto sollten auch nicht fehlen. Bist du noch minderjährig, musst du deiner Bewerbung außerdem eine Erlaubnis deiner Erziehungsberechtigten hinzufügen.

Die richtige Stelle finden

Die richtige Stelle finden

Den passenden Einsatzort für dein FÖJ zu finden, ist gar nicht so einfach. Die Auswahl ist nämlich sehr groß und freiwillige Mitarbeiter werden fast überall gerne gesehen. Zugelassene Träger für ein FÖJ sind zum Beispiel Jugend-, Landschafts- und Naturschutzverbände sowie Ministerien. Zu den konkreten Einsatzstellen gehören zum Beispiel Jugendherbergen, Schutzstationen am Meer, Tierstationen und Naturerlebniszentren. Wir geben hier Tipps, damit du schnell eine passende Stelle findest:

Informiere dich umfassend

Bevor du eine Bewerbung losschickst, überlegst du dir in welchem Bereich du gerne arbeiten möchtest. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Stellen in der Landwirtschaft oder im Gartenbau, in öffentlichen Einrichtungen, Naturschutzzentren und Umweltverbänden. Außerdem solltest du dir vorab darüber klar werden, ob du in deiner Heimatstadt bleiben willst oder eine Zeit lang an einen anderen Ort gehst, vielleicht sogar ins Ausland. Traue dir zu deine Komfortzone zu verlassen, sowohl bei der Auswahl einer passenden Stelle als auch bei der Entscheidung für einen Ort.

Entscheide dich für ein Einsatzgebiet

Über die Webseiten der Träger gelangst du zu den Stellenbörsen. Jedes Bundesland hat einen separaten Internetauftritt, über den du dich online nach Einsatzorten in deiner Umgebung informierst. Nimm einige Stellen in die engere Auswahl und schreibe entsprechende Bewerbungen. Wichtig ist, dass du deine Entscheidung für eine Stelle nicht überstürzt oder spontan fällst, ansonsten bereust du das im Nachhinein.

Je nachdem welches Einsatzgebiet du auswählst, warten ganz unterschiedliche Herausforderungen auf dich. Einige Aufgaben sagen dir bestimmt mehr zu als andere. Mache dir also vorab bewusst, was beim FÖJ auf dich zukommt. Ansonsten triffst du womöglich die falsche Wahl und bist schon nach kurzer Zeit enttäuscht.

Gutes Zeitmanagement ist wichtig

Routinen brauchen Zeit

Plane für die Recherche rund um dein FÖJ genug Zeit ein. Informiere dich im Internet über Bewerbungsfristen, sobald du weißt, dass du dich freiwillig engagieren möchtest. Es wäre sehr schade, wenn du eine Stelle nur auf Grund von mangelndem Zeitmanagement nicht bekommst. Bist du ein wenig unstrukturiert und verlierst schnell den Überblick, hilft dir vielleicht eine To-Do-Liste. Darauf notierst du alle Punkte, die du für eine Bewerbung und für die Vorbereitung auf das FÖJ erledigen musst.

Gehalt: Was du im FÖJ verdienst

Wie der Name schon sagt, machst du ein FÖJ freiwillig. Du kannst also kein richtiges Gehalt für deine Arbeit erwarten. Dennoch bekommst du während deines Einsatzes ein kleines Taschengeld. Wie viel das ist, hängt vom jeweiligen Bundesland ab, in dem du eingesetzt bist. Innerhalb Deutschlands gibt es große Unterschiede. Du erhältst einen Betrag zwischen 150 und 360 Euro.

Informiere dich vorab, ob du dich selbst um Unterkunft und Verpflegung kümmern musst. Staatliche
Zuschüsse wie Kindergeld, Wohngeld oder auch Hartz IV beziehst du während deines FÖJs normal weiter.

So lange dauert ein FÖJ

Normalerweise dauert ein FÖJ ein Jahr. Die Einsätze beginnen alle zu einem festgelegten Zeitpunkt, am 1. September eines Jahres und enden am 31. August des darauffolgenden Jahres. Möchtest du kein ganzes Jahr investieren, hast du auch die Möglichkeit dein FÖJ auf ein halbes Jahr zu verkürzen. Das musst du aber gesondert beantragen. Bist du besonders motiviert und möchtest dein FÖJ verlängern, geht das bis zu einer maximalen Dauer von zwei Jahren. Auch in diesem Fall brauchst du einen gesonderten Antrag.

Tipps für dein perfektes FÖJ

Tipps für dein perfektes FÖJ

Nach dem Abitur beginnt für dich ein neuer Lebensabschnitt. Den gestaltest du ganz so wie du es willst. Vielleicht bleibst du in deiner Heimatstadt wohnen oder du ziehst in deine erste eigene Wohnung. Dir ist auch selbst überlassen, ob du sofort mit einer Berufsausbildung beginnst oder dich freiwillig engagierst, zum Beispiel im Rahmen eines FÖJs. Diese vielen Veränderungen stellen dein Leben wahrscheinlich ganz schön auf den Kopf. Entscheidest du dich für ein FÖJ, gibt es einiges zu beachten. Damit die Umstellung klappt und du zufrieden bist, haben wir ein paar Tipps für dich zusammengestellt. Wenn du dich daran hältst, wird dein Freiwilliges Ökologisches Jahr mit Sicherheit ein voller Erfolg.

Besuche deine Einsatzstelle im Voraus

Damit du dich nicht ins Blaue hinein bewirbst, ist es immer eine gute Idee bei der Einsatzstelle ein Kennenlernen zu vereinbaren. Dabei hast du die Möglichkeit deine potenziellen Kollegen zu treffen, offene Fragen zu stellen und einen ersten Eindruck von der praktischen Arbeit zu erlangen.

Bewirbst du dich im Nachhinein auf die Stelle, erinnern sich die Mitarbeiter mit Sicherheit noch an dich. Das verschafft dir einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern. Vielleicht merkst du nach einem Besuch aber auch, dass dir die Stelle gar nicht gefällt. Dann hast du die Möglichkeit dich nach anderen Angeboten umzuschauen.

Sei offen für Neues

Am besten geht du ohne große Erwartungen an die Sache heran und lässt erst einmal alles auf dich zukommen. Stehst du im Laufe deines FÖJs vor einer besonders großen Herausforderung, darfst du keine Angst haben oder gleich das Handtuch schmeißen. Frage lieber jemanden um Rat oder bitte deine Vorgesetzten darum, dir die Aufgabe noch einmal zu erklären.

Klappt einmal etwas nicht so wie geplant, ist das kein Problem. Lass dich bloß nicht entmutigen, denn aus deinen Fehlern lernst du. Beim nächsten Mal machst du es dann besser. Vielleicht musst du auch deine Einstellung gegenüber bestimmten Dingen ändern. Dann siehst du die Welt aus einem neuen Blickwinkel und entwickelst dich persönlich weiter. Je nachdem, welche Erfahrungen du im FÖJ machst, helfen sie dir auch im späteren Berufsleben.

Sei motiviert

Sei motiviert

Deine Motivation hat entscheidenden Einfluss auf deinen Erfolg beim FÖJ. Bevor du dich bewirbst, solltest du deine Bewerbung für dich selbst begründen. Folgende Fragen helfen dir dabei:

Möchte ich etwas Neues lernen?
Möchte ich ein spezielles Berufsfeld kennenlernen?
Wieso interessiere ich mich für genau diese Stelle?

In jedem Fall brauchst du eine Grundmotivation, sonst verlierst du schnell die Lust an deinem FÖJ. Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass du dir die Gründe für dein Engagement ins Gedächtnis rufen kannst. Dann kehrt das Lächeln auch in Krisensituationen wieder auf dein Gesicht zurück.

Sei flexibel

Womöglich hast du schon vor Beginn deines Einsatzes eine genaue Vorstellung davon, wie dein FÖJ ablaufen wird. Lege nicht zu viel Wert auf das Bild in deinem Kopf. Wahrscheinlich kommt sowieso alles ganz anders als du denkst. Je nachdem, wo du arbeitest, geht es bestimmt auch einmal chaotisch zu und du musst deine Pläne spontan ändern. Mach dich also auf alles gefasst und erledige deine Aufgaben so gut wie es dir möglich ist.

Nimm Kritik an

Bei einem FÖJ arbeitest du in einem Umfeld, das dir zuvor völlig fremd war. Du weißt am Anfang nicht, welche Aufgaben auf dich zukommen und ob du sie problemlos meistern wirst. Zu Beginn passieren dir also mit Sicherheit einige Fehler. Davon darfst du dich aber nicht entmutigen lassen. Sieh diese Fehler als Chance dich selbst weiterzuentwickeln. Hinterfrage dein eigenes Handeln immer wieder und überlege, was du beim nächsten Mal anders machen könntest.

Gleiches gilt für Kritik, die du von anderen zu hören bekommst. Versuche die Kritik anzunehmen und sie beim nächsten Mal umzusetzen. Verstehst du einen angesprochenen Punkt nicht, fragst du direkt nach. Kritik sollte allerdings immer respektvoll übermittelt werden. Ist das nicht der Fall, musst du unbedingt das Gespräch mit deinem Ansprechpartner suchen und ihm von deinen Sorgen erzählen.

Behalte Sorgen und Wünsche nicht für dich

Behalte Sorgen und Wünsche nicht für dich

In der Regel lernst du gleich zu Beginn deines FÖJs eine Person kennen, die du bei Fragen und Problemen ansprichst. Weißt du nicht wer das ist, fragst du am besten direkt nach. Hast du etwas auf dem Herzen, darfst du dich nicht dafür schämen. Suche lieber direkt das Gespräch mit deinem Ansprechpartner oder mit einem anderen Vorgesetzten. Sie freuen sich mit Sicherheit über deine Rückmeldung und werden alles dafür tun, dir zu helfen.

Wurden dir keine klaren Aufgaben zugeteilt, solltest du auch das unbedingt ansprechen. Ansonsten fühlst du dich schnell verloren und fehl am Platz. Das wäre dann bloße Zeitverschwendung, denn du langweilst dich und niemand hat etwas von deiner Anwesenheit.

Auch wenn du keine Probleme hast, ist es eine gute Idee sich zu regelmäßigen Gesprächen mit deinem Ansprechpartner zu verabreden. Dann bist du über aktuelle Entwicklungen aus der Einrichtung auf dem Laufenden und bringst deine Ideen ins Gespräch.

Mach dir keinen Stress

Klappt einmal etwas nicht so wie geplant, darf dich das nicht aus der Ruhe bringen. Arbeite so gut du kannst und hab keine Angst davor, andere um Hilfe zu bitten. Das FÖJ ist eine Gelegenheit für dich Neues zu lernen. Da passieren auf ganz natürliche Art und Weise auch mal Fehler. Zu viel Perfektionismus tut dir nicht gut.

Lass dich also weder von dir selbst noch von deinen Vorgesetzten stressen. Bist du mit einer Aufgabe überfordert, sprichst du das am besten sofort an. Ist es dir nicht möglich deine Nervosität abzulegen, versuchst du es am besten einmal mit Meditation. Das hilft dir bestimmt beim Entspannen.

Genieße die Zeit

Dieser letzte Tipp ist einer der wichtigsten. Deine Arbeit beim FÖJ sollte dir im Großen und Ganzen Spaß bereiten. Schließlich bist du freiwillig dort und opferst deine Freizeit für die Einsatzstelle.

Lass dich zu nichts drängen oder überreden. Verlangt dein Vorgesetzter etwas von dir, was dir komisch erscheint, musst du ihn unbedingt darauf ansprechen. Das gilt auch, wenn dir etwas unangenehm ist oder du dich unwohl fühlst. Zumindest ein Teil deiner Arbeit sollte dich glücklich machen. Es ist auch wichtig, dass du während des FÖJs etwas lernst. Behalte immer im Hinterkopf, dass du nicht nur für andere arbeitest, sondern auch für dich.

FÖJ im Ausland

FÖJ im Ausland

Ein FÖJ musst du nicht in Deutschland absolvieren. Du kannst dich auch für einen Platz im Ausland bewerben. Bei der Auswahl solltest du unbedingt darauf achten, dass der Anbieter seinen Hauptsitz in Deutschland hat.

In welches Land du gehen möchtest, entscheidest du selbst. Freie Stellen gibt es weltweit. Bei einem FÖJ im Ausland lernst du nicht nur einen Beruf kennen, sondern auch eine neue Sprache, fremde Länder und Kulturen. Je nachdem, in welches Land du reist, ist es von Vorteil, wenn du schon einige Grundkenntnisse der Sprache hast. Dann wird dir bei deinem Einsatz mehr Verantwortung übertragen. Fehlen dir die passenden Sprachkenntnisse, hast du die Möglichkeit vorab einen Kurs zu besuchen. Tipps zum Sprachen lernen gibt es hier. 

Neben deiner Arbeit in der Einsatzstelle hast du bei einem FÖJ im Ausland die Gelegenheit mit anderen Freiwilligen die Kultur vor Ort kennenzulernen. Deinen Alltag vom Einkauf über die Bestellung in einem Café bis hin zum Museumsbesuch meisterst du dann auf der neuen Sprache.

Musst du Geld sparen, solltest du dir einen Auslandsaufenthalt allerdings gut überlegen. Die Kosten für die An- und Abreise zu deiner Stelle trägst du nämlich selbst. Ansonsten erhältst du ähnliche Leistungen wie bei einem FÖJ in Deutschland. Du bekommst ein monatliches Taschengeld, außerdem sind deine laufenden Versicherungskosten gedeckt und dir steht eine Auslandskranken- und Unfallversicherung zu.

Alternativen zum FÖJ

Das FSJ als Alternative zum FÖJ

Vielleicht findest du Ökologie doch nicht so interessant und möchtest dich lieber im sozialen, kulturellen oder politischen Bereich engagieren. Auch dann hast du sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Es gibt sogar ein spezielles FSJ im Denkmalschutz. Folgende Optionen stehen dir zur Verfügung:

Freiwilliges Soziales Jahr

Ein FSJ ist die beliebteste Variante des Freiwilligen Jahres. Währenddessen kriegst du einen Einblick in die Arbeit in einer sozialen Einrichtung. Ein FSJ absolvierst du bei zugelassenen Trägern. Das sind Wohlfahrtsverbände, Religionsgemeinschaften und Einrichtungen des Bundes, der Länder und von Gemeinden.

Konkret eingesetzt wirst du zum Beispiel in Kindertagesstätten, Förderschulen, Pflegeheimen, Sozialstationen, Mehrgenerationenhäusern oder psychiatrischen Einrichtungen. Genau wie bei einem FÖJ und allen anderen Freiwilligendiensten, hast du auch im FSJ begleitende Seminare. Dort bietet sich die Gelegenheit mit Gleichgesinnten zu sprechen und Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen.

Freiwilliges Kulturelles Jahr

Freiwilliges Kulturelles Jahr im Theater

Eine weitere Alternative ist ein Freiwilliges Kulturelles Jahr. Dabei engagierst du dich in einer kulturellen Einrichtung, zum Beispiel in Theatern, Museen oder Jugendzentren mit kulturellen Angeboten. Je nachdem, wo du eingesetzt wirst, hast du die Möglichkeit ein eigenes Projekt umzusetzen. Auch bei einem Freiwilligen Kulturellen Jahr gibt es begleitende Seminartage. Diese drehen sich um künstlerische und gesellschaftliche Themen. Dabei hast du Gelegenheit dich mit anderen Freiwilligen zu unterhalten. Hier geht es zu freien Einsatzplätzen für ein Freiwilliges Kulturelles Jahr.

Freiwilliges Soziales Jahr in der Politik

Möchtest du gerne einen Einblick in das politische Leben unterschiedlicher Organisationen bekommen, bewirbst du dich am besten für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Politik. Ein sogenanntes FSJ-P absolvierst du in politisch aktiven Institutionen, wie Fraktionen des Landtags, politischen Stiftungen, Bildungseinrichtungen und kommunalpolitischen Institutionen. Du unterstützt deine Vorgesetzten bei ihrer Arbeit mit deinen eigenen Ideen. Für ein FSJ-P kannst du dich hier bewerben.

Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege

Interessierst du dich für Denkmalpflege, ist ein Freiwilliges Soziales Jahr in diesem Bereich besonders gut für dich geeignet. Während deines Einsatzes erlangst du Kenntnisse in der Denkmalpflege oder hast die Gelegenheit dein bereits vorhandenes Wissen zu vertiefen. Du arbeitest zum Beispiel bei Behörden oder in Handwerksbetrieben. In den begleitenden Seminaren thematisierst du mit Gleichgesinnten den Bau mit Naturmaterialien und Theorien verschiedener Handwerkstechniken. Für ein FSJ in der Denkmalpflege bewirbst du dich hier.

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