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DIY: 3 Tipps & 9 Ideen für jeden Anlass

Du musst nicht alles kaufen, was du brauchst. Mit einfachen Tricks und der richtigen Anleitung kannst du Möbel, Deko und Geschenke ganz einfach selbst machen. Genau das beschreibt das Konzept um Do it yourself – kurz DIY. Hilfreiche Tipps und Anleitungen für eigene Projekte findest du hier.

Mit DIY kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen und deine Projekte kreativ umsetzen. Das Konzept vereint Basteln mit Upcycling, denn beides kann, muss aber keine Rolle bei deinen DIY-Projekten spielen. Was du für ein erfolgreiches Ergebnis beachten solltest und welche Projekte du umsetzen kannst, zeigen wir dir im Folgenden.

DIY ist vielseitig

DIY ist vielseitig

Nicht nur deine Wohnung kannst du mit DIY-Projekten verschönern, du kannst auch Freunden und Familie mit selbstgebastelten Geschenken eine Freude machen. Solche Geschenke sind viel persönlicher und oft kannst du dabei noch Geld sparen. Du musst nur mehr Zeit investieren als für ein gekauftes Geschenk. Tipps für besseres Zeitmanagement findest du hier. In vielen Fällen hast du die benötigten Materialien schon zuhause. Sonst wirst du auch im Baumarkt oder Bastelladen fündig. Du kannst mit vielfältigen Utensilien basteln wie Holz, Beton oder Naturmaterialien. Letztere kannst du im Park oder Wald sammeln und einfach selbst zuhause trocknen, bevor du sie weiterverarbeitest.

Upcycling ist ebenfalls eine gute Idee, wenn es um DIY geht. Dafür benötigst du einfach ein paar alte Gegenstände aus dem Keller oder deiner Wohnung. Gegebenenfalls kannst du auch bei deinen Eltern oder Großeltern nachfragen, ob sie den gewünschten Gegenstand bei sich zuhause haben und nicht mehr benötigen. Dann kannst du ihn reparieren oder nach deinen Vorlieben umgestalten, so dass du ihn selbst benutzen oder verschenken kannst. Mehr über Upcyling und tolle Upcycling-Ideen findest du hier.

Je nachdem, wann du basteln möchtest, kannst du dich auch von den Jahreszeiten inspirieren lassen. Du kannst zum Beispiel Weihnachtsgeschenke, Adventskalender, Hochzeitsgeschenke oder Osterkörbchen selbst machen und damit dir und Anderen eine Freude bereiten. Tolle Bastelideen für jede Jahreszeit findest du hier. Weitere Ideen zum Basteln im Alltag und zu Feiertagen erhältst du in diesem Beitrag.

Do it yourself: Darauf musst du achten

Darauf musst du bei DIY achten

Mit Do it yourself kannst du zahlreiche Gegenstände selbst herstellen – von kleinen Geschenken über Kosmetikartikel bis hin zu Möbeln. Oft geht das mit wenigen Hilfsmitteln und ein paar einfachen Schritten. Dennoch solltest du als Anfänger einiges beachten, wenn du mit eigenen DIY-Projekten anfängst. Wir erklären dir, worauf du bei deinen ersten Versuchen achten musst.

Fange klein an

Mute dir anfangs nicht zu viel zu. Vor allem wenn du handwerklich noch nicht so viele Erfahrungen gemacht hast und beispielsweise noch nie mit Holz gearbeitet hast, solltest du dich erst einmal an kleinen und einfachen Projekten üben. Ein selbstgebautes Bett oder ein umgebauter Schrank sind anfangs wahrscheinlich zu kompliziert. Versuche dich erstmal an einfachen Upcycling-Anleitungen oder bastle mit Papier. Wenn du mit diesen Ergebnissen zufrieden bist, kannst du dich immer noch an größere Projekte wagen. Der Traum vom selbstgebauten Bett ist also nicht unmöglich.

Kreiere frei nach deinen Wünschen

Bei DIY sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Obwohl du eine Vielzahl an detaillierten Anleitungen online finden kannst, musst du nicht strikt nach diesen vorgehen. Du kannst sie ganz nach deinen Vorlieben abwandeln oder mit den Materialien arbeiten, die du gerade zuhause hast. Dasselbe gilt, wenn du deine Basteleien verzierst. Dazu kannst du alle möglichen Utensilien verwenden – ob Naturmaterialien, Glitzer oder Pompoms.

Informiere dich über Werkzeuge

Je nachdem, mit welchem Material du arbeitest, brauchst du spezielle Werkzeuge, um dieses zu bearbeiten. Mache dir also schon vorher Gedanken, welche Werkzeuge du dir eventuell leihen oder kaufen musst und informiere dich, wie du sie sicher anwendest. Eventuell brauchst du auch spezielle Schutzkleidung wie eine Schutzbrille oder Handschuhe. Auch diese sollest du zuhause haben, um Verletzungen zu vermeiden.

DIY-Ideen: Tolle Geschenke für jeden Anlass

DIY-Geschenke für jeden Anlass

Ob Hochzeit, Geburtstag oder Weihnachten – Anlässe für Geschenke gibt es genug, Doch anstatt diese online zu bestellen oder dich auf die nächste Shoppingmeile zu stürzen, kannst du viele Geschenke ganz einfach selbst machen. Wir haben ein paar Inspirationen für dich, die du im Alltag verwenden oder verschenken kannst.

Blumenampel

Eine Blumenampel kannst du mit wenigen Materialien selbst machen. Du brauchst einzig ein wenig Schnur, einen Blumentopf, eine Schere und ein wenig Geschick. Daneben nimmst du noch einen Holzring und ein paar Perlen zum Verzieren dazu. Es gibt ganz unterschiedliche Variationen. Die Meisten sind relativ einfach umzusetzen, allerdings gibt es auch einige schwerere Techniken, die für Anfänger weniger geeignet sind. Allgemein bedienst du dich der Makramee-Technik. Das ist eine Knüpftechnik, mit der du tolle Deko-Artikel herstellen kannst – unter anderem eben eine Blumenampel.

Du beginnst mit sechs gleichlangen Schnüren, die du mittig über den Holzring legst. Diesen kannst du beispielsweise an einer Türklinke befestigen, damit du leichter arbeiten kannst und die Schnüre gespannt bleiben. Beginne damit, eine Spirale zu knüpfen. Das machst du mit einem speziellen Spiralknoten und halben Knoten. Dazu verwendest du die beiden äußeren Schnüre und knüpfst sie um die mittigen herum. Wenn du mit der Spirale fertig bist, teilst du die Schnüre in drei gleich große Stränge. Im Abstand von zehn Zentimetern knüpfst du nun jeweils einen festsitzenden Knoten. Zwischendurch kannst du Perlen zur Verzierung einfügen.

Nun geht es daran, das Netz zu knüpfen, das später deinen Blumentopf hält. Dafür knotest du jeweils die äußeren Schnüre zweier Stränge zusammen. Zum Ende hin sollten die Knoten in immer geringerem Abstand erfolgen, damit dein Netz dichter wird und der Blumentopf nicht hindurch rutscht. An dem Punkt, der den Topf schließlich trägt, knotest du alle Schnüre mit einem festen Knoten zusammen. Die Schnüre kannst du nun auf die gewünschte Länge zuschneiden und gegebenenfalls mit Perlen verzieren.

Bienenwachstücher

Tücher mit Bienenwachs

Wenn du zukünftig deinen Abfall ein wenig minimieren möchtest, eignen sich Bienenwachstücher als Brotpapier-Ersatz. Diese stellst du einfach mit wenigen Hilfsmitteln zuhause her – und zwar aus alten Baumwolltüchern, die du mit Bienenwachs präparierst. Mit klarem Wasser kannst du die Tücher ganz leicht reinigen. Aufpassen solltest du jedoch bei stark färbenden Lebensmitteln. Solche Verschmutzungen bekommst du aus deinen Bienenwachstüchern nicht mehr heraus. Für die Tücher brauchst du:

  • Baumwolltücher
  • Bienenwachs
  • Kokosöl
  • Zeitungs- und Backpapier
  • Bügeleisen

Zuerst schmilzt du das Bienenwachs in einem Wasserbad. Damit dies schneller geht, kannst du das Wachs zuvor zerkleinern. Gebe nun ein bisschen Kokosöl zu dem Wachs. Der Anteil des Kokosöls sollte etwa ein Viertel der Menge an Bienenwachs betragen. Wenn sich Wachs und Kokosöl vermischt haben, kannst du das Baumwolltuch vorbereiten. Dieses solltest du zuvor gut waschen, damit sich keine Bakterien und sonstige Verschmutzungen im Stoff befinden. Vermeide allerdings die Verwendung von Weichspüler. Das Tuch sollte zur Weiterverarbeitung vollständig trocken sein. Lege einen Tisch mit mehreren Lagen Zeitungspapier aus und gib bestenfalls noch einige Schichten Backpapier darüber. Darauf legst du den Stoff.

Nun nimmst du einen Pinsel, um das Wachs gleichmäßig auf dem Baumwolltuch zu verteilen. Wichtig ist, dass du dabei zügig arbeitest, da das Wachs sehr schnell auskühlt und somit trocknet. Wenn du das gesamte Tuch mit dem Wachs bepinselt hast, legst du weitere Schichten Backpapier auf das Wachs. Damit sich dieser gut verteilt und tief in das Baumwolltuch einsinkt, solltest du das mit dem Backpapier bedeckte Tuch nun mit einem Bügeleisen bearbeiten. Passe jedoch auf, dass das Wachs nicht an dein Bügeleisen gelangt.

Das Wachs muss nun einige Minuten abkühlen. Dann kannst du das Backpapier lösen. Das Tuch solltest du noch ein wenig länger liegen lassen, bis es komplett kalt ist. Wenn das Wachs an einigen Stellen zu dick aufgetragen ist, kannst du es an diesen mit einem Föhn bearbeiten. Das Wachs wiederum abkühlen lassen und fertig sind deine Bienenwachstücher.

Lampe

Lampenschirm selber machen

Lampen beziehungsweise Lampenschirme sind ein hervorragendes DIY-Projekt. Du kannst sie ganz individuell gestalten und dennoch relativ einfach herstellen. Das kommt natürlich ganz darauf an, welche Materialien und Designs du dir für deinen Lampenschirm aussuchst. Am einfachsten arbeitest du mit Papier. Dabei kannst du dich an Origami und anderen Falttechniken bedienen. Wichtig ist nur, dass du Papier nimmst, das groß genug ist, damit du damit eine Glühbirne umwickeln kannst. Darüber hinaus sollte das Papier nicht zu dünn sein, damit es nicht so leicht reißt. Gleichzeitig sollte es aber auch nicht zu dick sein, damit du es noch gut falten kannst. Für deine Origami-Lampe brauchst du:

  • Papier im Din A1 Format
  • Lampenfassung

Nun malst du ein Muster auf dein Papier, das du zuerst wie eine Ziehharmonika und später in Rauten falten kannst, so dass sich eine Birnenform ergibt, wenn du die Enden verbindest. Das Papier musst du dann nur noch mit Klebeband an der Lampenfassung befestigen. Besonders schönes Licht wirft deine Lampe, wenn du farbiges Papier oder sogar gemustertes Papier verwendest. Das Muster scheint bei Beleuchtung nämlich leicht durch.

Teller-Wanduhr

Dieses ganz besondere Schmuckstück kannst du ohne viel Aufwand selbst machen. Alles, was du benötigst, ist ein schöner Deko-Teller und ein fertiges Uhrwerk. Dieses erhältst du beispielsweise im Bastelladen. Dann bohrst du mittig in den Teller mit einem Porzellanbohrer ein Loch und befestigst darin dein Uhrwerk. Hast du keinen Porzellanbohrer zur Hand, kannst du auch einen Glaser um Hilfe fragen. Dieser kann deinen Teller schnell und einfach bearbeiten.

Konserven-Vasen

Vasen aus Konservendosen

Eine tolle Upcycling-Idee sind Konserven-Vasen. Dafür kannst du angesammelte Konservendosen verwerten und somit sinnvoll wiederverwenden. Vor der Verwendung solltest du sie allerdings gründlich waschen. Danach kannst du sie mit Acrylfarbe anmalen und zum Beispiel mit Serviettentechnik bekleben. Fertig sind deine Konserven-Vasen. Willst du nicht nur Schnittblumen, sondern auch richtige Topfpflanzen in deiner Vase halten, solltest du unten noch ein Loch in die Konservendose bohren. So kann überschüssiges Wasser beim Gießen ablaufen.

Geschenkpapier

Geschenkpapier muss nicht immer gekauft sein, du kannst es auch ganz einfach selbst gestalten. Ideal dafür ist Kraftpapier, da es ein wenig robuster ist und sich so super zum Einpacken eignet. Hast du dein Kraftpapier zurechtgelegt, geht es ans Gestalten. Dafür brauchst du Acrylfarbe und ein paar Hilfsmittel zum Malen wie Pinsel, Schwämme oder Spachtel. Auch Glitzer macht sich sehr gut auf deinem Geschenkpapier. Nun ist deine Kreativität gefragt. Gestalte das Kraftpapier frei nach deinen Wünschen. Du kannst abstrakte Muster wählen oder ein bestimmtes Motiv malen. Lasse deiner Fantasie freien Lauf. Bevor du das Geschenkpapier zum Verpacken nutzen kannst, musst du es nur noch trocknen lassen.

Marmelade selber machen

Marmelade selbst machen

Nicht nur Gegenstände kannst du leicht selber machen, sondern auch Lebensmittel. Zwar ist der Griff ins Supermarktregal einfacher, doch bei selbst gemachten Produkten weißt du ganz genau, was enthalten ist. Zudem eignen sich die Marmeladen hervorragend zum Verschenken. Die Auswahl an Obst ist groß. Ob Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen, Kirschen oder gemischt – viele Obstsorten schmecken hervorragend zu Marmelade weiterverarbeitet. An Zutaten benötigst du:

  • 1 kg Obst deiner Wahl
  • 700 g Zucker (alternativ: Gelierzucker)
  • Pektin
  • Zitronensaft bei weniger sauren Früchten

Schäle das Obst wenn nötig und schneide es in kleine Stücke. Lasse es zusammen mit dem Zucker oder Gelierzucker aufkochen und ein paar Minuten einkochen. Gib gegebenenfalls etwas Zitronensaft dazu. Für etwa eine Stunde muss die Mischung nun ziehen. In dieser Zeit solltest du alles regelmäßig umrühren und die Früchte so gut es geht zerdrücken. Zudem solltest du deine Marmeladengläser noch einmal heiß ausspülen. Schöpfe den Schaum ab, der sich auf der Flüssigkeit gebildet hat und fülle deine Marmelade noch heiß in die Einmachgläser. Zuschrauben und möglichst dunkel und kühl lagern. So hält sich die Marmelade mehrere Monate.

Vogelfutter selber machen

Nicht nur dein eigenes Essen kannst du selbst zubereiten, sondern auch Tierfutter. Statt Vogelfutter zu kaufen, kannst du es selbst zubereiten und sparst damit noch Plastikabfall, der sonst bei Meisenringen anfällt. Für das selbst gemachte Vogelfutter benötigst du:

  • Pflanzenfett (fest)
  • Körner, Samen, Nüsse
  • Trockenobst
  • Silikonform
  • Kordel

Das Pflanzenfett lässt du auf dem Herd flüssig werden, so dass du es später gut in eine Form gießen kannst. Die Form solltest du zuvor mit Nüssen, Samen, Kernen und kleingeschnittenem Trockenobst füllen. Lasse alles in der Form auskühlen. Sobald das Fett gehärtet ist, kannst du das Vogelfutter aus der Form lösen und mit einer Kordel an einen Strauch hängen, der möglichst schattig steht. Bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen kann das Fett schmelzen. Daher nur im Winter verwenden.

Deocreme selbst machen

Deocreme selber machen

Du kannst fast alles zuhause selbst machen. Das gilt auch für Kosmetikartikel. Cremes, Salben und auch Deocreme lassen sich mit einigen wenigen Zutaten selbst zusammen mischen. Dann weißt du ganz genau, was du dir zukünftig auf die Haut schmierst und kannst auf schädliche Inhaltsstoffe verzichten. Allerdings musst du auch vorsichtig sein und solltest deine DIY-Kosmetik relativ schnell aufbrauchen. Es fehlen nämlich Konservierungsmittel, was deine selbstgemachte Kosmetik anfälliger für Bakterien macht. Für eine Deocreme brauchst du:

Die Sheabutter schmilzt du mithilfe eines Wasserbads und gibst das Jojobaöl dazu. Wenn sich beides gut vermengt hat, rührst du das Natron unter und füllst die Mischung noch warm in ein sauberes Gefäß. Lasse die Deocreme abkühlen und verschließe sie dann luftdicht mit einem Deckel. Die Deo-Wirkung erzeugst du mit dem enthaltenen Natron.

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