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Bastelideen: 5 tolle Materialien & 9 Anleitungen zum Basteln

Sowohl Kinder als auch Erwachsene können Spaß am Basteln haben und sich mit Basteleien sinnvoll die Zeit vertreiben. Das Schöne dabei: Du bist nicht nur kreativ, sondern besitzt hinterher einen schönen Dekoartikel für deine Wohnung. Hilfreiche Tipps zu unterschiedlichen Bastelmaterialien und wunderschöne Bastelideen findest du hier.

Basteln ist ein wunderschöner Zeitvertreib, der immer wieder neue Möglichkeiten eröffnet. Es gibt unzählige Materialien, mit denen du basteln und zahlreiche Ideen umsetzen kannst. Welche Materialien sich besonders zum Basteln eignen und tolle Bastelideen, erfährst du im Folgenden.

Materialien zum Basteln

Bastelmaterialien

Schon mit wenigen Mitteln kannst du deine Bastelprojekte umsetzen. Je nachdem, was du basteln möchtest, reichen schon die einfachsten Hilfsmittel. Und die hast du mit Sicherheit schon zuhause. Willst du jedoch ein ganz besonderes Projekt starten, kannst du auch mit etwas ungewöhnlicheren Bastelmaterialien arbeiten. Wir haben einige Materialien aufgelistet und geben Tipps, wie du am besten mit ihnen arbeitest.

Basteln mit Papier

Papier ist wohl das naheliegendste Material zum Basteln. Du kannst es vielseitig nutzen und hast es immer zuhause. Ganz leicht kannst du daraus tolle Dekoartikel herstellen, indem du es faltest, zerschneidest, bemalst und beklebst. Papier ist jedoch nicht immer gleich Papier. Es gibt verschiedene Sorten, die sich für unterschiedliche Zwecke eignen. So gibt es dehnbares Krepppapier, dicke Pappe und leichtes Seidenpapier. Insgesamt gibt es rund 3.000 verschiedene Papiersorten, die sich zwar nicht alle zum Basteln eignen, aber bereits eine beachtliche Vielfalt an Bastelutensilien bieten. Zur Verarbeitung von Papier benötigst du meist eine Schere, Klebstoff, Stifte und Lineal.

Basteln mit Holz

Auch mit Holz kannst du vielerlei tolle Projekte starten, allerdings ist es schon um einiges komplizierter mit dem Naturmaterial zu arbeiten. Und auch hier gibt es ganz unterschiedliche Formen von Holz, mit denen du werkeln kannst. Die einfachste Variante wäre im Wald, am See oder Meer Äste und Treibholz zu sammeln und daraus schöne Dekoartikel zu basteln. Willst du größere Projekte in Angriff nehmen, kannst du im Baumarkt Holzplatten bekommen, aus denen du dann die gewünschte Form sägen kannst. Ist dir das zu kompliziert, bekommst du in Kreativläden und online Rohholzformen, die du für deine Zwecke verwenden kannst. Um Holz zu verarbeiten, benötigst du mitunter Schleifpapier, Lack, Farbe und Werkzeug. Mit Strukturpasten kannst du dem Holz zudem noch einen besonderen Look verpassen.

Basteln mit Beton

Basteln mit Beton

Ebenfalls für Anfänger nicht ganz leicht, ist das Basteln mit Beton, allerdings ist auch Beton besonders vielseitig. Du kannst ihn in verschiedenste Formen gießen und so ganz unterschiedliche Dekoartikel herstellen. Zum Basteln gibt es extra Bastelbeton, der in kleineren Mengen verfügbar ist. Diesen rührst du mit ein wenig Wasser an und füllst ihn in eine beliebige Form. Damit sich der Beton nach dem Trocknen aus der Form lösen lässt, streichst du diese einfach mit ein bisschen Speiseöl ein. Sind nach dem Trocknen noch unschöne Stellen vorhanden, kannst du diese einfach mit Schleifpapier bearbeiten. Zusätzlich kannst du den Beton mit Farbe und Lack bemalen.

Basteln mit Muscheln

Im Sommer findest du am Strand vielerlei schöne Muscheln, die du wunderbar zum Basteln und Dekorieren verwenden kannst. Zusammen mit Treibholz kannst du beispielsweise ein schönes Mobile selber machen oder du klebst die Muscheln zur Dekoration an Gläser, Vasen und Bilderrahmen. Allein mit einer Heißklebepistole kannst du Muscheln schon hervorragend verarbeiten. Willst du die Muscheln auffädeln, musst du mitunter mit einem kleinen Bohrer ein Loch in die Muschel bohren.

Basteln mit Tannenzapfen

Auch mit anderen Naturmaterialien wie Tannenzapfen kannst du tolle Dekoartikel herstellen. Besonders im Herbst und um die Weihnachtszeit machen sich diese hervorragend in der Wohnung und im Garten. Du kannst Girlanden mit ihnen herstellen oder aber tollen Christbaumschmuck aus den Tannenzapfen selber machen. Meist brauchst du dafür nur ein paar Bänder und eine Heißklebepistole. Wenn du willst, kannst du die Tannenzapfen mit Farbe ansprühen oder mit Perlen bekleben. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Tolle Bastelideen für jede Lebenslage

Tolle Bastelideen für jede Lebenslage

Egal zu welcher Jahreszeit, Anlass zum Basteln gibt es immer. Du kannst dich sowohl von Jahreszeiten und besonderen Feiertagen als auch von Alltäglichkeiten zum Basteln inspirieren lassen. Wenn dir dennoch die Inspiration fehlt, haben wir im Folgenden ein paar Bastelideen für dich. Tipps und Ideen zum Basteln mit Kindern findest du hier.

Basteln im Alltag

Basteln ist ein kreatives Hobby, das auch Erwachsenen Spaß macht. Du kannst dir nicht nur schöne Dekoartikel selber machen, sondern auch praktische Gegenstände, die dir im Alltag nützlich sind. So sparst du Geld und kannst ganz nach deinen Wünschen und Vorlieben gestalten und werkeln. Und eine selbst gemachte Bastelei ist gleich viel persönlicher und individueller als ein gekauftes Stück.

Traumfänger

Besonders schön als Dekoration ist ein Traumfänger. Auch wenn du dir diesen nicht über dein Bett hängst, damit er dich vor schlechten Träumen schützt, kann er deinem Schlafzimmer doch ein wenig mehr Gemütlichkeit verleihen. Du kannst ihn dir beispielsweise an das Fenster oder die Wand hängen. Zum Basteln des Traumfängers brauchst du:

Traumfänger

  • Ring
  • Wolle in zwei verschiedenen Farben
  • Perlen, Federn, Bänder
  • Kleber
  • Schere

Wähle eine Wolle mit einer beliebigen Farbe aus und knote das Ende der Schnur an den Ring. Fixiere den Knoten mit ein wenig Kleber. Umwickle nun den Ring komplett mit der Wolle, so dass der Ring nicht mehr sichtbar ist. Dafür musst du die Wolle ganz besonders dicht wickeln. Hast du die Wolle einmal komplett um den Ring gewickelt, verknotest du den Faden. Auch diesen Knoten kannst du wieder mit Kleber fixieren, damit er sich nicht löst.

Nun nimmst du das andere Wollknäuel zur Hand und wickelst circa vier Meter ab. Ein Ende des Fadens knotest du an deinem Ring fest. Nun teilst du den Ring grob in zehn gleich große Abschnitte ein. Den Wollfaden wickelst du nun an deiner ersten Markierung um den Ring und ziehst ihn stramm. Dasselbe machst du bei der nächsten Markierung, bis du den Faden um alle Markierungen gewickelt hast und wieder bei deinem Knoten ankommst. Die erste Reihe deines Netzes ist fertig.

Um dein Netz auszubauen, wickelst du deinen Faden nun – statt um den Ring – um die Mitte des zuvor gewickelten Fadens. Das machst du solange, bis du wieder am Anfang ankommst. Dann setzt du zur nächsten Reihe an, bei der du wieder in der Mitte des zuvor gewickelten Fadens ansetzt. So entwickelt sich Reihe für Reihe ein Netz. Wenn du möchtest, kannst du zwischendurch ein paar Perlen einsetzen.

Kommst du in der Mitte an, bleibt ein kleines Loch übrig. Deinen Faden verknotest du einfach an der letzten Schlaufe und versiegelst ihn wiederum mit Kleber. Den restlichen Faden kannst du abschneiden. Zum Schluss kannst du deinen Traumfänger noch mit Federn und Bändern dekorieren. Diese bindest du einfach unten an dem Ring fest.

Lesezeichen

Lesezeichen

Besonders Leseratten freuen sich über ein schönes Lesezeichen. Und dieses kannst du ganz leicht und mit wenig Aufwand selber machen. Es gibt unzählige Designs und Möglichkeiten, dein Lesezeichen zu gestalten. Lasse deiner Kreativität freien Lauf. Als Beispiel haben wir eine Variante mit getrockneten Blumen und Servietten für dich. Du brauchst:

  • Serviettenkleber
  • Wachspapier
  • Getrocknete Blumen
  • Weiße Servietten
  • Pinsel
  • Aquarellpapier
  • Tinte

Breite das Wachspapier auf deinem Tisch aus und platziere eine getrocknete Blume darauf. Nimm die Serviette dazu und teile die drei dünnen Schichten voneinander. Für das Lesezeichen benötigst du nur eine Schicht. Platziere die Serviettenschicht auf der getrockneten Blume. Nimm den Serviettenkleber zur Hand und verdünne ihn eventuell mit ein wenig Wasser. Mit dem Pinsel streichst du den Kleber über die Serviette, so dass sie an der Blume und dem Wachspapier festklebt. Dabei darf sie ruhig Falten werfen. Das verleiht deinem Lesezeichen einen schönen Vintage-Look. Den Kleber solltest du großflächig verteilen, damit dein ganzes Lesezeichen später zusammenhält. Das Ganze lässt du nun über Nacht trocknen.

In dieser Zeit kannst du bereits das Aquarellpapier zuschneiden. Dieses sollte die Größe deines Lesezeichens umfassen. Wenn dein Wachspapier getrocknet ist, schneidest du es auf die gleiche Größe zu und klebst es auf das Aquarellpapier. Einen schöneren und auch stabileren Effekt erzielst du, wenn du das Aquarellpapier mit einem schönen Faden an das Wachspapier nähst. Nun kannst du mit einem Locher am oberen Ende ein Loch ausstanzen und ein Band durchziehen. Mit Tinte kannst du eventuell noch die Ränder verschönern. Fertig ist dein Lesezeichen.

Mosaik

Mosaik

Mosaike machen sich nicht nur schön als Bilder, sondern auch auf Möbeln wie Tischen und Stühlen oder an der Badezimmerwand. Allerdings brauchst du dazu einiges an Werkzeug, nämlich:

  • Mosaikzange
  • Schutzbrille
  • Teigschaber
  • Lappen
  • Handschuhe
  • Mosaikkleber
  • Fugenmasse
  • Mosaiksteine
  • Sprühlack

Überlege dir, ob du die Mosaiksteine in einem bestimmten Muster legen oder aber zufällig auf deiner gewählten Fläche verteilen möchtest. Eventuell musst du die Steine noch brechen. Dazu verwendest du die Mosaikzange. Setze dir dabei die Schutzbrille auf, damit keine Splitter in deinen Augen landen. Nun musst du Stein für Stein arbeiten. Jeden einzelnen Mosaikstein musst du an der gewünschten Stelle mit Mosaikkleber festkleben. Nimm dabei aber nur so viel Kleber, dass er nicht unter den Steinen hervorquellt. Wenn du die ganze Fläche mit Steinen beklebt hast, lässt du alles gut trocknen.

Ist dein Mosaik trocken, geht es an das Verfugen. Rühre dazu die Fugenmasse an und verteile sie schnell auf deinem Mosaik, da sie sich nach kurzer Zeit bereits nicht mehr gut verteilen lässt. Benutze einen Teigschaber, um die Masse in die Fugen zu arbeiten. Mit einem nassen Lappen solltest du die Mosaiksteine abwischen, so dass die Fugenmasse nicht auch diese bedeckt. Wenn du möchtest, kannst du dein Mosaik noch mit Sprühlack versiegeln. So kannst du es vor Umwelteinflüssen schützen und die Haltbarkeit erhöhen.

Briefumschlag

Briefumschlag

Wenn du etwas verschicken möchtest und keinen Briefumschlag zur Hand hast, ist das ärgerlich. Zum Glück kannst du diesen ganz leicht und mit wenig Aufwand selber basteln. Natürlich eignet sich ein selbst gebastelter Briefumschlag auch hervorragend für Weihnachts– oder Geburtstagskarten. Dazu brauchst du:

  • Papierquadrat

Lege das Papierquadrat mit einer Spitze nach oben vor dich. Nun faltest du es in der Mitte, so dass die linke Spitze auf der rechten liegt. Öffne das Papier wieder und lege nun die untere Seite über die obere und ziehe die Faltlinie gut nach. Nimm nun die obere Spitze und falte sie so, dass diese den unteren Rand berührt. Jetzt nimmst du die linke Ecke und faltest sie nach rechts, aber nur so weit, dass sich die rechte Seite ebenfalls darüber falten lässt. Kreuzen sollten die beiden Seiten sich bestenfalls auf der Mittellinie. Feststecken kannst du die beiden Seiten, indem du sie jeweils zwischen die Papiere klemmst. Dein Briefumschlag ist fertig. Du kannst ihn nun befüllen und musst nur noch die obere Seite umklappen und festkleben.

Basteln zu Feiertagen

Vor allem zu Feiertagen sind selbst kreierte Basteleien besonders schön zum Verschenken oder Verschönern deiner eigenen vier Wände. Du hast ein Motto, nach dem du deine Kreationen gestalten kannst und kannst deiner Fantasie dennoch freien Lauf lassen. Um dir ein paar Anregungen zu geben, haben wir einige Bastelideen für bestimmte Feiertage für dich.

Osterkörbchen

Osterkörbchen

Wenn es langsam wieder wärmer wird und die Sonne wieder länger am Himmel steht, ist der Frühling und damit Ostern nicht mehr weit. Und die Eiersuche ist von Ostern wohl nicht wegzudenken. Besonders viel Spaß macht das, wenn du am Ende von einem selbst gemachten Osterkörbchen überrascht wirst. Du brauchst:

  • Tonkaron
  • Lineal, Bleistift, Radiergummi, Zirkel
  • Schere
  • Locher
  • Band

Zeichne auf dem Tonkarton mit deinem Zirkel einen großen Kreis. Schneide den Kreis aus und markiere dir den Mittelpunkt. Durch den Mittelpunkt ziehst du nun drei Linien, so dass sechs gleich große Dreiecke entstehen. Messe nun von der Mittellinie aus an jedem Strich einen Abstand ab, der etwas mehr als die Hälfte der gesamten Strichlänge beträgt. Markiere die Punkte und verbinde sie. So erhältst du ein Sechseck, das später die Grundfläche deine Körbchens wird.

An die äußeren Striche malst du nun von den jeweiligen Spitzen des Sechsecks diagonale Striche, die circa ein Zentimeter von dem bereits eingezeichneten Strichen an der Außenseite enden. Du erhältst also sechs Dreiecke, die du ausschneidest. An dem Sechseck befinden sich nun sechs Vierecke. An deren äußeren Ecken fügst du mit dem Locher jeweils ein Loch hinzu. Die Außenseite knickst du nun hoch. Die Bleistiftstriche kannst du ausradieren. Durch die Löcher ziehst du nun ein Band, das die Außenkanten des Osterkörbchens zusammenhält. Fixiere das Band mit einer Schleife. Jetzt musst du dein Osterkörbchen nur noch befüllen.

Schultüte

Schultüte

Nicht nur die offiziellen Feiertage müssen Anlass für Feierlichkeiten sein, auch die Einschulung deines Kindes ist ein großer Grund zur Freude. Und zur Einschulung gehört natürlich eine selbst gebastelte Schultüte. Damit diese gelingt, brauchst du:

  • Tonpapier
  • Bunte Pappe
  • Krepppapier
  • Band
  • Kordel
  • Schere, Tacker, Lineal, Kleber, Klebeband
  • Stifte

Die Grundlage der Schultüte bildet der Tonkarton. In Form bringst du diesen, indem du mit Stift und Kordel einen Viertelkreis einzeichnest. Dazu bindest du die Kordel an den Stift. Die Kordel sollte dabei eine Länge von 45 Zentimeter haben. Halte das Ende der Kordel an eine Ecke des Tonpapiers, halte diese stramm und zeichne mit dem Bleistift eine Rundung, die etwas länger als ein Viertelkreis ist. Verbinde die Enden der Rundlinie mit deinem Ausgangspunkt. Schneide die Form aus und gib auf einen kleinen Streifen am Rand ein bisschen Kleber.

Rolle das Tonpapier nun so, dass es die Form einer Schultüte einnimmt. In der Spitze solltest du das Papier besonders eng rollen, damit kein Loch zurückbleibt. Mit dem Kleber fixiert du die Form. Bis der Kleber getrocknet ist, solltest du das Tonpapier in der Form halten. Willst du auf Nummer sicher gehen, kannst du das Papier zusätzlich mit Klebeband zusammenhalten.

An der großen Öffnung verwendest du nun Krepppapier. Das kannst du außen einfach mit einem Tacker befestigen und dann herumschlagen, so dass die Tackernadeln verdeckt sind. Oben bindest du das Krepppapier mit einem Band zusammen. Nun kannst du die Schultüte nach Belieben verzieren. Bedenke dabei, was dein Kind gerne mag. Schneide verschiedene Formen aus und klebe sie auf deine Schultüte. Du kannst auch Geschenkpapier und Aufkleber verwenden. Bist du mit dem Design der Schultüte zufrieden, musst du sie nur noch befüllen.

Adventskalender

Adventskalender

In der Adventszeit bringt es ganz besonders viel Freude, wenn du deinen Liebsten einen eigenen Adventskalender bastelst. Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie du diesen gestalten kannst. Wir haben eine einfache Idee für dich, mit der du bei deinen Liebsten bestimmt gut ankommst. Du brauchst:

  • Stabile Äste
  • Geschenkpapier
  • Geschenkband
  • Große Vase
  • Edding
  • 24 Überraschungen

Arrangiere die Äste in einer großen Vase. Damit du 24 Päckchen an die Äste hängen kannst, müssen diese relativ stabil, aber nicht unbedingt dick sein. Nun packst du deine Überraschungen in Geschenkpapier ein. Verwende nicht allzu schwere Inhalte, sondern beschränke dich auf leichte und kleine Füllungen. Verwende beispielsweise Schokopralinen oder Gummibärchen. Alternativ kannst du auch Fotos oder schöne Zitate an die Äste hängen. Dafür eignen sich beispielsweise inspirierende Liebeszitate und festliche Weihnachtssprüche. Deine Päckchen befestigst du mit dem Geschenkband. Dazu wickelst du dieses von allen Seiten um dein Paket, knotest es fest und bindest es schließlich an einen Ast. Die Äste kannst du zusätzlich mit Christbaumschmuck und Bändern verzieren. Mit dem Edding nummerierst du die Pakete zum Schluss von 1 bis 24 durch.

Strohsterne

Strohsterne

In der besinnlichen Weihnachtszeit macht es viel Spaß, die Wohnung passend zu dekorieren. Ein Weihnachtsbaum darf da natürlich nicht fehlen. Und diesen kannst du wiederum toll mit Christbaumschmuck verzieren. Besonders schön machen sich dabei Strohsterne, die du auch hervorragend selber machen kannst. Pro Stern benötigst du:

  • Acht Strohhalme
  • Faden
  • Schere

Halbiere die Strohhalme und lege jeweils zwei Hälften zu einem Kreuz übereinander. Nimm zwei der Kreuze, drücke sie in der Mitte fest und lege sie versetzt übereinander. Fixiere den Stern mit dem Faden, indem du ihn immer wieder um die verschiedenen Halme wickelst und schließlich mit einem Doppelknoten fixierst. Wiederhole das Prozedere mit den anderen Halmen. Lege die beiden entstandenen Sterne nun versetzt übereinander und knote alles mit dem Faden zusammen, indem du ihn mehrmals um die Strohhalme wickelst und schließlich festknotest. Die überstehenden Fäden schneidest du ab. Damit du den Strohstern aufhängen kannst, knotest du nun mit dem Faden eine große Schlaufe an den Stern.

Basteln mit Senioren

Basteln mit Senioren

Auch für Senioren ist Basteln eine schöne Beschäftigung. Es trainiert die Gehirnzellen und hält so länger jung. Auch bei Demenz-Patienten hat sich Basten bewährt. Neben Malen, Kochen, Nähen oder Singen ist das Basteln hier eine tolle Aktivierungsmöglichkeit. Wolle bietet sich beispielsweise hervorragend als Bastelmaterial an. Es ist den Senioren vertraut und lässt sich mit ihren motorischen Fähigkeiten gut vereinbaren. Zudem ist Wolle recht vielseitig einsetzbar. Es lassen sich also tolle Kreationen daraus basteln. Besonders beliebt sind dabei Pompoms, die ohne viel Aufwand herzustellen sind. Dazu brauchst du:

  • Pappe
  • Wolle
  • Schere

Schneide zwei gleich große Ringe aus der Pappe, die etwa 1,5 Zentimeter breit sind. Nun schneidest du acht Wollfäden mit einer Länge von zwei Metern ab und wickelst sie um die aufeinander liegenden Pappringe. Die Fäden sollten dabei gleichmäßig nebeneinander liegen. Wickle die Wolle mehrere Runden um die Ringe, damit dein Pompom später besonders dicht ist. Das Loch in der Mitte sollte zum Schluss nur noch ganz klein sein.

Nun schneidest du alle Fäden an der Außenseite deines Ringes durch, so dass du die Pappe wieder sehen kannst. Nimm zwei neue Wollfäden und wickle sie zwischen den beiden Pappen um den Pompom. Knote die Fäden gut fest. Jetzt musst du nur noch die Pappe durchschneiden, damit du sie entfernen kannst. Fertig ist dein Pompom.

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