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Au-pair: 9 Tipps zum Aufenthalt & 4 Empfehlungen für Gastfamilien

Fachredakteurin
Aktualisiert:

Du möchtest deine Liebe zu Kindern mit einem Auslandsaufenthalt kombinieren? Dann solltest du dich als Au-pair bewerben. Wir verraten, wie du dich am besten auf den Aufenthalt vorbereitest und geben Tipps für die Zeit in der Gastfamilie. Außerdem haben wir Empfehlungen für Gastfamilien.

Als Au-pair lebst du für eine bestimmte Zeit bei einer Gastfamilie und kümmerst dich in der Regel um die Kinder und den Haushalt. Dafür bekommst du Verpflegung, Unterkunft und ein Taschengeld. Während deines Aufenthaltes im Ausland lernst du eine neue Sprache und Kultur hautnah kennen.

Übrigens: Das Wort Au-pair kommt aus dem Französischen und ist vom Adjektiv "au pair" abgeleitet. Das bedeutet in der Übersetzung so viel wie "mit einer Gegenleistung".

Voraussetzungen für den Aufenthalt als Au-pair

Voraussetzungen für den Aufenthalt als Au-pair

Je nachdem, wo du als Au-pair arbeiten möchtest, musst du unterschiedliche Bedingungen erfüllen. Natürlich solltest du zunächst Spaß im Umgang mit Kindern haben.

Die Beschäftigung mit den Kindern deiner Gastfamilie gehört während deiner Au-pair Zeit nämlich zu deinen Hauptaufgaben.

Außerdem musst du gesund sein und solltest bedenken, dass Raucher selten gestattet sind. In jedem Gastland gelten andere Regeln, auch im Bezug auf dein Alter. In den meisten Ländern darfst du als Au-pair arbeiten, wenn du zwischen 17 und 30 Jahre alt bist.

Es gibt aber auch einige Ausnahmen, wie die USA. Dort werden nur Bewerber bis zu einem Alter von 26 Jahren akzeptiert. Erkundige dich also vor einer Bewerbung, wie die Bestimmungen in deinem Gastland sind.

Je nachdem in welchem Land du arbeiten möchtest, brauchst du ausreichende Sprachkenntnisse. Auch diesbezüglich musst du dich vor einer Bewerbung informieren und gegebenenfalls vorab einen Sprachkurs besuchen. Außerdem darfst du keine eigenen Kinder haben.

Tipps zur Bewerbung als Au-pair

Tipps zur Bewerbung

Die Bewerbung als Au-pair ist relativ aufwendig. Nicht nur du musst eine Menge Formulare ausfüllen und viele Dinge erledigen, sondern auch deine zukünftige Gastfamilie.

Der Auswahlprozess ist so komplex, damit beide Seiten vor Beginn der gemeinsamen Zeit eine genaue Vorstellung voneinander bekommen.

Möchtest du dich für einen Au-pair Aufenthalt bewerben, ist es ratsam, frühzeitig mit der Bewerbung zu beginnen. Gerade wenn du für deine Reise ein Visum benötigst, ist das sehr wichtig. Sonst bekommst du schnell Stress. Schreibe dir eine To-Do-Liste und arbeite die einzelnen Punkte nacheinander ab.

Hast du besondere Angewohnheiten oder Allergien, wie zum Beispiel eine Glutenunverträglichkeit, gibst du das in deiner Bewerbung an. In erster Linie gehst du aber natürlich auf deine Erfahrungen, Kenntnisse und individuellen Eigenschaften ein.

Agenturen bieten in der Regel einen Bewerbungsbogen an, den du ausfüllen musst. Bewirbst du dich selbstständig, orientierst du dich am besten an den Vorlagen der Agenturen.

Damit deine Gastfamilie sich gleich ein Bild von dir machen kann, legst du einige Fotos in deine Bewerbungsmappe und formulierst einen persönlichen Brief. Darin erklärst du, warum du als Au-pair in die Familie kommen möchtest.

Bei der Bewerbung sind Kinderbetreuungsnachweise besonders wichtig. Einige Familie akzeptieren nur Au-pairs, die ihre Erfahrung im Umgang mit Kindern offiziell nachweisen. Zudem schickst du auch Dokumente wie deinen Führerschein, ärztliche Atteste oder Schulzeugnisse mit.

Hast du den schriftlichen Teil der Bewerbung hinter dich gebracht, folgt meistens ein Skype-Gespräch mit der Gastfamilie. Bereite dich intensiv darauf vor. Überlege dir Fragen an deine potenziellen Gasteltern und ihre Kinder, sprich aber auch über dich selbst.

Wichtig ist, dass du nicht vergisst zu lächeln. Das macht einen sympathischen Eindruck und du bleibst im Gedächtnis. Hast du nach dem Gespräch ein positives Gefühl, freut sich deine zukünftige Gastfamilie mit Sicherheit über eine kurze E-Mail.

Hier findest du Dos und Don’ts für ein sympathisches Auftreten.

Selbstständig als Au-pair bewerben

Selbstständig bewerben

Generell ist es möglich, selbstständig einen Aufenthalt als Au-pair zu planen und alle nötigen Dinge zu organisieren.

Eine Gastfamilie suchst du dir in diesem Fall über entsprechende Portale im Internet.

Organisierst du alles allein, hast du keinen unabhängigen Ansprechpartner bei Problemen, Sorgen und Wünschen. Außerdem ist die Suche nach einer Gastfamilie meistens relativ aufwendig und kompliziert.

Entscheidest du dich trotzdem für diesen Weg, musst du frühzeitig mit der Planung beginnen und gut strukturiert sein. Ansonsten verlierst du womöglich den Überblick und vergisst wichtige Details zu klären.

Hier gibt’s 13 wertvolle Tipps für eine bessere Selbstorganisation.

Über eine Agentur als Au-pair bewerben

Einfacher machst du es dir, wenn du eine Agentur für die Vermittlung engagierst. In diesem Fall hast du während des gesamten Bewerbungsprozesses und deines Aufenthaltes einen Ansprechpartner zur Seite, der dir gerne Fragen beantwortet und hilft, Probleme zu lösen.

Über eine Agentur kommst du auch schnell mit anderen Au-pairs aus der Umgebung in Kontakt. Zudem bist du vertraglich abgesichert. Plant eine Agentur deinen Aufenthalt, musst du dafür natürlich ein bisschen Geld investieren. Wie viel das genau ist, hängt von den einzelnen Unternehmen ab.

Damit du für dein Geld auch bekommst, was du dir wünschst, besprichst du jedes Detail mit deinem Ansprechpartner. Schäme dich nicht vermeintlich unangenehme Fragen zu stellen, wenn sie dir auf dem Herzen liegen. Informiere dich zu Beginn auch über den Vertrag und zu gesetzlichen Formalitäten in deinem Gastland.

Welche Agentur du wählst, liegt allein in deinem Ermessen. Orientierung bietet das Gütezeichen RAL, das von der Gütegemeinschaft Au Pair (einem Zusammenschluss deutscher Au-pair-Agenturen) entwickelt wurde. Regelmäßig überprüfen sie einzelne Agenturen an Hand eines eigens entwickelten Standards.

So lange dauert dein Aufenthalt

Eine genau festgelegte Aufenthaltsdauer für Au-pairs im Ausland gibt es nicht. Wie lange du maximal bei deiner Gastfamilie bleiben darfst, ist in jedem Land individuell geregelt. Hältst du dich mit einem Visum in deinem Gastland auf, musst du die Gültigkeit beachten.

Au-pair: Mit diesen Kosten musst du rechnen

Mit diesen Kosten musst du rechnen

Je nachdem für welche Vermittlung du dich entscheidest, kommen schon vor dem Aufenthalt Kosten auf dich zu.

Bewirbst du dich mit einer Agentur für eine Au-pair Stelle, musst du nämlich bei einigen Anbietern für den Service zahlen.

Erkundige dich über die Höhe der Kosten, bevor du der Vermittlung zustimmst. Eine günstigere Alternative ist, selbst nach einer Gastfamilie zu suchen.

Allerdings trägst du dann für alles die Verantwortung und hast in Krisensituationen keinen Ansprechpartner. Generell musst du finanziell in der Lage sein, die An- und Abreise zu deinem Aufenthaltsort zu bezahlen.

Das ist eine Voraussetzung für die Bewerbung. Hast du nur wenig Geld zur Verfügung, sprichst du deine Gastfamilie darauf an und bittest sie deine Reisekosten zu übernehmen.

Besuchst du während deines Aufenthaltes einen Sprachkurs, musst du ihn in den meisten Ländern selbst finanzieren. Gleiches gilt für Ausflüge und Besichtigungen, sowie deine privaten Telefongespräche. Natürlich kannst du zu all diesen Punkten auch individuelle Absprachen mit deiner Gastfamilie treffen.

Versicherung während deines Aufenthaltes

Während deines gesamten Aufenthaltes brauchst du eine gültige Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung. Willst du ganz sicher gehen, erkundigst du dich bei einer Agentur oder deiner Versicherung nach einem speziellen Angebot für Au-pairs.

Eine solche Versicherung kombiniert Reisekrankenversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, Gepäckversicherung und einen Ansprechpartner für den Notfall.

In keinem Fall darfst du dich darauf verlassen, dass dein Krankenversicherungsschutz im Ausland ebenso gilt wie zu Hause. Je nach Gastland gibt es große Unterschiede. Besprich alle Fragen rund um deine Versicherung mit deiner Gastfamilie. In einigen Fällen kümmern sie sich sogar darum.

Au-pair in den USA

Au-pair in den USA

Die USA sind ein sehr beliebtes Land für Au-pair Aufenthalte. Vielleicht träumst auch du davon das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kennen zulernen.

Als Teil einer amerikanischen Familie erlebst du den Alltag hautnah. Für einen Aufenthalt in den USA musst du allerdings einiges beachten.

Zunächst einmal brauchst du ein Visum. Au-pairs reisen mit dem J1-Visum ins Land. Hast du Fragen dazu, erkundigst du dich am besten bei einer Au-pair Agentur.

Die Mitarbeiter dort beraten dich individuell. Englische Sprachkenntnisse sind für einen Aufenthalt genauso verpflichtend wie ein Schulabschluss. Außerdem hast du nur eine Chance auf einen Platz, wenn du mindestens 200 Stunden praktische Erfahrung in der Kinderbetreuung nachweisen kannst.

Bei der Bewerbung für einen Aufenthalt in den USA musst du zudem einen Background-Check machen. Dabei werden persönliche Dokumente wie Reisepass und Führungszeugnis überprüft, zusätzlich beantwortest du Fragen zu deiner Persönlichkeit.

Tipps für deinen Aufenthalt als Au-pair

Tipps für deinen Aufenthalt als Au-pair

Als Au-pair beginnt für dich ein neuer Lebensabschnitt.

Du bist auf dich allein gestellt und musst dich in einer fremden Umgebung zurechtfinden. Mit Sicherheit brauchst du einige Zeit, um dich an deinen neuen Alltag zu gewöhnen.

Damit die Umstellung klappt und du mit deinem Aufenthalt als Au-pair zufrieden bist, haben wir hier ein paar Tipps für dich zusammengestellt. Hältst du dich daran, wird deine Zeit als Au-pair mit Sicherheit ein voller Erfolg.

Lerne deine Gastfamilie richtig kennen

Wahrscheinlich brauchst du ein bisschen Zeit, um dich in deinem neuen Zuhause einzuleben. Vielleicht fühlst du dich am Anfang nicht wohl, weil du deine Gastfamilie noch nicht richtig kennst. Das ist völlig normal.

Viele Au-pairs haben zu Beginn ihres Aufenthaltes Heimweh. Da kann sich deine Gastmutter noch so viel Mühe geben und dein Gastvater noch so nett sein. Sie sind erst einmal fremde Menschen für dich.

Urteile nicht zu schnell über deine Gastfamilie, sondern nimm dir genug Zeit sie kennenzulernen. Suche das Gespräch mit deinen Gasteltern, wenn die Kinder schon im Bett sind. Mit Sicherheit erzählen sie dir gerne Geschichten aus ihrem Leben. So erfährst du mehr über die Familie und hast schon bald ein klareres Bild vor Augen.

Fällt dir gleich zu Beginn deines Aufenthaltes etwas auf, das dich stört, sprichst du das am besten sofort an. Es bringt nichts Probleme unter den Tisch zu kehren. Das macht dich nur unzufrieden und im schlimmsten Fall wütend.

Mache dir keinen Stress

Nicht nur du brauchst eine Eingewöhnungszeit, auch die Kinder deiner Gastfamilie müssen dich erst einmal kennenlernen. Hören sie am Anfang noch nicht auf dich oder fangen ohne Grund an zu weinen, darfst du dich davon nicht verunsichern lassen. Erfülle deine Aufgaben so gut wie es dir möglich ist.

Lass dich nicht aus der Ruhe bringen, sondern warte erstmal ab und lass alles auf dich zukommen. Fühlst du dich von der Verantwortung und den vielen neuen Eindrücken überfordert, kannst du es mit Meditation versuchen. Das hilft dir bestimmt dabei, dich zu entspannen.

Weitere Tipps zur Entspannung gibt es hier.

Sei motiviert

Sei motiviert

Ausreichende Motivation ist für einen Au-pair Aufenthalt sehr wichtig. Bewirb dich nicht, weil dir nichts Besseres einfällt.

Dann kriegst du mit Sicherheit schnell Heimweh und lebst dich nicht gut in deiner neuen Umgebung ein.

Frage dich selbst nach den Gründen für deine Bewerbung. Diese solltest du klar und deutlich formulieren können. Eventuell hältst du sie auch schriftlich fest, damit du deine Argumente zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen kannst.

Das ist wichtig, um Krisensituationen zu meistern. Stellst du deine Entscheidung in Frage, unterstreichst du sie mit deinen eigenen Argumenten.

Nimm Herausforderungen an

Die Entscheidung für einen Aufenthalt als Au-pair ist eine große Herausforderung. Sei während deines Aufenthaltes stets offen für Neues und habe keine Angst vor dem Unbekannten.

Machst du einmal etwas falsch, lernst du aus deinen Fehlern. Beim zweiten Mal klappt es dann schon besser. Du entwickelst dich dabei stetig weiter und siehst die Welt vielleicht schon bald aus einem neuen Blickwinkel.

Suche dir klare Routinen

Eine alltägliche Routine hilft dir dabei den Alltag zu meistern. Frage deine Gastfamilie gleich zu Beginn deines Aufenthaltes, welche Aufgaben du erledigen sollst.

Dann kommt es im Nachhinein nicht zu Missverständnissen und du kannst in deiner Freizeit eigene Pläne machen. Hast du gerne eine klare Übersicht, fragst du nach einem Stundenplan, in dem deine Arbeitszeiten festgehalten werden.

Sei flexibel

Obwohl eine gewisse Routine gut ist, darfst du dich nicht auf sie versteifen. Es kann gut sein, dass deine Gasteltern einmal spontan ihre Pläne ändern.

Dann musst du Änderungen im Plan hinnehmen. Nimmt die Spontanität deiner Gasteltern Überhand, suchst du am besten direkt das Gespräch mit ihnen. Schließlich brauchst du deine Privatsphäre.

Besuche einen Sprachkurs

Besuche einen Sprachkurs

Hast du Probleme mit der Sprache vor Ort oder möchtest deine Kenntnisse einfach so verbessern, ist der Besuch eines Sprachkurses eine gute Idee.

Dabei lernst du besser mit den Einheimischen und deiner Gastfamilie zu kommunizieren und fühlst dich in zukünftigen Gesprächen nicht so ausgeschlossen.

Außerdem ist es schön, wenn du einen festen Termin hast, an dem du selbstständig etwas unternimmst. Erzähle deiner Gastfamilie von deinen Plänen, bevor du dich für einen Kurs anmeldest.

Halte Kontakt zu deiner Familie und Freunden

Regelmäßiger Kontakt zu deinen Freunden und deiner Familie tut dir gut. So hast du nicht das Gefühl allzu viel zu verpassen und berichtest von deinen neuen Erfahrungen.

Brauchst du eine unabhängige Meinung zu einem bestimmten Thema, kannst du während des Gesprächs danach fragen. Zu oft solltest du allerdings nicht mit deinen Lieben Zuhause telefonieren. Sonst wird das Heimweh zu stark und du genießt die Zeit vor Ort nicht.

Triff dich mit anderen Au-pairs

Niemand versetzt sich so gut in deine Situation hinein wie ein anderes Au-pair. Erkundige dich, ob in deiner Nähe Au-pairs wohnen, die Lust auf gemeinsame Unternehmungen haben.

Ist das nicht der Fall, nimmst du per E-Mail oder Skype Kontakt mit ihnen auf. Vielleicht hat deine Gastfamilie auch Freunde, die ebenfalls ein Au-pair beschäftigen.

In entsprechenden sozialen Netzwerken wirst du ebenfalls schnell fündig. Bei einem Treffen mit anderen Au-pairs hast du die Gelegenheit dich über Sorgen und Wünsche auszutauschen, aber auch Probleme anzusprechen.

So finden Gastfamilien ein Au-pair

Au-pair finden

Bist du selbst auf der Suche nach einem Au-pair für deine Familie, gibt es ebenfalls einiges zu beachten.

Die Suche solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen, schließlich wohnt dein Au-pair über einen längeren Zeitraum mit dir und deiner Familie zusammen.

Nicht selten entwickelt sich das Au-pair zu einem festen Teil eurer Gemeinschaft. Damit beide Seiten von dem Aufenthalt profitieren und zufrieden sind, orientierst du dich bei der Suche nach einem Au-pair am besten an folgenden Punkten.

Innerhalb der Familie einigen

Die Entscheidung ein Au-pair zu engagieren solltest du in keinem Fall allein treffen. Berate dich mit deiner Partnerin oder deinem Partner und beziehe eventuell auch deine Kinder in das Gespräch mit ein.

Nimm eventuelle Gegenargumente ernst und lass dich auch auf eine konstruktive Diskussionen ein. Nur so sind am Ende alle Beteiligten mit der Entscheidung zufrieden.

Keine überstürzten Entscheidungen treffen

Hast du dich mit deiner Familie darauf geeinigt ein Au-pair zu engagieren, geht es an den Auswahlprozess. Diesen solltest du ernst nehmen, denn das Au-pair wird für einen längeren Zeitraum Teil eurer Familie.

Achte also nicht nur darauf, dass es zeitlich passt, sondern verwickle die Bewerber in ein persönliches Gespräch. So erfährst du etwas über ihre Charaktereigenschaften und merkst schnell, ob ihr zueinander passt.

Gib deinem potenziellen Au-pair dabei genug Einblicke in dein alltägliches Leben. Erzähle gleich, welche Aufgaben du gerne abgeben willst, welche Aktivitäten deine Kinder in der Woche besuchen und wo ihr wohnt.

Im Gespräch stellst du fest, ob das Au-pair ausreichend Deutsch spricht oder noch einen Sprachkurs besuchen muss. Gelten bei dir zu Hause spezielle Regeln, erklärst du diese am besten gleich zu Beginn.

Suchst du über eine Agentur nach einem Au-pair, formulierst du deine Vorstellungen ganz genau aus und vermittelst sie klar und deutlich. Sonst führt das am Ende nur zu Enttäuschungen und das Au-pair bricht den Aufenthalt im schlimmsten Fall frühzeitig ab.

Bedenken ansprechen

Bedenken ansprechen

Kommen dir während des Bewerbungsprozesses Bedenken, musst du sie unbedingt sofort ansprechen.

Vielleicht lösen sie sich in Luft auf und du kannst dir eine Menge Nerven sparen. Oder sie werden bestätigt und du weißt direkt, dass das Au-pair nicht zu deiner Familie passt.

Gleiches gilt für die Zeit des Aufenthalts und sowohl für die Gastfamilie als auch für das Au-pair. Probleme können nur gelöst werden, wenn alle Betroffen von ihrer Existenz wissen.

Keine hohen Ansprüche haben

Es ist wichtig, dass du eine genaue Vorstellung davon hast, wie der Alltag mit einem Au-pair aussehen soll. Behalte dabei insbesondere im Auge, was deine Familie braucht.

Das perfekte Au-pair zu finden wird wahrscheinlich schwer. Ein paar Kleinigkeiten werden dich wahrscheinlich immer stören. Nimm diese nicht zu ernst und schraube deine Ansprüche herunter. Überlege dir, welche Punkte in jedem Fall erfüllt sein sollen und konzentriere dich bei der Suche darauf.

Wichtig ist, dass das Au-pair gut zu euch passt und gut mit deinen Kindern klarkommt. Schließlich wird es die meiste Zeit mit ihnen verbringen. Alles andere ergibt sich nach und nach. In keinem Fall darfst du deinem potenziellen Au-pair zu viel Druck machen. Sonst gerät der Bewerber in Stress und sagt die Stelle womöglich ab.

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