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Zufriedenheit: 9 Dos & 4 Don’ts für mehr Lebensqualität

Zufriedenheit und Glück verwendet man oft im selben Kontext. Wer glücklich ist, muss auch zufrieden sein. Dabei ist Zufriedenheit nicht von Glück abhängig – und sogar der konstantere Zustand. Wenn du zufrieden bist, ist deine Lebensqualität auf dem Höhepunkt. Wir geben dir die besten Tipps für mehr Zufriedenheit im Leben.

Das solltest du über Zufriedenheit wissen

Zufriedenheit ist ein Zustand innerlicher Ausgeglichenheit, ein innerer Frieden. Wer sich zufrieden fühlt, ist mit den äußerlichen Gegebenheiten einverstanden, fühlt sich wohl und lebt ein Leben, das ihn ausfüllt. Es ist ein unterschwelliges und wärmendes Gefühl, das sich durch den Alltag zieht. Während Glück den Menschen in Euphorie versetzt, ist Zufriedenheit eher eine behagliche Gelassenheit. Da Euphorie jedoch nach kurzer Zeit nachlässt, verflüchtigt sich auch das Glücksgefühl nach einiger Zeit. Grund dafür ist das Hormon Dopamin, das im Glückszustand ausgeschüttet wird. Dieses wird jedoch schnell wieder abgebaut. Damit verschwindet auch das Glücksgefühl. Zufriedenheit ist dagegen von längerer Dauer.

Zufriedenheit tritt vor allem dann ein, wenn unsere Bedürfnisse befriedigt sind. Laut Psychoanalytiker und Autor Hans-Otto Thomashoff spielen dabei drei Faktoren eine wichtige Rolle. Wesentlich für ein zufriedenes Leben sind soziale Kontakte. Hat man nur kaum bis gar keine guten Beziehungen, fühlt man sich schnell einsam und unglücklich. Freundschaften, Partnerschaften und Familie sind also essentiell für ein gutes Leben. Auch Haustiere können vor Vereinsamung schützen und dich zufriedener machen. Der zweite Faktor ist Neugier. Wer etwas bewirkt und ein eigenständiges Leben aufbaut, ist mit sich zufrieden. Um diese Zufriedenheit beizubehalten, ist ein gesundes Stress-Level notwendig. Durch zu viel Stress kann ein gutes Leben schnell anstrengend werden.

So steigerst du deine Zufriedenheit

So steigerst du deine Zufriedenheit

Zufriedenheit ist eine erstrebenswerte Eigenschaft, die das Leben gleich viel lebenswerter macht. Wenn du mit dir und deinem Leben zufrieden sein möchtest, solltest du dir also überlegen, was dein Leben lebenswert macht und mehr von diesen Dingen in deinen Alltag integrieren. Was machst du gerne? Auf welche Dinge und Erfahrungen kannst du nicht verzichten? Mit welchen Menschen macht dein Leben gleich viel mehr Spaß? Wir haben für dich ein paar Beispiele gesammelt:

Kreativität zur Selbstverwirklichung

Selbstverwirklichung ist ein wichtiger Faktor, wenn es um Zufriedenheit geht. Viele Menschen blühen in kreativen Tätigkeiten auf. Wer sich kreativ betätigt, ist entspannt und glücklich. Dabei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Du kannst kleine Projekte machen wie zum Beispiel ein Bild malen oder schon ganz groß denken und beispielsweise ein Buch schreiben. Beendest du ein Projekt, kannst du mit dir selbst zufrieden sein. Das stärkt außerdem dein Selbstbewusstsein.

Auch im Berufsleben kannst du dich kreativ betätigen. Es gibt viele Berufsfelder, in denen Kreativität gefragt ist. Du kannst neue Ideen vorbringen und eigene Konzepte entwickeln, Präsentationen gestalten und Produkte designen. Wer dauerhaft kreativ ist, kann sich in vielerlei Hinsicht selbstverwirklichen.

Sport für das Wohlbefinden

Sport ist nicht nur gut für die Gesundheit sondern auch für das Wohlbefinden. Während des Sports werden Endorphine freigesetzt, die glücklich und zufrieden machen. Nach dem Sport fühlst du dich gut und bist froh etwas erreicht zu haben. Des Weiteren sorgt Sport auch dafür, dass du dich in deinem Körper wohlfühlst, was wiederum deine Selbstliebe steigert. Auch das fördert deine Zufriedenheit.

Lesen zur Inspiration

Wer viel liest, bekommt Einblick in ganz andere Welten und Gedankengänge. Lesen regt zum Nachdenken an und lädt zum Reflektieren ein. Vor allem Sachbücher zur Persönlichkeitsentwicklung können dich inspirieren. Sie helfen dir dabei negative Eigenschaften loszuwerden und zufriedener mit dir zu sein. Aber auch ein guter Roman kann glücklich machen. Nutzt du deine Zeit dafür ein gutes Buch zu lesen, wirst du zufriedener sein als wenn du stundenlang vor Netflix sitzt.

Entspannung zur Krisenbewältigung

Auszeiten sind essentiell, um deinen Alltag zu entschleunigen. So kannst du Stress lindern, schöpfst neue Kraft und bist widerstandsfähiger bei Krisen und neuen Herausforderungen. Du wirst gelassener und ruhiger. Wenn du Krisen meisterst und Herausforderungen annimmst, kannst du stolz auf dich sein und bist zufriedener.

Dankbarkeit für die kleinen Dinge des Lebens

Wenn du dankbar für das bist, was du hast, nicht ständig nach mehr strebst und dein Leben wertschätzt, bist du ausgeglichener und zufrieden. Dankbarkeit ist ein effektives Werkzeug, wenn du dir die guten Dinge deines Lebens vor Augen führen möchtest. Es setzt den Fokus außerdem auf die kleinen Dinge des Lebens, die es erst lebenswert machen. Ohne die nette Gäste eines Fremden, die Hilfsbereitschaft eines Freundes oder die lieben Worte des Partners wäre die Welt wohl halb so schön. Zeigst du Dankbarkeit für diese Dinge, kannst du sie mehr wertschätzen und bist zufriedener.

Optimismus für Problemlösungen

Positives Denken bringt dich in vielerlei Hinsicht weiter. Anstatt dich zu ärgern, über Probleme nachzugrübeln und in Melancholie zu verfallen, gehst du mit ein bisschen Optimismus schon an die Lösung deiner Probleme heran. Manchmal stellen sich negative Ereignisse hinterher als etwas Positives heraus. Du weißt nie, wofür etwas gut ist. Wenn du optimistisch durchs Leben gehst, wirst du zufriedener sein.

Freundschaften für geteilte Erfahrungen

Freundschaften – ein Schlüssel zu mehr Zufriedenheit

Soziale Kontakte sind der Grundbaustein für Zufriedenheit. Ohne Freundschaften fühlst du dich einsam und weniger wertgeschätzt. Kannst du dich dagegen austauschen, gute Gespräche führen und deine Erfahrungen teilen, gibt das deinem Leben einen Sinn. Es widerspricht der Natur des Menschen alleine durchs Leben zu gehen. Er braucht seine Mitmenschen, die ihn auf seinem Lebensweg begleiten, um zufrieden zu sein. Fühlst du dich also dazugehörig, bist du glücklicher und zufriedener.

Selbstzufriedenheit als Entscheidung

Nur wer sich dazu entscheidet, zufrieden zu sein, kann Zufriedenheit auch wirklich spüren. Zufriedenheit ist eine Einstellung. Setzt du deine Erwartungen nicht zu hoch, können sie weniger enttäuscht werden. Sei zufrieden mit deinen Erfolgen und mache dich nicht von den äußeren Umständen abhängig. Ruhe in dir selbst, meditiere, achte auf dich und du wirst zufrieden sein.

Zufriedenheit bei der Arbeitsstelle

Der Beruf macht einen großen Teil des Lebens aus, daher solltest du deinen Job gerne machen. Die Kriterien, die dafür stimmen müssen, sind die Vergütung, die Arbeitszeit und das Arbeitsklima. Stimmt einer dieser Faktoren nicht, bist du unzufrieden. Deshalb solltest du darauf achten, dass du fair bezahlt wirst, du eine gesunde Work-Life-Balance hast und dich mit deiner Arbeit und deinen Kollegen wohlfühlst.

Unzufriedenheit: Das solltest du vermeiden

Bist du dennoch einmal unzufrieden mit deiner Situation, solltest du nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Du kannst viele Dinge im Leben schnell verändern und versuchen Negatives aus deinem Leben zu streichen. Wenn du die folgenden Ratschläge im Hinterkopf behältst, kannst du Unzufriedenheit vermeiden.

Vergleiche dich nicht mit anderen

Social Media lädt dazu ein, sich mir anderen zu vergleichen. Die Anderen scheinen das perfekte Leben zu haben. Dein Leben fühlt sich dagegen langweilig an. Doch wer sich mit anderen vergleicht, sieht in sich selbst stets das Schlechte und in den anderen vorwiegend das Gute. Dieses Bild entspricht jedoch niemals der Wirklichkeit. Du hast ebenfalls Eigenschaften, die andere an dir bewundern. Die Anderen haben im Gegenzug dazu auch Charakterzüge, auf die sie vielleicht nicht so stolz sind. Halte dir das vor Augen, wenn du das nächste Mal durch deine Facebook-Timeline scrollst.

Strebe nicht ständig nach mehr

Übermäßiger Konsum ist ebenfalls nicht förderlich, wenn es um Zufriedenheit geht. Wer ständig nach mehr strebt, immer das Neueste haben möchte, wird niemals zufrieden sein. Es wird immer etwas Neueres und Besseres geben. Sei stattdessen zufrieden mit dem, was du hast. Dies lässt sich auch auf andere Lebensabschnitte beziehen. Erwarte nicht zu viel von deinem Partner, sondern respektiere und akzeptiere ihn so wie er ist.

Versuche Stress zu vermeiden

Zu viel Stress macht krank. Er kann allerdings durch vielerlei Dinge ausgelöst werden. Oft ist beruflicher Druck der Hauptgrund für einen stressigen Alltag, doch auch private Konflikte können sehr stressig und belastend sein. Versuche deshalb Konflikte und Streitereien direkt zu lösen und unnötigen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Schleppst du noch Altlasten aus der Vergangenheit mit dir herum, solltest du versuchen, diese aufzuarbeiten, damit diese zu gegebener Zeit nicht hervorbrechen und den Stressfaktor noch einmal erhöhen.

Sei kein Einzelgänger

Auch wenn du gerne Zeit allein verbringst, solltest du dennoch darauf achten, dass du genug unter Menschen kommst und deine sozialen Kontakte pflegst. Diese sind nämlich essentiell für dein Wohlbefinden. Nicht ohne Grund lebt der Mensch nicht gern allein, sondern lieber zusammen mit dem Partner, der Familie oder Freunden. Da dies heutzutage in Deutschland weniger der Fall ist, sind die Menschen allgemein unzufriedener. Hast du Probleme neue Leute kennenzulernen und Freundschaften zu schließen, kannst du einem Verein beitreten, dich ehrenamtlich engagieren oder Social Media nutzen. Weitere Ideen, wie du neue Freundschaften schließt, findest du in diesem Ratgeber.

Zufriedenheit: Kein Dauerzustand?

Zufriedenheit ist von längerer Dauer als Glück, dennoch ist Zufriedenheit nicht dauerhaft. Es ist nicht möglich, dauernd zufrieden mit sich selbst und seinem Leben zu sein. Das Leben ist eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. Würdest du dich immer gleich gut fühlen, hättest du gar kein Verlangen danach, etwas zu verändern und an dir zu arbeiten. Dein Leben wäre langweilig und unausgefüllt. Unzufriedenheit ist dagegen ein Antreiber. Bist du unzufrieden, möchtest du deine Lage verbessern, hast Wünsche und Sehnsüchte, auf die du hinarbeitest. Zufriedenheit tritt dann ein, wenn du deine Wünsche und Sehnsüchte befriedigt und erfüllt hast. Der Mensch ist allerdings so konzipiert, dass bald neue Wünsche hinzukommen, die er erfüllen möchte. So hat er ständig etwas, worauf er hinarbeiten kann, und verliert seinen Antrieb nicht.

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