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Mathe-Nachhilfe finden: 5 Tipps & 4 Fallstricke

Mathe ist für viele Schüler wohl das schwierigste Fach. Mehr als die Hälfte aller Schüler braucht während der Schulzeit mindestens einmal Nachhilfe in diesem Fach. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Angebote für Mathe-Nachhilfe. Wir zeigen dir, wo du einen geeigneten Mathe-Nachhilfelehrer für dich oder dein Kind finden kannst.


Warum Mathe-Nachhilfe sinnvoll ist

Warum Mathe-Nachhilfe sinnvoll ist

Mathe gehört zu den Hauptfächern in der Schule. Die Zeugnisnote in diesem Fach ist also besonders wichtig. Dabei gehört Mathe zu den kompliziertesten Fächern, für die die Schüler häufig am meisten lernen müssen. Einigen Schülern fällt es über die Jahre schwer, die Zusammenhänge zu verstehen. Spätestens wenn die Zahlen durch Buchstaben ersetzt werden, verlieren viele den Überblick.

Viele Schüler beschweren sich über den fehlenden Realitätsbezug des Faches. Sie gehen davon aus, dass sie die Inhalte des Faches in der Zukunft nicht mehr brauchen. Bei Menschen, die einen naturwissenschaftlichen oder technischen Beruf anstreben, ist Mathe jedoch ein ständiger Begleiter. Auch im Alltag ist es vorteilhaft, Prozentrechnung und einfache Mathematik zu beherrschen.

Wer am Ende des Schuljahrs einen guten Notendurchschnitt vorzeigen möchte, für den ist eine gute Note in Mathe unvermeidlich. Bei Problemen im Fach ist Nachhilfe oft die letzte Möglichkeit, um den Schnitt zu heben. Auch aus anderen Gründen ist Nachhilfe im Fach Mathe sinnvoll – vor allem wenn dieses Fach eine Versetzung gefährdet.

Darüberhinaus soll Nachhilfe auch die Selbstständigkeit des Schülers fördern. Hat dieser Probleme, Übungen eigenständig zu bewältigen, bietet sich Nachhilfe zur Unterstützung an. Wenn beispielsweise aufgrund einer längeren Krankheit viel Unterricht versäumt wurde, ist vor allem in Mathe Nachhilfe empfehlenswert. In diesem Fach fällt es vielen Schülern schwer, den Stoff selbstständig zu lernen, da die Vorgehensweise oft komplex ist. Es ist jedoch wichtig, den Schulstoff komplett zu verstehen, da die verschiedenen Disziplinen in Mathe häufig aufeinander aufbauen.

So findest du gute Mathe-Nachhilfe

So findest du gute Mathe-Nachhilfe

Es gibt viele Gründe, warum Mathe-Nachhilfe sinnvoll ist. Wenn man sich erst einmal dazu entschieden hat, Nachhilfe zu nehmen, muss man sich nun auf die Suche nach einem guten Nachhilfelehrer machen. Da nahezu jeder als Nachhilfelehrer arbeiten kann, ist die Auswahl groß. Nachhilfelehrer findet man sowohl privat als auch in Nachhilfe-Instituten und sogar online. Bei der Wahl der richtigen Methode sollte man auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen. Arbeitet es lieber alleine oder in Gruppen? Wie viel Zeit steht ihm in der Woche zur Verfügung? Wofür kann sich das Kind begeistern? Wir stellen verschiedene Formen der Mathe-Nachhilfe vor. Weitere Tipps zum Thema Nachhilfe finden, erfährst du hier.

Mathe-Nachhilfe privat

Mathe-Nachhilfe privat

Häufig wird Mathe-Nachhilfe privat angeboten. Das bedeutet, dass ein Schüler, Student oder Rentner als Nebenjob ein paar Stunden die Woche Nachhilfe gibt. Die Nachhilfe erfolgt normalerweise im Einzelunterricht bei dem Nachhilfelehrer oder dem Nachhilfeschüler zuhause. Je nach Bildungsgrad des Lehrers fällt das Gehalt sehr unterschiedlich aus und ist oft verhandelbar. Während ausgebildete Lehrer bis zu 30 Euro die Stunde verlangen können, erhalten Studenten nur um die 15 Euro pro Nachhilfestunde. Schüler müssen sich häufig mit einem Gehalt von bis zu 10 Euro pro Stunde zufrieden geben.

Private Nachhilfe eignet sich für kurzfristige Lerneinheiten kurz vor einer Klassenarbeit, kann aber auch langfristig stattfinden. Besonders oft sind die Nachhilfelehrer den Nachhilfeschülern bereits vorher bekannt, da sich im Bekanntenkreis häufig schon Menschen finden, die als Nachhilfelehrer arbeiten. Es gibt allerdings viele Wege, wie man einen privaten Nachhilfelehrer finden kann.

  • Über ein Anzeigenblatt: Nachhilfelehrer findet man häufig über Anzeigenblätter. Dabei kann man sowohl selbst Gesuche aufgeben als auch nach Angeboten Ausschau halten. Die Anzeigenblätter kann man in Schulen, Universitäten und Supermärkten aushängen. Auf dem Blatt sollte der Wohnort, das Nachhilfe-Fach und eine Telefonnummer oder Email-Adresse stehen.
  • Kleinanzeige online: Eine ähnliche Anzeige kann man auch online schalten. Auch hier findet man in sogenannten Kleinanzeigen Angebote von Nachhilfelehrern, an die man sich wenden kann. Auch man selbst kann dort ein eigenes Gesuch veröffentlichen.
  • Stellenanzeigen: In Zeitungen kann man in den Stellenanzeigen nach Angeboten von Nachhilfelehrern Ausschau halten. Auch hier wird man häufig fündig.
  • Im Bekanntenkreis: Meist findet man bereits einen Nachhilfelehrer, wenn man sich ein wenig im Bekanntenkreis umhört. Der Nachhilfelehrer könnte beispielsweise die Tochter eines Nachbarn oder der Sohn eines Bekannten sein.

Menschen, die privat Nachhilfe geben, sind meist keine Fachkräfte, sondern arbeiten nur nebenberuflich als Nachhilfelehrer. Das heißt, dass sie oft keine pädagogische Ausbildung haben. Dennoch kann die Nachhilfe gut und effektiv sein. Voraussetzung für die Arbeit als Mathe-Nachhilfelehrer sind jedoch ausreichende Kenntnisse im Fach. Der Lehrer sollte gute Leistungen in Mathe vorweisen können, ein mathematisches Fach studieren oder beruflich mit Mathe zu tun haben. Die wichtigste Kompetenz eines Lehrers sollte jedoch sein, dass er sein Wissen gut vermitteln kann.

Nachhilfe-Institute

Neben privater Nachhilfe gibt es Nachhilfe-Institute, die verschiedene Fächer und Formen der Nachhilfe anbieten. Hier wird Nachhilfe häufig in Kleingruppen angeboten. Ein Lehrer betreut also eine Gruppe aus 4 bis 5 Nachhilfeschülern. Alternativ kann man auch hier Einzelunterricht wählen. Je nach Institut werden eigene Lernmaterialien angeboten oder es wird mit dem Schulbuch gelernt. Die Nachhilfe findet hier häufig mehrmals die Woche statt. Meist wird ein mehrmonatiger Vertrag abgeschlossen. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn der Nachhilfeschüler viel Lernstoff aufholen muss. Allerdings bindet sich das Kind so über einen längeren Zeitraum an das Nachhilfe-Institut. Im Fach Mathe eignet sich solch ein Institut, wenn das Kind die Übungen routiniert und selbstständig lösen soll. Aufgrund der längeren Vertragslaufzeit eignet sich ein Nachhilfe-Institut häufig nicht, um das Kind kurzfristig beim Lernen vor einer Klassenarbeit zu unterstützen.

Mathe-Nachhilfe in der Schule

Mathe-Nachhilfe in der Schule

Häufig wird Nachhilfe auch in der Schule angeboten. Dabei wird diese häufig von älteren Schülern aus höheren Jahrgängen übernommen. Das kann vorteilhaft sein, denn die jungen Nachhilfelehrer können die Probleme ihrer Nachhilfeschüler gut nachvollziehen. Sie selbst mussten sich erst vor wenigen Jahren mit dem selben Thema befassen. Eventuell können sie ein Thema sogar anschaulicher erklären als ein ausgebildeter Lehrer, der schon seit Jahren die selbe Lehrmethode nutzt. Darüberhinaus ist diese Form der Nachhilfe auch für die Eltern von Vorteil, da sie sich den An- und Abfahrtsweg sparen, da die Schüler hier einfach nach dem regulären Schulschluss eine Stunde länger in der Schule bleiben können. Einziger Nachteil ist, dass die Nachhilfe darum häufig in die Mittagszeit fällt.

Mathe-Nachhilfe online

Mathe-Nachhilfe online

Auch online wird Mathe-Nachhilfe angeboten. Es gibt verschiedene Internetseiten, die Mathe-Nachhilfe über Video-Chat anbieten. Das kann man bequem von zuhause aus durchführen. Auch hier spart man sich den An- und Abfahrtsweg. Diese Form der Nachhilfe ist vor allem für die Kinder interessant, die sich für Technik interessieren und Spaß daran haben, am Computer zu arbeiten. Bei der Wahl des richtigen Anbieters sollte man darauf achten, dass es eine digitale „Tafel“ gibt, auf die sowohl der Schüler als auch der Lehrer zugreifen kann. Beim Lösen von Mathe-Aufgaben ist dies besonders wichtig, da es hier nicht nur auf das Endergebnis sondern auch auf den Lösungsweg ankommt. Der Lehrer sollte die Vorgehensweise seines Schülers also nachvollziehen können.

Darüberhinaus findet man im Internet auch Anbieter, die Lernmaterialien zur Verfügung stellen. Dazu gehören Erklärvideos, Arbeitsblätter und Übungen, die der Schüler selbstständig lösen kann. In manchen Fällen kann man die Übungen und Arbeitsblätter zur Korrektur sogar an einen Nachhilfelehrer senden. Mittlerweile gibt es auch verschiedene Apps, die sich mit dem Thema Nachhilfe befassen. Es lohnt sich also einen Blick in den App-Store zu werfen.

Tipp: Auch auf YouTube findet man viele professionelle Videos, die Mathethemen verständlich und knapp erklären.

Probestunden

Egal welche Form der Nachhilfe man wählt, seriöse Anbieter bieten anfangs eine kostenlose Probestunde an, damit der Nachhilfeschüler den Unterricht für sich testen kann. Bei Nachhilfe kommt es nicht nur auf die Aneignung des Stoffs an. Damit dies erfolgreich geschehen kann, müssen Nachhilfeschüler und Lehrer auf der selben Wellenlänge sein. Der Nachhilfelehrer sollte sich dem Lerntempo seines Schülers anpassen und sein Wissen für diesen verständlich vermitteln können. Der Schüler sollte zudem testen können, ob er gut mit den Lernmethoden zurecht kommt.

Das solltest du vermeiden

Nachhilfe durch die Eltern? Keine gute Idee

Bei der Suche nach einem geeigneten Nachhilfelehrer gibt es einige Dinge, die man vermeiden sollte, um schnell zum Erfolg zu kommen. Nicht jeder, der über Fachkompetenz verfügt, ist automatisch ein guter Nachhilfelehrer. Das Kind sollte bei der Wahl des richtigen Lehrers und der geeigneten Form der Nachhilfe immer mitsprechen können.

Nachhilfe bei Eltern und Geschwistern

Nachhilfe bei Eltern und Geschwistern führt häufig zu Diskussionen und Streit. Das Verhältnis zwischen Eltern oder Geschwistern und Kind ist ein anderes als das zwischen Schüler und Nachhilfelehrer. Da bei Ersterem viele Emotionen im Spiel sind, kann oft keine produktive Lernatmosphäre entstehen. Frust und Unverständnis werden oft auf das Gegenüber übertragen. Das passiert zwischen Nachhilfelehrer und Schüler normalerweise nicht, da hier eine gewisse Distanz gewahrt wird.

Das Kind zur Nachhilfe zwingen

Wenn die Nachhilfe effektiv sein soll, muss das Kind die Motivation haben, an seinen Leistungen zu arbeiten. Wird das Kind von seinen Eltern zur Nachhilfe gezwungen, sind oft Demotivation und Desinteresse die Folge. Ebenso kontraproduktiv ist der Aufbau von Leistungsdruck, den viele Eltern ihren Kindern unfreiwillig durch zu hohe Erwartungen auferlegen. Das Kind sollte von selbst erkennen, dass es an seiner Einstellung und seinen schulischen Leistungen arbeiten muss. Es muss lernen, Verantwortung zu übernehmen. Häufig spielt Schule in der Mittelstufe für die Schüler nur noch eine untergeordnete Rolle. Indem man sanft an das Verantwortungsbewusstsein des Schülers plädiert, kann der Schüler seine Einstellung mitunter ändern.

Nachhilfe beim eigenen Mathelehrer

Der Mathelehrer darf dem eigenen Schüler normalerweise keine Nachhilfe geben. In manchen Fällen können jedoch Ausnahmen gemacht werden, beispielsweise wenn der Schüler über einen längeren Zeitraum nicht am Unterricht teilnehmen konnte. In diesem Fall sollte der Nachhilfeunterricht jedoch mit der Schulleitung abgesprochen sein. Die Nachhilfe muss zudem unentgeltlich erfolgen.

Die erstbeste Möglichkeit wählen

Mathe ist ein beliebtes Fach für den Nachhilfeunterricht. Dementsprechend gibt es viele Angebote von Nachhilfelehrern. Es lohnt sich, verschiedene Angebote einzuholen und zu vergleichen. Besonders bei Nachhilfe-Instituten sollte man besonders auf das Kleingedruckte in den Verträgen achten. Hat man sich für ein Angebot entschieden, heißt das nicht, dass man bei dieser Option bleiben muss. Empfindet man die Nachhilfe als schlecht, sollte man sich weiter umschauen. Die gewählte Form war vielleicht nicht die richtige.

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