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Lernmethoden: 5 Lerntechniken + 5 Fehler beim Lernen

In wenigen Wochen steht eine Klausur bevor und du hast noch nicht mit dem Lernen begonnen? Es gibt spezielle Lernmethoden, die dich zu einem besseren Lerner machen. Wir erklären, wie Lernen funktioniert, stellen verschiedene Lerntechniken vor und erklären, welche Fehler du vermeiden solltest.

Lernen erfordert Konzentration und Geduld. Dabei hast aber nicht nur du selbst Einfluss auf deinen Erfolg, auch die Rahmenbedingungen des Lernprozesses spielen eine Rolle. Spezielle Techniken helfen dir dabei effektiver zu Lernen und das Wissen langfristig abzuspeichern. Im Folgenden stellen wir verschiedene Lernmethoden vor und erklären, wie du davon profitierst.

Wie Lernen eigentlich funktioniert

Wie Lernen eigentlich funktioniert

Beim Lernen nimmst du stetig Informationen auf, die in deinem Gehirn verarbeitet, abgespeichert und nach einer bestimmten Zeit wieder abgerufen werden. Auf diesen komplexen Prozess haben viele unterschiedliche Hirnregionen Einfluss, die Informationen mit Hilfe von Signalen zwischen den Nervenenden hin und her schicken.

Funktioniert die Reizübertragung dieser elektrischen Signale einwandfrei, hast du das Gelernte schnell verinnerlicht. Muss dein Gehirn aber zusätzlich andere Reize verarbeiten, die durch Ablenkungen aller Art verursacht werden, verlangsamt sich der Lernprozess automatisch.

Je nachdem welche Information du gerade verinnerlichst, nehmen deine Nerven Impulse auf, die unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Wird ein Nerv besonders heftig stimuliert, reagiert er beim nächsten Mal auch auf schwächere Signale. So erschließt du dir beim Lernen immer wieder neue Zusammenhänge.

Hin und wieder werden alte Verbindungen zwischen den Nerven mit neuen Informationen überschrieben. Das führt dazu, dass du dich nicht mehr an bereits Gelerntes erinnern kannst. Mit mehrmaligem Durcharbeiten bestimmter Informationen verhinderst du diesen Prozess. Gerade beim Lernen von Vokabeln ist regelmäßiges Wiederholen sehr wichtig. Mit Vokabeltrainern eignest du dir gezielt neues Wissen an. Tipps zum Lernen lernen gibt es hier.

Aufbau des Lernprozesses

Das Lernen ist ein Prozess, der nach einem bestimmten Schema abläuft. Je nachdem welcher Lerntyp du bist, sind einige Punkte bei dir vielleicht stärker ausgeprägt als andere. Der Pädagoge Heinrich Roth hat den Lernprozess in folgende sechs Schritte unterteilt:

1. Motivation: In diesem ersten Schritt sorgt ein Impuls dafür, dass du mit dem Lernen beginnst. Entweder steht bald eine Klausur bevor oder dich interessiert ein spezielles Thema besonders. In jedem Fall definierst du ein Ziel, auf das du hinarbeitest.

2. Erste Hürden: Es gibt Dinge, die du nicht sofort durchblickst. Du stehst vor einer großen Herausforderung, denn deine Kenntnisse reichen nicht aus, um die Probleme zu lösen. Zu diesem Zeitpunkt ist Selbstdisziplin gefragt, damit du nicht sofort das Handtuch wirfst.

3. Suche nach einer Lösung: Du probierst verschiedene Möglichkeiten aus, um eine Lösung für dein Problem zu finden. Eventuell fragst du einen Freund oder suchst im Internet nach Antworten. Bist du noch Schüler, ist Nachhilfe eine gute Idee. Für die Fächer Mathe und Englisch gibt es viele Angebote.

4. Neuen Lösungsweg ausprobieren: Hast du eine Lösung für dein Problem gefunden, wendest du sie gleich an und machst dadurch wieder Fortschritte beim Lernen. Im besten Fall wendest du deine ermittelte Strategie bei der nächsten Hürde wieder an.

5. Informationen behalten und einüben: Durch regelmäßiges Wiederholen festigen sich die neuen Informationen. So kannst du sie auch nach einer längeren Lernpause noch abrufen.

6. Bereitstellen und Übertragen der Information: Die gelernte Information rufst du nun auf Zuruf ab. Überprüfe, ob du das wirklich hinbekommst, indem du Freunde oder Familie bittest dich abzufragen. Dann brauchst du dir am Tag vor der Klausur keinen Stress zu machen und hast Zeit dich zu entspannen. Tipps für mehr Entspannung gibt es hier.

Wie du am besten lernst: Effektive Lerntechniken

Diese Lernmethoden gibt es

In der Schule und im Studium gehört das Lernen zu deinem alltäglichen Leben dazu. Aber auch im Berufsleben lernst du immer wieder Neues, zum Beispiel im Rahmen einer Fortbildung. Egal ob du dich auf eine Prüfung vorbereitest oder in deiner Freizeit anfängst, eine neue Sprache zu lernen, es ist wichtig, dass du eine gewisse Routine entwickelst. Helfen können unterschiedliche Lernmethoden, die du unabhängig von den Inhalten anwendest. Welche Variante am besten zu dir passt, musst du selbst entscheiden. Wir stellen hier unterschiedliche Techniken vor.

Kooperative Lernmethoden zum effektiven Lernen

Gemeinsam mit anderen hast du viel mehr Ideen als allein. Nach diesem Prinzip funktioniert die Methode des kooperativen Lernens. Dabei werden insbesondere vier Kompetenzen gefördert, nämlich: Kommunikation, Kooperation, kritisches Denken und Kreativität. An Schulen findet diese Lernmethode immer häufiger Verwendung.

In ihrer Extremform besteht die Methode darin, dass Schüler oder Studenten mit Aufgaben konfrontiert werden, die sie allein nicht lösen können. Vielmehr müssen sie sich intensiv mit anderen Lernenden beraten und ihre Handlungen aufeinander abstimmen.

Du kannst die kooperative Lernmethode aber auch sehr gut in deinem privaten Umfeld anwenden. Steht eine Klausur bevor, für die du komplizierte Texte lesen musst, hast du die Möglichkeit eine Lerngruppe ins Leben zu rufen. Sprich deine Mitschüler oder Kommilitonen darauf an, mit Sicherheit findest du schnell Interessenten. Wichtig ist, dass ihr regelmäßige Treffen vereinbart, an denen möglichst alle Gruppenmitglieder teilnehmen. Zu groß sollte die Lerngruppe also nicht sein.

Bereite für jedes Treffen einen oder mehrere Texte vor, die du dann gemeinsam mit den anderen Lernenden diskutierst. Jeder von euch bekommt die Gelegenheit Fragen zu stellen. Kann keiner der Gruppenmitglieder eine offene Frage beantworten, sammelt ihr eure Ideen dazu in einem Brainstorming. Eure Vorschläge visualisiert ihr dann in einer Mindmap. Bestimmt findet ihr so eine Antwort auf die gestellte Frage.

Mnemotechnische Lernmethoden zum effizienten Lernen

Mnemotechnische Lernmethoden

Diese Lernmethode basiert auf der Ausarbeitung von Gedächtnisstützen, auch Eselsbrücken genannt, die du anwendest, um dir bestimmte Informationen zu merken. Eselsbrücken sind nicht nur zum Einprägen von Zahlen und geschichtlichen Ereignissen geeignet (zum Beispiel: "7-5-3, Rom schlüpft aus dem Ei" für die Jahreszahl 753 vor Christus), sondern auch zum Lernen komplexer wissenschaftlicher Fakten. Dabei verinnerlichst du bestimmte Informationen, indem du sie dir in Form von Reimen, Merksätzen, Schemata, Grafiken oder Geschichten einprägst.

Es gibt verschiedene Faktoren, die bei dieser Lernmethode eine Rolle spielen. Besonders wichtig ist deine Fantasie. Versuche dir ein genaues Bild von dem zu machen, was du lernen musst. Lass deine Gedanken schweifen und präge dir das erste Bild ein, was dir in den Kopf kommt. Das kannst du dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen, wenn du die gelernte Information wiederholst.

Versuche außerdem alle Punkte zu verstehen, die du dir einprägen willst. Es bringt nichts stumpf Worte auswendig zu lernen, deren Inhalt sich dir nicht erschließt. Diese vergisst du in den meisten Fällen kurz darauf wieder. Sogar deine Emotionen können Einfluss auf den Lernprozess haben. Dinge, die ein positives Gefühl in dir hervorrufen, merkst du dir in der Regel einfacher und schneller.

Wendest du die mnemotechnische Lernmethode über einen längeren Zeitraum hinweg an, lernst du nicht nur einzelne Stichworte zu visualisieren, sondern auch ganze Zusammenhänge. So entwirfst du ein Netz aus Bildern in deinem Kopf, das du ständig erweiterst.

Kreative Lerntechniken

Kreative Lerntechniken

Kreative Lernmethoden machen besonders viel Spaß und motivieren dich dazu, öfter und mehr zu Lernen. Am besten prägst du dir Dinge ein, wenn du mit allen Sinnen lernst. Eine kreative Lernmethode zum Vokabeln lernen besteht darin, dass du dir ein Memory mit besonders kniffligen Worten bastelst.

Die Karte mit dem Wort auf der Fremdsprache (Tipps zum Englisch, Spanisch und Norwegisch lernen gibt es hier) und die Karte mit der passenden Übersetzung ergeben dabei ein Pärchen. Versuche so viele Pärchen wie möglich zu sammeln und überprüfe zum Schluss, ob du die richtigen Worte zusammengelegt hast.

Bist du dir noch sehr unsicher mit den Übersetzungen, kannst du auch kleine Bilder neben die Worte malen. So stellst du schon beim Spielen sicher, dass die Karten auch wirklich zueinander passen. Hast du ein richtiges Pärchen gefunden, liest du das Wort in der Fremdsprache laut vor.

Ausreichender Schlaf ist zum Lernen besonders wichtig. Lernst du gerade für eine wichtige Klausur, solltest du in jedem Fall darauf achten, abends rechtzeitig ins Bett zu gehen. Plane früh am Morgen Lerneinheiten ein. Dann bist du erholt und prägst dir die Dinge am besten ein. Was du am Morgen gelernt hast, wiederholst du vor dem Schlafengehen noch einmal.

Lernmethoden für die Universität: SQ3R-Methode

Die Methode dient dem effektiven und verstehenden Lesen von wissenschaftlichen Texten. Die Abkürzung SQ3R steht dabei für die englischen Begriffe Survey, Question, Read, Recite und Review (in der deutschen Übersetzung bedeutet das so viel wie Überblick, Fragen, Lesen, Wiedergeben, Wiederholen).

Die Methode dient dazu einen wissenschaftlichen Text vollständig zu Verstehen und den Inhalt zu behalten. Das bedeutet nicht, dass du automatisch schneller liest. Bei der SQ3R-Methode gehst du die einzelnen Punkte nacheinander durch. Zunächst verschaffst du dir also einen Überblick über den Text, indem du das Inhaltsverzeichnis und die Überschriften einzelner Kapitel und Abschnitte genau untersuchst.

Danach überlegst du selbstständig, worum es in dem Text gehen könnte und notierst dir deine Gedanken. Eventuell stellst du dir an diesem Punkt bereits Fragen, die du ebenfalls notierst. Erst dann beginnst du mit dem Lesen des Textes. Gehe dabei sorgfältig vor und markiere wichtige Textstellen mit einem Marker. Hast du zu Ende gelesen, versuchst du einzelne Textpassagen zusammenzufassen und zu verstehen, an welcher Stelle im Text es um was geht. Hast du dich so durch den gesamten Text gearbeitet, bereitet dir eine abschließende Zusammenfassung der Inhalte keine Probleme mehr.

Lernmethoden für Schüler: Aktives Lernen

Lerntechniken für Schüler: Aktives Lernen

Diese Methode ist im Schulunterricht besonders beliebt. Es geht dabei um die Vermeidung von Frontalunterricht. Der Lehrer gibt seinen Schülern das Wissen also nicht vor, sondern animiert sie dazu aktiv zu sein und sich selbst Neues beizubringen. Kommen Fragen auf, steht der Lehrer als Berater zur Verfügung.

Die Technik des Aktiven Lernens wurde vom Forscher Carl Wieman entwickelt, der 2001 den Nobelpreis für Physik erhielt. Nach seiner Theorie funktioniert die Lernmethode nur in Gruppen von maximal zwölf Schülern. Die Gruppe erhält eine Aufgabenstellung sowie Materialien und arbeitet selbstständig an einer Lösung. Dabei gehen die Schüler verschiedene Möglichkeiten durch und machen immer wieder Fehler. Diese kurbeln den Lernprozess an und sorgen dafür, dass der gleiche Irrtum beim nächsten Mal nicht vorkommt.

Die Lernmethode dient dazu die Selbstständigkeit der Schüler zu fördern und gibt ihnen Gelegenheit, Verantwortung für ihre individuellen Entscheidungen zu tragen. Aus Carl Wiemanns Studien geht hervor, dass Wissen, das mit dieser Lernmethode erworben wurde, besser verstanden wird und länger im Gedächtnis bleibt. Privat kannst du diese Methode allerdings nicht anwenden, da sie von Lehrern oder Kursleitern angeleitet werden muss.

Fehler beim Lernen

Fehler beim Lernen

Egal für welche Lernmethode du dich entscheidest, es gibt einige Dinge, die du in jedem Fall vermeiden solltest, wenn du schnell und effektiv lernen möchtest. Wir stellen hier vier Phänomene vor, die dich vom Lernen abhalten. Versuche daher sie so gut wie möglich zu umgehen.

Prokrastination

Prokrastination ist ein Phänomen, das wohl jeder kennt. Einige Menschen neigen besonders stark dazu, Dinge nicht gleich zu erledigen, sondern sie immer weiter aufzuschieben. Bis zu einem gewissen Grad ist Prokrastination nicht schlimm. Zum Problem wird das Verhalten erst dann, wenn du Abgabefristen verpasst oder eine Klausur absagen musst. Das Phänomen gibt es übrigens nicht nur beim Lernen, sondern immer dann, wenn Aufgaben zu erledigen sind, die als unangenehm wahrgenommen werden.

Beobachtest du dieses Verhalten bei dir selbst, solltest du unbedingt dagegen vorgehen. Prokrastination führt nämlich nur zu Problemen, verursacht Stress und sorgt dafür, dass du mit dir selbst nicht zufrieden bist.

Die Gründe für Prokrastination sind vielfältig. Zweifelst du häufig an dir, hast du womöglich Angst, bei einer Aufgabe zu versagen. Du entscheidest dich also dafür, gar nicht erst anzufangen, weil dann keine Möglichkeit besteht Fehler zu machen. Vielleicht findest du es auch besonders aufregend, erst auf den letzten Drücker fertig zu werden. In den meisten Fällen hängt Prokrastination aber mit fehlendem Zeitmanagement zusammen. Nimm dir also nicht zu viel vor, sonst verzettelst du dich und setzt deine Pläne nicht in die Tat um.

Zeitverschwendung

Zeitverschwendung

Ist ein Text besonders kompliziert, bringt es rein gar nichts, wenn du trotzdem bis zum Ende weiterliest. Je nachdem wie lang der Text ist, dauert das nämlich mehrere Stunden, in denen du absolut nichts lernst. Höre lieber nach den ersten Sätzen auf und überlege dir eine Alternative.

Sinnvoll ist es, wenn du dir vorab überlegst welchen Teil des Textes du wirklich lesen musst. Vielleicht kannst du ganze Kapitel weglassen und dich nur auf kurze Abschnitte fokussieren? Diese arbeitest du dafür umso intensiver durch und merkst dir, was darin steht. Bei wissenschaftlichen Texten ist die SQ3R-Methode einen Versuch wert.

Achte auch bei deinen Notizen darauf, dass du nicht mehr aufschreibst als nötig. Bei ganzen Sätzen verlierst du schnell den Überblick. Halte deine Gedanken besser in Stichworten fest. Diese müssen aber präzise sein, sonst weißt du nach einiger Zeit nicht mehr, worum es geht.

Generell solltest du wirklich nur das Lernen, was du brauchst. Alle überflüssigen Informationen kosten Zeit und bringen dich nicht weiter. Überlege dir also vorab, was dein Lernziel ist und orientiere dich daran.

Keine Pausen machen

Pausen sind beim Lernen äußerst wichtig, denn dein Gehirn braucht Zeit, um die neuen Informationen zu verarbeiten. Nur so kannst du Kenntnisse vertiefen, festigen und sie vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis übertragen. Es ist also sehr sinnvoll, möglichst früh mit dem Lernen für eine Klausur zu beginnen und dabei regelmäßig Pausen zu machen. Vermeide es, erst kurz vorher anzufangen und von morgens bis abends durch zu lernen.

Gerade wenn du dein Wissen aus der Schule oder der Universität langfristig behalten willst, um es eventuell später im Job praktisch anzuwenden, ist es am besten, jeden Tag ein bisschen zu lernen. Fängst du erst kurz vor einer Klausur damit an, erinnerst du dich wenige Tage später nicht mehr an die Inhalte des Tests.

Google-Effekt

Google-Effekt

Welches Sternzeichen hat mein Kind, wenn es im März geboren wird? Wie sagt man "Gefängnis" auf Französisch? Bei solchen Fragen denkst du wahrscheinlich oft nicht nach, sondern zückst dein Smartphone und befragst eine Suchmaschine.

Der sogenannte Google-Effekt oder "Digitale Amnesie" besagt, dass du dazu tendierst, Informationen zu vergessen, weil du weißt, dass du sie mit Hilfe von Internet-Suchmaschinen zu jedem Zeitpunkt online finden kannst. Laut einer Studie kommt es vor, dass Menschen Dinge vergessen, weil sie genau wissen, wo sie die Information nachschauen können.

Tipp: Merke dir nicht, wo eine Information steht, sondern welche Inhalte sie transportiert. Während einer Klausur hast du keine Möglichkeit, schnell etwas im Internet nachzuschauen oder noch einmal in deine Notizen zu gucken.

Zeigarnik-Effekt

Dieser psychologische Effekt beschäftigt sich mit der Erinnerung an abgeschlossene und unterbrochene Aufgaben. Entdeckt wurde er von der Psychologin Bljuma Wulfowna Zeigarnik. Laut des Zeigarnik-Effekts können sich Menschen an unterbrochene, unerledigte Aufgaben besser erinnern als an abgeschlossene, erledigte Aufgaben. In einem Café beobachtete die Psychologin einen Kellner und stellte fest, dass er sich ohne Probleme eine große Zahl von Bestellungen merken konnte. Nachdem er alle Gäste bedient hatte, fiel es ihm jedoch sehr schwer zu rekonstruieren, wem er was serviert hatte.

Willst du längerfristig von deinem Wissen profitieren, nutzt es also nichts, wenn du nur für einen Klausurtermin lernst. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kannst du dich nämlich schon wenige Tage nach dem Test nicht mehr an die Inhalte erinnern. Mache dir also beim Lernen immer wieder deutlich, dass du auch in der Zukunft von deinem Wissen profitieren möchtest.

Bis zu einem gewissen Grad hat der Zeigarnik-Effekt aber auch positive Auswirkungen auf dein Lernverhalten. Du neigst nämlich dazu, unerledigte Aufgaben hinter dich bringen zu wollen und animierst dich so selbst zum Lernen.

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