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Autodidakt: 5 Methoden & 8 Tipps zum Selbststudium

Fachredakteurin
Aktualisiert:

Ein Autodidakt ist jemand, der sich eine Fähigkeit selbst beibringt, ohne eine Lehrkraft oder einen Kurs. Autodidaktisch zu lernen ist heute so einfach wie nie zuvor. Vor allem mit unseren Tipps und Methoden gelingt dir das autodidaktische Lernen im Handumdrehen.

Eigenständiges Lernen ist besonders individuell und selbstbestimmt. Allerdings hat das autodidaktische Lernen auch Nachteile. Wir geben dir Tipps, wie du vorgehen kannst, wenn du dir etwas selbst beibringen möchtest.

Definition und Bedeutung: Was ein Autodidakt ist

Definition und Bedeutung: Was ein Autodidakt ist

Der Begriff Autodidakt kommt aus dem Griechischen und bedeutet "selbst lernen". Gemeint ist, dass jemand sich Wissen und Können selbst aneignet, ohne einen Kurs oder Unterricht zu besuchen.

Autodidaktisches Lernen gibt es in den unterschiedlichsten Bereichen. Autodidakten lernen zum Beispiel selbst, ein Instrument zu spielen oder eine Technologie zu beherrschen.

Auch im Bereich der beruflichen Weiterbildung, der Kunst oder der unterschiedlichsten Hobbys ist autodidaktisches Lernen wichtig. Vollständige autodidaktische Berufsausbildungen sind heute seltener.

Nicht autodidaktisch ist es, von einem Privatlehrer unterrichtet zu werden oder einen Kurs zu besuchen. Wer sich dagegen das Wissen selbst aus unterschiedlichen Quellen zusammenträgt, ist ein Autodidakt.

Autodidakten in der Vergangenheit und heute

In der Vergangenheit, als weniger Menschen Zugang zu Bildung hatten, waren Autodidakten weiter verbreitet als heute. Manche berühmten Menschen aus früheren Jahrhunderten brachten sich ihr Wissen weitgehend selbst bei.

Zu den berühmten Autodidakten, die ein Selbststudium durchlaufen haben, gehören zum Beispiel diese Persönlichkeiten:

  • Gottfried Wilhelm Leibnitz, Philosoph und Universalgelehrter (1646 – 1716)
  • Charles Darwin, Naturforscher (1809 – 1882)
  • Jean-Jacques Rousseau, Philosoph und Schriftsteller (1712 – 1778)
  • Abraham Lincoln, Rechtsanwalt und 16. Präsident der USA (1809 – 1865)
  • Carl Zeiß, Mechaniker und Unternehmer (1816 – 1888)
  • Williamina Fleming, Astronomin (1857 – 1911)
  • Jane Goodall, Verhaltensforscherin (geb. 1934)

Im beruflichen Umfeld ist es heute als Autodidakt schwerer als früher, Fuß zu fassen. In den meisten Berufen sind schließlich Abschlüsse und Zeugnisse vorgesehen, die man beim autodidaktischen Lernen kaum bekommt.

Autodidaktisches Lernen: Vor- und Nachteile des Selbststudiums

Vor- und Nachteile von autodidaktischem Lernen

Autodidaktisches Lernen funktioniert anders als eine strukturierte Ausbildung in einem Kurs, einem Studium oder der Schule. Im Folgenden findest du alle Vor- und Nachteile.

Vorteile des autodidaktischen Lernens

Als Autodidaktin oder Autodidakt entscheidest du selbst, was du lernen willst. Du stellst dir deine Inhalte individuell zusammen, folgst deinen Interessen und kannst auf Unnötiges einfach verzichten.

Du kannst im Selbststudium auch Inhalte lernen, für die es im regulären Bildungssystem wenig Angebote gibt. Du bestimmst dein Tempo komplett selbst und entscheidest, für welche Lernbereiche du mehr oder weniger Zeit aufwenden willst.

Auch die Lernmedien kannst du ganz nach deinem Geschmack und deinen Vorlieben aussuchen. Ob du Bücher liest, Podcasts hörst, nach Versuch und Irrtum vorgehst oder Videos anschaust, bleibt ganz dir überlassen.

Du bist völlig flexibel in deiner Zeiteinteilung und musst keine festen Termine einhalten. Dadurch wird Fort- und Weiterbildung auch im Schichtbetrieb oder neben einem anstrengenden Familienalltag möglich. Du kannst an jedem Ort lernen und musst keinen bestimmten Unterrichtsort aufsuchen.

Zum autodidaktischen Lernen gehört viel praktische Übung und die ist bekanntermaßen besonders effektiv beim Lernen. Für viele Menschen ist das eigene, selbstbestimmte Lernen angenehmer als ein durchstrukturierter Unterricht. Die Eigenmotivation steigt bei dieser Art des Lernens.

Du musst keine Prüfungen bestehen oder Arbeiten schreiben. Es geht nur um deinen Wissenszuwachs.

Du suchst nach mehr Motivation? Hier wirst du fündig.

Nachteile des autodidaktischen Lernens

Nachteile: Autodidaktisches Lernen erfordert viel Selbstdisziplin

Damit dein Selbststudium funktioniert, brauchst du viel Selbstdisziplin und musst lernen, dich selbst zu organisieren. Sonst verläuft die Sache schnell im Sande.

Weil du kein direktes Feedback für deine Arbeit bekommst, besteht die Gefahr, dass du dir Fehler aneignest. Das passiert beim Unterrichten nicht so leicht.

Wenn du selbst noch nicht voll im Thema steckst, kannst du nur schwer einschätzen, welche Bereiche dafür wichtig sind. Es kann also sein, dass du wichtige Lernbereiche übersiehst.

Da du keinen Zwang hast, auch unangenehmere Themen zu bearbeiten, lässt du diese möglicherweise aus. Hier können Lücken entstehen.

Die Qualität der Quellen wird nicht von außen überprüft. Dadurch kann es passieren, dass du auf Fake News oder veraltete Informationen hereinfällst. Bei komplexen Inhalten ist das autodidaktische Lernen schwerer. Sie sind oft leichter zu begreifen, wenn man sie erklärt bekommt.

Du bekommst am Ende kein Zertifikat oder Zeugnis, sodass deine Kenntnisse nur schwer nachweisbar sind. Deshalb sind sie zum Beispiel im Lebenslauf weniger bedeutend als strukturierte Ausbildungen mit Nachweis.

Während Kurse oder Weiterbildungen meist in der Gruppe stattfinden, bist du beim autodidaktischen Lernen alleine. Das ist nicht jedermanns Sache.

Vorsicht, Fake-News- und Verschwörungs-Falle

Vorsicht, Fake-News- und Verschwörungs-Falle bei Autodidakten

Achtung: Auch im Bereich der Verschwörungstheorien ist das autodidaktische Lernen von großer Bedeutung. Es gilt in diesem Bereich oft als die einzig wahre Art, sich weiterzubilden.

Dahinter steckt die Behauptung, die gewöhnlichen Medien und das Schulsystem seien korrupt oder politisch beeinflusst. Wer das wahre Wissen erfahren wolle, müsse sich selbst informieren.

Besonders bekannt ist in diesem Zusammenhang die Q-Anon-Lehre. Sie basiert sehr stark auf der eigenen Recherche der einzelnen Anhängerinnen und Anhänger.

Das Problem dabei: Wenn die regulären Quellen abgelehnt werden, bleiben nur noch sehr fragliche Internetquellen übrig. Diese führen schnell auf eine falsche Spur.

Man hat dann das Gefühl, sich intensiv einzuarbeiten und zu recherchieren. In Wirklichkeit gerät man immer tiefer in den Sog von Verschwörungstheorien und Fake News.

Achte deshalb beim Selbststudium ganz besonders darauf, deine Quellen zu hinterfragen und zu mischen. Wenn es dich interessiert, kannst du natürlich auch auf "dubioseren" Internetseiten nachlesen. Aber ergänze und hinterfrage das dort Gelesene mit anderen, seriöseren Quellen.

Methoden des autodidaktischen Lernens

Wenn du dir etwas selbst beibringen willst, hast du unterschiedliche Möglichkeiten, vorwärtszukommen.

Versuch und Irrtum

Versuch und Irrtum

Bei praktischen Tätigkeiten kann es hilfreich sein, sich einfach auszuprobieren. Ein wenig Grundwissen braucht es dafür meistens, aber dann hilft "Trial and error" ein ganzes Stück weiter.

Beachte allerdings, dass diese Methode nicht ausreicht, um dich wirklich weiterzubilden. Wer nur ausprobiert, dem fehlen Tiefe und theoretisches Fundament. Kombiniere Trial and error deshalb mit anderen Methoden.

Lesen, lesen, lesen

Bücher, Fachzeitschriften und Internetseiten sind heutzutage fast überall frei zugänglich. Damit hast du die Wissensgrundlage, um dich in dein gewünschtes Thema einzuarbeiten.

Achte allerdings darauf, gute Quellen zu verwenden. Gerade im Internet ist natürlich nicht alles, das du liest, fundiert. Und auch in Zeitschriften oder Büchern kann Quatsch stehen.

Tipp: Achte deshalb auf vielseitige Quellen und verlasse dich nicht auf ein einzelnes Buch oder eine einzelne Homepage. So bildest du dich breiter und umfassender weiter.

Tutorial-Videos

Das Internet ist voll von Tutorial-Videos aus den unterschiedlichsten Bereichen. Hier kannst du dich als Autodidaktin oder Autodidakt so richtig austoben.

Gerade für praktische Themen sind Tutorial-Videos super. Sie zeigen dir Schritt für Schritt, wie etwas funktioniert, sodass du es direkt nachmachen kannst.

Auch hier solltest du natürlich eine gewisse Vorsicht walten lassen, vor allem wenn es um potenziell gefährliche Dinge geht. Schaue dir, um sicherzugehen, mehrere Videos aus unterschiedlichen Quellen an.

Lern-Apps

Lern-Apps für das Selbststudium

Zum Sprachenlernen und für viele andere Themenbereiche gibt es inzwischen gute Apps, die du für dein Selbststudium nutzen kannst. Sie können ein wichtiger Baustein für dich sein.

Ist es denn noch autodidaktisches Lernen, wenn man eine App benutzt? Das kommt darauf an. Natürlich sind die Apps didaktisch aufbereitet und ähneln damit einem regulären Unterricht.

Trotzdem hast du es immer noch selbst in der Hand, in welcher Geschwindigkeit du arbeitest und welche Themen du vertiefst. Lernen mit Apps hat also Anteile beider Lernarten.

Wenn die App deine einzige Quelle ist, handelt es sich streng genommen nicht mehr um autodidaktisches Lernen. Wenn du sie als eine von mehreren Methoden nutzt, ist sie einfach Teil deines Selbststudiums.

Podcasts

Auf den gängigen Plattformen gibt es heute auch Podcasts zu fast jedem Thema. Egal ob es sich um eine große Wissenschaft oder ein Nischenhobby handelt: Du wirst sicher einen passenden Podcast finden.

Der große Vorteil dieser Lernmethode: Du kannst dir Podcasts jederzeit und überall anhören, zum Beispiel beim Autofahren, beim Sport oder bei der Hausarbeit.

Tipps für Autodidakten

Hilfreiche Tipps für dein Selbststudium

Du hast Lust bekommen, dir selbst neues Wissen anzueignen? Dann helfen dir diese Tipps.

Bleib neugierig

Neugier ist die Basis für das selbstbestimmte Lernen. Selbst wenn es einmal Rückschläge gibt oder du nicht weiterkommst, solltest du versuchen, dir deine neugierige Grundhaltung zu bewahren.

Sie hilft dir auch in schwierigeren Zeiten, kreative Lösungen zu finden und bei der Sache zu bleiben. Und sie treibt dich immer wieder an, Neues herauszufinden.

Recherchiere gute Quellen

Wenn du in einem Bereich lernst, den es auch als Ausbildung, Studium oder Fortbildung gibt, dann kann dir das beim Suchen guter Quellen helfen.

Finde heraus, welche Bücher, Internetseiten oder Zeitschriften in der jeweiligen Ausbildung empfohlen werden. Mit diesen kannst du tief in die Theorie deines Lernstoffes einsteigen.

Setze dir Lernziele und erstelle einen Lernplan zum Selbststudium

Damit das autodidaktische Lernen dich tatsächlich weiterbringt, solltest du dir klare Ziele setzen. Lege zum Beispiel fest, was du im nächsten Monat oder im nächsten Quartal lernen möchtest.

Außerdem solltest du für dich definieren, wo du am Ende landen möchtest. Geht es dir einfach um die Freude am Lernen? Um eine berufliche Weiterbildung? Oder ein Hobby?

Was möchtest du können und bis wann möchtest du diese Ziele erreicht haben? Wenn du das weißt, kannst du dir einen konkreten Lernplan erstellen. Lege fest, in welcher Reihenfolge du vorgehen willst.

Sicher wirst du deinen Plan und deine Ziele hin und wieder überarbeiten müssen. Im Laufe des Lernens wirst du feststellen, dass einiges anders funktioniert, als du anfangs dachtest.

Trotzdem ist ein Lernplan ein wichtiges Element, um dich zu motivieren und vorwärtszubringen. Lege einen Plan fest und schaue dir etwa einmal im Monat kritisch an, ob du ihn überarbeiten musst!

Hole dir Feedback von Profis ein

Hole dir Feedback von Profis ein

Als Autodidaktin oder Autodidakt solltest du nicht auf Dauer ganz alleine lernen. Ja, das klingt erst einmal widersprüchlich. Trotzdem ist es sehr wichtig:

Wenn du immer nur alleine arbeitest, fehlt dir das Feedback von anderen.

Du kannst nur sehr schwer einschätzen, wie du vorankommst und ob du auf einem richtigen Weg bist. Und du erkennst eigene Fehler nur sehr schwer.

Deshalb ist es wichtig, hin und wieder die Rückmeldung von anderen einzuholen, die sich mit deinem Thema auskennen. Das hilft dir, deinen Wissensstand einzuordnen.

Außerdem kann das Feedback eines Profis dich in kurzer Zeit ein riesiges Stück nach vorne bringen. So kannst du vorgehen:

  • Buche hin und wieder eine einzelne Lehrstunde bei einem Profi. Das kann zum Beispiel ein Coach, eine Handwerkerin oder ein Gesanglehrer sein.
  • Frage Menschen in deinem Umfeld, ob du ihnen hin und wieder den Stand deiner Arbeit zeigen oder dich mit ihnen austauschen kannst.
  • Suche Kontakte zu Profis in deinem Bereich zum Beispiel über Internetforen, Volkshochschulen oder Unis.

Kombiniere Theorie und Praxis

Kombiniere Theorie und Praxis

Bei fast allen Themen ist sowohl die theoretische Grundlage als auch das praktische Üben wichtig. Beim autodidaktischen Lernen kann es passieren, dass du eine der beiden Seiten vernachlässigst.

Den einen macht das Üben und Ausprobieren so viel Spaß, dass sie wenig Lust haben, sich in Bücher und andere Lernmedien zu vertiefen. Dann fehlt die Theorie.

Und die anderen lesen und hören zwar sehr viel Theoretisches, kommen aber nicht so recht ins Tun. Dann fehlen die Übung und die praktische Anwendung des Gelernten.

Wichtig: Achte deshalb darauf, dass du beiden Seiten des Lernens Aufmerksamkeit schenkst. Erst aus der Kombination beider Bereiche entsteht handfestes Können und Wissen.

Probiere verschiedene Lerntechniken aus

In der Schule, im Studium oder in der Ausbildung sind die Lerntechniken häufig sehr begrenzt. Beim autodidaktischen Lernen bist du dagegen frei, ganz nach deinen Interessen, Vorlieben und Talenten zu lernen.

Wahrscheinlich musst du dabei aber erst einmal das Lernen lernen. Das bedeutet:

  • Probiere verschiedene Lerntechniken, Medien und Methoden aus.
  • Recherchiere ruhig auch mal, welche Lerntechniken und Lerntricks es gibt. Du wirst erstaunt sein über die vielen Möglichkeiten.
  • Finde die Methoden, die für dich am besten funktionieren, und setze sie in deinen Lernplan ein.
  • Ideal ist meistens die Kombination aus mehreren Techniken und Methoden. Das steigert die Motivation und die Lernerfolge.

Motivation und Spaß stärken

Stärke deine Motivation im Selbststudium

Die Motivation ist beim autodidaktischen Lernen ganz entscheidend. Deshalb solltest du ihr ein wenig zusätzlicher Aufmerksamkeit widmen:

  • Mach dir klar, warum du dich mit dem Thema beschäftigen willst und was dich daran interessiert.
  • Fordere dich heraus, aber überfordere dich nicht. Setze dir realistische Ziele (Tipps dazu gibt es hier).
  • Mach dir jederzeit die nächsten (kleinen) Schritte klar. Dann weißt du, was du als nächstes tun kannst und blockierst dich nicht so leicht selbst.
  • Suche dir Vorbilder und hänge Bilder oder Zitate von ihnen auf.
  • Mache dir deine Fortschritte klar und feiere deine Erfolge.
  • Suche nach Möglichkeiten, beim Lernen deine Stärken so gut wie möglich einzusetzen.
  • Das Lernen soll Spaß machen. Alles, was dir dabei hilft, ist gut.
  • Achte auf genügend Pausen und Zeit zur Regeneration.

Suche nach Möglichkeiten, dir dein Wissen bestätigen zu lassen

Ein großer Nachteil des autodidaktischen Lernens ist, dass du anschließend kein Zeugnis oder Zertifikat bekommst. Wenn du dein Wissen im Beruf einsetzen willst, kann das ein Problem sein.

Allerdings gibt es manchmal Möglichkeiten, dir dein Wissen bescheinigen zu lassen. Schau dich doch mal um, ob es in deinem Bereich Fortbildungen und Prüfungen gibt.

Unter Umständen kannst du eine Prüfung als Externer mitschreiben und so eine Bescheinigung bekommen. Manchmal lohnt es sich auch, zusätzlich zum autodidaktischen Lernen eine Fortbildung zu besuchen, die dir dann ein Zertifikat einbringt.

Natürlich brauchst du nicht in jedem Bereich Zeugnisse. Wenn du dein Wissen zum Beispiel bei der Jobsuche nutzen willst, kannst du auch Arbeitsproben zusammenstellen oder einfach angeben, dass du dich seit Langem mit dem Thema beschäftigst.

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