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4 Kommunikationsmodelle & 7 Tipps für eine gute Kommunikation

Fachredakteurin
Aktualisiert:

"Man kann nicht nicht kommunizieren." Vielleicht hast du diesen berühmten Satz über Kommunikation schon einmal gehört? Kommunikation ist sehr viel mehr als nur Reden. Wenn du die wichtigsten Kommunikationsmodelle kennst, fallen dir Gespräche deutlich leichter.

Kommunikation bedeutet, sich anderen mitzuteilen. Das geschieht auf vielen Ebenen. Kommunikationsmodelle helfen dir, Kommunikation besser zu verstehen und leichter mit anderen in Kontakt zu treten.

Definition: Was Kommunikation ist

Definition: Das ist Kommunikation

Der Begriff "Kommunikation" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "Mitteilung". Gemeint ist der Austausch von Informationen auf unterschiedlichen Wegen.

Kommunikation kann auf verschiedene Arten erfolgen, zum Beispiel mündlich (im Gespräch, durch Sprachnachrichten und so weiter) oder schriftlich (zum Beispiel per Brief, per E-Mail, durch Zeitung, Bücher, Soziale Medien).

Außerdem spielen die nonverbale und die paraverbale Kommunikation eine wichtige Rolle. Dazu gehören zum Beispiel Gesichtsausdrücke, Körpersprache, aber auch Tonfall, Sprechtempo oder Lautstärke.

Immer dann, wenn du in irgendeiner Weise mit anderen Menschen Kontakt aufnimmst, kommunizierst du. Viele Aspekte der Kommunikation laufen unbewusst ab. Deshalb ist es umso wichtiger, sie zu kennen und ins Bewusstsein zu holen.

Hier findest du noch mehr Techniken für eine wirkungsvolle Kommunikation.

Kommunikationsarten: verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation

Kommunikationsarten: verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation

Wenn du mit einer anderen Person sprichst, kommunizierst du auf unterschiedliche Weisen. Das Gesagte ist nur ein Teil davon. Man unterscheidet zwischen drei Kommunikationsarten: verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation.

Verbale Kommunikation: das, WAS gesagt wird

Die verbale Kommunikation meint alles, was du durch deine Worte transportierst. Hier geht es also in erster Linie um Informationen. Du sagst etwas und dein Gegenüber versteht (im besten Fall) den Sinn deiner Worte.

Alles, was direkt mit Sprache zu tun hat, fällt unter den Oberbegriff der verbalen Kommunikation. Du kannst also auch mit schriftlichen Medien verbal kommunizieren.

Paraverbale Kommunikation: das, WIE etwas gesagt wird

Gesprochene Sprache trägt mehr Informationen als nur den reinen Wortinhalt. Zum Beispiel sagt die Stimmlage etwas über das Geschlecht und das Alter der sprechenden Person aus.

Auch Dialekte oder Akzente gehören zur paraverbalen Kommunikation. Unabhängig von dem Gesagten beinhalten sie Informationen über die Sprecherin oder den Sprecher.

Weitere Aspekte der paraverbalen Kommunikation sind das Sprechtempo, die Sprachmelodie, die Lautstärke, die Aussprache und die Pausen beim Sprechen. All diese Dinge senden Informationen aus, die oft unbewusst empfangen werden.

Wenn jemand sehr leise spricht, wirkt sie oder er zum Beispiel unsicher. Wenn jemand sehr schnell und gehetzt spricht, nehmen wir Aufregung wahr. Ein ruhiger und kontrollierter Tonfall signalisiert uns Vertrauenswürdigkeit.

Bei handgeschriebenen Texten gibt es ebenfalls paraverbale Hinweise. Die Handschrift lässt uns an eine Person eines bestimmten Geschlechts und Alters denken oder gibt uns Rückschlüsse über den Charakter oder die Tagesform einer Person.

Und auch getippte Texte enthalten viele Aspekte paraverbaler Information. Dazu gehören zum Beispiel die Wortwahl, das Vorhandensein von Rechtschreibfehlern oder die Verwendung von Satzzeichen und Emojis.

Nonverbale Kommunikation: das, was durch den Körper gesagt wird

Was nonverbale Kommunikation ist

Die dritte Art ist die nonverbale Kommunikation. Darunter versteht man alle Informationen, die über den Gesichtsausdruck, die Körperhaltung oder das Gestikulieren mit den Händen weitergetragen werden.

Zu den nonverbalen Zeichen in unserer Kultur gehören zum Beispiel Winken, Kopfschütteln oder Nicken. Ein Teil der nonverbalen Kommunikation sind also Zeichen, die wir anderen absichtlich geben.

Aber es gibt auch viele Aspekte, die eher unbewusst passieren. Dazu gehört deine Körperhaltung, die Art deines Händedrucks, dein Gesichtsausdruck und das Gestikulieren mit den Händen.

Kommuniziert wird hier also primär über Gestik und Mimik.

Wie verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation zusammenspielen

Bei einer direkten Kommunikation nimmst du bewusst und unbewusst viele unterschiedliche Signale auf. Die drei Bereiche der Kommunikation spielen zusammen und geben dir weit mehr Informationen als den reinen Wortinhalt.

Bei der schriftlichen Kommunikation geht die nonverbale Kommunikation verloren und ein Teil der paraverbalen Kommunikation ebenfalls. Emojis sollen diese Lücke ein Stück weit füllen und die Bedeutung des Geschriebenen klarer machen.

Wichtig: Nicht immer interpretieren wir die nonverbalen oder paraverbalen Informationen richtig. Es kommt häufig vor, dass wir Menschen durch solche Signale falsch einschätzen. Umso wichtiger ist es, dass du über die Funktionsweise Bescheid weißt.

Definition: Was ein Kommunikationsmodell ist

Definition: Was ein Kommunikationsmodell ist

Kommunikationsmodelle versuchen, menschliche Kommunikation zu beschreiben und zu erklären. Das ist gar nicht so einfach, weil die Kommunikation hoch komplex ist. Trotzdem (oder gerade deshalb) sind Kommunikationsmodelle sehr hilfreich, um Kommunikation zu verstehen.

Es gibt viele unterschiedliche Modelle. Manche greifen nur einzelne Aspekte auf, andere versuchen, die Kommunikation im Ganzen zu erklären. Oft ergänzen sich die Modelle, manchmal widersprechen sie sich aber auch.

Vier Kommunikationsmodelle, die du kennen solltest (+ Beispiele)

Einige Kommunikationsmodelle sind für das Alltagsverständnis so wichtig, dass du sie kennen solltest. Wir stellen dir deshalb in diesem Artikel vier wichtige Kommunikationsmodelle vor.

Das Sender-Empfänger-Modell von Claude E. Shannon und Warren Weaver

Das Sender-Empfänger-Modell gehört zu den einfachsten Kommunikationsmodellen, aber es vermittelt eine wichtige Erkenntnis: Zu einer gelungenen Kommunikation gehören immer zwei Parteien, ein Sender und ein Empfänger.

Der Sender drückt die eigenen Gedanken in Sprache aus. Dabei handelt es sich um eine Art Verschlüsselung, weil die Sprache die Gedanken immer nur zum Teil wiedergeben kann.

Der Empfänger entschlüsselt diese Botschaft im nächsten Schritt und nimmt die Informationen auf. Durch die Verschlüsselung und Entschlüsselung können aber ganz unterschiedliche Nachrichten entstehen.

Im Idealfall versteht und entschlüsselt der Empfänger den Code richtig. Es kann aber auch sein, dass sie oder er etwas anderes versteht, als der Sender eigentlich ausdrücken wollte. Dann geschieht ein Missverständnis oder die beiden Personen reden aneinander vorbei.

Zum Verschlüsseln der Botschaft können alle Arten der Kommunikation eingesetzt werden. Verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation spielen zusammen, um die Informationen weiterzugeben. Dadurch wird der Code recht kompliziert.

Was du aus diesem Modell lernen kannst: In jeder Aussage stecken viel mehr Aspekte als die reinen Sachinformationen. Sender und Empfänger müssen den gemeinsamen Code kennen, damit die Kommunikation funktioniert.

Das 4-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun

Das 4-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun – ein Kommunikationsmodell

Friedemann Schulz von Thun hat das wohl bekannteste Kommunikationsmodell erstellt.

Er geht davon aus, dass jede Aussage vier verschiedene Botschaften enthält: eine Sachbotschaft, eine Selbstaussage, eine Beziehungsaussage und einen Appell.

Beispiel: Ein Mann ruft bei seiner Frau an und sagt: "Ich komme heute Abend später nach Hause."
Die Sachbotschaft ist die eigentliche Information hinter den Worten, in diesem Fall also die Ankündigung, dass es später wird.

Die Selbstaussage könnte zum Beispiel sein, dass es dem Mann leidtut, später zu kommen, oder dass er einen harten Tag auf der Arbeit hat. Oder auch, dass er eigentlich ganz froh ist, länger auf der Arbeit bleiben zu können. Hier stecken Werte, Gefühle, Absichten und Bedürfnisse.

Die Beziehungsaussage könnte sein, dass es in dieser Ehe normal ist, Bescheid zu sagen, wenn es später wird. Es könnte aber auch sein, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt, wenn der Mann häufig sehr spät nach Hause kommt.

Der Appell könnte lauten: "Warte nicht mit dem Essen!" oder auch "Bringe bitte die Kinder ins Bett!" Hier geht es um etwas, das der Empfänger tun soll.

Jede Aussage enthält Anteile aller vier Bereiche, natürlich in unterschiedlicher Gewichtung. Bei manchen Aussagen ist die Sachinformation entscheidend, bei anderen der Appell und so weiter. Man sagt, der Sender spricht mit vier "verschiedenen Schnäbeln".

Nun gibt aber nicht nur der Sender Informationen aus allen vier Bereichen preis, sondern der Empfänger kann auch mit vier "verschiedenen Ohren" hören. Er nimmt vielleicht besonders die Beziehungsaussage oder die Selbstaussage wahr. Vieles davon geschieht unbewusst.

Was du aus diesem Kommunikationsmodell lernen kann: Selbst wenn du meinst, dass du rein sachlich sprichst, gibst du immer auch Dinge über dich und deine Beziehung zum Empfänger preis.

Und dein Gegenüber nimmt sie womöglich anders wahr, als du es beabsichtigt hast.

Die 5 Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick

Die 5 Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick

Von Paul Watzlawick stammt der Satz, den wir schon in der Einleitung verwendet haben: "Du kannst nicht nicht kommunizieren."

Dies ist eines der fünf Axiome (also Grundregeln), die er in seinem Kommunikationsmodell aufgestellt hat. Wir erklären dir alle fünf genauer:

Axiom 1: Man kann nicht nicht kommunizieren

Gemeint ist damit, dass man in jeder Situation kommuniziert.

Selbst wenn du dich komplett passiv verhältst und zum Beispiel auf eine E-Mail nicht antwortest, ist das eine Art Kommunikation, die etwas über dich und deine Beziehung zum Empfänger aussagt.

Wir nehmen ständig verbale, paraverbale und nonverbale Informationen von anderen Menschen auf, selbst wenn diese gar nichts sagen. Wir kommunizieren ununterbrochen miteinander, selbst wenn wir das gar nicht beabsichtigen.

Axiom 2: Jede Kommunikation hat einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt

Diesen Gedanken kennst du schon aus dem Vier-Ohren-Modell. Hier stehen zwei der vier Ohren im Vordergrund: die Sachebene und die Beziehungsebene. Diese fand Watzlawick für sein zweites Axiom besonders wichtig.

Zum Inhaltsaspekt gehören alle Fakten, Daten und ähnlichen Informationen. Im Beziehungsaspekt teilst du etwas darüber mit, wie du zu deinem Gesprächspartner stehst und was du von ihr oder ihm hältst. Auch das geschieht ständig.

Die Beziehungsebene beeinflusst die Sachebene und umgekehrt. Wenn du jemanden magst, tauschst du zum Beispiel viel lieber Informationen aus und fügst andere Details dazu. Wenn du wütend auf die Person bist, fallen deine Informationen eher knapp aus.

Axiom 3: Kommunikation ist Ursache und Wirkung

Axiom 3: Kommunikation ist Ursache und Wirkung

Wenn du kommunizierst (und das tust du, wie gesagt, ständig), löst du bei deinem Gegenüber eine Reaktion aus. Deine Kommunikation ist also die Ursache für eine Wirkung beim Gegenüber.

Wenn du zum Beispiel die Kassiererin freundlich anlächelst und grüßt, dann reagiert diese meist auch freundlich und offen. Dies ist die Reaktion auf deine Kommunikation.

Gleichzeitig ist die Reaktion der Kassiererin aber wieder der Auslöser für eine Reaktion bei dir. Ihr Lächeln sorgt dafür, dass du dich zufriedener fühlst und vielleicht weiter in die Kommunikation einsteigst.

Ursache und Wirkung können sich im Guten wie im Schlechten aufschaukeln. In einem Streit zum Beispiel fühlt man sich immer wieder vom anderen provoziert und empfindet das eigene Handeln eher als Reaktion auf das Verhalten des anderen.

Axiom 4: Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten

Dieses Axion ist missverständlich, weil wir heute unter den Begriffen "analog" und "digital" etwas ganz anderes verstehen. Paul Watzlawick hatte noch keine sozialen Medien oder E-Mails im Sinn.

Für ihn ist "analoge Modalitäten" ein Begriff für die nonverbale Kommunikation. Gemeint sind also Gesten und Mimik. Bei der analogen Kommunikation kann das Gegenüber nur vermuten, was der Sender sagen will.

Die "digitalen Modalitäten" sind all das, was man sagen oder schreiben kann. Bei diesen Informationen weiß der Empfänger also recht genau, was der Sender sagen will.

Axiom 5: Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

Axiom 5: Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

Eine symmetrische Kommunikation bedeutet, dass beide Gesprächspartner auf Augenhöhe miteinander sprechen. Sie kommunizieren also als gleichberechtigte Partner.

Unter Freunden oder auch unter gleichberechtigten Kolleginnen und Kollegen gibt es eine symmetrische Kommunikation.

Bei der komplementären Kommunikation ist ein Gesprächspartner dem anderen untergeordnet. Hier kann man zum Beispiel an Chefin und Mitarbeiter, Lehrer und Schülerin oder Eltern und Kinder denken.

Das Eisbergmodell nach Sigmund Freud und Paul Watzlawick

Das Eisbergmodell stammt ursprünglich aus der psychologischen Lehre von Sigmund Freud. Es wurde dann von Paul Watzlawick (den du schon von den fünf Axiomen kennst) zu dem Kommunikationsmodell weiterentwickelt, das wir dir jetzt vorstellen.

Das Modell besagt, dass ein Großteil der Kommunikation unbewusst stattfindet. Ähnlich wie ein Eisberg, bei dem der Großteil der Eismasse unter der Wasseroberfläche liegt, liegt die Kommunikation unter der Oberfläche des Bewussten.

Der bewusste Teil kann mit der Sachebene gleichgesetzt werden. Er macht etwa 20 Prozent der Kommunikation aus. Der unbewusste Teil von 80 Prozent besteht aus Informationen über die Beziehung zwischen den Gesprächspartnern und ihre Gefühle.

Tipps für eine gelungene Kommunikation

Tipps für eine gelungene Kommunikation

Kommunikationsmodelle sind natürlich nicht nur für die Theorie da. Sie sollen auch in der Praxis dabei unterstützen, eine gute Kommunikation zu ermöglichen. Diese Tipps helfen dir dabei.

Versuche, durch die Brille deines Gegenüber zu sehen

Wie wir eine Aussage verstehen, hängt sehr stark von uns selbst ab. Welche Werte haben wir? Wie geht es uns gerade? Wie stehen wir zur Gesprächspartnerin oder dem Gesprächspartner? Welche Sprache verwenden wir im Alltag?

Wenn du dir klarmachst, wie komplex Kommunikation eigentlich ist, dann wundert es auch nicht so sehr, dass sie öfter einmal schief geht. Dann hilft es, dich möglichst gut in die Sichtweise deines Gegenübers zu versetzen.

Tipp: Wenn sie oder er eine Reaktion zeigt, die dich verwundert, dann solltest du nachfragen. Häufig ist dann in der Kommunikation etwas schiefgelaufen.

Kommuniziere deine Gefühle

Wenn die Emotionen hochkochen oder du negative Gefühle entwickelst, dann solltest du das äußern. Auf diese Weise bringst du den emotionalen Teil der Kommunikation aus dem Unbewussten ins Bewusste.

Der nächste Schritt kann sein, über die Ursache der Emotionen zu sprechen. Das erleichtert das Verständnis füreinander. Das funktioniert natürlich in einer symmetrischen Gesprächsatmosphäre besser.

Ich-Botschaften sind ein guter Weg, die eigenen Befindlichkeiten zu äußern. Du könntest zum Beispiel sagen: "Ich fühle mich ganz schön angegriffen durch das, was du sagst."

Schenke Missverständnissen Aufmerksamkeit

Schenke Missverständnissen Aufmerksamkeit

Wenn du merkst, dass die Kommunikation gerade nicht gut läuft, solltest du genauer hinschauen. Woran liegt es? Kannst du dein Anliegen anders formulieren oder erklären?

Mache dir klar, dass schlechte Kommunikation meistens beide Seiten betrifft, den Sender genauso wie den Empfänger. Beide können ihren Anteil dazu leisten, dass das Gespräch besser klappt.

Das bedeutet auch: Frage dich, was du selbst ändern kannst, um das Missverständnis aufzulösen. Das nimmt Zorn und Enttäuschung aus einer ungünstigen Kommunikation heraus.

Unterbrich andere nicht

Zu einer guten Gesprächskultur und Kommunikation gehört es dazu, andere ausreden zu lassen. Das vermeidet Streit und trägt dazu bei, dass beide ihr Anliegen formulieren können.

Bedenke: Andere zu unterbrechen ist immer auch ein Zeichen von Dominanz. Die Person, die unterbricht, hält ihren Redebeitrag für wichtiger als den der anderen Person. Das kommt selten gut an.

Bemühe dich deshalb, andere aussprechen zu lassen. Dann kannst du das Gleiche auch für dich selbst einfordern.

Bemühe dich um eine partnerschaftliche Gesprächsatmosphäre

Wenn Gesprächspartner sich als Konkurrenten oder Gegner sehen, schadet das der Kommunikation. Mach dir klar, dass dein Gegenüber deine Einstellung vermutlich sowieso spüren wird. Deshalb ist es besser, möglichst nicht in ablehnender Stimmung miteinander zu sprechen.

Wenn du im Gespräch etwas erreichen möchtest, solltest du dich um eine partnerschaftliche und gleichberechtigte Einstellung bemühen. In dieser Atmosphäre gelingen Gespräche am besten.

Frage nach, wenn du etwas nicht verstanden hast

Frage nach, wenn du etwas nicht verstanden hast

Kommunikation kann an vielen Stellen scheitern. Oft ließe sie sich schnell retten, wenn man rechtzeitig nachfragen würde. Mache es dir deshalb zum Grundsatz, sofort nachzufragen, wenn du etwas nicht verstehst.

Auch dann, wenn du dich in einem Gespräch ungerecht behandelt oder beleidigt fühlst, kann sich eine Nachfrage lohnen. Womöglich war es nicht so gemeint und du musst dich gar nicht erst ärgern.

Fasse wichtige Informationen in deinen Worten zusammen

Bei wichtigen Gesprächen solltest du die Kernaussagen noch einmal in deinen eigenen Worten wiederholen. Oder du bittest deinen Gesprächspartner, dies zu tun.

Bei einer solchen Zusammenfassung fällt schnell auf, wenn die Kommunikation nicht reibungslos verlaufen ist. Dann könnt ihr Missverständnisse schnell aufklären und Verständnislücken füllen.

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