Skip to main content

12 tolle Kennenlernspiele für jeden Anlass

Kennenlernspiele sind eine hervorragende Möglichkeit, damit neu gebildete Gruppen zueinander finden. So kommen die einzelnen Gruppenmitglieder in Kontakt und leichter ins Gespräch. Wir stellen die besten Kennenlernspiele vor.

Vor allem introvertierte Menschen fühlen sich in neu gebildeten Gruppen oft unwohl. Damit sie mit ihren Mitmenschen ins Gespräch kommen, sind Kennenlernspiele sinnvoll. So überwinden sie die erste Hürde, auf ihre Mitmenschen zuzugehen. Warum Kennenlernspiele wichtig sind und welche Spiele sich für Erwachsene und Kinder eignen, erfährst du im Folgenden.

Warum Kennenlernspiele wichtig sind

Wieso Kennenlernspiele wichtig sind

Mit Kennenlernspielen kannst du auf spielerische Weise mit fremden Menschen ins Gespräch kommen. Sie bieten sich vor allem bei Gruppenaktivitäten an – egal ob im Beruf, in der Freizeit oder der Schule. Beruflich sind solche Maßnahmen besonders dann empfehlenswert, wenn ein neues Team zusammenkommt, um beispielsweise an einem neuen Projekt zu arbeiten. Sie können als Teambuilding-Maßnahme dienen, so dass das Team näher zusammenrückt und sich die Teammitglieder vor dem Projekt besser kennenlernen. Teilweise stellen sich so schon die verschiedenen Charaktereigenschaften der Teammitglieder heraus, so dass die Beteiligten während des Projekts mitunter besser kommunizieren können.

Privat sind Kennenlernspiele vor allem bei Jugendgruppen und Ausflügen empfehlenswert, bei denen mehrere fremde Menschen aufeinander treffen. So können die einzelnen Teilnehmer ihre Mitmenschen besser kennenlernen, sich die Namen merken und schon etwas über die anderen Teilnehmer erfahren. So können sie später leichter aufeinander zugehen und haben bereits einige Gesprächsthemen, über die sie reden können.

In der Schule sind solche Spiele vor allem zu Beginn des Schuljahrs zu empfehlen, wenn die Kinder sich untereinander noch nicht besonders gut kennen. Andererseits eignen sie sich auch dann, wenn ein neues Kind in die Klasse kommt. So kann sich jeder Mitschüler noch einmal selbst auf spielerische Weise vorstellen, so dass der neue Schüler einen Eindruck bekommt, wer sich alles in der Klasse befindet. Auch für den Lehrer können Kennenlernspiele sinnvoll sein, wenn sie eine neue Klasse übernehmen und die Kinder noch kennenlernen.

Vorteile von Kennenlernspielen

Kennenlernspiele sind oft einfach und benötigen meist keine zusätzlichen Materialien, so dass sie sogar auf einer Busreise zum Einsatz kommen können. Sie eignen sich für ganz unterschiedliche Zwecke. Dabei kann ein und dasselbe Spiel sowohl Grundschulkindern als auch Erwachsenen Spaß machen. Du kannst sie draußen oder drinnen durchführen und mit einer unterschiedlichen Personenanzahl. Die Spiele machen sowohl in einer Gruppe aus fünf Personen als auch in einer Gruppe mit 30 Teilnehmern Spaß. Allerdings sind manche Spiele für große Gruppen weniger geeignet.

Kennenlernspiele für Schüler und Erwachsene

Kennenlernspiele für Schüler und Erwachsene

Vor allem für ältere Schüler und Erwachsene eignen sich eine Vielzahl an Kennenlernspielen. Für diese wird nicht nur ein gutes Gedächtnis benötigt, sondern manchmal sogar ein wenig Geschick. Vor allem in Jugendgruppen, auf Familienfeiern und bei Gruppenausflügen sind Kennenlernspiele empfehlenswert, damit die Teilnehmer sich besser kennenlernen können.

Vorstellungsrunde mit Hilfestellung

Natürlich ist eine Vorstellungsrunde als Kennenlern-Maßnahme hervorragend geeignet. Allerdings wissen hier viele Teilnehmer oft nicht, was sie außer ihrem Namen und Alter über sich erzählen können. Kleine Hilfestellungen können den Teilnehmern in diesem Fall ein paar mehr Informationen entlocken. Schreibe dafür jeweils eine Frage auf kleine Zettel und falte diese zusammen, so dass die Teilnehmer die Frage nicht lesen können. Im Folgenden muss jeder Teilnehmer mindestens einen Zettel ziehen und die Fragen bei der Vorstellungsrunde beantworten. Verwende möglichst eine große Auswahl an Fragen, so dass sich nur wenige Fragen wiederholen. So erfahren die Teilnehmer ganz unterschiedliche Dinge übereinander. Mögliche Fragen könnten beispielsweise folgende sein:

  • Was ist dein Lieblingsessen?
  • Hast du einen Spitznamen? Welcher ist es?
  • Wer ist dein Lieblingsmusiker?
  • Was ist deine Lieblingsserie?
  • Was ist dein Lieblings-Filmzitat?
  • An welchen Orten hast du schon gelebt?
  • Was sind deine Hobbys?
  • Hast du Haustiere? Wie heißen sie?
  • Was ist dein Lieblingsbuch?
  • Was erhoffst du dir von dieser Veranstaltung?
  • Wenn du dir einen beliebigen Gegenstand kaufen könntest (real oder fiktional), welcher wäre es?
  • Was ist deine Lieblingsfarbe?
  • Was ist deine schönste Kindheitserinnerung?
  • Berge oder Meer? Warum?
  • Buch oder Serie? Warum?
  • Sommer oder Winter? Warum?
  • Hast du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches ist es?
  • Was ist das schönste Urlaubsziel, das du dir vorstellen kannst?
  • Wohin ging deine schönste Urlaubsreise?
  • Wo wurdest du geboren?

Kofferpacken

Kofferpacken

Neben der Vorstellungsrunde ist auch Kofferpacken ein beliebtes Kennenlernspiel, das auf dem bekannten Kinderspiel "Ich packe meinen Koffer" beruht. Anstatt jedoch nur Gegenstände zu benennen, muss jeder Spieler auch seinen Namen sagen. Ein Spieler beginnt, sagt seinen Namen und einen Gegenstand, den er in den Koffer packt, beispielsweise "Mein Name ist Simon und ich packe eine Badehose in meinen Koffer". Der darauf folgende Spieler muss dann den Namen und den Gegenstand wiederholen, seinen eigenen Namen sagen und einen weiteren Gegenstand nennen, den er in den Koffer packen möchte. Der Spieler danach wiederholt dann die Namen und Gegenstände der Personen, die vor ihm an der Reihe waren, und so weiter.

Der letzte Spieler muss dann die Namen aller Personen und deren gepackte Gegenstände erinnern. Er übernimmt also den schwierigsten Part. Um die Erinnerung zu erleichtern, können die Teilnehmer ausschließlich Gegenstände wählen, die mit dem selben Anfangsbuchstaben wie ihr Vorname beginnt.

Peng

Für Sportbegeisterte bietet sich das Spiel Peng an, denn dieses ist mit ein wenig mehr Action verbunden. Dabei stehen alle Teilnehmer im Kreis. Der Teamleiter beginnt und nennt einen Namen. Nun kommen drei Teilnehmer zum Einsatz und zwar der, dessen Name genannt wurde, und die Teilnehmer, die neben ihm stehen. Die Teilnehmer, die um den genannten Spieler stehen, müssen mit den Fingern eine Pistole bilden und auf den mittleren Spieler zeigen, während dieser sich wegducken muss. Der Spieler, der als letztes reagiert, scheidet aus.

Speed-Dating

Ähnlich wie bei der beliebten Dating-Maßnahme gehen auch hier die Teilnehmer in zweier Teams zusammen und müssen eine Minute etwas über sich erzählen. Dann ertönt ein Signal und die Spieler rücken zum nächsten Partner vor. Dies läuft solange, bis nahezu alle einmal miteinander gesprochen haben. Zu Beginn eines jeden Gesprächs müssen die Partner sich kurz vorstellen. Um das Gespräch im Folgenden flüssig zu halten, kann der Teamleiter vor jeder Runde ein neues Gesprächsthema vorgeben, über das sich die Teilnehmer unterhalten müssen. Solche Themen könnten beispielsweise sein:

  • Die letzte Urlaubsreise
  • Ziele im Leben
  • Hobbies
  • Musik
  • Sport
  • Ängste
  • Träume

Steckbrief schreiben

Steckbrief schreiben

Eine weniger kommunikative aber ebenso effektive Methode ist, einen Steckbrief zu schreiben. Dort hält jeder Teilnehmer die wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale fest wie sein Alter, seinen Wohn- sowie Geburtsort, seine Hobbies und mitunter seine Lieblingsfarbe, seinen Lieblingskünstler oder ähnliches. Nachdem jeder den Steckbrief ausgefüllt hat, werden diese eingesammelt, gemischt und schließlich wieder ausgeteilt, so dass jeder den Steckbrief eines anderen Teilnehmers erhält. Nun müssen die Teilnehmer ins Gespräch kommen, um den Autor ihres Steckbriefes zu finden. Wenn jeder seinen Steckbrief der richtigen Person zuordnen konnte, ist das Spiel vorbei.

Das Wollknäuel

Bei diesem Spiel stehen die Teilnehmer in einem Kreis, in dem sie leicht ein Wollknäuel werfen können. Ein Spieler beginnt, nennt seinen Namen, stellt einem anderen eine Frage und wirft diesem gleichzeitig das Knäuel zu. Dabei behält er jedoch das Ende der Schnur in der Hand, so dass er mit dem Wollknäuel verbunden bleibt. Der andere Spieler nennt seinen Namen, beantwortet die Frage und stellt einem weiteren Spieler eine Frage, während er diesem das Knäuel zuwirft und die Schnur in der Hand behält, so dass diese gespannt bleibt.

Wenn das komplette Knäuel aufgebraucht ist, endet das Spiel. Dann sollte sich ein dichtes Netz zwischen den Spielern gebildet haben. Dieses ist mitunter so stramm, dass sich ein Spieler sogar darauf legen könnte. Das Spiel eignet sich nicht nur, damit sich die Spieler besser kennenlernen, es fördert zudem das Vertrauen unter den Teilnehmern.

Kennenlernspiele in der Grundschule

Kennenlernspiele in der Grundschule

Gerade in der Grundschule ist ein spielerisches Kennenlernspiel optimal, damit die Gruppe besser zueinander findet und auch der Lehrer seine Schüler besser kennenlernt. So erfahren die Schüler im Spiel mehr über ihre Mitmenschen und können gemeinsam kleine Rätsel lösen, während der Lehrer das Verhalten seiner Schüler besser einschätzen kann.

Geburtstagsreihe

Die Geburtstagsreihe ist ein hervorragendes Spiel, das sich nicht nur für Grundschüler eignet, aber besonders für diese Altersgruppe optimal ist. Dabei wählt der Lehrer einen bestimmten Monat aus, beispielsweise Mai. Alle Kinder, die in diesem Monat geboren sind, müssen nun nach vorne kommen und sich in der richtigen Reihenfolge basierend auf ihrem Geburtsdatum aufstellen. Das Kind, das als erstes im Mai Geburtstag hat müsste also ganz vorne stehen. Die Kinder sollten dabei so wenig Unterstützung durch den Lehrer erhalten wie möglich und die Aufgabe alleine lösen können. Dabei nimmt oft jedes Kind eine bestimmte Position in der Gruppe ein. Die Charaktere der Kinder werden so besonders deutlich.

Zip-Zap

Bei diesem Spiel stehen alle Kinder im Kreis. Nur ein Kind steht in der Kreismitte und gibt Anweisungen in Form der Ausdrücke „Zip“, „Zap“, „Zep“, „Zop“ und „Zip-Zap“. Wem er diese Anweisungen erteilt, weiß das Kind in der Mitte selbst nicht, denn es dreht sich mit geschlossenen Augen im Kreis, bleibt schließlich stehen und zeigt noch mit geschlossenen Augen auf ein anderes Kind und sagt eine Anweisung. Das Kind, auf das gezeigt wird, muss nun entweder den Namen seines linken Nachbarn („Zip“), seines rechten Nachbarn („Zap“), der Person in der Mitte („Zep“) oder seinen eigenen Namen („Zop“) sagen.

Wenn das Kind "Zip-Zop" ruft, müssen alle Kinder den Platz wechseln, so dass sie nun neben ganz anderen Kindern sitzen. Auch das Kind in der Mitte muss versuchen einen Sitzplatz zu bekommen. Das Kind, das am Ende keinen Sitzplatz bekommen hat, muss nun in die Kreismitte.

Tiere

Dieses Spiel ähnelt dem Spiel Kofferpacken, nur dass hier statt Reisegepäck Tiere genannt werden. Die Kinder sagen also ein Tier, das mit dem selben Buchstaben wie ihr Vorname beginnt. Ein Kind namens Maja könnte beispielsweise als Tier eine Maus nennen. Der Sitznachbar muss nun den Namen sowie das Tier wiederholen, bevor er seinen eigenen Namen nennt und ein Tier mit dem selben Anfangsbuchstaben wählt. Auch hier muss sich der letzte in der Runde wieder die meisten Namen merken. Darum sind kleine Hilfestellungen erlaubt.

Kennenlernspiele im Beruf

Kennenlernspiele im Beruf

Auch beruflich machen Kennenlernspiele in manchen Fällen Sinn. So sind Kennenlernspiele zum Beispiel in einem Seminar sinnvoll, bei dem viele fremde Menschen aufeinander treffen. Auch bei Projektgruppen, in denen sich die Teammitglieder untereinander noch nicht gut kennen, können Kennenlernspiele empfehlenswert sein, um die Atmosphäre aufzulockern.

Namen malen

Statt einer normalen Vorstellungsrunde kann auch ein Bild schon viel über eine Person aussagen, vor allem wenn es selbst gemalt ist. So kannst du den Teilnehmern anfangs eine halbe Stunde Zeit geben, in denen sie ein Bild malen, das etwas über sie aussagt. Der Teamleiter kann vorgeben, um was es in dem Bild gehen soll, beispielsweise ein Hobby oder eine Charaktereigenschaft. Bei dieser Methode geht es nicht darum, ein besonders schönes Bild zu malen, sondern aussagekräftig zu sein. So haben die Teilnehmer visuell vor Augen, was den anderen ausmacht. Besonders kreative Arbeitsgruppen profitieren von dieser Methode.

Vorträge halten

Eine etwas andere Vorstellungsrunde kreierst du, indem jeder Teilnehmer nicht nur seinen Namen nennt, sondern noch einen circa einminütigen Vortrag über ein bestimmtes Thema hält. Über welches Thema er genau spricht, wird per Zufall entschieden. Du kannst beispielsweise zuvor ein paar Themen auf Zettel schreiben. Die einzelnen Teilnehmer müssen dann einen dieser Zettel ziehen und spontan über dieses Themenfeld sprechen. Wichtig ist dabei, dass du Themen wählst, über die die Meisten auch wirklich eine Minute sprechen können. Beispiel-Themen sind Reisen, Hobbies, Ziele, Ängste und Beruf.

Hashtags nutzen

Bei diesem Spiel nennen die Teilnehmer nicht nur ihre Namen, sondern wählen noch drei Hashtags, mit denen sie sich identifizieren können, beispielsweise "Design", "Projektmanagement" und "Klettern". Eine Vorstellungsrunde könnte also so ablaufen: Ich heiße Lena und meine gewählten Hashtags sind "Online-Marketing", "Malen" und "Yoga".

Diese Methode ist besonders dann geeignet, wenn nicht viel Zeit zum Kennenlernen bleibt. Auf diese Weise kannst du bereits viel über die Teilnehmer erfahren und vielleicht sogar Anstöße für ein späteres Gespräch liefern. Wenn sich jeder Teilnehmer auf diese Weise vorgestellt hat, kann es an die Arbeit gehen.

10 votes, average: 4,60 out of 510 votes, average: 4,60 out of 510 votes, average: 4,60 out of 510 votes, average: 4,60 out of 510 votes, average: 4,60 out of 5 (10 votes, average: 4,60 out of 5)
You need to be a registered member to rate this.
Loading...

Ähnliche Beiträge