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Englisch-Nachhilfe finden: 5 Tipps & 5 Fallstricke

Fast die Hälfte aller Schüler muss mindestens einmal während ihrer Schulzeit auf Englisch-Nachhilfe zurückgreifen. Nur in Mathe benötigen mehr Schüler außerschulischen Unterricht. Qualifizierte Englisch-Nachhilfe zu finden, ist allerdings gar nicht so leicht. Wir zeigen dir, wie du einen geeigneten Nachhilfelehrer finden kannst.


Warum Englisch-Nachhilfe wichtig ist

Warum Englisch-Nachhilfe wichtig ist

Englisch ist eine Weltsprache. Wer heutzutage kein Englisch sprechen kann, kommt in unserer globalisierten Welt nicht weit. Die Sprache kann sowohl im Privatleben aber vor allem im Beruf nützlich sein. Wer bei einem internationalen Unternehmen arbeiten möchte, sollte über einwandfreie Englisch-Kenntnisse verfügen. Darum gehört es in den Schulen schon seit langer Zeit zu den Hauptfächern. Mittlerweile wird es in vielen Schulen bereits ab der ersten Klasse unterrichtet.

Dennoch haben viele Schüler Probleme beim Erlernen der Fremdsprache. Wer einmal bei den Vokabeln und der Grammatik hinterher ist, kann den Stoff so schnell nicht selbstständig nachholen. Darum versuchen viele Eltern einen Nachhilfelehrer für ihre Kinder zu finden. Dieser kann dabei helfen, Wissenslücken zu schließen, den Wortschatz zu erweitern und Grammatikfehler zu korrigieren. Einen kompetenten Nachhilfelehrer zu finden, der selbst über einwandfreie Englischkenntnisse verfügt, kann sich als schwierig erweisen. In diesem Artikel erfährst du, was du beim Lernen der englischen Sprache beachten musst.

Dennoch gibt es unzählige Angebote für Englisch-Nachhilfe. Mit ein bisschen Aufwand findet man ein passendes Angebot für sein Kind. Es gibt unzählige Möglichkeiten, einen Nachhilfelehrer zu finden und verschiedene Methoden, wie genau die Nachhilfe stattfinden kann. Wer sich ein bisschen informiert, findet für die eigenen Bedürfnisse und die seines Kindes eine geeignete Nachhilfestelle.

Wer überlegt selbst Englisch-Nachhilfe zu geben, sollte über eine Grundvoraussetzung verfügen – den sicheren Umgang mit der englischen Sprache. Du solltest also entweder gute Leistungen im Fach Englisch vorweisen können, auf Englisch studieren oder längere Zeit im englischsprachigen Ausland verbracht haben. Was du bei der Planung einer Sprachreise beachten musst, verraten wir dir in diesem Artikel. Darüberhinaus solltest du dein Wissen gut vermitteln können, geduldig sein und motivieren können. Welche Fähigkeiten du als Nachhilfelehrer genau mitbringen musst, erfährst du hier.

Das solltest du beachten

Das solltest du beachten

In Deutschland gibt es keine spezielle Ausbildung, um Nachhilfelehrer werden zu können. Schon Schüler können darum Nachhilfe geben. Preislich gibt es aufgrund der unterschiedlichen Bildungsgrade erhebliche Unterschiede. Während ausgebildete Lehrer ein Gehalt von bis zu 30 Euro die Stunde verlangen können, müssen sich Studenten mit einem Durchschnittsgehalt von 15 Euro zufrieden geben. Schüler bekommen häufig höchstens 10 Euro. Einen Preisunterschied gibt es zudem, wenn die Nachhilfe in der Gruppe durchgeführt wird. Meist sinkt dann der Preis für die einzelnen Nachhilfeschüler.

Doch nicht nur der Bildungsgrad der Nachhilfelehrer unterscheidet sich, sondern auch die Methode, wie die Nachhilfe durchgeführt wird. Man kann Englisch-Nachhilfe in Schulen finden, Privatleute fragen oder auch ein Angebot online in Anspruch nehmen. Welche Methode die richtige ist, kann von Kind zu Kind verschieden sein. Wichtig ist, dass man sein Kind bei der Wahl der richtigen Nachhilfe mit einbezieht.

Bei Bekannten nachfragen

Schon im Bekanntenkreis kann man einen geeigneten Nachhilfelehrer finden. Viele Erwachsene müssen beruflich viel Englisch sprechen. Um die englische Sprachpraxis zu trainieren, kann man sich mit diesen Leuten beispielsweise auf einen Kaffee treffen. Besonders viele junge Menschen verbringen viel Zeit im Ausland, haben mitunter schon ein Auslandsemester oder ein Auslandspraktikum in einem englischsprachigen Land gemacht. Zudem können sie sich noch gut an den Englischunterricht aus der Schulzeit erinnern. Der Lernstoff ist somit noch nicht in Vergessenheit geraten. Mitunter können sie sich an Methoden erinnern, die ihr Englischlehrer früher anwendete. Vielleicht studieren sie sogar selbst Lehramt und können auf ihr eigenes Fachwissen zurückgreifen.

Es lohnt sich also, sich ein wenig umzuhören und nachzufragen, ob beispielsweise die Nachbarskinder oder die Tochter eines Freundes dazu bereit wären, Nachhilfe zu geben. Natürlich sollten sie über entsprechende Kenntnisse verfügen und ein hohes Sprachniveau besitzen, damit die Nachhilfe erfolgreich ist.

Englisch-Nachhilfe an Schulen

Englisch-Nachhilfe an Schulen

Auch an Schulen wird häufig Englisch-Nachhilfe angeboten. Hier übernehmen die Rolle des Nachhilfelehrers häufig Schüler aus höheren Jahrgangsstufen. Das kann vorteilhaft, denn sie selbst befinden sich noch in der Rolle des Schülers und können darum besonders gut auf die Bedürfnisse des Nachhilfeschülers eingehen. Der Lernstoff ist zudem noch leicht abrufbar, da sie sich selbst erst vor wenigen Jahren mit dem selben Thema auseinandersetzen mussten. Andererseits haben die jungen Nachhilfelehrer oft erst wenig Erfahrung mit dem Sprechen der Sprache, da ihnen Auslandserfahrung fehlt. Dennoch können sie die Sachverhalte für die Schüler meist verständlich erklären. Vielleicht haben sie bereits einen Schüleraustausch in ein englischsprachiges Land gemacht.

Die Nachhilfe an Schulen bietet den Vorteil, dass die Kinder nach der Schule einfach eine Stunde länger dort bleiben können. Die Eltern sparen sich so den An- und Abfahrtsweg. Zudem herrscht in der Schule bereits eine Lernatmosphäre, in denen die optimalen Bedingungen zur Konzentration geschaffen sind. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Nachhilfe häufig in die Mittagsstunden fällt, da sie nach dem regulären Schulschluss stattfindet.

Nachhilfelehrer finden per Anzeige

Auch in schriftlicher Form kann man nach einem Nachhilfelehrer für das fach Englisch suchen. Das kann man mit einem Anzeigenblatt machen. Ein eigenes Gesuch mit den Kontaktdaten und dem Fach, in dem man einen Nachhilfelehrer sucht, sorgt dafür, dass sich die Nachhilfelehrer mit den geeigneten Kompetenzen selbstständig melden, so dass man verschiedene Angebote einholen kann. Ein solches Gesuch kann man sowohl an „Schwarzen Brettern“ in Schulen, Universitäten und Supermärkten aufhängen oder in einer Zeitung veröffentlichen. Auch online kann man eine Kleinanzeige auf verschiedenen Internetseiten oder in den sozialen Medien öffentlich machen.

Englisch-Nachhilfe online

Englisch-Nachhilfe online

Im Internet gibt es verschiedene Angebote, die helfen sollen, Defizite in Englisch zu überwinden. Dort kann man sowohl Angebote zu Nachhilfelehrern in seiner Nähe als auch zu Nachhilfeprogrammen, die komplett online stattfinden, finden. Mittlerweile bieten unzählige Unternehmen die Möglichkeit, Nachhilfe online zu geben. Besonders im Fach Englisch bietet sich dieser Service an, denn die Nachhilfelehrer können aus der ganzen Welt kommen. Englisch ist hier oft eine Voraussetzung für eine gelungene Kommunikation.

Ein weiterer Vorteil der Online-Methode ist, dass die Nachhilfe oft spontan zu jeglicher Uhrzeit bequem von zuhause aus stattfinden kann. Dazu wird häufig ein Video-Chat genutzt. Andere Internetseiten bieten Erklärvideos, Arbeitsblätter und Übungen an, auf die der Nachhilfeschüler zu jeder Zeit zugreifen kann. Mitunter können die Arbeitsblätter über die Internetseite sogar korrigiert werden. In manchen Fällen steht ein Chat zur Verfügung, in dem die Fragen des Schülers von Experten beantwortet werden.

Englisch-Nachhilfe in Nachhilfe-Instituten

Natürlich bieten auch Nachhilfe-Institute Nachhilfe im Fach Englisch an. In einigen Fällen arbeiten die Kinder hier mit eigenen Lernmaterialien des Instituts, in anderen Fällen müssen die Kinder ihre eigenen Schulbücher mitbringen. Häufig wird auch in Gruppen gearbeitet. Das kann vor allem beim Lernen von Fremdsprachen ein Vorteil sein, da die Kinder hier untereinander auf der Fremdsprache sprechen können. Übungen, in denen die Sprachpraxis gefördert werden soll, machen so mehr Spaß. Nachhilfe kann hier theoretisch von Klasse 1 bis in die 13 genommen werden, da die Nachhilfelehrer hier über den ausreichenden Bildungsstand verfügen, um auch die oberen Jahrgänge zu unterrichten.

Das solltest du vermeiden

Nachhilfe in der Familie? Keine gute Idee

Bei der Suche nach einem geeigneten Nachhilfelehrer gibt es jedoch einige Stolpersteine, die man vermeiden sollte, damit das Kind erfolgreich lernen kann. Nicht jeder eignet sich als Nachhilfelehrer. Die Bedürfnisse des Kindes sollten bei der Wahl der richtigen Methode und des richtigen Lehrers immer im Vordergrund stehen.

Den Englischlehrer fragen

Der eigene Englischlehrer darf normalerweise keine Nachhilfe geben. Die anderen Schüler könnten sich durch diese Sonderbehandlung benachteiligt fühlen. Mitunter können jedoch Ausnahmen gemacht werden, beispielsweise wenn der Schüler wegen Krankheit lange nicht zum Unterricht gehen konnte. Dies sollte zuvor jedoch mit der Schulleitung abgesprochen werden. Zudem muss die Nachhilfe in diesem Fall unentgeltlich erfolgen.

Englisch Nachhilfe bei Eltern und Geschwistern

Nachhilfe bei den eigenen Eltern und Geschwistern endet oft im Streit, da der Prozess häufig emotional aufgeladen ist. Auch wenn die Englischkenntnisse der Eltern und Geschwister hervorragend sind, führt die Nachhilfe beim Kind häufig nicht zum Erfolg. Besser ist es einen Nachhilfelehrer aus entfernter Verwandtschaft oder Bekanntschaft hinzuzuziehen. Das Verhältnis ist dadurch weniger emotional, wodurch eine angenehmere Lernatmosphäre entsteht.

Kurzfristig Nachhilfe in Anspruch nehmen

Wie jede Sprache kann man Englisch nur durch regelmäßige Anwendung lernen. Erfolgt die Nachhilfe also erst kurz vor der Klassenarbeit, kann man normalerweise keine erheblichen Fortschritte feststellen. Sprachpraxis, Vokabeln und Grammatik müssen über einen längeren Zeitraum regelmäßig angewendet werden, damit die abstrakten Regeln in einen natürlichen Gebrauch übergehen. Zwei bis drei Nachhilfestunden kurz vor der Klassenarbeit können nur die gröbsten Unklarheiten beseitigen.

Schlechte Nachhilfe behalten

Keinesfalls sollte man aus Nettigkeit einen schlechten Nachhilfelehrer behalten. Ein guter Nachhilfelehrer sollte gut vorbereitet und motiviert sein und über die entsprechenden Kenntnisse verfügen. Gerade Schüler und Studenten überschätzen gerne ihre Fähigkeiten und können als Folge die Fragen ihres Nachhilfeschülers nicht beantworten. Oftmals können sich seine Leistungen dann nur geringfügig verbessern. In diesem Fall sucht man besser frühzeitig nach einer Alternative, bevor das Kind die Motivation verliert.

Die Bedürfnisse des Schülers übergehen

Allgemein sollten die Bedürfnisse des Kindes immer im Vordergrund stehen. Es sollte die Motivation vorhanden sein, an den eigenen Defiziten zu arbeiten. Schwierig gestaltet sich die Nachhilfe, wenn die Leistungen des Kindes bereits gut sind. Häufig kommt die Motivation dann eher von den Eltern aus. Das Kind fühlt sich dann häufig unter Druck gesetzt. In Englisch gestaltet sich die Nachhilfe in diesem Fall besonders schwer. Das Üben von Grammatik und Vokabeln bringt in höheren Jahrgängen eher wenig, da es vermehrt auch auf Analysefähigkeiten ankommt, die nur schwer während der Nachhilfe erlernt werden können.

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