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Loslassen lernen: 10 Tipps, 5 Übungen & 15 Sprüche

Im Laufe des Lebens sammeln wir unzählige Dinge und Erfahrungen, die uns irgendwann belasten. Dann hörst du vielleicht irgendwann den Ratschlag: "Lass doch einfach los!" Doch das ist natürlich nicht so einfach. Wie du Loslassen lernen kannst, erklären wir dir in unseren Tipps und Übungen.

Manchmal führt kein Weg am Loslassen vorbei. Ob eine Beziehung, der alte Job oder die Akzeptanz, dass die Kinder erwachsen sind: Loslassen lernen kann schwierig sein. Es ist aber niemals unmöglich.

Was Loslassen lernen eigentlich bedeutet

Was Loslassen lernen eigentlich bedeutet

Es gibt eine Menge Dinge, dir wir besser aus unserem Leben verabschieden sollten, weil wir uns schon zu lange damit beschäftigen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Dinge, die wir nicht mehr brauchen, die aber unsere Wohnung und unsere Energie verstopfen
  • verletzte Gefühle, Kränkungen oder andere schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit
  • Schuldgefühle wegen eines längst vergangenen Fehlers
  • Verhaltensmuster, die uns schädigen
  • ein Arbeitsplatz, der uns krank macht
  • den früheren Partner, der uns längst verlassen hat
  • die Kinder, die mittlerweile auf eigenen Beinen stehen
  • eine Person, die gestorben ist

Wenn wir solche und ähnlich belastende Dinge, Situationen und Personen nicht loslassen können, verharren wir dauerhaft in der Vergangenheit. Und das hat viele negative Folgen: Zum einen steht es unserem jetzigen Glück im Weg und hindert uns dauerhaft daran, wirklich frei und zufrieden zu sein.

Zum anderen können die Belastungen aber auch so groß werden, dass Krankheitssymptome wie Schmerzen, Magenbeschwerden, Angstzustände, Schlafstörungen oder Depressionen hinzukommen. Lass es nicht so weit kommen, sondern verabschiede dich jetzt von den Dingen, die dich belasten.

Loslassen lernen mit diesen Tipps

Die Vergangenheit loszulassen ist oftmals der erste Schritt, um im "neuen" Leben glücklich werden zu können.Die folgenden Tipps und Übungen helfen dir dabei.

Erkenne deine Ausreden

Erkenne deine Ausreden

Eigentlich weißt du, dass du bestimmte Dinge, Gedanken oder Beziehungen loslassen solltest. Doch wenn du darüber nachdenkst, gibt es einfach zu viele Gegenargumente:

  • "Ich habe schon so viel investiert, das kann ich jetzt nicht einfach wegwerfen."
  • "Ich muss nur noch ein bisschen durchhalten, dann wird es sicher besser."
  • "Wenn ich das verliere, was bleibt mir dann noch?"

All diese und viele weitere Argumente sind eigentlich nichts weiter als Ausreden, die dich davon abhalten, wichtige Schritte anzugehen.

Es gibt ein Sprichwort, das gut zu dieser Situation passt: "Wenn du bemerkst, dass dein Pferd tot ist, dann steig ab." Wenn man sich diese Situation bildlich vorstellt, werden die Argumente ziemlich lächerlich: Wenn das Pferd tot ist, dann ist es egal, ob du viel investiert hast, es wird trotzdem nicht weiterlaufen.

Es ist auch egal, wie lange du wartest oder ob du Angst davor hast, was danach kommt. Dieses Pferd wird nicht mehr zurückkommen. Es geht jetzt nur noch darum, wie du mit der Situation umgehst. So ist es bei vielen Dingen, die wir eigentlich loslassen sollten.

Woran du eine toxische Beziehung erkennst, erklären wir dir hier.

Wie viel bist du dir selbst wert?

Oft verharren wir in ungünstigen Situationen, weil wir das Gefühl haben, etwas Besseres kommt nun einmal nicht. Diese Denkweise schadet dir jedoch. Du solltest es dir immer wert sein, schlechte Situationen zu verändern und nach etwas anderem zu suchen, das dir gut tut.

Stärke deinen Selbstwert

Je mehr du dich selbst liebst, akzeptierst und schätzt, umso eher kannst du dir zuliebe weitermachen. Das kostet viel Geduld und Kraft. Mit diesen Artikeln wollen wir dich dabei unterstützen:

Verzichte auf „Was wäre gewesen, wenn …“

Gedankenspiele, die mit „Was wäre gewesen, wenn …“ beginnen, führen selten zu etwas Positivem. Sie halten dich nur noch enger in Verbindung mit dem, was du eigentlich loslassen willst. Auch positiv zu denken, kannst du lernen. Hier erfährst du, wie das geht.

Mach dir klar: All diese Gedanken sind nicht real. Vielleicht wäre es schön gewesen, wenn etwas anderes herausgekommen wäre, aber so war es nun einmal nicht. Verzichte auf die Grübeleien und halte dich lieber an das, was wirklich geschehen ist.

Dein Mindset ist ausschlaggebend für dein Wohlbefinden. Du kannst dir antrainieren, mit positiven Gedanken mehr Freude zu empfinden. Auch Affirmationen können dir dabei helfen, deine Gedanken umzulenken.

Menschen oder Beziehungen loslassen: Erlaube dir, zu trauern

Erlaube dir auch, zu trauern

Trauer entsteht nicht nur beim Tod eines Menschen, sondern auch bei allen anderen Verlusten. Wir trauern auch, wenn sich eine Beziehung auflöst, wenn unsere Lebensumstände sich verändern oder wenn wir Dinge loslassen müssen, die uns eigentlich wichtig sind. Erlaube dir die Trauer mit all ihren Aspekten. Wenn du sie auslebst, wird dir der Abschied viel leichter fallen.

Wie du Akzeptieren lernen kannst, erfährst du hier.

Profitiere von den Erfahrungen anderer

Wie ist es anderen gelungen, mit Verlusten umzugehen und Dinge endlich loszulassen? Wenn du Menschen kennst, die in ähnlichen Situationen waren wie du, dann kannst du sie nach ihren Erfahrungen fragen. Aber auch Bücher oder Reportagen, die sich um dieses Thema drehen, können sehr hilfreich sein, um neue Wege zu finden.

Wechsle die Umgebung

Solange du tief in der Situation steckst, ist das Loslassen besonders schwer. In einer anderen Umgebung kann es dir viel leichter fallen, darüber nachzudenken und erste Schritte einzuleiten. Dazu musst du natürlich nicht gleich umziehen. Ein Urlaub oder eine Tageswanderung können schon genügen.

Voraussetzung: Du musst dir in deiner geänderten Umgebung auch die Zeit und Muße nehmen, dich mit dem Thema Loslassen zu beschäftigen. Möchtest du nicht mit deinen Gedanken alleine sein, helfen Podcasts, Hörbücher oder Bücher zu dem Thema.

Erwarte nicht zu viel auf einmal

Loszulassen ist ein längerer Prozess, der nicht auf einmal erledigt ist. Wahrscheinlich wirst du immer wieder neu mit diesem Thema zu tun bekommen und es wird eine ganze Weile dauern, bis das Loslassen in verschiedenen Bereichen endgültig gelungen ist.

Habe Geduld mit dir! Entwicklungsprozesse brauchen nun einmal ihre Zeit. Und jedes kleine Schrittchen bringt dich schon deinem Ziel näher. Auch Rückschläge können passieren und sind vollkommen normal. Verurteil dich nicht dafür.

Loslassen ist etwas anderes als aufgeben

Loslassen und Aufgeben sind zwei unterschiedliche Dinge

Manchmal fällt das Loslassen deshalb so schwer, weil man das Gefühl hat, damit das eigene Versagen einzugestehen. Tatsächlich ist es aber umgekehrt: Vielleicht ist dein Vorhaben gescheitert. Aber wenn du noch länger daran festhältst, schadest du dir immer mehr. Rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, zeugt dagegen von Größe.

Entscheide, was du loslassen willst

Andere sagen dir, du müsstest Dinge loslassen? Das musst du nicht immer zu ernst nehmen. Schließlich haben andere Menschen immer nur ihre eigene Perspektive. Wichtiger ist: Was willst DU loswerden? Entscheide dich ganz bewusst, welche Dinge du loslassen möchtest und für welche die Zeit noch nicht gekommen ist.

Hole dir professionelle Hilfe

Wenn dich Dinge über lange Zeit belasten, die du einfach nicht loswirst, solltest du dir professionelle Hilfe suchen. Das kann ein Psychotherapeut sein oder auch ein professionelles Coaching. Helfen kann dir zum Beispiel eine Verhaltenstherapie.

Hauptsache, du hast eine Person, der du vertraust und die dir mit ihrer Außensicht helfen kann, die nächsten notwendigen Schritte zu erkennen.

Übungen zum Loslassen lernen

Konkrete Übungen können dich auf deinem Weg unterstützen und dir das Lernen einfacher machen. Entscheide selbst, wie weit du gehen möchtest.

Übe, zu verzeihen

Lerne verzeihen

Gerade alte Kränkungen sind schwer loszulassen. Der Grund: Viele Menschen haben das Gefühl, sie würden die Verletzungen gutheißen, wenn sie dem Verursacher verzeihen.

Tatsächlich sieht die Sache aber ganz anders aus: Von deinem Groll und Schmerz bekommt der Verursachende nur sehr wenig mit. Dich dagegen belastet er ständig.

Der Weg aus dieser Misere ist das Verzeihen. Verzeihen bedeutet nicht, mit dem anderen wieder "neu anzufangen" oder seine Taten zu akzeptieren. Verzeihen hat mit dem anderen erst einmal gar nichts zu tun.

Es bedeutet nur, dass du für dich das Thema abschließt und entscheidest, dich nicht mehr davon beeinflussen zu lassen. Die passende Übung dazu geht so: Stelle dir den Menschen, der dich gekränkt oder verletzt hat, vor.

Wenn du magst, kannst du auch ein Foto oder eine symbolische Zeichnung benutzen, die für den betreffenden Menschen steht. Sprich dann (ruhig laut!) mit dieser Person und erzähle noch einmal alles, was vorgefallen ist.

Hier ist Platz für die Enttäuschung, den Zorn oder die Verletzungen. Dann beendest du dein Gespräch aber anders, als du es sonst tun würdest. Du sagst etwas wie: "Jetzt ist es aber genug. Ich verzeihe dir, was du getan hast, damit ich selbst wieder Frieden finde. Was passiert ist, gehört der Vergangenheit an."

Fühle noch einen Moment nach, wie es dir geht, und beende dann die Übung.

Lass deine Vergangenheit los: Lebe im Hier und Jetzt

Wenn es etwas gibt, das du loslassen solltest, dann lebst du zu sehr in einer dich belastenden Vergangenheit. Es gibt viele Übungen, die dir helfen können, im Hier und Jetzt anzukommen.

Eine ganz einfache ist diese, die du am besten mehrfach täglich durchführst: Achte für ein oder zwei Minuten ganz bewusst auf das, was du um dich herum wahrnehmen kannst. Was siehst du, was hörst du, was riechst du, was spürst du? Mach dir klar: Diese Dinge sind real, jetzt und hier.

Ganz konkret helfen dir dabei auch Meditation und Atemübungen. Sie haben ebenfalls zum Ziel, deine Gedanken auf das Hier und Jetzt zu lenken. Regelmäßiges Meditieren kann dir außerdem dabei helfen, negative Gedankenspiralen schnell zu erkennen und vorüberziehen zu lassen.

Vor- und Nachteile: Ziehe Bilanz

Ziehe eine Bilanz für deinen Neuanfang

Loslassen ist ein schmerzlicher Prozess. Deshalb lohnt es sich, dir klarzumachen, was es dir bringen kann. Setze dich hin und schreibe ganz konkret auf, was passieren könnte, wenn du etwas Bestimmtes loslässt. Welcher Nutzen könnte entstehen und welcher Schaden?

Und – umgekehrt – was würde es dir bringen, daran festzuhalten? Sei ehrlich zu dir selbst und schau dir dann die Bilanz an. Spricht sie dafür, loszulassen? Dann solltest du heute noch damit beginnen.

Löse das Band

Gerade wenn es beim Loslassen um Personen geht, kannst du diese Übung gut nutzen. Stell dir vor, wie du der betreffenden Person gegenüberstehst. Zwischen euren Körpern befindet sich ein Band, das du einmal geknüpft hast.

Um loszulassen, musst du dieses Band in deiner Vorstellung lösen. Stell dir ganz konkret vor, wie du das Band vom Körper des anderen abknotest oder durchschneidest. Löse es auch an deinem Körper. Rolle es dann ordentlich auf und stecke es in deine Tasche. Verabschiede dich in Gedanken vom anderen. Und dann stelle dir vor, wie du dich umdrehst und weggehst, ohne noch einmal zurückzuschauen.

Setze symbolische Handlungen ein

Es gibt viele symbolische Handlungen, die etwas mit dem Loslassen zu tun haben. Du kannst zum Beispiel dein Thema auf ein Blatt Papier schreiben und es verbrennen. Oder du nimmst einen Gegenstand, der das Thema symbolisiert, und wirfst ihn ganz bewusst in den Mülleimer.

Ebenfalls eine Möglichkeit: Grabe ein Loch in der Erde und versenke ein Symbol für dein Thema dort. All diese symbolischen Handlungen können dir helfen, das Loslassen zu üben.

Sprüche über das Loslassen

Sprüche über das Loslassen

Sehr viele Menschen kennen das Gefühl, etwas loslassen zu müssen. Im Laufe der Zeit haben sich deshalb auch viele große Persönlichkeiten mit dem Thema beschäftigt.

Von ihren Weisheiten kannst du heute profitieren, denn ihre Sprüche regen zum Nachdenken an und sind inspirierend. Wir haben Sprüche über das Loslassen für dich zusammengestellt.

  1. "Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Macht euch nun von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein." (Christian Morgenstern)
  2. "Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei." (Buddha)
  3. "Wenn ich loslasse, was ich bin, werde ich, was ich sein könnte. Wenn ich loslasse, was ich habe, bekomme ich, was ich brauche." (Lao Tse)
  4. "Ich war in der Hölle. Das Einzige, das dort brennt, ist das, was ihr nicht loslassen wollt." (Meister Eckhart)
  5. "Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer." (Lucius Annaeus Seneca)
  6. "Ein disziplinierter Geist bringt Glück." (Buddha)
  7. "Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag." (Konfuzius)
  8. "Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen." (George Bernard Shaw)
  9. "Wie schnell sich ’nicht jetzt' in ’niemals' verwandelt." (Martin Luther)
  10. "Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." (Demokrit)
  11. "Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben." (Franz von Liszt)
  12. "Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen." (Meister Eckhart)
  13. "Konzentriere nicht all deine Kraft auf das Bekämpfen des Alten, sondern darauf, das Neue zu formen." (Sokrates)
  14. "Verpasste Gelegenheiten kommen nicht wieder. Aber sie lehren uns, neue wahrzunehmen." (Henriette Hanke)
  15. "Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet." (Oscar Wilde)
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Kommentare


Petra 23. Februar 2019 um 14:49

„Wenn du bemerkst, dass dein Pferd tot ist, dann steig ab.“ Wenn man sich diese Situation bildlich vorstellt, werden die Argumente ziemlich lächerlich: Wenn das Pferd tot ist, dann ist es egal, ob du viel investiert hast, es wird trotzdem nicht weiterlaufen. Es ist auch egal, wie lange du wartest oder ob du Angst davor hast, was danach kommt. Dieses Pferd wird nicht mehr zurückkommen. Es geht jetzt nur noch darum, wie du mit der Situation umgehst.

Danke, so banal und doch so umwerfend!!! Blöd wird es nur, wenn man kein Tierarzt ist. Vielleicht ist das Pferd nur im Koma? Vielleicht erholt es sich wieder? Vielleicht gebe ich das Pferd zu schnell auf und es hat noch eine Chance? Du verstehst, was ich meine? 😉

LG, Petra

Antworten

Sandra 8. August 2019 um 23:23

Du hast Recht..ich verstehe Dich und den Gedanken der dahinter steckt.

LG Sandra

Antworten

Arthur 23. August 2019 um 23:05

An Petra
Der Tod des Pferdes ist einfach nur eine Frage der Betrachtung, wenn du den Tod nicht feststellen kannst, dann musst du die Märe halt weiterhin füttern bis sie Tod ist. Wenn sie nicht mehr frisst oder nichts mehr zu fressen bekommt dann stirbt sie. Und darin findest du den Ansatz, wenn nur du füttert ohne selbst Futter zu bekommen, bist du die tote Mähre.

Antworten

Brenda Luna 22. März 2021 um 16:37

was ist wen man der Tod Pferd immer noch Liebt? Dass er noch so fest im Herzen steckt ? was wen man so lange zusammengelebt hat das es sich so anfüllt als wäre ein teil von dir mitgerissen worden? Was ist wen kein von beiden der Tod pferd ist, sondern situationen wo im weg stehen wo es einer beziehung schwer macht ?

Antworten

Petra 14. Juli 2021 um 16:13

Dann kommt es auf die Situation an. Situationen kann man ja auch ändern, wenn man wirklich will.

Antworten

Sabine 16. Juli 2021 um 12:44

Das Loslassen-Thema interessiert mich ganz doll.
Ich bin 58 Jahre alt und habe auch so ein Gedächtnis wie ein "Elefant", aber leider nur von "früher" (1979, 1982 – also die Eckdaten). Auch wenn ich z. B. von 1982 von "Früher" erzähle, was aber eine gute Zeit für mich auch war, meinte ebenfalls eine Kollegin – du redest ja schon wieder von früher.
Das mit den negativen Sachen, diese aufschreiben und verbrennen, ist eine gute Idee.
Bei einer Scheidung und wenn man den Kindesvater bei Familienfeiern von meinen Töchtern bzw. 5 Enkelkindern sieht, ist man ja "automatisch" mit dem Thema konfrontiert, obwohl ich jetzt "Juckattacken"mehr bekomme, wenn wir uns auf Geburtstagen/Weihnachten sehen.
Gibt es evtl. eine Selbsthilfegruppe, denn ein Coach o. ä. kostet ja auch Geld. Ich hatte zwar mal eine Heilpraktikerin aufgesucht, weil ich es mit meinen Augenhabe, welche mir 1,5 Jahren half, bestimmtte Dinge "etwas anders zu sehen" bzw. gab mir Tipps in Bezug auf meinen Töchtern (die jetzt selber inzwischen eine Familie haben), aber diese hat mich natürlich auch ca. 80 Euro im Monat gekostet.
Gibt es vielleicht auch jemanden, mit dem ich mich per E-Mail über das Thema "LOslassen" austauschen kann?
Mit freundlichen Grüßen
Sabine aus Berlin

Antworten

bea 1. November 2021 um 6:22

Liebe Sabine —
loslassen bedeutet ja nicht den menschen nicht nehr zu sehen — loslassen soll für dich eine erleichterung bringen. an was hälts du fest ? werde dir bewusst wo du glaubst was fehlt dir .
was bist du innerlich bereit zu investieren ? mach dir deinen eigenen prozess bewusst und sei bereit dafür alle verletzungen zu heilen und damit frieden zu schliessen
die entscheidung dafür kiegt immer bei dir — alles liebe

Antworten

Angie 30. April 2022 um 17:17

Eine Familienaufstellung kann helfen loszulassen und sich selbst und die anderen besser zu verstehen.

Antworten

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