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Workaholic: 7 Tipps gegen Arbeitssucht & 4 Ursachen (+ Selbsttest)

Du genießt deine Arbeit und bleibst gerne bis nach Feierabend? Das ist für viele Menschen schwer vorstellbar, bedeutet aber nicht sofort, dass du ein Workaholic bist. Verzichtest du allerdings zunehmend auf Freizeitaktivitäten und verspürst ausschließlich Befriedigung, wenn du arbeitest, solltest du dir Gedanken machen. Woran du eine Arbeitssucht erkennst, erfährst du hier.

Arbeiten bis zum Umfallen? Das ist für viele Menschen der Inbegriff des Workaholics. Dass hinter dem erfolgsorientierten Bild des Arbeitssüchtigen allerdings eine ernstzunehmende Krankheit steckt, ist den meisten nicht bewusst. Die Arbeitssucht kann schwerwiegende und gesundheitliche Folgen haben und im schlimmsten Fall zur Arbeitsunfähigkeit führen. Was du gegen Arbeitssucht tun kannst und wie du herausfindest, ob du ein Workaholic bist, zeigen wir dir hier.

Workaholic: das Phänomen der Arbeitssucht

Workaholic: das Phänomen der Arbeitssucht

Wer permanent zu viel Zeit im Büro verbringt, in der Freizeit immer erreichbar ist, keine Hobbies betreibt und sich den Leitsatz: “Schlafen kannst du, wenn du tot bist” auf die Stirn schreibt, der leidet vermutlich an Arbeitssucht.

Workaholics projizieren ihren gesamten Lebensinhalt auf die Arbeit und ziehen ihre ganze Befriedigung und ihr Selbstbewusstsein aus ihrem Job.

Der Begriff des Workaholics ist fast jedem Menschen bekannt. Assoziiert wird damit meistens eine Person, die ehrgeizig ist und sich voll und ganz auf die Arbeit konzentriert, um eine erfolgreiche Karriere zu machen. Das stimmt auch – allerdings nur zum Teil.

Dass der überengagierte Workaholic oft krank ist und an Arbeitssucht leidet, ist für die meisten Menschen neu. Gerne wird der Begriff auch mit dem Wort “Arbeitstier” gleichgesetzt. Die Bezeichnung schwächt das ernsthafte Krankheitsbild allerdings sehr stark ab.

Das Phänomen der Arbeitssucht kann zu psychischen und gesundheitlichen Problemen führen und sollte professionell behandelt werden.

Der Begriff des Workaholics geht auf das englische Wort “Workaholism” zurück. Es setzt sich aus den Begriffen “work” für “Arbeit” und aus “alcoholism” für “Alkoholismus” zusammen.

Ähnlich wie die Alkoholsucht geht auch die Arbeitssucht auf eine Abhängigkeit zurück. Diese bezieht sich allerdings nicht auf einen bestimmten Stoff, sondern auf ein komplexes Gebilde aus Anerkennung, Selbstbestätigung und Arbeitsabhängigkeit.

Wie bei anderen Süchten auch, muss die “Dosis” des Aufputschmittels stetig weiter erhöht werden. Die Arbeitssucht kann sich demnach so weit steigern, dass ein Leben außerhalb der Arbeit kaum noch möglich ist.

Auswirkungen von Arbeitssucht

Das Phänomen des Workaholics hat zahlreiche Auswirkungen auf die Psyche, die Gesundheit und das Verhalten. Die Arbeitssucht kann quasi in jeder Berufsschicht vorkommen, befällt allerdings meistens Menschen in Führungspositionen oder Selbstständige. Welche Symptome am häufigsten mit dem “Leben am Limit” auftreten, zeigen wir hier.

Verachtung für andere Kollegen

Verachtung für Kollegen

Workaholics haben oft wenig Verständnis für andere Mitarbeiter, die pünktlich Feierabend machen und keine Extra-Schichten einlegen.

Sie bekommen nach einer Weile das Gefühl, dass sie allein für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich sind und ohne sie nichts funktioniert. Die Gefühle und Gedanken sind logischerweise die Konsequenz aus ihrem ungesunden Verhalten.

Da die Arbeitssucht Workaholics dazu veranlasst, die gesamte eigene Zeit und Energie der Arbeit zu schenken, ist auch das eigene Selbstbewusstsein viel zu eng mit der Arbeitsleistung verbunden. Daraus resultiert, dass sich die Wahrnehmung verschiebt. Die einzig logische Schlussfolgerung, um das eigene Verhalten rechtfertigen zu können, ist die persönliche Wichtigkeit für das Unternehmen. Tipps für mehr Selbstbewusstsein gibt es hier.

Schlafprobleme

Workaholics beenden ihre Arbeit nicht einfach nach Feierabend. Sie sind weder physisch noch mental dazu in der Lage. Auch wenn der Laptop ausgeschaltet ist, sind Workaholics erreichbar und ständig bereit. Einen entspannten Feierabend kennen Workaholics nicht.

Arbeitsprobleme belasten die Freizeit, das Privatleben und daher auch den Schlaf. Schlafstörungen sind vorprogrammiert, da das Gehirn nicht zur Ruhe kommt. Tipps gegen Schafprobleme gibt es hier.

Konzentrationsprobleme

Konzentrationsprobleme

Das ständige Beschäftigen mit der Arbeit und der permanente Stress können zu Konzentrationsproblemen führen. Workaholics verbringen die Pause oft lieber am Schreibtisch als mit anderen Kollegen. Das sorgt nicht nur dafür, dass sie sich nicht erholen können, sondern nimmt ihnen oftmals auch die Chance, unternehmensinterne Beziehungen und Netzwerke aufzubauen.

Workaholics gönnen sich nur selten und ungern Pausen. Dadurch nimmt die Konzentration ab und die wichtige Arbeitsleistung sinkt in der Qualität.

Unzufriedenheit

Menschen, die an Arbeitssucht leiden, sind nur schwer zufriedenzustellen. Sie feiern Erfolge immer weniger und genießen den Abschluss eines Projektes nicht. Stattdessen stürzen sie sich direkt auf eine neue Aufgabe oder ein neues Projekt.

Sie halten es nur schwer oder gar nicht aus, nichts zu tun zu haben. Der nahtlose Übergang von einer Arbeit zur nächsten kann langfristig zu Unzufriedenheit führen.

Außerdem verspüren Menschen, die an Arbeitssucht leiden, immer weniger Freude an Freizeitaktivitäten. Permanent spukt die nicht getane Arbeit im Kopf herum und Freizeitaktivitäten erscheinen immer öfter als unwichtig und aufhaltend. Das Privatleben leidet und irgendwann existiert nur noch die Arbeit als Lebensinhalt. Aus diesen Umständen kann sich auch eine Depression entwickeln.

Burnout

Workaholics sind Burnout gefährdet

Die Arbeitssucht kann Betroffene nicht selten in ein Burnout führen. Workaholics stellen die Bedürfnisse des Unternehmens und des Arbeitgebers häufig permanent über die eigenen.

Das führt dazu, dass sie mit der Zeit verlernen, auf ihre Bedürfnisse und Gefühle angemessen zu reagieren. Sie bemerken schlichtweg nicht, wenn ihnen die Arbeit über den Kopf wächst, sondern häufen immer mehr Arbeit an.

Auch die Unzufriedenheit, die oft aus einer Arbeitssucht hervorgeht, führt dazu, dass Betroffene anfälliger für ein Burnout werden. Sind sie dazu noch perfektionistisch veranlagt und haben sehr viel Verantwortung im Unternehmen, steigt das Risiko für ein Burnout noch weiter an.

Vermehrter Alkohol-, Nikotin- und Tablettenmissbrauch

Da die Arbeitssucht häufig mit Erschöpfungssymptomen einhergeht, versuchen sich Betroffene immer weiter zu puschen. Das kann dazu führen, dass sie vermehrt zu Mitteln greifen, die dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit zu steigern und konzentrierter zu bleiben. Besonders Alkohol, Tabletten und Nikotin sind dabei beliebt und führen nicht selten dazu, dass sich neben der Arbeitssucht noch eine andere Sucht entwickelt.

Die vier Stadien des Workaholics

Der Workaholic erlebt vier Stadien der Sucht

Die Übergänge von einem ambitionierten Angestellten zum krankhaften Workaholic sind oft fließend. Die Arbeitssucht beginnt häufig recht harmlos. Die Begeisterung für einen Job und der Spaß daran sind tatsächlich in den ersten Stufen durchaus positiv und deuten in keiner Weise auf die ernstzunehmende Krankheit hin.

Die Ursache, die Betroffene in die Arbeitssucht treibt, ist jedoch in den Anfängen leicht zu verstehen. Es fühlt sich schlichtweg gut an, etwas zu leisten, Erfolge zu feiern, alles zu geben und dafür Anerkennung zu erhalten.

Das Gefühl, das dabei entsteht, macht stolz, stärkt das Selbstbewusstsein und beflügelt zu noch mehr Arbeit. Auch das mag zu Anfang noch recht harmlos klingen. Das Bedürfnis, diese Gefühle permanent zu bekommen, kann sich jedoch schnell zu einer Sucht entwickeln.

Erstes Stadium (Anfangsphase)

Im ersten Stadium geben Workaholics der Arbeit einen immer größeren Raum in ihrem Leben. Die Arbeit breitet sich über den Feierabend hinaus aus und heimliches Arbeiten nach Arbeitsschluss kommt häufiger vor.

Die Arbeit schleicht sich auch immer weiter in die Gedanken ein und wird zum permanenten Begleiter, der nur noch schwer abzuschütteln ist. Das Privatleben wird immer zweitrangiger und die Familie kommt häufig zu kurz.

Zweites Stadium (Kritische Phase)

Workaholic in der zweiten Phase

In der zweiten Phase ordnen Betroffene alle Aktivitäten der Arbeit unter. Die permanente Bereitschaft wird gerechtfertigt und eine langsame Unzufriedenheit stellt sich ein.

Der Berg an Arbeit häuft sich dazu immer mehr an. Betroffene lehnen keine Extra-Arbeiten ab, obwohl sie nicht mehr hinterherkommen.

In dieser Phase kann es bereits zu ersten Erschöpfungssymptomen kommen. Generell leidet die Stimmung unter der Arbeitslast und Aggressivität und Ungeduld sind ein steter Begleiter. Tipps gegen Erschöpfungssymptome gibt es hier.

Drittes Stadium (Chronische Phase)

In der dritten Phase wird die Arbeitssucht zu einer chronischen Krankheit. Betroffene übernehmen permanent neue Aufgaben und die stete Belastung fühlt sich paradoxerweise immer besser an.

Die eigene Wahrnehmung verschwimmt und das Gefühl entsteht, dass nur die eigene Person dafür geschaffen ist, alle Aufgaben gut zu erledigen. Das Privatleben hat in der dritten Phase keine Bedeutung mehr und bricht vollkommen zusammen.

Betroffene definieren sich nur noch über die Arbeit. Der Selbstwert misst sich an der Arbeitsleistung, wodurch diese natürlich stetig hochgehalten wird. Vor dem Übergang in das vierte Stadium manifestieren sich Krankheiten, wie Depressionen, Angststörungen und Herz-Kreislauf-Probleme.

Viertes Stadium (Endphase)

Im vierten Stadium brennt ein Workaholic vollkommen aus

Im vierten Stadium haben Betroffene oft ihr Limit an Energie erreicht. Psychische Krankheiten sind meistens die Folge und führen zu einem starken Leistungseinbruch.

Die Leistungsfähigkeit kann nicht mehr aufrechterhalten werden und schwere Erschöpfungszustände treten auf. Aus diesem Stadium kann sich eine Arbeitsunfähigkeit entwickeln.

Da Workaholics oft bis zum Umfallen arbeiten, können auch ein Herzinfarkt oder ein totaler Erschöpfungszustand das Leben vorzeitig beenden.

Ursachen von Arbeitssucht

Bis heute sind die Ursachen für Arbeitssucht wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Es wird allerdings vermutet, dass ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren nötig ist, damit Menschen der Sucht verfallen.

Emotionale Gründe

Lob und Erfolgserlebnisse steigern das Selbstbewusstsein und machen gute Laune. Die Gefühle wollen Workaholics immer wieder erleben und befriedigen. Aus diesem Grund wird die Arbeit stetig auf neue Erfolge und damit zusammenhängende Anerkennung ausgerichtet. Fehlen ansonsten Anerkennung und Erfolgserlebnisse im privaten Umfeld, springen Betroffene noch schneller auf die angenehmen Gefühle an.

Gesellschaftlicher Druck

Gesellschaftlicher Druck fördert Arbeitssucht

Unsere Gesellschaft ist auf Leistung ausgerichtet. Schon von Kind an lernen wir, dass wir für bestimmte Errungenschaften und Erfolge Lob erhalten und mehr Anerkennung bekommen.

Das gesamte System ist von der Krabbelgruppe an auf Lernen und neue Entwicklungsstufen ausgerichtet. Über den Kindergarten, die Schule und eventuell das Studium oder die Ausbildung lernen wir, dass wir für Leistung Belohnung erhalten.

Medien

Die Medien vermitteln uns, dass Ruhm und Erfolg zu Anerkennung, Bekanntheit und Bewunderung führen. Da wir täglich mit den medialen Bildern konfrontiert werden und sich auch über Social Media die Flut an bewundernswerten Vorbildern fortsetzt, manifestiert sich das Bild, dass nur durch Anerkennung, Bewunderung und Leistung unsere Welt funktioniert.

Home-Office

Home Office fördert die Workaholic-Falle

Das Home-Office verleitet nicht nur dazu, mehr zu arbeiten, sondern sorgt auch dafür, dass Privat- und Arbeitswelt immer mehr verschwimmen. Besonders Freiberufler sind prädestinierte Workaholic-Kandidaten.

Wenn keine klaren Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben bestehen, fällt das Abschalten nach der Arbeit immer schwerer. Die räumliche Trennung fällt weg und das Wohnzimmer erinnert zunehmend an Büro und Arbeit. Finden alle Lebensbereiche an ein und demselben Ort statt, gelingt die Abgrenzung also nur sehr bedingt. Das kann die Arbeitssucht auf jeden Fall fördern.

Selbsttest: Bist du ein Workaholic?
Wenn du wissen willst, ob dein Arbeitsverhalten dem eines Workaholics gleicht, kann dir unser Test ein wenig Klarheit verschaffen.

Der Test ersetzt allerdings in keinem Fall den Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten. Um die Ursachen und Symptome der Arbeitssucht einschätzen zu können, ist eine professionelle Hilfe unverzichtbar.

Der Arzt oder Therapeut kann besser auf deine persönlichen Erfahrungen eingehen und eine professionelle Diagnose stellen. Dennoch kannst du mit dem Test deine persönlichen Probleme identifizieren und dein Verhalten reflektieren.

Wenn du einen Großteil der Fragen bejahst, könntest du an Arbeitssucht leiden. Wenn du die meistens Aussagen jedoch verneinst, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass es sich in deinem Fall um Arbeitssucht handelt.

Wichtig ist, dass du die Fragen ehrlich beantwortest, damit du ein aussagekräftiges Ergebnis bekommst.

  • Kannst du dich nur schwer von der Arbeit lösen, obwohl du längst Feierabend hast?
  • Verspürst du übermäßigen Genuss bei der Arbeit, wie sonst nirgends?
  • Fühlt sich die Arbeit wie ein “Rausch” für dich an?
  • Hast du dein ganzes Leben auf die Arbeit ausgerichtet?
  • Fokussierst du dich stetig darauf, noch mehr Zeit aus deinem Tag herauszuholen, damit du noch mehr arbeiten kannst?
  • Nutzt du die Arbeit, um dich von Ängsten, Hilflosigkeit, Schuldgefühlen und Depressionen abzulenken?
  • Verspürst du Stress, wenn du nicht arbeitest?
  • Streichst du lieber Hobbys und Freizeitaktivitäten, statt weniger zu arbeiten?
  • Spürst du negative und gesundheitliche Auswirkungen durch die Arbeit?

Tipps gegen Arbeitssucht

Die folgenden Tipps können dir dabei helfen, eine Arbeitssucht vorzubeugen oder in den ersten Stadien noch abzuwenden. Sie sind keine Garantie dafür, dass du die Sucht wirklich loswirst oder nicht bekommst, können dir aber eine gute Unterstützung sein.

Beachte deine Work-Life-Balance

Work-Life-Balance

Eine gute Work-Life-Balance besteht dann, wenn ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen deinem Beruf und deinem Privatleben besteht. Achtest du darauf, jedem Lebensbereich einen gleichwertigen Raum in deinem Alltag zu geben, wirkt sich das positiv auf deinen Job und dein Privatleben aus.

Erste Anzeichen dafür, dass du mehr auf deine Work-Life-Balance achten solltest, sind Vergesslichkeit und Verwirrung. Ist das Verhältnis nämlich nicht ausgeglichen, nimmst du immer einen Teil gedanklich mit in den anderen hinein. Tipps und Übungen für eine gute Work-Life-Balance findest du hier.

Halte dich an ein Zeitlimit

Damit du produktiv sein kannst, benötigst du Zeit, Konzentration und Energie. Setzt du dir für Aufgaben und Projekte ein Zeitlimit, schaffst du dir eigene Grenzen und sorgst dafür, dass sich die Arbeit nicht übermäßig ausdehnt.

Wichtig ist nur, dass du dich an dein Zeitlimit hältst und genau definierst, welche Aufgaben du wann und in welcher Zeit erledigen musst. Vielleicht bist du sogar am Ende schneller fertig, als es dein Zeitlimit vorsieht.

Dann ist es wiederum wichtig, dass du die gewonnene Zeit nicht direkt wieder mit Arbeit füllst, sondern die freien Stunden für dich selbst nutzt. So belohnst du dich für deine Produktivität.

Baue ein gutes Verhältnis zu deinen Arbeitskollegen auf

Gutes Verhältnis zu Arbeitskollegen

Ein gutes Verhältnis zu deinen Kollegen kann deine Arbeitsleistung deutlich verbessern. Angespannte Verhältnisse und gegenseitiger Druck und Konkurrenzkämpfe belasten nicht nur die Arbeit, sondern wirken sich auch auf deine Psyche aus. Tipps bei Mobbing am Arbeitsplatz findest du hier.

Es ist wichtig, dass du Probleme direkt ansprichst und dich auch selbst offen zeigst, wenn jemand Kritik äußert. Versuche, die Pausen gemeinsam mit deinen Kollegen zu verbringen. Das sorgt nicht nur für einen persönlicheren Umgang miteinander, sondern fördert auch deine Arbeitsleistung. Du kannst abschalten und danach wieder mit mehr Energie an deiner Arbeit sitzen.

Bewege dich viel und treibe Sport

Sport und Bewegung bringen dich nicht nur schnell auf andere Gedanken, sondern stärken gleichzeitig dein Selbstbewusstsein. Bewegung ist das A und O, wenn es um psychische Gesundheit geht.

Sport setzt Endorphine frei und hilft dir dabei, Stress abzubauen. Daneben solltest du darauf achten, dich immer vollwertig und ausgewogen zu ernähren. Eine gesunde Ernährung hilft dir dabei, fit zu bleiben und Stress besser zu verarbeiten. Besonders gut eignen sich die folgenden Bewegungstechniken:

Weitere Tipps zur Stressbewältigung findest du hier.

Habe deinen Smartphone-Konsum im Blick

Habe deinen Smartphone-Konsum im Blick

Bist du permanent erreichbar, schadet das deiner Gesundheit. Das Smartphone bietet stets die Möglichkeit, dich abzulenken und nicht mehr im Hier und Jetzt zu verweilen. Das kann deine Arbeit stören und dein Privatleben negativ beeinflussen.

Die Zeit, die du mit deinem Smartphone verbringst, fehlt anschließend in anderen Bereichen. Vielleicht musst du stattdessen Überstunden machen und verpasst wertvolle Zeit mit Freunden und Familie. Achte daher darauf, deine Prioritäten zu setzen und dem Smartphone nicht zu viel Zeit in deinem Alltag zu geben.

Erlerne Entspannungstechniken

Entspannungstechniken helfen bei Workaholic-Symptomen

Entspannungstechniken helfen dir dabei, Stress abzubauen und zur Ruhe zu kommen. Besonders nach einem stressigen Arbeitstag und wenn du nur schlecht abschalten kannst, sind Entspannungsübungen sinnvoll.

So kannst du gezielt gegen Erschöpfungszustände angehen und dein Selbstwertgefühl stärken. Die Techniken helfen dir dabei, deinen Fokus zu setzen und deine Prioritäten zu überdenken und zu definieren. Tipps für einen besseren Fokus gibt es hier.

Für den Einstieg eignen sich besonders die folgenden Techniken:

Autogenes Training: Das autogene Training geht aus der Selbsthypnose hervor. Die autosuggestiven Formeln sind sehr wirksam und helfen dir dabei, Angsterkrankungen zu lösen, Schlafstörungen zu minimieren, Depressionen vorzubeugen und Konzentrationsprobleme in den Griff zu bekommen.

Atemübungen: Atemübungen helfen dir dabei, deine Atmung zu kontrollieren. So steigerst du deine Konzentration, kannst deinen Blutdruck senken und Anspannungen lösen.

Meditation: Eine Meditation hilft dir dabei, deine Gedanken zu beruhigen. So baust du Stress ab und entspannst dich. Die verschiedenen Arten der Meditation beziehen sich dabei auf ganz unterschiedliche Bereiche deines Körpers und deines Geistes.

Hole dir Hilfe

Hole dir professionelle Hilfe

Kommunikation ist das A und O, wenn du das Gefühl hast, die Arbeit nimmt dein ganzes Leben ein. Oft ist es schwierig für Betroffene zu erkennen, ab wann der Arbeitseifer ungesund wird. Daher ist es wichtig, dass du genau hinhörst, wenn Freunde und Familie dich darauf aufmerksam machen, dass du zu viel arbeitest oder dich in deiner Art durch die Arbeit verändert hast.

In den anfänglichen Stadien der Arbeitssucht kannst du es manchmal noch schaffen, dich allein oder mit privater Unterstützung von dem Workaholic-Dasein zu befreien. In den letzten Stadien helfen meistens nur eine psychologische Beratung und Betreuung.

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Arbeitsweise deiner Gesundheit schadet, sprich am besten mit deinem Arzt und deinen engen Vertrauten darüber.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass du die Beratung eines Psychologen in Anspruch nimmst, falls es jemanden in deinem Umfeld gibt, der unter Arbeitssucht leidet. Oft merken die Betroffenen die Arbeitssucht selbst nicht und kommen nur zu einer Einsicht, wenn eine professionelle Stimme sie darauf aufmerksam macht.

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