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Big Five: 5 Persönlichkeitsbereiche & 6 Tipps zur Einschätzung

Wer sich mit Persönlichkeitsforschung und Psychologie beschäftigt, kommt an den sogenannten Big Five nicht vorbei. Wir erklären dir, wie du die fünf Persönlichkeitsmerkmale einschätzen kannst und wie sie sich verändern lassen. 

Bei den Big Five handelt es sich um fünf verschiedene Merkmale, mit denen man die Persönlichkeit eines Menschen gut beschreiben und erklären kann. Sie sind recht stabil und bilden die Hauptdimensionen unseres Verhaltens.

Die Big Five der Persönlichkeit

Die Big Five der Persönlichkeit

Schon in den 30er-Jahren versuchten Forscherinnen und Forscher, die entscheidenden Merkmale für eine Persönlichkeit zu finden. Nach und nach bildeten sich aus unzähligen Einzelfaktoren fünf Hauptmerkmale heraus.

Diese wurden inzwischen in sehr vielen wissenschaftlichen Studien belegt. Sie scheinen innerhalb der Persönlichkeit recht stabil zu sein, auch über die Kulturen hinweg. Die Big Five werden deshalb international als Standardmodell der Persönlichkeitsforschung verwendet.

Man bezeichnet die Big Five auch als Fünf-Faktoren-Modell (FFM). Im Englischen heißt es nach den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen auch OCEAN-Modell.

Die fünf großen Faktoren der Persönlichkeit sind:

  1. Offenheit für Erfahrungen
  2. Gewissenhaftigkeit
  3. Extraversion
  4. Verträglichkeit
  5. Neurotizismus

Bei allen Menschen sind diese Faktoren stärker oder schwächer ausgeprägt und prägen dadurch die Persönlichkeit. Wir schauen uns die einzelnen Faktoren genauer an. 

Erfahre hier mehr über Charaktereigenschaften und ihre Zusammensetzung.

Offenheit für Erfahrungen in den Big Five

Offenheit für Erfahrungen in den Big Five

Die Offenheit für Erfahrungen (englisch: Openness to experience) gibt an, wie stark du dich für neue Erfahrungen oder Eindrücke interessierst und wie offen du für Veränderungen bist.

Menschen, bei denen dieser Persönlichkeitsanteil schwach ausgeprägt ist, sind meist konservativ und vorsichtig und halten gerne an Routinen und Bekanntem fest. Sie fühlen sich wohler, wenn die Dinge so laufen, wie sie es gewohnt sind. Neuen Erfahrungen stehen sie eher skeptisch gegenüber.

Menschen mit einer hohen Ausprägung sind dagegen vielseitig interessiert, neugierig, experimentierfreudig und erfinderisch. Sie suchen immer wieder nach Abwechslung und lieben es, neue Erfahrungen zu machen. Sie stellen Gewohntes gerne infrage und ändern es.

Gewissenhaftigkeit in den Big Five

Gewissenhaftigkeit (englisch Conscientiousness) meint Facetten wie Ordnungsliebe, Pflichtbewusstsein, Selbstdisziplin, Strukturiertheit und Besonnenheit.

Menschen mit wenig Gewissenhaftigkeit sind häufig nachlässig, chaotisch, schlecht strukturiert, unbekümmert und nicht selten auch unzuverlässig. Es fällt ihnen schwer, sich zu organisieren. Werte wie Sauberkeit, Ordnung oder Struktur sind ihnen nicht so wichtig, sie drücken gerne mal ein Auge zu.

Menschen mit einem hohen Grad an Gewissenhaftigkeit sind dagegen sehr ordentlich, genau und zielstrebig. Sie machen gerne Pläne und halten diese auch ein. Sie können strukturiert und besonnen auf ihre Ziele hinarbeiten und haben ein hohes Maß an Selbstkontrolle und Selbstdisziplin.

Wie du richtig Ziele setzt, erklären wir hier.

Extraversion in den Big Five

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Extraversion

Extraversion bedeutet eine Orientierung nach außen, auf andere Menschen hin. Das Gegenteil davon ist Introversion und bezeichnet Menschen, die eher für sich sind.

Extrovertierte Menschen sind gesellig und blühen in großen Gruppen oft erst richtig auf. Sie kommunizieren gerne, sind aktiv und gesprächig, herzlich und optimistisch. Sie gehen offen auf andere Menschen zu und gelten oft als lebenslustig und fröhlich.

Introvertierte Menschen (also Menschen mit einer niedrigen Ausprägung an Extraversion) sind dagegen lieber alleine oder in Gruppen mit weniger Personen. Sie konzentrieren ihre Kontakte auf wenige wichtige Menschen und fühlen sich von Menschenansammlungen leicht überfordert. Sie gelten häufig als schüchtern und zurückhaltend.

Verträglichkeit in den Big Five

Bei der Verträglichkeit (englisch Agreeableness) geht es um die Frage, wie wir mit anderen Menschen und auch mit Konflikten umgehen. Dieses Persönlichkeitsmerkmal entscheidet darüber, ob wir eher wettbewerbsorientiert oder kooperativ denken.

Menschen mit einem hohen Maß an Verträglichkeit achten sehr auf andere Menschen. Sie sind mitfühlend, altruistisch, freundlich und kooperativ. Sie haben das Wohl anderer Menschen im Blick und legen viel Wert auf eine harmonische Gemeinschaft. Dafür stecken sie gerne zurück.

Wenn bei Menschen die Verträglichkeit schwach ausgeprägt ist, handeln sie wettbewerbsorientiert. Sie sind misstrauischer, streitbarer, egoistischer und kämpferischer und stellen ihre eigenen Interessen eher über die der anderen.

Neurotizismus in den Big Five

Neurotizismus

Neurotizismus (englisch Neuroticism) beschreibt den Umgang mit schwierigen Situationen, die persönliche Belastbarkeit und die Stressresistenz. Manchmal wird er auch als "emotionale Labilität" bezeichnet.

Menschen mit einem niedrigen Neurotizismuswert sind stabil, selbstischer und ruhig. Sie sind nur schwer aus der Ruhe zu bringen. Sie erleben nicht so leicht negative Gefühle und machen sich nicht so häufig Sorgen um die Zukunft oder ihre Gesundheit.

Wer dagegen einen hohen Neurotizismuswert hat, reagiert empfindlicher auf Stress und Belastungen. Diese Menschen sind ängstlicher und angespannter. Sie haben häufiger negative Gefühle wie Trauer, Unsicherheit, Nervosität oder Angst.

Erblichkeit der Big Five

Die fünf großen Persönlichkeitsmerkmale scheinen zu einem guten Teil erblich bedingt zu sein. Schon Neugeborene bringen unterschiedliche Verhaltensweisen mit, die sich den Big Five zuordnen lassen. So wenden sich zum Beispiel manche Babys Reizen zu, andere von ihnen weg.

Trotzdem sind die Persönlichkeitsmerkmale nicht unveränderlich. In der Kindheit und Jugend können sie stark schwanken und sich ändern. Etwa ab dem 30. Lebensjahr sind sie dann relativ stabil.

Allerdings ist auch im späteren Leben noch eine deutliche Veränderung möglich, zum Teil durch einschneidende Erlebnisse, zum Teil durch Entwicklung und Lebenserfahrung. Im Laufe des Lebens kann sich die Persönlichkeitsstruktur also durchaus wandeln.

Neben den genetischen Faktoren spielt auch die Umwelt eine große Rolle bei der Entwicklung der Big Five. Zum Beispiel hat die Erziehung einen Einfluss darauf, welche Persönlichkeitsfaktoren sich stärker entwickeln und welche schwächer.

Auch die Lebensumstände spielen eine große Rolle. Wenn sich das Umfeld wandelt, ändert sich oft auch der Charakter. Zum Beispiel gibt es oft tiefgehende Veränderungen, wenn Menschen Eltern werden.

Wie bei vielen anderen Themen lässt es sich nur schwer sagen, wie hoch der Anteil der Gene und der Umwelt jeweils ist. Klar ist: Beides spielt zusammen und bildet so unsere Persönlichkeit.

Wofür die Big Five wichtig sind

Dafür sind die Big Five wichtig

Sich selbst gut zu kennen, hat viele Vorteile. Zum Beispiel hilft es dabei, Probleme zu lösen oder Ziele zu erreichen. Wenn wir wissen, wo unsere persönlichen Stärken und Schwächen liegen, können wir besser damit umgehen.

Auch bei der Berufswahl oder ähnlichen großen Lebensentscheidungen kann das Wissen um die eigenen Persönlichkeitsmerkmale sehr helfen. Wer zum Beispiel ein großes Bedürfnis nach Stabilität hat, wird sich seltener mit einem riskanten Modell selbstständig machen.

Im Coaching, in der Beratung und sogar in der Psychotherapie können Persönlichkeitstests nach dem Fünf-Faktoren-Modell ebenfalls eine Rolle spielen. Sie helfen bei der Einordnung von Problemen.

Aber auch im Umgang mit anderen Menschen kann es hilfreich sein, die Big Five zu kennen. Manche Führungskräfte nutzen dieses Wissen, um zum Beispiel Teams sinnvoll zusammenzustellen oder geeignete Mitarbeitende für bestimmte Positionen zu finden.

Tipps zur Einschätzung der eigenen Big Five

Tipps: So schätzt du die Big Five bei dir selbst richtig ein

Vielleicht hast du dich beim Lesen dieses Artikels gefragt, wie es mit deinen eigenen Big Five aussieht. Das herauszufinden ist gar nicht so einfach. Diese Tipps helfen dir dabei.

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß

Jeder Mensch kann bei allen fünf Persönlichkeitsmerkmalen eingeordnet werden. Es kommt aber nur selten vor, dass jemand ein Merkmal gar nicht oder vollständig erfüllt. Die meisten Menschen befinden sich irgendwo im Mittelmaß.

Das ist wichtig zu wissen

Du bist nicht entweder introvertiert oder extrovertiert, sondern irgendwo auf einer Skala zwischen beiden Extremen. Gleiches gilt natürlich auch für die anderen vier Merkmale.

Es gibt also nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern ganz viele Graustufen. Je extremer wir in einem Punkt sind, umso leichter ist das natürlich zu erkennen.

Mache einen Persönlichkeitstest (oder mehrere)

Um die Big Five einzuschätzen, gibt es unterschiedliche Persönlichkeitstests. Viele davon sind im Netz kostenlos verfügbar, andere kosten Geld.

Im Normalfall handelt es sich bei den Persönlichkeitstests um Fragebögen, bei denen du angibst, wie sehr du bestimmten Aussagen zustimmst. Beantworte die Fragen möglichst spontan, dann sind die Antworten meist aussagekräftiger.

Die Qualität der einzelnen Persönlichkeitstests ist leider sehr unterschiedlich. Nicht immer ist für Laien gut zu erkennen, ob ein Text seriöse Aussagen liefern kann oder nicht. Deshalb kann es lohnend sein, mehrere Tests zu machen.

Noch mehr Tipps zum Persönlichkeitstest findest du hier.

Generell gilt: Es braucht ein wenig Zeit und eine ganze Reihe von Fragen, um die Big Five einordnen zu können. Tests mit wenigen Fragen, die in ein paar Minuten erledigt sind, liefern deshalb meist keine belastbaren Aussagen.

Vermeide Wertungen zu den Big Five

Vermeide Wertungen

Vielleicht hattest du beim Lesen der Beschreibungen das Gefühl, es gäbe bei den einzelnen Persönlichkeitsmerkmalen gute und schlechte Varianten? Oder es sei das Ziel, in allen möglichst gut abzuschneiden? Das ist ein häufiger Trugschluss.

Bei allen fünf Merkmalen haben die verschiedenen Ausprägungen Vor- und Nachteile. Ein paar Beispiele:

  • Wer einen hohe Neurotizismus hat, ist zwar ruhiger und ausgeglichener, aber nicht unbedingt glücklicher.
  • Ein niedriger Neurotizismus sorgt nicht nur für Labilität, sondern auch für hohe Empathie.
  • Eine hohe Gewissenhaftigkeit erleichtert es, die eigenen Ziele zu erreichen, kann aber schnell in Perfektionismus umschlagen.
  • Wer weniger gewissenhaft ist, lebt chaotischer, oft aber auch kreativer. Außerdem fällt es Menschen mit einer geringeren Gewissenhaftigkeit leichter, auf sich zu achten und Pausen zu machen.

Die Big Five sind ein Werkzeug, um eine Persönlichkeit zu beschreiben, nicht um sie zu bewerten. Deshalb solltest du auch bei deiner eigenen Einschätzung nicht in den Maßstäben von "gut" oder "schlecht" denken.

Hol dir Meinungen von außen

Hol dir Meinungen von außen ein

Es kann ganz schön schwer sein, das eigene Verhalten einzuschätzen. Wir sehen uns oft anders, als außenstehende Menschen das tun. Deshalb kann es sehr hilfreich sein, die Außensicht zu erfahren.

Sprich dazu mit Menschen, denen du vertraust, und frage sie, wie sie dich einschätzen. Halten sie dich eher für extrovertiert oder für introvertiert? Schätzen sie dich als altruistisch oder egoistisch sein?

Lass dir zu diesen Einschätzungen Beispiele und Begründungen nennen. Wie kommt die Person zu dieser Meinung? Welche Gedanken stecken dahinter?

Natürlich können auch Freunde und Familienmitglieder nicht so einfach eine Persönlichkeitseinschätzung vornehmen. Aber jede zusätzliche Sicht kann dir helfen, dich selbst besser zu verstehen.

Wiederhole Persönlichkeitstests in regelmäßigen Abständen

Auch wenn die Big Five relativ stabile Persönlichkeitsmerkmale sind, können sie sich verändern. Meist geschieht das in kleineren Schritten, aber es kann auch zu schnellen und drastischen Veränderungen kommen.

Es lohnt sich deshalb, Persönlichkeitstests hin und wieder zu wiederholen. Das gilt besonders nach einschneidenden Ereignissen oder Lebensphasen, die einen starken Eindruck bei dir hinterlassen haben.

Gehe konstruktiv mit den Ergebnissen um

Gehe konstruktiv mit den Ergebnissen um

Manchmal kann es hilfreich sein, einfach nur Bescheid zu wissen, wie man "tickt". Du solltest dich aber auf diesen Erkenntnissen nicht ausruhen. Finde für dich heraus, was du mit den Ergebnissen anfangen möchtest.

Gibt es einen Bereich, der dich belastet und den du gerne ändern würdest? Dann kannst du diesen gezielt angehen und ein Stück weit verändern. Es ist aber genauso in Ordnung, die Dinge einfach hinzunehmen, wie sie sind.

Du solltest nur vermeiden, die Ergebnisse des Persönlichkeitstests als Ausrede zu verwenden, nach dem Motto: "So bin ich eben." Das tut weder dir noch deinem Umfeld auf Dauer gut.

Wie du die Big Five bei dir ändern kannst

Auch wenn die Big Five relativ stabil sind, lassen sie sich verändern. Allerdings solltest du dabei nicht zu viel erwarten. Aus einer zutiefst introvertierten Person wird keine Partynudel. Aber sie kann lernen, mehr auf andere Menschen zuzugehen.

Die folgenden Ansätze können dir helfen, einzelne Persönlichkeitsmerkmale zu verbessern.

Stärke deine Offenheit für Neues

Die Offenheit für Neues lässt sich bewusst trainieren, indem du dich aktiv mit Neuem beschäftigst:

  • Informiere dich zu Themen, die dir bisher fremd waren.
  • Probiere ein neues Hobby aus.
  • Gehe einfach mal andere Wege zur Arbeit oder zum Sport als sonst.
  • Triff dich mit einem Menschen, den du noch nicht gut kennst.
  • Versuche ein neues Rezept oder ein neues Restaurant.
  • Höre Musik aus einer Richtung, die du eigentlich gar nicht magst.
  • Entdecke deine Umgebung neu und informiere dich über die Hintergründe besonderer Orte.
Tipp: Ideal ist es, wenn du dir möglichst jeden Tag eine kleine, neue Anregung suchst. Damit erweiterst du nach und nach deine Komfortzone und wirst offener für neue Erfahrungen.

Verbessere deine Gewissenhaftigkeit

Deine Gewissenhaftigkeit verbessern

Um ordentlicher, gründlicher und pflichtbewusster zu werden, helfen Routinen. Versuche, dir bestimmte Punkte im Alltag zu setzen, die immer wiederkommen. Du könntest dir zum Beispiel angewöhnen, täglich nach dem Frühstück direkt die Spülmaschine auszuräumen.

Auch technische Unterstützung kann eine große Hilfe sein. Du kannst zum Beispiel mit Handyerinnerungen oder Organisations-Apps arbeiten. Finde eine Möglichkeit, die dich ausreichend motiviert, um auch längere Zeit dabei zu bleiben.

Du suchst nach Tipps für mehr Motivation? Hier wirst du fündig.

Reduziere deinen Perfektionismus

Eine zu hohe Gewissenhaftigkeit kann ebenfalls Probleme verursachen, nämlich dann, wenn sie in Perfektionismus oder Zwanghaftigkeit umschlägt. Hier hilft ein Blick darauf, an welchen Stellen Perfektionismus sinnvoll ist und an welchen er schadet.

Im Job kann extreme Gründlichkeit ganz entscheidend sein für den Erfolg. Aber in anderen Bereichen (zum Beispiel in der Partnerschaft, in Freundschaften oder in Hobbys) musst du nicht perfekt sein. Wenn du dies bewusst unterscheidest, kann das helfen.

Außerdem solltest du dir deinen Umgang mit Fehlern genauer anschauen. Je mehr du diese auch als Möglichkeit zum Lernen interpretieren kannst, umso leichter fällt es dir, eigene Fehler zu akzeptieren.

Auch Akzeptieren kannst du lernen. Hier erfährst du, wie.

Erhöhe deine Verträglichkeit

Streitlust und Egoismus können in einigen Bereichen Erfolge bringen, sind aber im sozialen Miteinander nicht sehr hilfreich. Ein Ansatz, um die Verträglichkeit zu verbessern, kann Achtsamkeit sein.

Meditationen, Entspannungsübungen und andere Techniken können dir helfen, nicht so schnell in die Luft zu gehen. Außerdem unterstützen sie dich dabei, die Perspektive von anderen Menschen einzunehmen.

Zudem hilft es dir, anderen Menschen genau zuzuhören. Lass dir von Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen erzählen, was diese bewegt und was sie brauchen. Das kann dir helfen, ihre Bedürfnisse und Emotionen besser nachzuempfinden.

Reduziere Neurotizismus

Reduziere Neurotizismus

Auch beim Neurotizismus können Meditation und Entspannungstechniken viel bewirken. Sie helfen dir, besser Stress abzubauen und mit negativen Gefühlen leichter umgehen zu können.

Außerdem wirken viele Techniken, die auch bei Resilienztraining eingesetzt werden. Zum Beispiel helfen Optimismus und stabile soziale Beziehungen dabei, emotional stabiler zu werden.

Lies hier mehr zu Resilienz.

Afrikanische Tiere & Sportübungen: weitere Bedeutungen für "Big Five"

Ganz nebenbei: Der Begriff "Big Five" hat noch zwei weitere Bedeutungen, die mit Psychologie überhaupt nichts zu tun haben.

Eine kommt aus dem Bereich der Großwildjagd und bezeichnete früher fünf afrikanische Tiere, die besonders schwer zu jagen waren. "Big" meint hier also nicht die Körpergröße, sondern die Herausforderung bei der Jagd.

Die tierischen Big Five sind der Afrikanische Elefant, das Breitmaulnashorn, der Kaffernbüffel, der Löwe und der Leopard. Manch ein Großwildjäger hatte sich zum Ziel gesetzt, die Big Five zu erlegen.

Heute sind zum Glück die Großwildjagden seltener und touristische Ausflüge zum Beobachten häufiger geworden. Einige der Big Five sind nämlich unter anderem durch Wilderei in ihrem Bestand gefährdet.

Auch im Fitness- oder Krafttraining gibt es die "Big Five". Gemeint sind die Übungen Kniebeuge, Klimmzug, Kreuzheben, Bankdrücken und Schulterdrücken. Mit diesen Grundübungen kannst du viele verschiedene Muskelpartien effektiv trainieren.

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